Kategorie-Archiv: Familienreisen

Das Viertel Amsterdam Noord – Ländlicher Charme inmitten der quirligen Metropole

Amsterdam Noord ist ein kleiner Bezirk der Stadt, in dem etwas über 87.000 Menschen leben. Ein ehemaliger Meeresarm trennt Amsterdam Noord vom Rest der Innenstadt und die Halbinsel lässt sich beispielsweise über eine Fähre sehr gut erreichen. Aber nicht alleine die Lage macht den Bezirk zu einem beliebten Teil von Amsterdam. Ein Blick auf das Stadtbild genügt und man weiß, warum es so viele Besucher auf die Halbinsel zieht. Es ist eine Mischung aus alten Gebäuden und modernen Bauwerken, die teils etwas extravagant erscheinen. Zu den Highlights in Amsterdam Noord zählen etwa:

  • EYE Film Museum: Es zählt zu den modernsten und neuesten Museen der Stadt, das einen Einblick in die Geschichte des niederländischen und internationalen Films gibt. Die Sammlung umfasst mehr als 46.000 Filme und eine Vielzahl an Plakaten sowie Fotografien aus verschiedenen Jahrzehnten. Jeden Tag werden mehrere Filme in den museumseigenen Vorführsälen gezeigt.
  • NDSM-Kran: Eines der Überbleibsel der ehemaligen Schiffswerft NDSM, die ihre Pforten im Jahre 1978 geschlossen hat. Heutzutage wird das frühere Werftgelände als kreatives und kulturelles Zentrum genutzt. Unter anderem sind hier etliche Ateliers von jungen Künstlern untergebracht und es finden zahlreiche Kulturevents rund um den imposanten Kran statt.

Amsterdam Noord ist für seine vielen Festivals bekannt

Über die Jahre hinweg hat sich in diesem idyllischen Stadtbezirk eine rege kulturelle Szene entwickelt, die ihren Besuchern etliche Überraschungen zu bieten hat. So werden beispielsweise Führungen durch die malerischen Gartenstädte oder kleinen, teils versteckten Parks angeboten. Empfehlenswert sind aber auch:

  • On the Roof: Eine Konzertreihe in den Sommermonaten, deren Name bereits Rückschlüsse auf den Veranstaltungsort zulässt. Die Konzerte finden auf dem Dach des Ob Zeezand-Gebäudes statt, welches in der Nähe der Zamenhofstraat liegt. Zuhörer können sich auf Jazz- und Soulklänge freuen sowie gleichzeitig die grandiose Aussicht auf den Fluss genießen.
  • Amsterdam Coffee Festival: Auch dieses Festival findet auf dem ehemaligen Werftgelände von NDSM statt. Wie der Name bereits erahnen lässt, dreht sich bei diesem Festival alles um das Thema Kaffee. Es können Sorten aus der ganzen Welt probiert werden, zusammen mit delikaten Spezialitäten.

Welche gastronomischen Tipps gibt es im Viertel Amsterdam Noord?

Nicht nur kulturell gesehen ist Amsterdam Noord ein interessantes Viertel. Gleiches gilt auch für die gastronomische Szene, die nicht nur niederländische Spezialitäten zu bieten hat. Empfehlenswerte Adressen in Amsterdam Noord sind etwa:

  • Restaurant Mt. Everest: In diesem eleganten Restaurant können Gäste in die nepalesische Küche eintauchen und mehr über die Geschmacksnuancen dieses Landes erfahren. Auch für romantische Abende bietet sich das Restaurant an.
  • Royal Med Restaurant: Dieses Restaurant ist für seine exzellente, mediterran geprägte Küche bekannt. Auch marokkanische und spanische Gerichte stehen auf der Speisekarte, wobei sich gerade die Fischgerichte großer Beliebtheit erfreuen.
  • SmaaQt: Eines der neueren Restaurants im Stadtteil Amsterdam Noord, das sich schnell zu einem beliebten Szenetreff entwickelt hat. Ein Highlight sind die verschiedenen Kaffeespezialitäten, die von professionellen Baristas zubereitet werden. Ein Kaffeegenuss, den man nicht so schnell vergessen wird.

So abwechslungsreich, bunt undlebendig präsentiert sich Amsterdam Noord seinen Besuchern.

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Das Stadtviertel Praga in Warschau – vom historischen Bezirk zum Szene-Treff

Bei einem Rundgang durch Praga fallen zuerst die historischen Bauten ins Auge, die zum Teil noch aus der Gründerzeit stammen. Geografisch gesehen liegt Praga auf der rechten Seite der Weichsel und war in den Anfangsjahren noch ein kleiner Vorort. Im Laufe der letzten Jahre hat sich Praga zu einem trendigen Bezirk entwickelt, der einen ganz besonderen Charme zu bieten hat. Es gibt viele kleine Läden, Bars und angesagte Clubs. Dazwischen mischen sich immer wieder geschichtlich interessante Sehenswürdigkeiten, wie etwa:

  • St. Maria Magdalena Kirche: Diese schöne Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und besticht durch den typisch orthodoxen Baustil. Im Inneren ziehen die verschiedenen Ikonen-Nachbildungen viele Blicke auf sich.
  • Bazar Rozyckiego: Er ist einer der ältesten Märkte der Stadt, der bereits vor mehr als 100 Jahren eröffnet worden ist. Hier bekommt man an den verschiedenen Ständen einfach alles, was das Herz begehrt. Gerade Kleidung oder auch Schuhe werden günstig angeboten.

