Kategorie-Archiv: Städtereisen

Fête de la Musique in Berlin – Ein buntes Musikfest mit einer langen Tradition

Im Jahre 1982 nahm die Fête de la Musique ihren Anfang und zwar in der französischen Hauptstadt. Der damalige französische Kulturminister, Jack Lang, hatte die Idee zu einem großen, bunten Musikfest. Am 21. Juni 1982 war es dann soweit und die erste Fête de la Musique fand in Paris statt. Die Idee sorgte auch im Rest des Landes für Begeisterung und schnell kamen über die Jahre hinweg viele Städte in Frankreich und auf der ganzen Welt hinzu. Auch in Deutschland wird mittlerweile die Fête de la Musique gefeiert, wie etwa in der Hauptstadt. Seit 1995 treffen sich am 21. Juni Amateur- und Profimusiker auf mehreren Bühnen in der ganzen Stadt. Über 100 Bühnen gibt es, vorwiegend in den Vierteln Friedrichshain oder Prenzlauer Berg. Die Highlights im Jahr 2015:

  • Abgedreht rockt Friedrichshain: Punk, Rock und Rockabilly stehen auf dem Programm auf der Karl-Marx-Allee. Nach 22 Uhr wird dann die Open Air-Party in den Abgedrekt Klub verlagert, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden kann.
  • Fette Musike: Im Stadtteil Berlin-Pankow, genauer gesagt in der Kollwitzstraße, gibt es Hardcore Percussion, Indie Pop, aber auch Schlager.

Es gibt aber auch noch besondere Specials, welche das Programm der Fête de la Musique abrunden. Beispielsweise wird der Sommer von den Berliner Posaunenchören beim gemeinschaftlichen Turm-Blasen begrüßt.

Fête de la Musique – Überall in der Stadt ist Musik zu hören

Ganz Berlin verwandelt sich anlässlich der Fête de la Musique in eine große Bühne. So gibt es beispielsweise nur am 21. Juni eine Sondergenehmigung, die es Musikern erlaubt, ohne Strom auf öffentlichen Plätzen in der gesamten Stadt zu musizieren. Dies zeigt sehr deutlich den Grundgedanken des großen Musikfestes, denn im Mittelpunkt stehen folgende Ideen:

  • Künstler aus der regionalen Musikszene sollen eine Chance erhalten
  • das musikalische Miteinander steht im Vordergrund (Eintritt wird nicht verlangt)
  • der Sommer soll musikalisch begrüßt werden

Zwischen den einzelnen Bühnen finden sich natürlich auch diverse Stände, an denen kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten werden. Nicht umsonst, zieht das Fest der Musik jedes Jahr Tausende von Besuchern in die deutsche Metropole.

Die Red Bull Bühne im Mauerpark ist einer der Anziehungspunkte

Ob Mark Ronson oder Robot Koch, auf der Bühne der Red Bull Music Academy gibt es musikalische Perlen der Extraklasse. Nicht umsonst erfreut sich die Bühne im Mauerpark sehr große Beliebtheit. Bei der Fête de la Musique werden aber auch die kleinen Besucher nicht vernachlässigt. Es gibt mehr als 25 Standorte, verteilt über die verschiedenen Bezirke, in denen Kinder aktiv Musik erleben können. Im Österreich Park haben die kleinen Gäste beispielsweise die Gelegenheit, im Klingenden Mobil Instrumente aller Art auszuprobieren. An anderen Orten präsentieren Kinderbands ihre Eigenkompositionen oder zeigen, was auf dem Sektor der multimedial geprägten Musik alles möglich ist. Und jedes Jahr kommen neue Standorte dazu, wie etwa die Königliche Porzellan Manufaktur oder das Humboldthaus in Lichtenberg. Während der Fête de la Musique wird Berlin eben zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk mit vielen kleinen und großen Überraschungen.

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Elbe Flusskreuzfahrt – erlebnisreiche Touren vorbei an interessanten Sehenswürdigkeiten und Regionen

Ob Fahrten durch das Elbsandsteingebirge oder Touren durch die Hansestadt Hamburg, etwa bei Landgängen. Elbe Flusskreuzfahrten sind ideal, um mehr von Deutschland oder auch Tschechien zu sehen. Denn genau in Tschechien liegt die Quelle der Elbe, wobei der Fluss in der Landessprache Labe genannt wird. Die Elbe erstreckt sich über eine Länge von mehr als 1.000 Kilometern. Ausreichend Gelegenheit also, um das ein oder andere Kleinod entlang der Strecke entdecken zu können. Bekannte Sehenswürdigkeiten oder Städte sind beispielsweise:

  • Dresden: Die Elbflorenz, wie die Stadt an der Elbe auch gerne genannt wird, verfügt über einen besonderen Zauber. Bereits vom Schiff aus lassen sich viele historische Bauten erkennen. Dazu gehören etwa die Semperoper oder die Brühlschen Terrassen.
  • Schloss Pillnitz: Einst diente dieses wunderschöne Schloss an der Elbe den sächsischen Herrschern als Sommersitz. Errichtet wurde das herrschaftliche Palais Ende des 18. Jahrhunderts. Heutzutage besticht es vor allen Dingen durch den liebevoll gestalteten Schlosspark, in dem es sogar ein eigenständiges Palmenhaus gibt.
  • Wittenberg: Bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts darf die Universitätsstadt in Sachsen-Anhalt offiziell den Namen Lutherstadt Wittenberg tragen. Genau hier schlug der Reformator seine Thesen an und prägte die Stadtgeschichte nachhaltig. Die wunderschöne Stadtkirche gilt als Mutterkirche der Reformation und ist zum Wahrzeichen von Wittenberg geworden.

