Kategorie-Archiv: Wunder der Natur

Sibirien – wissenswerte Fakten über ein großes Gebiet

Wohl kaum ein Reisender wird es schaffen, das komplette Gebiet von Sibirien zu durchqueren. Dafür sind die Ausdehnungen einfach zu groß. Beginnend im Ural dehnt sich Sibirien bis an den Pazifischen Ozean aus. Ähnlich groß ist dadurch auch der Zeitunterschied, der von Moskau bis an die östliche Küste bei acht Stunden liegt. Weitere interessante Details zu Sibirien auf einen Blick:

  • das Klima ist kontinental geprägt (in manchen Teilen sind Temperaturen bis zu -70° C keine Seltenheit)
  • mehrere Vegetationszonen, wie etwa Tundra, Taiga, Waldtundra oder Steppe
  • mehr als 6 Millionen km²sind permanent von Dauerfrost betroffen
  • zahlreiche Bodenschätze lassen sich in Sibirien finden, etwa Erdöl, Diamanten oder Wolfram

Neben der Transsibirischen Eisenbahn gibt es noch andere Eisenbahnlinien, die eine wichtige Rolle in Sibirien spielen. Dazu zählen beispielsweise die Mittel- und Südsibirische Eisenbahn. Urlauber müssen also nicht zwangsläufig ein Auto mieten, sondern können auch auf die Schienen ausweichen. Manche Regionen können sowieso nur, aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage, mit dem Flugzeug erreicht werden.

Visa für Sibirien am besten über eine Reiseagentur beantragen

 Ein Touristenvisa ist für Reisen nach Sibirien unerlässlich und es sind verschiedene Dinge notwendig, um dieses zu beantragen. Neben einem gültigen Reisepass und einem Passbild muss auch der Nachweis über eine Krankenreiseversicherung vorgelegt werden. Außerdem müssen Urlauber ihre Rückkehrwilligkeit versichern. Die Beantragung eines Touristenvisa ist also mit einem teils großen Aufwand verbunden.

Wer diesen vermeiden möchte, kann sich an eine Reiseagentur wenden, welche sich auf Russland-Reisen spezialisiert hat. Das Visa wird gegen eine geringe Gebühr beantragt und, gemessen am Aufwand, ist dies sicherlich der einfachere Weg. Zudem erspart man sich den Gang in das russische Konsulat. Ein Touristenvisa hat dann eine Gültigkeit von drei Monaten, die nur in Ausnahmefällen verlängert werden kann.

Sibirische Sehenswürdigkeiten, die in fast keinem Reiseführer Erwähnung finden

Natürlich gibt es etliche Reiseführer, die sich mit Thema Sibirien beschäftigen. Aber meist werden darin nur die großen, leicht erreichbaren Attraktionen der Region genannt. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken, meist in entfernten Gebieten gelegen. In Sibirien lohnt es sich manchmal, etwas abseits des Weges zu suchen. Gerade die Gegend rund um Nowosibirsk steckt voller geheimer Orte und wunderschöner Plätze, welche den meisten Touristen eher unbekannt sind. Dazu gehören etwa:

  • Botanischer Garten von Akademgorodok: Zugegebenermaßen ist es kein normaler, botanischer Garten, sondern vielmehr eine verwunschene Naturlandschaft. Der weitläufige Park ist an vielen Stellen völlig sich selbst überlassen und Besucher können sehen, wie die Natur sich ihren Weg durch so manch liebevoll gepflegtes Beet sucht. Interessant ist in jedem die Vielfalt an Baumarten, die in diesem botanischen Garten wächst.
  • Museum der Birkenrinde: Allein das urige Holzhaus, in dem das Museum untergebracht ist, lohnt schon einen Besuch. Aber auch die vielseitige Sammlung kann sich sehen lassen. Gezeigt werden Kunsthandwerksarbeiten, die ausnahmslos aus Birkenrinde gefertigt wurden. Die Auswahl reicht über Becher und reich verzierte Dosen bis hin zu religiösen Ikonen. Bei Führungen durch das Museum erfahren Besucher zudem noch etwas mehr über die Birkenrinde und ihre Geschichte.

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Die traditionelle Küche Sibiriens – eine völlig neue Geschmackswelt erleben

Die sibirische Küche ist über die Jahrhunderte weg durch viele Einflüsse geprägt worden. In vielen Regionen herrscht beispielsweise ein sehr raues Klima, das sich auch in der kulinarischen Vielfalt zeigt. In den dünn besiedelten Waldregionen sind bis heute Wild- und auch Fischgerichte an der Tagesordnung. Typische traditionelle Speisen Sibiriens sind etwa:

  • Pelmeni: Diese sibirische Maultaschenform wird in ganz Russland serviert und kann sowohl als alleinige Mahlzeit oder als Einlage in der Suppe gegessen werden. Im Inneren der kleinen Taschen verbirgt sich eine würzige Hackfleischfüllung und nach dem Formen werden Pelmeni in einer kräftigen Fleisch- oder Gemüsebrühe gekocht.
  • Omul: Ein Fisch, den es nur im Baikalsee gibt. Dieser kommt in verschiedenen Abwandelungen auf den Tisch, etwa als krosser Grillfisch oder als zarte, dampfgegarte Variante. Auf unnötige Zugabe von Gewürzen wird dabei verzichtet. Lediglich etwas Salz unterstreicht den interessanten Eigengeschmack des Omuls.
  • Blini: Die Pfannkuchen sind wohl eine der berühmtesten Speisen, die man aus der sibirischen Küche kennt. Sie können einfach nur mit saurer Sahne oder mit verschiedenen Sachen gefüllt werden. Zu den Klassikern zählen Blinis mit Beeren oder Fleisch.