Und noch ein Ausflugsziel liegt in Praga, das sich auch für Familien eignet. Der Warschauer Zoo beherbergt bis zu 500 Tierarten aus der ganzen Welt und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 40 Hektar. Besucher haben beispielsweise Gelegenheit, den einzigen Sandtigerhai des Landes zu bewundern.

Einst drehte Polanski in den Straßen von Praga

Im Jahre 2002 war es soweit und Roman Polanski drehte Teile seines Films Der Pianist in dem Stadtbezirk. Dies ließ Praga bekannter und beliebter werden. Die Jahre zuvor wurde der Name Praga noch mit Begriffen wie Rotlichtviertel und hoher Kriminalitätsrate verbunden. Heutzutage ist Praga zu einem kulturellen Zentrum von Warschau geworden. Bekannte Attraktionen sind beispielsweise:

  • Fabryka Trzciny: Ein modernes Kulturzentrum, in dem Ausstellungen, Lesungen und auch Theateraufführungen stattfinden. Es gibt mehrere Bars und auch ein eigener, eleganter Nachtclub ist in den ehemaligen Fabrikhallen untergebracht.
  • Porto Praga: Hier trifft sich die Szene in Praga, was nicht nur mit den exzellenten Cocktails und Longdrinks zusammenhängt. Die entspannte Atmosphäre regt zu anregenden Gesprächen an und es bietet sich immer wieder die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen.

Ein weiteres Highlight in Praga, über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, ist die Wedel Schokoladenfabrik. Auf dem weitläufigen Fabrikgelände wird bis heute die berühmte, polnische Schokolade hergestellt.

Auch gastronomisch gesehen ist Praga einen Besuch wert

Fast an jeder Ecke findet man in Praga gemütliche Restaurants oder elegante Bars, in denen zum Teil polnische Spezialitäten angeboten werden. Im Stadtteil Praga befindet sich etwa eine der beliebtesten und besten Milchbars von Warschau. In der Milchbar Rusalka gibt es polnische Gerichte, wie etwa Piroggen oder polnische Klöße. Typische Spezialitäten der polnischen Küche sind beispielsweise:

  • Bigos: Diese Art von deftigem Eintopf ist aus der polnischen Küche nicht mehr wegzudenken. Hauptzutaten sind Sauerkraut, Fleisch und Pilze. Auch diverse Gemüsesorten können hinzu gegeben werden.
  • Zurek: Diese Suppe wird traditionell aus Roggenbrot gemacht, das gegoren ist und für die spezielle Geschmacksnote sorgt. Auch Fleisch, Wurst und Speck sind in der Suppe enthalten. Dazu wird meist Baguette oder Fladenbrot gereicht. In vielen Restaurants wird Zurek in einem Brotkorb gereicht.

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Fischereimuseum Cuxhaven – ein Blick zurück in die Geschichte der Fischerei

Mehr als 100 Jahre Fischereigeschichte sind im Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven dargestellt. Eine Reise in die Vergangenheit der Nordseeküste und im speziellen der Fischerei in dieser Region. Die Idee für die Gründung des Museums geht zurück auf den Förderverein Schifffahrtsgeschichte Cuxhaven. Über mehrere Jahrzehnte hinweg wurden Exponate aus verschiedenen Jahren zusammengetragen. Zu den Highlights im Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven zählen beispielsweise:

  • Fischewer Wilhelmine: Diese sogenannten Ewer, die durch ihre flache Konstruktion gleich ins Auge fallen, wurden um 1900 zum Fischen benutzt. Aufgrund ihrer besonderen Form waren diese Schiffe bestens für Fahrten auf der Elbe geeignet.
  • Lotsenraum: Die Stadt Cuxhaven ist seit mehreren Jahrhunderten ein wichtiger Lotsenstandpunkt im Nordseeraum. Im Museum gibt es einen separaten Raum, der sich nur mit der Geschichte des Lotswesens beschäftigt. Auch die heutige Situation wird anschaulich erklärt und gezeigt.

Eine große Abteilung ist nur der Hochseefischerei gewidmet

Die Hochseefischerei nimmt einen wichtigen Teil im Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven ein. Besucher können erleben, wie es sich anfühlt, auf einem Fischdampfer anzuheuern. Detailgetreu sind verschiedene Bereiche auf einem Schiff dargestellt, wie etwa Mannschaftsmesse oder Logis. Ein weiterer Höhepunkt ist das große Fangdeck, auf dem Besucher erleben können, wie anstrengend die Arbeit an Bord in früheren Zeiten war. Begleitend dazu werden Filme gezeigt und es gibt zum Teil Original-Fotos. Ganz zum Schluss des Rundgangs über den Fischdampfer hat man noch die Gelegenheit, vier Zeitzeugen zu lauschen.