Die alte Kaiserstadt Prag wird bei vielen Elbe Flusskreuzfahrten angesteuert

Die tschechische Hauptstadt Prag gehört bei den meisten Elbe Flusskreuzfahrten, die über Deutschland hinausgehen, zum Programm. Die Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die im 6. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Über die Jahrhunderte weg hat sie sich zu einem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum entwickelt. Auch ihre Größe ist beeindruckend, denn Prag erstreckt sich über mehr als 49.600 Hektar. Bekannte Sehenswürdigkeiten, die bei einer Elbe Flusskreuzfahrt auf keinen Fall ausgelassen werden sollten:

  • Prager Burg: Diese imposante Höhenburg stammt noch aus dem 9. Jahrhundert und wurde über die Jahre hinweg ständig umgestaltet beziehungsweise erweitert. Heute präsentiert sie sich in einem architektonischen Stilmix aus verschiedenen Epochen.
  • Altstadt: Die Prager Altstadt ist ein romantisches und gleichzeitig historisches Kleinod für sich. Über die Jahre hinweg hat sich die Altstadt ihr Erscheinungsbild erhalten können. In den gotischen oder romantisch geprägten Häusern gibt es kleine Läden oder gemütliche Restaurants.

Was auf keinem Fall bei einem Besuch in Prag versäumt werden sollte, ist ein Bummel über die Karlsbrücke. Prag hat zwar eine Vielzahl an Brücken, aber die historische Karlsbrücke ist eine Besonderheit für sich. Sie bildet die Verbindung zwischen Kleinseite und Altstadt. Über sie mussten schon die tschechischen Könige zu ihrer Krönung schreiten.

Eine Elbe Flusskreuzfahrt gibt Gelegenheit, etwas hanseatische Luft zu schnuppern

Die meisten Elbe Flusskreuzfahrten beginnen in der Hansestadt Hamburg und führen dann entlang großer Städte. Bei einem Landgang können Reisende mehr von Hamburg sehen und erleben, was die Stadt so besonders macht. Alleine der Hafen ist schon eine Attraktion für sich, was die Stadt auch wirtschaftlich gesehen zu einem wichtigen Zentrum in Deutschland werden lässt. Direkt am Hafen, genauer gesagt an den Landungsbrücken, liegen auch viele Museumsschiffe oder historische Kähne vor Anker, wie etwa die Cap San Diego.

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Oder Flusskreuzfahrt – Wunderschöne Landschaften zwischen Deutschland und Polen

Eine Flusskreuzfahrt auf der Oder bietet Gelegenheit, gleich zwei Länder etwas näher kennen zu lernen. Die Oder bildet die Grenze zwischen Polen und Deutschland, wobei sich ihre Gesamtlänge auf etwa 717 Kilometer erstreckt. Sie zählt zu den größten Flüssen in ganz Deutschland und ihr Ursprung liegt in Tschechien. Interessante Ziele entlang einer Oder Flusskreuzfahrt sind:

  • Stettiner Haff: Unweit der Insel Usedom, genauer gesagt an der Mündung von Peene und Oder, liegt diese wunderschöne Naturlandschaft. Mitten im Zentrum dieses Küstengewässers befindet sich die deutsch-polnische Grenze, die sich quer durch den ehemaligen Gletscherstausee zieht. Es gibt sogar einen eigenen Naturpark Am Stettiner Haff mit einer vielfältigen Flora und Fauna.
  • Cosel: Vom polnischen Kozle aus starten viele Oder Flusskreuzfahrten. Heutzutage ist die einst eigenständige Stadt ein belebter Stadtteil von Kedzierzyn-Kozle, dessen Geschichte reicht zurück bis ins Mittelalter. Gerade im historischen Zentrum können Besucher etwas vom Zauber der längst vergangenen Zeiten erleben, etwa beim Besuch der Pfarrkirche St. Sigismund.

Aber Polen hat noch viel mehr zu bieten, was man alles bei einer Oder Flusskreuzfahrt entdecken kann.