Auch im Bereich der Vorspeisen gibt es in Sibirien viele traditionelle Gerichte. Dazu gehören beispielsweise gesalzener Knoblauch, getrocknete Fische und Taigabeeren.

Tee und Wodka dürfen bei einem echten sibirischen Essen nicht fehlen

Ein guter Wodka gehört in Sibirien einfach zur guten Esskultur dazu. Es gibt viele Anlässe, zu denen ein Glas getrunken werden kann. Ein weiteres Nationalgetränk, das in ganz Sibirien gerne und oft getrunken wird, ist Tee. Meist wird für die Zubereitung noch der traditionelle Samowar benutzt, in dem die starken Teesorten aufgebrüht werden. In Sibirien werden gerne schwarze Tees aus Indien getrunken. Nach der Zubereitung im Samowar wird der Tee dann noch auf die entsprechende Sorte verdünnt und mit Milch, Zucker oder auch Zitrone verfeinert. Dazu werden kleine Leckereien gereicht, wie etwa Konfekt oder süße Lebkuchen.

Nowosibirsk, Irkutsk und Co. – wo es die schönsten Restaurants in Sibirien gibt

Wer die traditionelle, sibirische Küche probieren möchte, sollte die kleinen Gasthäuser oder gemütlichen Restaurants aufsuchen. Gerade in den größeren Städten gibt es ein breit gefächertes, gastronomisches Angebot. Empfehlenswerte Adressen sind etwa:

  • Pechki-Lavochki in Nowosibirsk: In diesem traditionell gehaltenen Restaurant werden typische Speisen aus der russischen, beziehungsweise sibirischen Küche angeboten. Es liegt im Herzen der Stadt und ist eine der Vorzeigeadressen von Nowosibirsk. Gerade der Kvas ist im Pechki-Lavochki ein echtes Gedicht.
  • Restaurant Korchma in Irkutsk: Auf der Speisekarte stehen traditionelle Gerichte, die alle mit viel Liebe zubereitet werden. Die besondere Atmosphäre trägt ihr übriges zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. Die kulinarische Erkundungstour wird von volkstümlichen Akkordeonklängen untermalt.

Neben den Restaurants in den großen Städten sind auch die Lokale rund um den Baikalsee sehr beliebt. Das Restaurant des Hotels Mayak etwa bietet seinen Gästen eine grandiose Aussicht auf den Baikalsee. Abgerundet wird das Erlebnis durch Fleisch- und Fischgerichte in vielen Variationen. Bei einem Besuch in Sibirien sollte man es also auf keinen Fall versäumen, auch kulinarisch mehr über die Region zu erfahren.

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Sibirien steckt voller schöner Plätze und interessanter Sehenswürdigkeiten

Das Land Sibirien ist größer als die gesamte USA und erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von etwa 10 Millionen Quadratkilometer. Es ist in verschiedene Regionen unterteilt, die unterschiedlicher nicht sein können. Gleichzeitig ist es noch sehr dünn besiedelt. Auf einem Quadratkilometer leben statistisch gesehen 2,7 Menschen. Die Gesamteinwohnerzahl in ganz Sibirien liegt bei über 24 Millionen. Eine der Hauptverkehrsachsen ist das Gleisnetz der Transsibirischen Eisenbahn, um das sich herum der Großteil der Menschen angesiedelt hat. Große, bekannte Städte in Sibirien sind etwa:

  • Nowosibirsk: Diese Stadt ist eine der größten Städte Russlands, östlich des Uralgebirges gelegen. Sie ist eine wichtige Station an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn, was sie auch wirtschaftlich gesehen zu einem wichtigen Zentrum gemacht hat. Charakteristisch für Nowosibirsk sind die Häuser, die gestreng nach den Vorbildern des Konstruktivismus errichtet worden sind.
  • Omsk: Die Stadt liegt am Zusammenfluss von zwei Strömen, Om und Irtysch, und zählt zu den jüngeren Städten in Russland. Die Gründung erfolgte im Jahr 1716 und die Altstadt zeigt eine stilistische Mischung aus mehreren Epochen.

Aber auch die Landschaft von Sibirien hat ihre ganz eigenen Besonderheiten zu bieten, die bei einer Rundreise in aller Ruhe erkundet werden können.