Ein weiteres Highlight im Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven ist die Sammlung Peter Weber, ein Sammelsurium an Antiquitäten maritimer Art. Die Exponate, die alle aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt worden sind, drehen sich rund um das Thema Seefahrt. Es gibt diverse Buddelmodelle oder auch Gemälde, auf denen Fangsituationen aller Art zu sehen sind. Jedes Jahr wird die Sammlung Peter Weber verändert und um andere Exponate ergänzt.

Auch über die aktuelle Fischerei kann man im Fischereimuseum Cuxhaven viel erfahren

Nicht nur die Geschichte spielt im Wrack- und Fischereimuseum eine große Rolle. Auch die aktuelle Situation in der Fischerei bekommt einen Platz in der Ausstellung zugewiesen. Das Problem der Überfischung wird thematisiert und es werden diverse Lösungsansätze vorgestellt. Die kleinen Gäste des Museums haben die Möglichkeit, selbst die Arbeit auf einem Fangschiff kennenzulernen. Auch verschiedene Netze und Fangmaterialien werden vorgestellt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über diverse Sonderausstellungen im Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven, wie etwa:

  • Schöne Grüße aus Singapur: In dieser Ausstellung steht die Kommunikation zwischen Seemännern und der Familie zuhause im Mittelpunkt. Es gibt verschiedene Stationen, an denen man mehr über Abschied, Trennungsschmerz und Heimweh erfahren kann.
  • Papiermodellbauwerkstatt: Nicht nur Kinder können sich unter Anleitung beim Bau von Papiermodellen aller Art versuchen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und die beliebte Veranstaltung wird mehrmals im Jahr angeboten.
  • Tage der Industriekultur am Wasser 2015: Im Rahmen dieser Tage werden diverse Führungen durch das Museum im Oktober angeboten. Auch eine Bastelaktion für die kleinen Besucher wird angeboten, welche unter dem Thema Fischschuppen und dicke Pötte steht. Gelebte Museumspädagogik, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

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Deutsches Jagd- und Fischereimuseum München – eines der bedeutendsten Jagdmuseen weltweit

Die ehemalige Augustinerkirche im Zentrum der bayerischen Hauptstadt dient als Rahmen für das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München. Das Museum, welches die Jagd und die Fischerei zum Thema hat, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden erste Rufe nach einem Museum dieser Art laut. Im Jahre 1938 erfolgte dann schließlich die feierliche Eröffnung, damals allerdings noch im Schloss Nymphenburg. Der Umzug erfolgte dann im Jahre 1966 und bis zum heutigen befindet sich das deutsche Jagd- und Fischereimuseum München in der wunderschönen Kirche. Zu den thematischen Highlights der Ausstellungen zählen:

  • mehr als 500 Wildtiere, darunter auch seltene Arten
  • präparierte Süßwasserfische
  • historische Angelgeräte
  • imposante, teils noch funktionsfähige Jagdwaffen

Einen Teil der Ausstellung im Museum macht auch die Darstellung der Geschichte eines bekannten, bayerischen Wilderers aus. Der Bayerische Hiasl war Anführer einer Räuberbande, die allgemein als gerecht galt. Ähnlich wie Robin Hood verteilte er das geraubte Geld und die gestohlenen Steuereinnahmen unter der armen Bevölkerung. Darüber können Besucher im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum mehr erfahren.

Zahlreiche Sonderausstellungen bereichern das Programm im Jagd- und Fischereimuseum München

 Im Museum gibt es das ganze Jahr über wechselnde Sonderausstellungen, die sich jeweils mit einem anderen Themenschwerpunkt beschäftigen. Interessante Veranstaltungen sind etwa:

  • Der Kultur auf der Spur und der Natur auf der Spur: In diesen Ausstellungen wurde eine Verbindung zwischen Jagd, Fischerei und Naturschutz geschlagen. Heraus kamen erstaunlich schlüssige Konzepte und teils erstaunliche Kombinationen.
  • Auf der Pirsch: In dieser Sonderausstellung geht es um Jagdtiere in Porzellan, die kleine Kunstwerke für sich sind. Alle Skulpturen stammen aus der Sammlung eines Privatsammlers und geben einen Einblick in die Porzellankunst des 20. Jahrhunderts. Auf beeindruckende Weise wird gezeigt, was mit Porzellan alles machbar ist.

Eine Besonderheit der etwas anderen Art ist die Wolpertinger-Sammlung. Dieses hasenartige Fabelwesen wird im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München ebenfalls nicht vernachlässigt. Es handelt sich um die weltweit größte Sammlung von Wolpertinger-Darstellungen.

Bei Führungen können Besucher das Museum noch besser kennenlernen

Wer mehr über das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München erfahren möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. Beliebt sind beispielsweise die Führungen in den Sommerferien, die speziell für Kinder angeboten werden. Ein Highlight ist die Kinderführung zum Thema Hirsch und Hase zum Anfassen. Dabei übernimmt ein erfahrener Jäger die Führung und verrät mehr über die Tiere der heimischen Wälder sowie deren Gewohnheiten.