Die historische Landschaft von Mähren zählt zu den Highlights einer Oder Flusskreuzfahrt

 Ob Schlesien oder Mähren, beide Landstriche werden von einer langen Geschichte geprägt, die bis heute erkennbar geblieben ist. In Mähren finden sich viele imposante Burgen und Schlösser, die teils zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Außerdem werden in der Region die alten, tschechischen Traditionen noch immer hoch gehalten. Es gibt aber noch mehr Regionen, die man bei einer Oder Flusskreuzfahrt erleben kann:

  • Oderbruch: Zwischen Oderberg und Bad Freienwalde erstreckt sich dieses Binnendelta, das kaum Besiedlung dafür aber eine reizvolle Natur aufweist. Über das gesamte Gebiet verteilen sich Sehenswürdigkeiten aller Art, wie etwa das Freilichtmuseum Altranft oder das Schloss Neuhardenberg.
  • Breslau: Die Großstadt liegt direkt an der Oder und ist eine der größten Städte in ganz Polen. Sie ist ein wichtiges kulturelles Zentrum, das unter anderem eine Vielzahl an Hochschulen zu bieten hat. Dominsel und Altstadt sollten bei einer Oder Flusskreuzfahrt auf jeden Fall besucht werden.

Ein Highlight auf deutscher Seite ist Frankfurt (Oder), direkt an der Grenze zu Polen gelegen. Hier lebte einst der berühmte Dichter und Schriftsteller Heinrich von Kleist, was der Stadt den Beinamen Kleiststadt einbrachte.

Die meisten Oder Flusskreuzfahrten starten in Polen oder Tschechien

Die klassische Route einer Oder Flusskreuzfahrt beginnt meist in der polnischen Hafenstadt Stettin, die eine der größten Häfen an der Ostseeküste aufzuweisen hat. Die Altstadt bietet einen architektonischen Stilmix aus verschiedenen Epochen. Es gibt sogar einige herrschaftliche Stadtpaläste, welche den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben. Ein Paradies für Natur- und Geschichtsliebhaber ist die Region Uckermark, die ebenfalls während einer Oder Flusskreuzfahrt besucht werden kann.

Der größte Teil der Region zählt zum Bundesland Brandenburg und wird auch gerne Toskana des Nordens genannt. Dies hängt mit der idyllischen Landschaft zusammen, bestehend aus saftigen, grünen Hügeln und kleinen Seen. Es gibt mehrere Naturschutzgebiete in der Uckermark, wie etwa Nationalpark Unteres Odertal und der Naturpark Uckermärkische Seen. Eine Oder Flusskreuzfahrt hat eben landschaftlich, kulturell und geschichtlich gesehen viele Attraktionen und Highlights zu bieten. Eine ideale Gelegenheit, um mehr von Deutschland und Polen zu sehen.

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Das Bademuseum in Zinnowitz – Badebetrieb gestern und heute

Im Hotel Preußenhof, direkt an den Zinnowitzer Dünen gelegen, entführt die Besucher in eine längst vergangene Zeit. Thematisch gesehen steht hier der Badebetrieb im Wandel der Zeit im Vordergrund. Die Sammlung besteht aus mehr als 200 Exponaten, die im Laufe der Jahre immer mehr geworden sind. Die Insel Usedom hat eine beachtliche Entwicklung hin zu einem beliebten Seebad hinter sich. Anhand der Exponate wird deutlich, was Usedom als die Badewanne Berlins ausgemacht hat. Außerdem können Besucher erfahren, wie früher das Strandleben aussah und was die Bademode in dieser Zeit charakterisierte. Und, nach einem Besuch im Bademuseum locken die anderen Sehenswürdigkeiten von Zinnpwitz zu einer kleinen Stippvisite ein.

Mehr über die Geschichte von Zinnowitz erfahren

Das Seebad Zinnowitz zählt zu den ältesten auf der Ferieninsel Usedom und fand bereits im Jahre 1309 in einer Urkunde Erwähnung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann mit dem Badebetrieb in dem beschaulichen Örtchen begonnen. Als der Badebetrieb an der Ostseeküste immer mehr in Mode kam, entwickelte sich auch in Zinnowitz ein mondänes Stadtbild. Davon ist heute noch viel zu spüren, denn gerade der alte Stadtkern weist noch die typische Bäderarchitektur des Jugendstils auf. Zu den Highlights in Zinnowitz zählen:

  • Seebrücke: Dies ist nicht nur eine normale Seebrücke, sondern eine Attraktion für sich. Wer möchte, kann mit einer speziellen Tauchgondel in die Tiefen der Ostsee tauchen und völlig neue Einblicke erhalten. Es gibt aber auch viele Angebote an der Oberfläche, beispielsweise Bootsausflüge auf der Ostsee, ausgehend von der Seebrücke.
  • Bernsteintherme: Eine der modernsten und größten Bade- und Wellnessanstalten der Ostseeinsel. Besucher können sich im Thermalbad ausruhen, in der Sauna relaxen oder die orientalischen Bäder aufsuchen.
  • Ostseebühne: Eine der wichtigsten, kulturellen Stätten auf der Insel, die ganzjährig ein interessantes, abwechslungsreiches Programm zu bieten hat. Seit dem Jahr 1997 finden genau hier die beliebten Vineta-Festspiele statt.

Auch klimatisch gesehen ist Zinnowitz besonders. Hier scheint die Sonne über 1.900 Stunden im Jahr, mehr als in anderen Bereichen des Landes.