Der Baikalsee – ältester und tiefster Süßwassersee auf der ganzen Welt

Mitten im südsibirischen Gebirge liegt einer der bekanntesten und spektakulärsten Seen der Welt. Der Baikalsee misst an seiner tiefsten Stelle 1.642 Meter und entstand wahrscheinlich vor rund zwei Millionen Jahren. Die Baikalregion zählt bereits seit mehreren Jahren zum UNESCO Weltnaturerbe und wird entsprechend geschützt. Dies hängt zum Teil auch mit der vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt zusammen. So gibt es im Baikalsee eine spezielle Robbenart, die nur in dieser Region vorkommt. Die Baikalrobbe ist relativ klein und lebt ausschließlich im Süßwasser. Weitere Attraktionen rund um den Baikalsee sind:

  • Irkutsk: Die Universitätsstadt am Baikalsee ist ein wichtiges, wissenschaftliches Zentrum in der Region. Auch diese Stadt liegt entlang der Strecke der transsibirischen Eisenbahn. Wahrzeichen von Irkutsk ist die Erlöser-Kirche, die im Jahre 1723 erbaut wurde.
  • Baikalsk: Diese Stadt am südlichen Ufer des Baikalsees ist auch ein wichtiges, alpines Zentrum der Region. Ganz in der Nähe erhebt sich der Berg Sobolinaja, ein Mekka für Ski-Fans aus ganz Russland. Schnee gibt es hier von November bis Mai.

Ulan Ude – ein Besuch in der Hauptstadt der Burjatischen Republik lohnt sich

Über 300 Kilometer von Irkutsk entfernt liegt das Städtchen Ulan Ude, in dem rund 360.000 Menschen leben. Gerade das Zentrum der Stadt lässt einen Besuch so attraktiv erscheinen. Überall gibt es kleine, liebevoll gestaltete Parks, in denen sich gerade in den Sommermonaten das Leben abspielt. An warmen Tagen kann man Schachspielern über die Schulter schauen, selber Mühle oder Boccia spielen oder einfach nur ausgiebige Spaziergänge unternehmen. Ein weiteres Highlight in Ulan Ude ist das historische Erbe. In Ulan Ude steht beispielsweise der größte Leninkopf weltweit, ganz in der Nähe der burjatischen Nationaloper. Dank seiner vielen Kulturstätten hat die Stadt auch einen abwechslungsreichen Veranstaltungskalender zu bieten. So bunt, lebendig und farbenfroh präsentiert sich Sibirien in vielen Teilen.

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Schwarzwald – Eine der größten Urlaubsregionen in Deutschland

Über eine Gesamtfläche von mehr als 11.000 km²erstreckt sich der Schwarzwald, bis hin zur schweizerischen Grenze. Die Region gehört zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen und bietet, alleine schon wegen ihrer Größe, für jeden etwas. Wanderer oder Trekkingfans treffen hier auf ein ausgedehntes Wegenetz. Städtereisende können mehr über die Kultur rund um Rhein und Neckar erfahren. Beliebte Ausflugsziele sind etwa:

  • Baden-Baden: Die Stadt liegt im nördlichen Schwarzwald und ist wegen ihres milden Klimas zum Heilbad ernannt worden. Gleichzeitig bietet Baden-Baden seinen Besuchern aber auch eine kulturell vielseitige Landschaft. Hier gibt es das große Festspielhaus, liebevoll gestaltete Parks oder die luxuriös anmutende Caracalla Thermenanlage.
  • Donaueschingen: Genau hier entspringt die Donau, was dem kleinen, beschaulichen Städtchen auch seinen Namen eingebracht hat. Die Residenzstadt im südlichen Schwarzwald hat sich ihr architektonisches Erbe erhalten können und so erwartet die Besucher ein Stilmix aus Jugendstil und Co. Über die Jahre hinweg ist Donaueschingen auch zu einem Mekka für Golfer geworden, dank einiger, wunderschöner Anlagen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Schwarzwalds ist der Feldberg, seines Zeichens höchster Berg der Ferienregion. Er ragt 1.493 Meter in den Himmel und es gibt zahlreiche Wege und Pfade, die auf den Gipfel führen. Im Winter verwandelt sich der Feldberg dann in ein Paradies für Skifahrer und Langläufer aus ganz Deutschland.

Mehr über die Kultur der Region Schwarzwald erfahren

Der Schwarzwald ist nicht nur ein reines Naturgebiet, das durch ein paar Städte und kleine Dörfer unterbrochen wird. In der Region Schwarzwald wird das alte Brauchtum noch gepflegt und es gibt eine Reihe an Museen, in denen man mehr über die regionale Kultur erfahren kann:

  • Bergbaufreilichtmuseum Erzpoche: Nahe der Stadt Hausach findet man dieses interessante Museum, das Besuchern einen Einblick in die Bergbaukultur längst vergangener Zeiten gibt. Es wird beispielsweise gezeigt, wie früher Erz gefördert wurde oder wie die Erzwäsche funktionierte.
  • Dreiländermuseum Lörrach: Es ist das einzige Museum seiner Art, in dem die Beziehung zwischen den drei Ländern unter die Lupe genommen wird. Es gibt zahlreiche Ausstellungen, die regelmäßig zu sehen sind und durch Sondervorträge noch ergänzt werden.
  • Eisenbahnmuseum Schwarzwald: In diesem Museum kommen nicht nur die kleinen Besucher auf ihre Kosten. Gezeigt wird etwa die größte Spur 2-Sammlung, die es weltweit überhaupt gibt. Die liebevoll gestaltete Modelleisenbahnlandschaft erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 740 m².