Ein weiteres Highlight ist die Führung Nachtpirsch, bei der in jedem Fall eine Taschenlampe benötigt wird. Es ist eine Erlebnis-Tour, bei der Teilnehmer mehr über die nachtaktiven Waldbewohner erfahren kann. Dazu zählen beispielsweise Dachs oder auch Marder. Ein weiterer, interessanter Workshop beschäftigt sich mit dem Lesen von Fährten.  Im Rahmen der Führung Fährten lesen – Spuren suchen können Kinder und Erwachsene ihre eigenen Spuren legen oder fremde Fährten erkennen.

Weiterhin werden Führungen durch den Lebensraum der Fische angeboten, in deren Rahmen auch die Grundlagen der verschiedenen Angeltechniken erklärt werden. So viel können Besucher im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München über Jagd, Fischerei, Natur und Umwelt erfahren.

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Das Fischereimuseum Peitz – mehr über die Welt der Binnenfischerei erfahren

Auf mehr als 200 m²haben Besucher im Fischereimuseum Peitz die Gelegenheit, in die Geschichte der Binnenfischerei einzutauchen. Die Sammlung, die einige interessante Exponate zu bieten hat, verteilt sich über zwei Ebenen. Am 24. März 2006 erfolgte die offizielle Eröffnung des Fischereimuseums, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks befindet. Seitdem hat sich die Sammlung stetig erweitert und es gibt in wechselnden Abständen Sonderausstellungen zu interessanten Themen. Highlights der Sammlung sind unter anderem:

  • eine kleine Teichlandschaft bietet einen Einblick in die regionale Tier- und Pflanzenwelt
  • auch Fluss- und Seenfischerei wird gezeigt
  • ein Sondergebiet stellt die Elektrofischerei dar
  • Dauerausstellung rund um das Thema Wasser

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Fischereimuseums Peitz ist die Sonderausstellung, die sich mit dem Thema Karpfen aus dem Kraftwerk beschäftigt. Teils haben Besucher auch die Möglichkeit, Fischpräparatoren über die Schulter zu schauen und mehr über das Handwerk zu erfahren. Das Fischereimuseum Peitz ist das ganze Jahr über geöffnet und im Eintrittspreis ist auch die Besichtigung der Hochofenhalle enthalten. Die historische Hochofenhalle zählt zum Hüttenmuseum Peitz, das sich ebenfalls auf dem Gelände des Museums befindet.

Auch im Außenbereich gibt es im Fischereimuseum Peitz viel zu sehen

Das Fischereimuseum Peitz hat nicht nur im Inneren einige interessante Exponate zu bieten. Auch das Gelände rund um das Museum ist voll mit Ausstellungsstücken aus verschiedenen Epochen. Hier können Besucher beispielsweise auch das größte Stück der Ausstellung bewundern. Der sogenannte Hälterkahn stammt noch aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde zur damaligen Zeit zum Angeln genutzt.

Auf Schautafeln neben den Exponaten können Besucher mehr über die Ausstellungsstücke erfahren. Ein weiterer Höhepunkt im Außenbereich des Museums ist der Teichlehrpfad, eines der ersten, großen Projekte. Der Lehrpfad erstreckt sich über eine Länge von mehr als 2,3 Kilometer und trägt den offiziellen Namen Prof. Schäperclaus – Peitzer Teichlehrpfad. Entlang des Weges gibt es etliche Aktivpunkte, wie etwa:

  • Die Lausitzer Teichlandschaft
  • Teichfische
  • Kleines Lexikon der Teichwirtschaft
  • Fisch – ein gesundes Nahrungsmittel

Auch eine Brücke zwischen den beiden Themengebieten Fischerei und Braunkohlebergbau wird geschlagen. Schließlich liegt der Peitzer Teich fast nur einen Steinwurf vom Braunkohletagebau Cottbus-Nord entfernt.

Zahlreiche Veranstaltungen runden das Angebot im Fischereimuseum Peitz ab

Das ganze Jahr über gibt es im Fischereimuseum Peitz interessante Veranstaltungen, die ein großes Publikum anziehen. Dazu gehören beispielsweise diverse Sonderteichführungen, bei denen Besucher die Möglichkeit haben, die gesamte Anlage zu erkunden. Beliebt sind etwa die Sommerteichführungen, welche meist im Juli angeboten werden. Die Führung dauert etwas mehr als zwei Stunden, in denen Teilnehmer auch der Natur etwas besser auf die Spur kommen können.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Peitzer Karpfenwochen, die im Jahre 2014 das erste Mal stattfanden. Wie der Name bereits erahnen lässt, steht anlässlich dieser Veranstaltung der Karpfen im Vordergrund. Angeboten werden delikate Karpfengerichte und, wer möchte, kann mehr über die Zucht dieser Fische erfahren. Auch Tipps zur Zubereitung eines Karpfens werden gegeben. So vielfältig präsentiert sich das Programm im Fischereimuseum Peitz, das mehr über die Fischerei im Land Brandenburg verrät.