Frischer Fisch und gutbürgerliche Küche – auch kulinarisch ist Zinnowitz eine Reise wert

Ein Besuch im Bademuseum in Zinnowitz kann nicht nur Einblicke in die Geschichte erlauben, sondern auch den Appetit anregen. Das Seebad verfügt über eine vielfältig aufgestellte, gastronomische Szene, die einige kulinarische Höhepunkte zu bieten hat:

Museums-Café im Hotel Preußenhof: Hier kann man regionale Gerichte und hausgemachte, süße Versuchungen genießen. Die Ausstattung des Cafés stellt eine Hommage an die früheren Glanzzeiten von Zinnowitz dar.

  • Gaststätte Libelle: Bereits von außen ist dieses Restaurant in der Nähe der Dünen ein echter Blickfang. Im Inneren des vermeintlichen „Schiffes“ werden exzellente Fischgerichte angeboten, die mit viel Raffinesse zubereitet worden sind.
  • Oase am Meer: Wie der Name bereits erahnen lässt, befindet sich dieses Restaurant direkt am Meer. Auf der Speisekarte stehen Fleisch- und Fischgerichte sowie diverse Pastavariationen. Bei schönem Wetter können die Gerichte auch auf der großen Terrasse genossen werden.

All diese kulinarischen Highlights lassen sich problemlos vom Bademuseum aus erreichen. Auf diese Weise kann der Ausflug nach Zinnowitz auch auf geschmacklicher Ebene vollendet werden.

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Das Muschelmuseum in Heringsdorf – wunderschöne Exponate aus der ganzen Welt

Es zählt zu den Museen der neueren Generation und entführt Besucher in die Schönheit der Unterwasserwelt. Das Muschelmuseum in Heringsdorf wird von privater Hand geführt und wurde im August 1990 eröffnet. In den ersten Jahren war das Museum noch in einem Haus auf der Promenade untergebracht. Seit 1995 kann die große Sammlung direkt an der Seebrücke bewundert werden. Mehr als 3.000 Exponate umfasst das Muschelmuseum, die aus allen Teilen der Welt stammen. Zu den Highlights des Museums zählen:

  • Riesenmuschel: Über 95 kg schwer und rund 75 cm breit ist diese Unterart der Venusmuscheln. Es handelt sich hierbei um die größte Muschel des Museums, die im Pazifik gefunden worden ist. Eine Muschel, die man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt.
  • Bernsteine: Nicht nur die Sammlung von Muscheln ist beeindruckend, sondern auch die Vielfalt an exotischen Bernsteinvarianten. Die Steine aus fossilem Harz stammen zum überwiegenden Teil aus dem Pazifischen Ozean, vor den Küsten Thailands.

Angeschlossen an das Muschelmuseum ist ein eigener Souvenirladen, welcher den passenden Namen Muschelbasar trägt. Zum Sortiment zählen Korallen- und Bernsteinschmuck, Buddelschiffe und Bastelutensilien.

Ein Glücksbringer begleitet fortan die Besucher des Muschelmuseums

Ob es daran liegt, dass sich das Muschelmuseum in privater Hand befindet, oder ob es einfach nur Zufall ist. Jeder Besucher des Museums erhält einen eigenen Glücksbringer, der ihn zukünftig begleiten soll. Eine Kauri Muschel, welche in früheren Zeiten als offizielle Währung verwendet wurde, soll fortan ihrem neuen Besitzer Glück bringen. Im Muschelmuseum wird die Geschichte der interessanten Meeresbewohner nicht außer Acht gelassen. Alle Exponate sind mit ihrem lateinischen Namen versehen und auf kleinen Schautafeln finden Besucher relevante Informationen. Ob zum Glücksbringer oder zu den versteinerten Seepferdchen, hinter jedem Exponat steht eine Geschichte, die anschaulich erklärt wird. Und, nach einem Besuch im Muschelmuseum ergibt sich die Gelegenheit, mehr über das malerische Heringsdorf zu erfahren.

Heringsdorf auf Usedom – ein malerisches Seebad im Osten von Usedom

 Neben dem interessanten Muschelmuseum hat Heringsdorf seinen Besuchern noch mehr Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Seit 2006 darf Heringsdorf offiziell die Bezeichnung Ostseebad tragen und besticht durch sein wunderschönes Erscheinungsbild.  Typische Gebäude aus der Bäderarchitektur säumen die Straße des Seebades, das auch kulturell gesehen ein echtes Highlight ist. Ein beliebter Anlaufpunkt ist der Kunstpavillon Heringsdorf, welcher direkt an der traumhaft schönen Strandpromenade liegt. Dort finden das ganze Jahr über Konzerte, Lesungen oder kulturelle Veranstaltungen aller Art statt. Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten von Heringsdorf sind:

  • Seebrücke von Heringsdorf: Hierbei handelt es sich um die längste Seebrücke von ganz Deutschland, die sich über eine Gesamtlänge von 508 Metern erstreckt. Sie erstrahlt heute wieder in ihrem alten Glanz, dank aufwändiger Restaurierungsarbeiten, und diente schon oft als Filmkulisse.
  • XXL-Strandkorb: Eine Attraktion der etwas anderen Art, die mit den historischen Bauwerken sehr wenig gemein hat. Seit 2014 steht direkt neben der Seebrücke der größte Strandkorb weltweit, welcher bis zu sechs Meter Länge umfasst.