Auch kulinarisch ist der Schwarzwald eine Reise wert

Im Schwarzwald vereinen sich viele kulinarische Richtungen, welche die Region auf besondere Art bereichern. Dazu gehört beispielsweise das Weinland Baden, das für seine exzellenten Weine in der ganzen Welt bekannt ist. Zu den typischen Spezialitäten, die während eines Urlaubs im Schwarzwald probiert werden können, gehören:

  • Schwarzwälder Kirschtorte: Die süße Versuchung aus dunklem Biskuitboden, Kirschen und reichlich Sahne entstand genau in dieser Region. Kaum ein Café kommt ohne diese Tortenspezialität aus, die zusammen mit einer Tasse Kaffee ein echter Genuss ist.
  • Bubespitzle: Aus Mehl und Kartoffeln hergestellt, handelt es sich hierbei sozusagen um die Schwarzwälder Variante der italienischen Kartoffelklöße.

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Mildes Reizklima und eine interessante Landschaft – was die Nordsee auszeichnet

Ob Weltnaturerbe Wattenmeer oder weiße Sandstrände, die Nordsee gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen. Es gibt viele kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Oder man entspannt einfach am Strand und genießt das besondere Reizklima. Die Nordsee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Beliebte Ferienorte sind beispielsweise:

  • Bremerhaven: Die Seestadt gilt auch als Tor zur Nordsee, denn sie liegt direkt an der Mündung von der Weser in die See. Bremerhaven wird durch einen bunten Mix aus Geschichte und Moderne bestimmt, was sich auch im Stadtbild zeigt. Zu den Highlights zählen das Klimahaus, der Hafen oder das moderne Einkaufszentrum Mediterraneo.
  • Borkum: Diese Insel besticht durch ein spezielles Hochseeklima sowie traumhaft schöne, schier endlos erscheinende Sandstrände. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen auf Borkum, bedingt durch den Golfstrom. Die Insel ist aber auch bei Wassersportlern beliebt, die ein großes Angebot erwartet.
  • Norderney: Nahezu unberührte Landstriche erwartet die Besucher der Nordseeinsel, die auch bei Wanderern sehr beliebt ist. Es gibt ein ausgedehntes Wanderwegenetz, das sich über eine Gesamtlänge von mehr als 80 Kilometern erstreckt. Genügend Gelegenheit, um mehr von der Insel und ihrer wunderschönen Dünenlandschaft zu sehen.

Die Gezeiten bei einem Abstecher ins Wattenmeer besser kennenlernen

Das Wattenmeer ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Seit 2009 zählt das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe und befindet sich damit auf Augenhöhe zu anderen Naturwundern. Bei Wattwanderungen haben Besucher die Gelegenheit, mehr über die Artenvielfalt in diesem einzigartigen Naturraum zu erfahren. Angeboten werden etwa:

  • Wanderungen von Neßmersiel nach Baltrum: Rund 2 ½ Stunden dauert die Tour und am Ende kann man noch einen kleinen Rundgang über die Insel Baltrum machen. Die Rückreise erfolgt mit dem Schiff, vorbei an den Seehundbänken in der Nordsee. Ein unvergessliches Erlebnis.
  • Watt for Kids: Wie der Name bereits erahnen lässt, können Kinder bei diesen Watttouren das Wattenmeer erkunden. Die Wanderungen führen entlang spezieller, kindgerechter Wege. Es gibt auch spezielle Touren, die sich an Kinder und Erwachsene richten.

Es geht aber auch ganz romantisch, denn es gibt Wattwanderungen in den Abendstunden. Bei diesen Touren können Reisende ihre Umgebung viel intensiver wahrnehmen und mit allen Sinnen erleben.

Auch kulinarisch hat die Region Nordsee einige Überraschungen zu bieten

Ein Urlaub an der Nordsee gibt Gelegenheit, auch kulinarisch einen kleinen Streifzug zu unternehmen. Fisch und Meerestiere finden sich in vielen Gerichten wieder, die in kleinen Strandrestaurants oder gemütlichen Gasthäusern angeboten werden. Empfehlenswerte Tipps sind beispielsweise:

  • Bunte Kuh auf Helgoland: Dieses Restaurant auf der Insel Helgoland liegt direkt am Hafen und bietet eine vielseitige Speisekarte. Hier können Gäste etwa den berühmten Helgoländer Pannfisch in Senfsauce probieren. Auch Taschenkrebse, Knieper genannt, werden angeboten.
  • Kolles Alter Muschelsaal auf Büsum: Dieses Restaurant ist eines der ältesten Betriebe in der Nordseeregion. Alleine der liebevoll gestaltete Saal, dekoriert mit Tausenden von Muscheln, besticht durch sein besonderes Flair.

Die Ferienregion Nordsee bietet für jeden Geschmack etwas und eignet sich für einen erholsamen Strandurlaub, einen entspannten Wellnessurlaub oder einen erlebnisreichen Freizeit-Trip.