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Museumsdorf Volksdorf in Hamburg – auf den Spuren eines früheren Walddorfes

Das Museumsdorf Volksdorf liegt sozusagen vor den Toren Hamburgs und zeigt, wie man früher außerhalb der Stadt lebte. Insgesamt neun Gebäude gibt es auf dem großen Gelände, die einen Einblick in längst vergangene Zeiten gewähren. Manche Häuser sind erst in den letzten Jahren aufwändig restauriert worden und erstrahlen heute in neuem, beziehungsweise altem Glanz. Im Museumsdorf Volksdorf gibt es unter anderem folgende Häuser:

  • Spiekerhus: Hierbei handelt es sich um das älteste Haus auf dem Gelände, das noch aus dem Jahre 1624 stammt. Gleichzeitig ist das Spiekerhus aber auch das älteste Geestbauernhaus der Hansestadt. Hier erfährt man mehr über die Bauweise, welche im 17. Jahrhundert üblich war.
  • Harderhof: Nach einem Brand vor etlichen Jahrzehnten wurde das Gebäude wieder errichtet. Im Inneren können Besucher erahnen, wie das Leben zur damaligen Zeit aussah. Die Wohnstube ist historisch eingerichtet worden und man hat das Gefühl, als würde die Familie jeden Augenblick zur Tür hereinkommen. Bei einem Besuch des Harderhofs sollte man auch in keinem Fall den Niederdeutschen Bauerngarten auslassen. Heimische Nutz- und Kräuterpflanzen werden hier angebaut.

Ein weiteres, besonderes Objekt ist die Grützmühle, die eigens im Museumsdorf Volksdorf neu errichtet wurde. Zuvor stand die Grützmühle noch in Hummelsbüttel.

Auf dem großen Gelände gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben

Das Freilichtmuseum ist nicht nur für seine historischen Gebäude bekannt. Es gibt auf dem großen Gelände mehrere Stationen, die sich mit unterschiedlichen Themengebieten beschäftigen:

  • Schauacker: Der Acker erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 500 m²und zeigt anschaulich, was das ganze Jahr über angebaut werden kann. Besucher erleben, wie durchdacht damals die Schädlingsbekämpfung betrieben wurde. Durch die wechselnde Bepflanzung hatten viele Schädlinge kaum eine Chance. Der Schauacker wird auch oft zum Schauplatz für Veranstaltungen aller Art. Dazu zählen etwa Flachs zum Leinen oder Kartoffeltag.
  • Urnengrab: Diese Grabstätte wurde erst vor einigen Jahrzehnten entdeckt und stammt aus der Zeit um 100 vor Christus. Die meisten der ursprünglich 125 Gräber sind über die Jahrhunderte weg zerstört worden. Eine Urnennachbildung zeigt, wie die Beerdigungsrituale früher aussahen.

Außerdem gibt es diverse Veranstaltungen und Workshops, die das Angebot im Museumsdorf Volksdorf bereichern. Ein Highlight ist beispielsweise die Veranstaltung Plattdüütsch-Krink in’t Museumsdörp. Wer möchte, kann auf Plattdeutsch schnacken, singen, lesen oder einfach nur zuhören. Im Museumsdorf Volksdorf wird noch Wert gelegt auf die regionale Mundart.

Das Museumsdorf Volksdorf ist lebendig und bietet etliche Überraschungen

Immer wieder werden interessante Projekte im Museumsdorf Volksdorf ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Projekte ergibt sich nicht nur für die Mitarbeiter die Chance, sich aktiv ins Geschehen einzubringen. Auch Besucher des Museumsdorfes können unter Umständen mithelfen. So arbeitete das Museumsdorf Volksdorf beispielsweise schon mit einem regionalen Imkerverein zusammen. Den Bienenstand gibt es bis heute, gekennzeichnet durch eine Holzeule, welche in den Stamm eingearbeitet wurde. Ein weiteres, großes Projekt war der Bau eines Schachtbrunnens, der nach historischen Vorbildern errichtet worden ist. Der Brunnen wird noch heute zur Bewässerung der Gärten genutzt und ist somit ein wichtiger Bestandteil im Museumsdorf Volksdorf.

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Eine Reise ins Mittelalter – das Museumsdorf Düppel bei Berlin

Ein gesamtes Dorf im Zeichen des Mittelalters, das können Besucher im Museumsdorf Düppel erleben. Das interessante Freilichtmuseum liegt ganz in der Nähe der deutschen Hauptstadt, genauer gesagt in Berlin-Zehlendorf. Die Gründung erfolgte bereits im Jahre 1975 und zwar mit einer klaren Zielsetzung, welche bis heute gilt. Das alltägliche Leben vor rund 800 Jahren soll gezeigt werden und zwar nicht nur aus rein passiver Sicht. Besucher im Museumsdorf Düppel sind eingeladen, an den verschiedenen Stationen selber auszuprobieren oder zu erfahren, wie manche Dinge im Mittelalter funktionierten. Interessante Stationen auf dem rund 8 Hektar großen Gelände sind beispielsweise:

  • mittelalterlicher Backofen, der an vielen rekonstruierten Häusern zu finden ist
  • Dreifelderwirtschaft, die charakteristisch für die Landwirtschaft im Mittelalter war
  • historisches Backhaus und Schmiede

Auch zahlreiche rekonstruierte oder ausgegrabene Brunnen findet man im Museumsdorf Düppel. Bei Führungen, sowohl für Erwachsene als auch Kinder, können Besucher mehr über die interessante Gestaltung des Freilichtmuseums und der ganzen Anlage erfahren.