Auch gastronomisch gesehen hat Heringsdorf einiges zu bieten. Ein echter Geheimtipp für leckeren, selbstgemachten Kuchen ist der Wintergarten mit Bibliothek, im Maritim Hotel Kaiserhof. Bei einer heißen Tasse Kaffee können die Gäste einen wunderschönen Blick auf Weiten der Ostsee genießen.

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Historisch-Technisches Museum Peenemünde – ein Museum rund um die Militärgeschichte

Auf dem Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt Peenemünde entstand im Laufe der Jahre ein interessantes Museum, das sich einem ganz besonderen Gebiet widmet. In der Ausstellung und der großen Sammlungen stehen die technischen Errungenschaften der Militärgeschichte im Vordergrund. Dabei werden allerdings nicht die unangenehmen Begleiterscheinungen außer Acht gelassen, die der Fortschritt vielerorts mit sich brachte. Im Mittelpunkt des Historisch-Technischen Museums Peenemünde steht die Rakete A4, die von Peenemünde aus auch zur damaligen Zeit ins All geschickt wurde. Eine Sensation, denn schließlich war es die erste Rakete, die ins All geschossen wurde. Es wird auf den Bau eingegangen und auf die Beteiligung der Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangenen. Das Historisch-Technische Museum Peenemünde ist aber noch mehr. Es ist Begegnungsstätte und ein Mahnmal für den Frieden.

Die Ausstellungsfläche umfasst mehr als 5.000 Quadratmeter

Ob Interviews mit Zeitzeugen, Originaldokumente oder technische Geräte, die Ausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde deckt viele Facetten ab. Thematisch gibt es zwei Bereiche im Museum: Die Anfänge der Raketenentwicklung und die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu den Highlights auf dem Ausstellungsgelände zählen:

  • Nachbau einer A4: Ein exakter Nachbau der ersten Rakete mit Flüssigkeitstriebwerk ist der Höhepunkt der Ausstellung. Besucher haben die Möglichkeit, die damalige Wunderwaffe aus der Nähe zu sehen und sogar anzufassen. Auf Schautafeln werden die einzelnen Bereiche und Funktionen genauestens erklärt.
  • Fieseler Fi 103: Hierbei handelt es sich um eine genaue Nachbildung des früheren Marschflugkörpers aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fieseler Fi 103 galt als Vergeltungswaffe 1 und kam bei nahezu allen Luftangriffen der Nazis zum Einsatz.

Auf dem großen Freigelände gibt es aber noch mehr zu entdecken, wie etwa das Raketenschnellboot Hans Beimler. Dieses Schnellboot war eines der beliebtesten Modelle der Volksmarine und beeindruckt alleine schon wegen seiner beachtlichen Ausmaße.

Historisch-Technisches Museum Peenemünde  – Ein Besuch gibt Gelegenheit für einen Rundgang durch die kleine Gemeinde

Peenemünde ist eine der Vorzeige-Gemeinden auf Usedom und ist über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern bekannt. Sie bildet den nördlichen Endpunkt der Insel und grenzt an das malerische Karlshagen. Ein Spaziergang durch die Gemeinde versetzt Besucher in eine längst vergangene Zeit zurück. In vielen Bereichen finden sich noch verlassene Gebäude aus Nachkriegs- oder DDR-Zeit. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Angebote in der Gemeinde, wie etwa:

  • Phänomenta Peenemünde: Ein Museum der etwas anderen Art, das sich für einen Besuch mit der ganzen Familie anbietet. Hier ist Mitmachen ausdrücklich erwünscht. Besucher werden in das Reich der Physik entführt, das sich mit allen Sinnen erfahren und erleben lässt. Es gibt mehr als 200 Stationen, an denen diverse Versuche angeboten werden.
  • Spielzeugmuseum Peenemünde: Dies ist eines der neuesten Museen in der Gemeinde und entführt Besucher in die Welt des Spielzeugs. Die Ausstellung besteht aus mehr als 20.000 Exponaten, die von Privathand zusammengetragen worden sind. Ein Museum, das nicht nur Kinder begeistern kann.

Auch der Veranstaltungskalender von Peenemünde hat das ganze Jahr über einige Highlights zu bieten, wie etwa der Tag des offenen Denkmals im September, Sonderausstellungen in der Heeresversuchsanstalt oder die musikalische Reihe Peenemünder Konzert mit nationalen und internationale Orchestern.