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Sierra de Guara – Den Zauber der spanischen Vorpyrenäen erleben

Ganz in der Nähe der spanischen Stadt Huesca, in den Vorpyrenäen gelegen, erstreckt sich die Sierra de Guara. Sie zählt zu den schönsten Canyons weltweit und besticht durch ein einzigartiges Erscheinungsbild. Gerade Wanderer und Trekking-Fans zieht es immer wieder in die zerklüftete Berg- und Schluchten-Landschaft. In der Sierra de Guara findet man Schluchten, die bis zu 200 Meter tief sind. Anziehungspunkt für viele Abenteurer sind die engen Schluchten, die Canyoning zu einem echten Erlebnis werden lassen. Genau in dieser bizarren Schluchtenwelt soll einst das Canyoning erfunden worden sein. Seit 1990 gehört die Sierra de Guara auch zum Parque Natural de la Sierra y Canones de Guara. Weitere interessante Fakten rund um die Sierra de Guara:

  • die Sierra de Guara umfasst mehr als 80.000 Hektar
  • das milde Klima wird durch atlantische und mediterrane Einflüsse bestimmt
  • in den Schluchten finden sich kristallklare Bäche und Seen

Als Wanderparadies ist die Sierra de Guara auf der ganzen Welt bekannt

Das Terrain der Sierra de Guara hält für Wanderer Herausforderungen aller Art bereit. Es gibt eine Vielzahl von Felsen und Abhängen, die teils vertikal in die Höhe aufragen. Zu den beliebtesten Wanderrouten oder Trekking-Pfade in der Sierra de Guara zählen beispielsweise:

  • Rodellar: Allein in dieser teils zerklüfteten Region lassen sich bis zu 400 Routen finden, durch alle Schwierigkeitsstufen hinweg. Die meisten Routen befinden sich rund um den Fluss Mascún.
  • Alquézar: Dieser Teil der Sierra de Guara zieht besonders viele Extremsportler an. Dies hängt unter anderem mit den bizarren Felsformationen zusammen, die mehr vertikal sind als alles andere. Für Anfänger lässt sich diese Region nicht empfehlen, denn es gibt nur wenige Anfänger-Strecken, die dennoch sehr herausfordernd sind.
  • Penas Juntas: Diese Routen zählen zu den schönsten, denn sie führen an einer wunderschönen Naturkulisse vorbei. Die sogenannte Via Ferrata beginnt in der Nähe des Ortes Rodellar und führt bis zu einer kleinen, romantischen Kapelle.

Auch gastronomisch und kulturell gesehen steckt die Sierra de Guara voller Überraschungen

Tradition und moderne Lebensweise vereinen sich in den Dörfern der Sierra de Guara und sorgen für eine besondere Stimmung. In der Region gibt es unzählige Weingüter, die für ihre exzellenten Erzeugnisse bekannt sind. In der Sierra de Guara wird beispielsweise ein vollmundiger Rotwein mit der Bezeichnung Somontano D.O. hergestellt. Weitere Highlights, kulinarischer und kultureller Art, in der Region der Sierra de Guara sind:

  • Guara Käse: Ein markanter, kräftiger Bergkäse, welcher bereits seit Jahrzehnten in der Region hergestellt wird. Gerade bei Aufläufen oder zu einem herzhaften Bauernbrot wird diese regionale Spezialität gerne gereicht.
  • Festung von Guara: Diese mittelalterliche Festungsanlage über den Dächern von Alquézar stellt ein Sinnbild für die architektonische Baukunst längst vergangener Zeiten dar. Von den Zinnen aus hat man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt.

In den tiefen Schluchten und auch auf den Berghängen der Sierra de Guara lassen sich immer wieder kleine versteckte Plätze finden, die mehr von der regionalen Geschichte erzählen. Dazu zählen beispielsweise romantische Steinbrücken oder aufwändig gearbeitete Brunnenanlagen.

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Vikos-Schlucht in Griechenland – Die tiefste Schlucht auf dem Erdball

Mitten in der Region Zagori liegt eine der berühmtesten und abenteuerlichen Schluchten der ganzen Welt. Die Schlucht durchzieht weite Teile des Pindos-Gebirge und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von mehr als 10 Kilometern. Zwischen den gigantischen Schluchten schlängelt sich der Fluss Vikos hindurch und vereinigt sich am Ende mit dem Voidomatis. Aufgrund ihrer Tiefe, die an manchen Stellen bis zu 1.000 Meter betragen kann, hat es die Vikos-Schlucht bis ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Natürlich ist der Grand Canyon an manchen Stellen noch wesentlich tiefer, aber bei der Vikos-Schlucht kommt es auf die Breite und Tiefe an. Die Schlucht ist Teil des Vikos-Aoos-Nationalparks, der bereits im Jahre 1973 eröffnet wurde. Der Park selber umfasst ein Gesamtareal von rund 126 km². Ausreichend Platz also, um mehr von der griechischen Tier- und Pflanzenwelt zu sehen.