Historische Haustierrassen leben im Museumsdorf Düppel

Es gibt nicht nur reine Schaugebäude im Museumsdorf Düppel. Mitten unter ihnen befindet sich auch ein echter landwirtschaftlicher Betrieb. Hier werden auch Nutztiere gehalten, die es noch zu Zeiten des Mittelalters gegeben hat. Möglich wurde dies durch aufwändige Rückzüchtungen einiger Tierrassen. Heute leben im Museumsdorf Düppel unter anderem folgende, mittelalterliche Nutztierrassen:

  • Skudden: Eine Haustierschafrasse, die auf der Liste der bedrohten Tierarten steht. Die kleinen Schafe gelten als sehr robust und finden auch auf mageren Weiden noch ausreichend Futter.
  • Düppeler Weideschweine: Hierbei handelt es sich um eine alte Weideschweinrasse, die früher in der Region rund um Düppel vorkam.

Der Museumsgarten des Freilichtmuseums bietet den Besuchern ebenfalls einen Einblick in die mittelalterliche Pflanzenwelt. In liebevoller Kleinarbeit wurden Kräuter, Gemüse- und auch Heilpflanzen gezüchtet, die in Schriften aus dem Mittelalter Erwähnung fanden.

Neben den festen Stationen im Museumsdorf Düppel gibt es das ganze Jahr über interessante Veranstaltungen, Vorträge oder auch Seminare. Einige Beispiele dafür sind etwa:

  • Reiselager im 13. Jahrhundert: Im Juli ist es soweit und für ganze zwei Tage können die Besucher erleben, wie man im Mittelalter gereist ist. Es werden typische Zeltstätten aus dem Mittelalter gezeigt und es wird ein Einblick in die damalige Esskultur auf Reisen gegeben.
  • Kräuterseminare: Nicht nur für Kräuterfans interessant. Die Teilnehmer erfahren mehr über historische Heilkräuter und wie man diese anpflanzen kann. Dazu gehört auch eine Führung durch den mittelalterlichen Kräutergarten, bei der sich so manche Gelegenheit ergibt, die verschiedenen Kräuter zu probieren.

Auch kulinarisch gesehen kann man im Museumsdorf Düppel etwas erleben

Dank der besonderen Gestaltung des Museumsdorfs Düppel gibt es auch die Möglichkeit, das Mittelalter mit allen Sinnen zu erleben. An den Wochenenden ist das Backhaus für seine Leckereien aus längst vergangenen Zeiten bekannt. Es werden Backwaren angeboten, die nach alten, längst in Vergessenheit geratenen Rezepten zubereitet worden sind. Außerdem werden auch deftige Eintöpfe zubereitet, wie etwa ein kräftiger, mittelalterlicher Linseneintopf. Wer lieber einen kleinen Snack zu sich nehmen möchte, kann an allen Tagen den Kiosk des großen Freilichtmuseums aufsuchen.

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Holzknechtmuseum in Ruhpolding – Das Leben der Waldarbeiter im Fokus

Seit dem Jahr 1988 gibt es nun schon das Holzknechtmuseum im bayerischen Ruhpolding. Doch, was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Namen? Als Holzknechte wurden in früheren Zeiten die Waldarbeiter oder auch die Forstwirte bezeichnet. Im Museum können Besucher mehr über deren Leben und Arbeit erfahren. Im Blickpunkt steht dabei unter anderem der gefährliche Aspekt der Arbeit im Wald. Oft haben die Arbeiter auf dem Gebiet der Traunsteiner Salinen ihr Leben riskiert. Dies wird anschaulich im Holzknechtmuseum verdeutlicht. Insgesamt gibt es zwei Museumsgebäude, über die sich die Ausstellungen verteilen.

Rund um das Museum gibt es noch ein großes Freigelände, das sich über eine Gesamtfläche von mehr als 30.000 m²erstreckt. Auch dort stehen die Holzknechte im Fokus und es werden beispielsweise Transportschlitten oder andere Gerätschaften gezeigt. Auch die Original Holzknechthütten können auf dem großen Gelände bestaunt werden.

Der Erlebnis-Pfad im Freigelände bietet Gelegenheit zum Innehalten

Besucher des Holzknechtmuseums in Ruhpolding müssen nicht befürchten, im Freigelände die Orientierung zu verlieren. Es gibt einen Erlebnis-Pfad durch das Freigelände, der an den wichtigsten Stationen vorbeiführt. Auch die Original-Hütten stehen als Punkte auf der Karte, ebenso wie:

  • Der Bergwald: Hier können Besucher mehr über das ökologische System in den Bergen erfahren und etwa erleben, wie eine Alm bewirtschaftet wird. Auch ein kleiner Schutzwald ist angelegt worden. Zu den Themen im Bergwald zählen außerdem Heilmittel, Hygiene und Holzbringung mit der sogenannten Loite.
  • Leben im Dorf: Auch in diesem Abschnitt werden interessante Bereiche aus dem Leben der Holzknechte dargestellt. Im Wimmer-Zuhaus können Besucher einen Einblick in den Alltag der Arbeiter erhaschen, während sich im Bauerngarten alles rund um die Ernährung dreht. Auch ein altes Backhaus kann besichtigt werden.
  • Holznutzung: Die Saline Traunstein spielt hier eine große Rolle und es wird gezeigt, wie das Holz weiter verarbeitet wurde. Weitere Stationen sind die mobile Säge oder das Wasserrad.