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Die French Open in Paris – ein Tennisturnier mit einer langen Geschichte

Die French Open sind Teil der Grand-Slam-Turniere und ziehen jedes Jahr die Tennisprominenz aus der ganzen Welt an. Der Termin für das Turnier variiert und zwar zwischen den Monaten Mai oder Juni. Die French Open sind eine Besonderheit für sich, denn es wird ausschließlich auf einem Sandplatz gespielt. Ganz anders also als bei den anderen Grand-Slam-Turnieren. Viele Spieler betrachten daher die French Open als eines der schwersten Turniere, da der Hartplatz eine besondere Herausforderung darstellt. Weitere wichtige Fakten zu den French Open:

  • erstes Turnier fand im Jahre 1891 statt
  • der offizielle Name lautet Tournoi de Roland Garros
  • die Turniere finden seit 1928 im Stade Roland Garros in Paris statt

Auch in diesem Jahr treffen sich bekannte Tennisspieler aus aller Welt auf dem berühmten Hartplatz. Die 114. French Open sollen noch bis zum 7. Juni andauern und zu den großen Namen zählen dieses Jahr Rafael Nadal sowie Anna-Lena Grönefeld.

Ein Luftfahrtpionier diente als Namenspate für die Tennisanlage

 Die Anlage Stade Roland Garros wurde im Jahre 1927 errichtet und ein Jahr später feierlich eingeweiht. Der ungewöhnliche Name geht zurück auf den gleichnamigen Luftfahrtpionier, welcher im Ersten Weltkrieg umkam. Natürlich steht auf der 8 ½ Hektar großen Fläche der Sport im Vordergrund. So gibt es beispielsweise eine kleine Skulptur, das an frühere Davis-Cup-Erfolge erinnern soll. Insgesamt gibt es drei verschiedene Stadien auf der großen Fläche, beispielsweise:

  • Court Philippe Cartier: Wird auch als Center Court bezeichnet, da es das wichtigste und zentralste Stadion der Anlage ist. Über 15.000 Zuschauer finden auf den vier Tribünen statt, die nach berühmten, französischen Tennisspielern benannt worden sind.
  • Court Suzanne Lenglen: Dieser Tenniscourt wurde früher auch schlicht Court A genannt. Es ist etwas kleiner als der Center Court und kann etwas mehr als 10.000 Zuschauer aufnehmen. Benannt ist es nach der großen Tennisspielerin, die viele Erfolge für Frankreich erzielen konnte.

Wer mehr von der interessanten Tennisanlage sehen möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. Die Touren führen hinter die Kulissen des Stade Roland Garros und finden immer dann statt, wenn auch das Tennismuseum geöffnet ist. Souvenirs werden im Geschenkeladen angeboten, der auch während der French Open seine Artikel anbietet. Wie wäre es beispielsweise mit einer Davis-Cup-Trophäe als Schlüsselanhänger?

Während der French Open französische Spezialitäten im Restaurant genießen

Neben den spannenden Tennisspielen dreht sich bei den French Open nicht alles nur um den Sport. So gibt es im Herzen des Stadiums auch ein elegantes, exklusives Restaurant. Im Restaurant Le Roland-Garros werden spezielle Menüs angeboten, die mit Blick auf die Anlage genossen werden können. Beliebt sind auch die Brunchangebote an den Sonntagen, inklusive erlesener Champagner-Sorten. Oft können die kulinarischen Genüsse auch mit freiem Eintritt in das Museum kombiniert werden. Zur Zeit lockt etwa eine große Ausstellung rund um das Thema zeitgenössischer Tennissport viele Besucher an. Die Ausstellung „Jeu, Set et Mode“ hat auch während der gesamten French Open geöffnet, ebenso wie das Projekt „Secondes Vies“, bei dem es auf den zweiten Blick ankommt. Gezeigt werden Situationen und Utensilien des Sports aus ganz anderen Blickwinkeln.

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UEFA Europa League Finale in Warschau – ein Sportevent der Extraklasse

Am 27. Mai 2015 ist es soweit und die polnische Hauptstadt verwandelt sich in ein Mekka für Fußballfans aus der ganzen Welt. An diesem Tag findet das UEFA Europa League Finale in Warschau statt. Zwei große Mannschaften des europäischen Fußballs treffen aufeinander: Sevilla FC und FC Dnipro Dnipropetrovsk. Bereits drei Mal konnte der Verein Sevilla FC die begehrte Trophäe für sich beanspruchen. Der Pokal ist einer der schwersten, der in der Welt des Fußballs verliehen wird. Er wiegt über 15 kg und ist 65 cm hoch. Gestaltet wurde er von Künstlern aus Mailand und es ist auch eine besondere Tradition an ihn gebunden. Sollte es einem Club gelingen, den Pokal dreimal hintereinander oder mehr als fünfmal zu gewinnen, wird eine Widmung auf der Wandertrophäe hinterlassen.

The National Stadium in Warschau ist Austragungsort des Endspiels

 Das Stadion zählt zu den modernsten in ganz Europa und wurde erst im Jahre 2012 eröffnet, anlässlich des Eröffnungsspiels der UEFA Euro 2012. Es befindet sich im Stadtteil Praga Poludnie, am östlichen Ufer des Flusses Weichsel. Bereits die Außenansicht fällt auf, denn die moderne Architektur ist in den polnischen Nationalfarben gehalten. Insgesamt kann das große Stadion 56.070 Zuschauer fassen und ist an das öffentliche Verkehrssystem angebunden. So lassen sich vom National Stadium aus auch interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichen, wie etwa:

  • Warschauer Altstadt: Seit etlichen Jahren steht die gesamte historische Altstadt unter Denkmalschutz und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Zentraler Anlaufpunkt ist der Schlossplatz, alleine schon wegen seiner dreieckigen Gestaltung eine echte Augenweide.
  • Königsschloss: Nach einer langen Wiederaufbauphase erstrahlt das Königsschloss heute wieder in seinem alten Glanz. Ähnlich wie die Altstadt zählt es auch zum UNESCO Weltkulturerbe und ist Sinnbild für den Prunk längst vergangener Zeiten.