Eine abwechslungsreiche Landschaft erwartet die Besucher

Die Vikos-Schlucht weist nur eine sehr dünne Besiedlung auf, da viele Teile sich nur sehr schwer erreichen lassen. Je nachdem, auf welchem Höhenmeter man sich befindet, trifft man immer wieder auf eine veränderte Flora. An den teils kargen Felswänden zeigen sich deutlich die Spuren des Klimas und der mitunter widrigen Wetterumstände. Eine Besonderheit hat die Tierwelt zu bieten, denn in der Vikos-Schlucht leben bis heute noch Bären. Gerade in den höheren Lagen kann es durchaus passieren, dass man einen der seltenen Bären zu Gesicht bekommt. Weitere Highlights im Park sind:

  • Aussichtspunkt Oxia: Dieser Aussichtspunkt ist in jedem Fall nichts für Menschen mit Höhenangst. Er liegt ganz in der Nähe von Monodendri, einem kleinen Bergdorf. Besucher haben die Möglichkeit, einen Blick in die Tiefe zu wagen, die genau hier am größten sein soll.
  • Steinbogenbrücken: Insgesamt soll es im Nationalpark mehr als sieben dieser wunderschönen, alten Steinbogenbrücken geben. Viele Besucher machen es sich zur Aufgabe, alle Exemplare aufzusuchen. Manche behaupten sogar, es wären mehr als sieben Brücken.

Bei einer Wanderung durch die gigantische Schlucht, vorbei an Eichenhängen oder kleinen Laubwäldern, kann man das ganze Ausmaß erkennen. Es gibt einen Weg, der quer durch die ganze Schlucht führt und sich über 10 Kilometer erstreckt.

Auch etliche kleine Tavernen gibt es rund um die Vikos-Schlucht

Die Region ist zwar nur spärlich bewohnt, hat aber dennoch in den kleinen Bergdörfern einige gastronomische Highlights zu bieten. Dies trifft beispielsweise auf das Dörfchen Monodendri zu, in dem es gleich mehrere Tavernen gibt:

  • Taverne Vikos Gorge: Traditionelle griechische Küche steht in diesem Restaurant auf der Karte. Gerade die Lammgerichte sollen ein Gedicht sein und zum Abschluss winken hausgemachte Torten sowie Desserts.
  • Restaurant Oxia: Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt dieses Restaurant direkt am Aussichtspunkt Oxia. Auch hier werden traditionelle Gerichte angeboten, wobei das kulinarische Erlebnis von dem grandiosen Ausblick auf die Schlucht gekrönt wird. Gerade die große Terrasse ist bei schönem Wetter sehr beliebt und lädt zum Verweilen ein.

Die Vikos-Schlucht ist nicht nur etwas für Natur- oder Wanderfreunde. Es gibt viel zu entdecken und, wer möchte, kann in der teils unberührten Natur entspannen.

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Der Grand Canyon in den USA – Ein Naturwunder voll atemberaubender Schönheit

Seit dem Jahre 1979 zählt der Grand Canyon zum UNESCO Weltnaturerbe und das mit gutem Grund. Das Naturwunder liegt im amerikanischen Bundesstaat Arizona und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von mehr als 450 Kilometern. Die zerklüftete Landschaft wird von gigantischen Schluchten bestimmt, die teils eine Tiefe von mehr als 1.800 Metern aufweisen. Die Entstehung des Grand Canyon geht mehrere Millionen Jahre zurück. Noch heute drängen sich die Wassermassen des Colorado Rivers durch die verschiedenen Schluchten und formen das Gestein. Der Grand Canyon ist in verschiedene Regionen unterteilt:

  • North Rim: Dieser Teil des Parks zählt nicht zu den großen Touristen Hot-Spots. Im Visitor Center, das auf einer Höhe von mehr als 2.500 Metern liegt, können Besucher mehr über die Entstehung des Canyons erfahren. Weitere Highlights in diesem Bereich sind etwa das Walhalla Plateau und North Kaibab Trail, ein Weg für geübte Wanderer.
  • South Rim: Hierher verschlägt es die meisten Touristen, was zum großen Teil mit der sehr guten Erreichbarkeit zusammenhängt. Bis zu fünf Millionen Besucher finden jedes Jahr den Weg in den südlichen Teil des Canyons. Das Grand Canyon Village bietet zudem eine sehr gute Infrastruktur, inklusive zahlreicher Übernachtungsmöglichkeiten.

Zahlreiche Wanderwege ziehen sich durch weite Teile des Canyons

 Gerade für Wanderer und Trekkingfans ist der Grand Canyon ein wahres Paradies. Es gibt ein ausgedehntes Wege- und Streckennetz, das für jeden Geschmack etwas bereithält. Einer der interessantesten Wanderwege ist der Bright Angel Trail, der sich über eine Länge von rund 14 Kilometern streckt. Auf diesem Wanderweg müssen 1359 Höhenmeter überwunden werden und der Trail führt zudem über den imposanten Colorado River. Wer jetzt an eine abenteuerliche Bootsfahrt denkt, kann aufatmen. Es führt eine Brücke, die sogenannte Silver Suspension Bridge, über den Fluss. Empfehlenswert sind auch folgende Angebote im Grand Canyon:

  • South Kaibab Trail: Dieser Wanderweg im südlichen Teil des Canyons ist 10,3 Kilometer lang und startet in Yaki Point. Wer geübt ist, schafft den Trail in rund vier Stunden. Ungeübte Wanderer sollten rund sechs Stunden einplanen.
  • Desert View Watchtower: Einer der imposantesten Aussichtstürme im Grand Canyon, komplett aus Stein gebaut. Er wurde bereits im Jahre 1932 errichtet und bietet eine grandiose Aussicht über weite Teile des Canyons.