Im Holzladen werden Souvenirs aller Art angeboten

Nicht nur der lehrreiche Aspekt spielt im Holzknechtmuseum eine Rolle. Wer Lust hat, kann auch einen kleinen Einkaufsbummel im Museumsladen machen. Es gibt, passend zum Thema, beispielsweise zahlreiche Holzwaren, die mit viel Liebe zum Detail gedrechselt worden sind. Auch regionale Kräuterprodukte werden in dem kleinen Museumsladen angeboten.

Ein Besuch des Holzknechtmuseums mit Kindern ist auch kein Problem. Es gibt, ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, ein spezielles, pädagogisches Konzept. Bei Führungen oder interessanten Workshops werden die kleinen Gäste spielerisch an das Thema Holzknechte herangeführt. Dabei bietet sich auch die ein oder andere Gelegenheit, die Arbeit eines Holzknechtes selber zu probieren. Die verschiedenen Führungen oder Workshops stehen meist unter einem speziellen Oberbegriff, wie etwa:

  • Kleine Holzdetektive unterwegs: Für Kinder bis 7 Jahre geeignet, die bei einem spannenden Suchspiel das Museum auf ihre Weise erkunden können.
  • Holzknecht-Amulett: Bei diesem Workshop können die kleinen Besucher ihr eigenes Amulett aus Holz herstellen. Bohren und Schleifen sind also ausdrücklich erlaubt.

Das Holzknechtmuseum mitten in den Chiemgauer Alpen ist ein ganz besonderer Ort, an dem man viel sehen, erleben und auch lernen kann.

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Schwarzwald – Eine der größten Urlaubsregionen in Deutschland

Über eine Gesamtfläche von mehr als 11.000 km²erstreckt sich der Schwarzwald, bis hin zur schweizerischen Grenze. Die Region gehört zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen und bietet, alleine schon wegen ihrer Größe, für jeden etwas. Wanderer oder Trekkingfans treffen hier auf ein ausgedehntes Wegenetz. Städtereisende können mehr über die Kultur rund um Rhein und Neckar erfahren. Beliebte Ausflugsziele sind etwa:

  • Baden-Baden: Die Stadt liegt im nördlichen Schwarzwald und ist wegen ihres milden Klimas zum Heilbad ernannt worden. Gleichzeitig bietet Baden-Baden seinen Besuchern aber auch eine kulturell vielseitige Landschaft. Hier gibt es das große Festspielhaus, liebevoll gestaltete Parks oder die luxuriös anmutende Caracalla Thermenanlage.
  • Donaueschingen: Genau hier entspringt die Donau, was dem kleinen, beschaulichen Städtchen auch seinen Namen eingebracht hat. Die Residenzstadt im südlichen Schwarzwald hat sich ihr architektonisches Erbe erhalten können und so erwartet die Besucher ein Stilmix aus Jugendstil und Co. Über die Jahre hinweg ist Donaueschingen auch zu einem Mekka für Golfer geworden, dank einiger, wunderschöner Anlagen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Schwarzwalds ist der Feldberg, seines Zeichens höchster Berg der Ferienregion. Er ragt 1.493 Meter in den Himmel und es gibt zahlreiche Wege und Pfade, die auf den Gipfel führen. Im Winter verwandelt sich der Feldberg dann in ein Paradies für Skifahrer und Langläufer aus ganz Deutschland.

Mehr über die Kultur der Region Schwarzwald erfahren

Der Schwarzwald ist nicht nur ein reines Naturgebiet, das durch ein paar Städte und kleine Dörfer unterbrochen wird. In der Region Schwarzwald wird das alte Brauchtum noch gepflegt und es gibt eine Reihe an Museen, in denen man mehr über die regionale Kultur erfahren kann:

  • Bergbaufreilichtmuseum Erzpoche: Nahe der Stadt Hausach findet man dieses interessante Museum, das Besuchern einen Einblick in die Bergbaukultur längst vergangener Zeiten gibt. Es wird beispielsweise gezeigt, wie früher Erz gefördert wurde oder wie die Erzwäsche funktionierte.
  • Dreiländermuseum Lörrach: Es ist das einzige Museum seiner Art, in dem die Beziehung zwischen den drei Ländern unter die Lupe genommen wird. Es gibt zahlreiche Ausstellungen, die regelmäßig zu sehen sind und durch Sondervorträge noch ergänzt werden.
  • Eisenbahnmuseum Schwarzwald: In diesem Museum kommen nicht nur die kleinen Besucher auf ihre Kosten. Gezeigt wird etwa die größte Spur 2-Sammlung, die es weltweit überhaupt gibt. Die liebevoll gestaltete Modelleisenbahnlandschaft erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 740 m².