Aber auch auf dem Gelände des Nationalstadions Kazimierz Górski, wie der offizielle Name der Spielstätte lautet, lässt sich so manches entdecken und erkunden. Hier befindet sich unter anderem eines der größten Fitness-Center der Stadt, welches sich über eine Gesamtfläche von mehr als 2.500 m²erstreckt. Jeden Tag werden Erkundungstouren durch das Stadion angeboten, die zum Teil auch in die Umkleideräume führen.

Eislaufen, Konzerte und Shows aller Art – nach dem UEFA Europa League Finale ist der Spaß lange nicht vorbei

Seit seiner Eröffnung ist das Nationalstadium auch zu einer beliebten und oft genutzten Event-Arena geworden. Im Winter verwandelt sich das Stadion beispielsweise in eine große Eislaufarena auf mehr als 5.000 m². Auch an die kleinen Besucher wird dann gedacht und so gibt es einen großen Eisberg zum Rutschen. Wer Rollen statt Kufen bevorzugt, sollte der Tiefgarage in den Wintermonaten einen Besuch abstatten. Dort gibt es einen Skatepark, der Herausforderungen für alle Skater bereithält. Das Nationalstadion ist eine Attraktion für sich, auch fernab des Trubels rund um das UEFA Europa League Finale am 27. Mai. Bei Konzerten von internationalen Künstler finden bis zu 72.000 Besucher Platz im Stadion und eine der modernsten Beschallungsanlagen sorgt für Klang der Extraklasse. Das alles vor der wunderschönen Kulisse der Metropole Warschau.

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Le Panoramic in Chamonix – Ein elegantes Restaurant mit einer grandiosen Aussicht

Hoch oben auf dem Gipfel des Berges Brévent, mit direktem Blick auf das Mont-Blanc-Massiv, thront das Restaurant Le Panoramic. Trotz der immensen Höhe lässt sich das besondere Restaurant aber sehr gut erreichen, beispielsweise mit Gondel- oder Seilbahn. Wer möchte, kann den Aufstieg auch zu Fuß wagen und sich anschließend bei grandioser Bergsicht kulinarisch verwöhnen lassen. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten aus der Region Savoyen, wie etwa:

  • Gratin Savoyard: Ein delikates Kartoffelgratin, das zu den Klassikern der alpenländischen Küche zählt.
  • Kalbsschnitzel mit Reblochon: Dank des Käses Reblochon besitzt dieses Gericht eine herzhafte, würzige Note. Zur Käsesauce und dem dünnen Kalbsschnitzel wird meist Baguette gereicht.
  • Savoyer Fondue: Fast jede Alpenregion hat ihre ganz eigene Fondue-Variante und das gilt auch für die Region Savoyen. Das Fondue wird traditionell mit Käsespezialitäten aus Frankreich zubereitet.

Es stehen aber noch andere Klassiker auf der Speisekarte, wie etwa Pasta-Gerichte oder das berühmte Foie Gras. Alle Speisen können auf der großen Außenterrasse genossen werden, die sich über dem Mont Blanc erstreckt. Auf einer Höhe von rund 2.500 Metern erleben die Besucher kulinarische und landschaftliche Hochgenüsse.

Mehr über die Alpenstadt des Jahres 2015 erfahren

Chamonix-Mont-Blanc, wie der offizielle Name der Alpenstadt lautet, ist einer der beliebtesten Skisportorte in ganz Frankreich. Dies hängt natürlich mit dem imposanten Mont-Blanc-Massiv zusammen, das weite Teile der Stadt umgibt. Gerade bei sogenannten Freeridern und Extremski-Sportlern ist die Gegend rund um Chamonix sehr beliebt. Hier befindet sich auch die höchste Seilbahn auf europäischem Gebiet, die Fahrgäste auf eine Höhe von mehr als 3.800 Metern bringt. Skifahrer haben die Wahl zwischen insgesamt 69 Pisten, die in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt sind. In Chamonix kann man aber auch auf Entdeckungsreise gehen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen:

  • Centre Nationale du Ski et de l’Alpinisme: Dieses Museum widmet sich nur der Geschichte des alpinen Skisports und zwar anhand des Beispiels von Chamonix. Es gibt Exponate, die aus verschiedenen Epochen stammen und eindrücklich zeigen, wie Skisport in früheren Jahren ausgeübt wurde.
  • Le Petit Train Touristique de Chamonix: Diese Attraktion ist in den letzten Jahren hinzugekommen. Nach einer aufwändigen Restaurierung sind Fahrten mit dieser traditionellen Straßenbahn durch das romantische Chamonix möglich.