Beliebt sind auch Maultier-Touren durch verschiedene Bereiche des Grand Canyons. Gebucht werden können die Touren an vielen Stellen, beispielsweise auch in der Region North Rim.

Mehr über das Leben der amerikanischen Ureinwohner

 Über den gesamten Grand Canyon findet man zahlreiche Indianerreservate, in denen Besucher das teils noch ursprüngliche Leben der Indianer erleben können. Das Havasupai Indian Reservat liegt nahe des gleichnamigen Ortes. Es handelt sich um einen verhältnismäßig kleinen Stamm, der Alkohol, Waffen oder Drogen in seinen Reihen nicht duldet. Nicht nur das Reservat selber, sondern auch die wunderschöne, malerische Landschaft sind in jedem Fall einen Besuch wert. Auch der Ort selber, das idyllische Supai, versprüht einen ganz eigenen Zauber. Dort kann man auch Touren zu den Wasserfällen buchen. Ganz in der Nähe liegen die Navajo Falls, die sich mehr als 22 Meter in die Tiefe stürzen.

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Oder Flusskreuzfahrt – Wunderschöne Landschaften zwischen Deutschland und Polen

Eine Flusskreuzfahrt auf der Oder bietet Gelegenheit, gleich zwei Länder etwas näher kennen zu lernen. Die Oder bildet die Grenze zwischen Polen und Deutschland, wobei sich ihre Gesamtlänge auf etwa 717 Kilometer erstreckt. Sie zählt zu den größten Flüssen in ganz Deutschland und ihr Ursprung liegt in Tschechien. Interessante Ziele entlang einer Oder Flusskreuzfahrt sind:

  • Stettiner Haff: Unweit der Insel Usedom, genauer gesagt an der Mündung von Peene und Oder, liegt diese wunderschöne Naturlandschaft. Mitten im Zentrum dieses Küstengewässers befindet sich die deutsch-polnische Grenze, die sich quer durch den ehemaligen Gletscherstausee zieht. Es gibt sogar einen eigenen Naturpark Am Stettiner Haff mit einer vielfältigen Flora und Fauna.
  • Cosel: Vom polnischen Kozle aus starten viele Oder Flusskreuzfahrten. Heutzutage ist die einst eigenständige Stadt ein belebter Stadtteil von Kedzierzyn-Kozle, dessen Geschichte reicht zurück bis ins Mittelalter. Gerade im historischen Zentrum können Besucher etwas vom Zauber der längst vergangenen Zeiten erleben, etwa beim Besuch der Pfarrkirche St. Sigismund.

Aber Polen hat noch viel mehr zu bieten, was man alles bei einer Oder Flusskreuzfahrt entdecken kann.

Die historische Landschaft von Mähren zählt zu den Highlights einer Oder Flusskreuzfahrt

 Ob Schlesien oder Mähren, beide Landstriche werden von einer langen Geschichte geprägt, die bis heute erkennbar geblieben ist. In Mähren finden sich viele imposante Burgen und Schlösser, die teils zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Außerdem werden in der Region die alten, tschechischen Traditionen noch immer hoch gehalten. Es gibt aber noch mehr Regionen, die man bei einer Oder Flusskreuzfahrt erleben kann:

  • Oderbruch: Zwischen Oderberg und Bad Freienwalde erstreckt sich dieses Binnendelta, das kaum Besiedlung dafür aber eine reizvolle Natur aufweist. Über das gesamte Gebiet verteilen sich Sehenswürdigkeiten aller Art, wie etwa das Freilichtmuseum Altranft oder das Schloss Neuhardenberg.
  • Breslau: Die Großstadt liegt direkt an der Oder und ist eine der größten Städte in ganz Polen. Sie ist ein wichtiges kulturelles Zentrum, das unter anderem eine Vielzahl an Hochschulen zu bieten hat. Dominsel und Altstadt sollten bei einer Oder Flusskreuzfahrt auf jeden Fall besucht werden.

Ein Highlight auf deutscher Seite ist Frankfurt (Oder), direkt an der Grenze zu Polen gelegen. Hier lebte einst der berühmte Dichter und Schriftsteller Heinrich von Kleist, was der Stadt den Beinamen Kleiststadt einbrachte.

Die meisten Oder Flusskreuzfahrten starten in Polen oder Tschechien

Die klassische Route einer Oder Flusskreuzfahrt beginnt meist in der polnischen Hafenstadt Stettin, die eine der größten Häfen an der Ostseeküste aufzuweisen hat. Die Altstadt bietet einen architektonischen Stilmix aus verschiedenen Epochen. Es gibt sogar einige herrschaftliche Stadtpaläste, welche den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben. Ein Paradies für Natur- und Geschichtsliebhaber ist die Region Uckermark, die ebenfalls während einer Oder Flusskreuzfahrt besucht werden kann.