Auch kulinarisch ist der Schwarzwald eine Reise wert

Im Schwarzwald vereinen sich viele kulinarische Richtungen, welche die Region auf besondere Art bereichern. Dazu gehört beispielsweise das Weinland Baden, das für seine exzellenten Weine in der ganzen Welt bekannt ist. Zu den typischen Spezialitäten, die während eines Urlaubs im Schwarzwald probiert werden können, gehören:

  • Schwarzwälder Kirschtorte: Die süße Versuchung aus dunklem Biskuitboden, Kirschen und reichlich Sahne entstand genau in dieser Region. Kaum ein Café kommt ohne diese Tortenspezialität aus, die zusammen mit einer Tasse Kaffee ein echter Genuss ist.
  • Bubespitzle: Aus Mehl und Kartoffeln hergestellt, handelt es sich hierbei sozusagen um die Schwarzwälder Variante der italienischen Kartoffelklöße.

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Mildes Reizklima und eine interessante Landschaft – was die Nordsee auszeichnet

Ob Weltnaturerbe Wattenmeer oder weiße Sandstrände, die Nordsee gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen. Es gibt viele kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Oder man entspannt einfach am Strand und genießt das besondere Reizklima. Die Nordsee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Beliebte Ferienorte sind beispielsweise:

  • Bremerhaven: Die Seestadt gilt auch als Tor zur Nordsee, denn sie liegt direkt an der Mündung von der Weser in die See. Bremerhaven wird durch einen bunten Mix aus Geschichte und Moderne bestimmt, was sich auch im Stadtbild zeigt. Zu den Highlights zählen das Klimahaus, der Hafen oder das moderne Einkaufszentrum Mediterraneo.
  • Borkum: Diese Insel besticht durch ein spezielles Hochseeklima sowie traumhaft schöne, schier endlos erscheinende Sandstrände. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen auf Borkum, bedingt durch den Golfstrom. Die Insel ist aber auch bei Wassersportlern beliebt, die ein großes Angebot erwartet.
  • Norderney: Nahezu unberührte Landstriche erwartet die Besucher der Nordseeinsel, die auch bei Wanderern sehr beliebt ist. Es gibt ein ausgedehntes Wanderwegenetz, das sich über eine Gesamtlänge von mehr als 80 Kilometern erstreckt. Genügend Gelegenheit, um mehr von der Insel und ihrer wunderschönen Dünenlandschaft zu sehen.

Die Gezeiten bei einem Abstecher ins Wattenmeer besser kennenlernen

Das Wattenmeer ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Seit 2009 zählt das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe und befindet sich damit auf Augenhöhe zu anderen Naturwundern. Bei Wattwanderungen haben Besucher die Gelegenheit, mehr über die Artenvielfalt in diesem einzigartigen Naturraum zu erfahren. Angeboten werden etwa:

  • Wanderungen von Neßmersiel nach Baltrum: Rund 2 ½ Stunden dauert die Tour und am Ende kann man noch einen kleinen Rundgang über die Insel Baltrum machen. Die Rückreise erfolgt mit dem Schiff, vorbei an den Seehundbänken in der Nordsee. Ein unvergessliches Erlebnis.
  • Watt for Kids: Wie der Name bereits erahnen lässt, können Kinder bei diesen Watttouren das Wattenmeer erkunden. Die Wanderungen führen entlang spezieller, kindgerechter Wege. Es gibt auch spezielle Touren, die sich an Kinder und Erwachsene richten.

Es geht aber auch ganz romantisch, denn es gibt Wattwanderungen in den Abendstunden. Bei diesen Touren können Reisende ihre Umgebung viel intensiver wahrnehmen und mit allen Sinnen erleben.

Auch kulinarisch hat die Region Nordsee einige Überraschungen zu bieten

Ein Urlaub an der Nordsee gibt Gelegenheit, auch kulinarisch einen kleinen Streifzug zu unternehmen. Fisch und Meerestiere finden sich in vielen Gerichten wieder, die in kleinen Strandrestaurants oder gemütlichen Gasthäusern angeboten werden. Empfehlenswerte Tipps sind beispielsweise:

  • Bunte Kuh auf Helgoland: Dieses Restaurant auf der Insel Helgoland liegt direkt am Hafen und bietet eine vielseitige Speisekarte. Hier können Gäste etwa den berühmten Helgoländer Pannfisch in Senfsauce probieren. Auch Taschenkrebse, Knieper genannt, werden angeboten.
  • Kolles Alter Muschelsaal auf Büsum: Dieses Restaurant ist eines der ältesten Betriebe in der Nordseeregion. Alleine der liebevoll gestaltete Saal, dekoriert mit Tausenden von Muscheln, besticht durch sein besonderes Flair.

Die Ferienregion Nordsee bietet für jeden Geschmack etwas und eignet sich für einen erholsamen Strandurlaub, einen entspannten Wellnessurlaub oder einen erlebnisreichen Freizeit-Trip.

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