Auch die Bergwelt rund um das Le Panoramic hat ihre ganz eigenen Sehenswürdigkeiten zu bieten

Ein Besuch im Le Panoramic kann ganz individuell gestaltet werden. Die Bergwelt ist idyllisch, imposant und mystisch zugleich. In der Region Chamonix liegt beispielsweise einer der berühmtesten, französischen Gletscher. Das Mer de Glace erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 14 Kilometern und, wer möchte, kann auch eine unterirdische Eisgrotte besuchen. Weitere Attraktionen rund um den Mont Blanc und das Restaurant Le Panoramic sind:

  • Naturpark Aiguilles-Rouges: In diesem 3.300 Hektar großen Park kommen nicht nur Naturfreunde auf ihre Kosten. Mit etwas Glück kann man Steinböcke oder seltene Gämsen in freier Wildbahn bewundern.
  • Lac Blanc: Auf einer Höhe von rund 2.350 Metern liegt dieser Gletscher-See, der sich perfekt in das Bergpanorama einpasst. Hier kann man ganz ungestört einen Blick auf die umliegenden Gipfel werfen.

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Das Restaurant Dans Le Noir in London – ein völlig neues Geschmackserlebnis

Mit allen Sinnen genießen! Kaum ein Satz umschreibt das Erlebnis im Restaurant Dans Le Noir so treffend wie dieser. Das etwa andere Restaurant liegt im Bezirk Clerkenwell und bietet Gästen die Möglichkeit, die Speisen und Getränke in absoluter Dunkelheit zu genießen. Alles fühlt sich völlig anders an und auch der Geschmacks- sowie Geruchssinn verändert sich. Natürlich sind die Gäste nicht auf sich alleine gestellt, sondern erhalten eine Anleitung und eine kleine Einführung in das Genießen im Dunkeln. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Menüs, die den passenden Namen Suprise Menu tragen. Dabei erfahren die Gäste im Vorfeld nicht, was sie nachher serviert bekommen. Lediglich die grobe Richtung steht fest:

  • Chef’s Surprise: Hier kann man sich auf kulinarische Überraschungen gefasst machen.
  • For Fish and Seafood Lovers: Meeresfrüchte oder Fisch sind bei diesem Menü in jedem Fall enthalten.
  • For Vegetarians: Bei diesem Menü kommen Vegetarier auf ihre Kosten.
  • For Meat Eaters: Fleisch in verschiedenen Variationen ist Hauptbestandteil dieses Menüs.

Die Menüs werden nach einigen Wochen wieder geändert. Passend zum jeweiligen Gericht werden erlesene Weine gereicht, die mit besonderer Sorgfalt ausgewählt worden sind. Spezielle Surprise Cocktails werden ebenfalls im Dans Le Noir angeboten.

Das Konzept des Dans Le Noir birgt völlig neue Erfahrungen in sich

Im Dunkeln herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, bei der alle Sinne gefragt sind. Genau darauf zielt das Konzept des Londoner Restaurants Dans Le Noir ab. Im Prinzip ist die gastronomische Idee eine Mischung aus Show und Dinner. Etwa 15 Minuten dauert die kurze Einführung, bei der die Gäste erfahren, wie das Essen im Einzelnen abläuft. Danach werden sie in den Gastraum hineingeführt und das Essen im Dunkeln kann beginnen. Bei Bedarf können die Gäste auch jederzeit Getränke nachbestellen oder einen Nachschlag verlangen. Neben dem kulinarischen Erlebnis steht im Dans Le Noir auch der Eventcharakter im Vordergrund. Immer wieder gibt es interessante Events im Restaurant, wie etwa:

  • Music in the dark: Der letzte Montag im Monat steht ganz im Zeichen der Musik. Während des Essens in völliger Dunkelheit gibt es Live-Musik von Künstlern aus ganz Großbritannien. Ein Erlebnis, der ganz besonderen Art.
  • Travelling mondays: Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um eine Sinnesreise durch verschiedene Länder. Es werden jeden Monat beispielsweise typische Gerichte von exotischen Ländern angeboten, wie etwa Panama oder Thailand.

Im Dans Le Noir wird der Begriff Blind Date wörtlich genommen

Unter der Bezeichnung „It all starts with a date in the dark“ wird Blind Dating im Dans Le Noir angeboten. In kaum einem anderen Restaurant wird dieses Dating-Konzept wortgetreu umgesetzt. In vollkommener Dunkelheit haben Gäste die Möglichkeit, ihr Gegenüber kennen zu lernen, ohne auf das Aussehen achten zu müssen. Oberflächlichkeit hat hier nichts zu suchen, vielmehr geht es um das gegenseitige Verständnis. Ein besonders romantisches Erlebnis, das mit etwas Glück auch zum gewünschten Erfolg führen kann. In jedem Fall lohnt sich bei einem Aufenthalt in der britischen Hauptstadt ein Besuch im Dans Le Noir. Eine Reise, die ins Reich der Sinne führt.

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