Der größte Teil der Region zählt zum Bundesland Brandenburg und wird auch gerne Toskana des Nordens genannt. Dies hängt mit der idyllischen Landschaft zusammen, bestehend aus saftigen, grünen Hügeln und kleinen Seen. Es gibt mehrere Naturschutzgebiete in der Uckermark, wie etwa Nationalpark Unteres Odertal und der Naturpark Uckermärkische Seen. Eine Oder Flusskreuzfahrt hat eben landschaftlich, kulturell und geschichtlich gesehen viele Attraktionen und Highlights zu bieten. Eine ideale Gelegenheit, um mehr von Deutschland und Polen zu sehen.

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Das Muschelmuseum in Heringsdorf – wunderschöne Exponate aus der ganzen Welt

Es zählt zu den Museen der neueren Generation und entführt Besucher in die Schönheit der Unterwasserwelt. Das Muschelmuseum in Heringsdorf wird von privater Hand geführt und wurde im August 1990 eröffnet. In den ersten Jahren war das Museum noch in einem Haus auf der Promenade untergebracht. Seit 1995 kann die große Sammlung direkt an der Seebrücke bewundert werden. Mehr als 3.000 Exponate umfasst das Muschelmuseum, die aus allen Teilen der Welt stammen. Zu den Highlights des Museums zählen:

  • Riesenmuschel: Über 95 kg schwer und rund 75 cm breit ist diese Unterart der Venusmuscheln. Es handelt sich hierbei um die größte Muschel des Museums, die im Pazifik gefunden worden ist. Eine Muschel, die man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt.
  • Bernsteine: Nicht nur die Sammlung von Muscheln ist beeindruckend, sondern auch die Vielfalt an exotischen Bernsteinvarianten. Die Steine aus fossilem Harz stammen zum überwiegenden Teil aus dem Pazifischen Ozean, vor den Küsten Thailands.

Angeschlossen an das Muschelmuseum ist ein eigener Souvenirladen, welcher den passenden Namen Muschelbasar trägt. Zum Sortiment zählen Korallen- und Bernsteinschmuck, Buddelschiffe und Bastelutensilien.

Ein Glücksbringer begleitet fortan die Besucher des Muschelmuseums

Ob es daran liegt, dass sich das Muschelmuseum in privater Hand befindet, oder ob es einfach nur Zufall ist. Jeder Besucher des Museums erhält einen eigenen Glücksbringer, der ihn zukünftig begleiten soll. Eine Kauri Muschel, welche in früheren Zeiten als offizielle Währung verwendet wurde, soll fortan ihrem neuen Besitzer Glück bringen. Im Muschelmuseum wird die Geschichte der interessanten Meeresbewohner nicht außer Acht gelassen. Alle Exponate sind mit ihrem lateinischen Namen versehen und auf kleinen Schautafeln finden Besucher relevante Informationen. Ob zum Glücksbringer oder zu den versteinerten Seepferdchen, hinter jedem Exponat steht eine Geschichte, die anschaulich erklärt wird. Und, nach einem Besuch im Muschelmuseum ergibt sich die Gelegenheit, mehr über das malerische Heringsdorf zu erfahren.

Heringsdorf auf Usedom – ein malerisches Seebad im Osten von Usedom

 Neben dem interessanten Muschelmuseum hat Heringsdorf seinen Besuchern noch mehr Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Seit 2006 darf Heringsdorf offiziell die Bezeichnung Ostseebad tragen und besticht durch sein wunderschönes Erscheinungsbild.  Typische Gebäude aus der Bäderarchitektur säumen die Straße des Seebades, das auch kulturell gesehen ein echtes Highlight ist. Ein beliebter Anlaufpunkt ist der Kunstpavillon Heringsdorf, welcher direkt an der traumhaft schönen Strandpromenade liegt. Dort finden das ganze Jahr über Konzerte, Lesungen oder kulturelle Veranstaltungen aller Art statt. Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten von Heringsdorf sind:

  • Seebrücke von Heringsdorf: Hierbei handelt es sich um die längste Seebrücke von ganz Deutschland, die sich über eine Gesamtlänge von 508 Metern erstreckt. Sie erstrahlt heute wieder in ihrem alten Glanz, dank aufwändiger Restaurierungsarbeiten, und diente schon oft als Filmkulisse.
  • XXL-Strandkorb: Eine Attraktion der etwas anderen Art, die mit den historischen Bauwerken sehr wenig gemein hat. Seit 2014 steht direkt neben der Seebrücke der größte Strandkorb weltweit, welcher bis zu sechs Meter Länge umfasst.

Auch gastronomisch gesehen hat Heringsdorf einiges zu bieten. Ein echter Geheimtipp für leckeren, selbstgemachten Kuchen ist der Wintergarten mit Bibliothek, im Maritim Hotel Kaiserhof. Bei einer heißen Tasse Kaffee können die Gäste einen wunderschönen Blick auf Weiten der Ostsee genießen.

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