Kategorie-Archiv: Events

Afrika-Karibik-Festival in Bayreuth – mehr über die afrikanische Kultur erfahren

Vom 17. bis 19. Juli ist es wieder soweit. Dann findet das 10. Afrika-Karibik-Festival in Bayreuth statt, ein buntes Musik- und Kulturspektakel. Im Mittelpunkt des Programms stehen wie jedes Jahr die Kultur Afrikas und der Karibik. Es gibt Konzerte, Shows und auch diverse Workshops, in denen Besucher mehr über die afrikanische und karibische Lebensart erfahren. Das Festival findet in der ganzen Innenstadt statt und das Zentrum verwandelt sich in ein großes Volksfest. Es wird getanzt und gefeiert, denn schließlich lautet das Motto: Wakadjo – Lass uns tanzen! Zu den Programm-Highlights der vergangenen Jahre zählten beispielsweise:

  • Pflanze deinen eigenen Baobab Baum: Ein Vortrag rund um den exotischen Baum, der viel mehr als ein normaler Baum ist. Und, wer danach noch etwas für zuhause haben wollte, konnte einen Topf mit Samen mitnehmen.
  • John Arcaduis: Dieser vielseitige Musiker vermischt traditionelle, afrikanische Klänge mit Blues und Jazz. So entstehen völlig neuartige Klangwelten, welche die Zuhörer in eine andere Welt entführen.
  • Teriba – a capella & percussion: Die Berliner Frauenband kann ihre Zuhörer nicht nur musikalisch in ihren Bann ziehen. Die drei Frauen entzünden auf der Bühne ein lebendiges, musikalisches Feuerwerk der Extraklasse.

Jedes Jahr wird das Festival etwas größer und bunter

An den drei Tagen des Afrika-Karibik-Festivals erfüllen besondere Klänge die Stadt. Direkt auf dem Stadtparkett steht eine große Bühne, auf der die verschiedenen Bands und Musikgruppen auftreten. Hauptveranstaltungsort ist allerdings die große Bühne am Ehrenhof, an der es jeden Abend einen Grund zu feiern gibt. Beim Afrika-Karibik-Festival sind die Zuschauer gefragt und können aktiv mitmachen. Wer sich beispielsweise gerne einmal in der Kunst des Samba-Tanzes versuchen möchte, kann dies auf dem großen Festival machen. Auch die kleinen Gäste sind gefragt und können verschiedene Sachen ausprobieren.

Ein großer Basar rundet das Veranstaltungsprogramm ab

Aber nicht nur die Musik oder Kultur Afrikas und der Karibik stehen im Vordergrund beim Festival. Ein weiteres Highlight ist der Basar, der beim Stadtparkett beginnt. Es gibt mehr als 50 Stände, an denen Kunsthandwerk, Kleidung und andere nette Sachen aus Afrika und der Karibik angeboten werden. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und zwar an den gastronomischen Ständen. Besucher können beispielsweise typische Gerichte aus der karibischen Küche probieren, wie etwa:

  • Colombo: Ein pikantes Fleischcurry, das mit Schweine- oder Ziegenfleisch zubereitet wird. Meist wird dazu Fladenbrot oder Baguette gereicht.
  • Jerk Pork: Mariniertes Schweinefleisch wird auf dem Grill zubereitet, mit exotischen Gewürzen und Ölen.
  • Pepperpot: In jedem Fall nichts für Menschen, die es lieber etwas milder mögen. Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen pfeffrigen Eintopf mit einer kräftigen Fleischeinlage.

Natürlich dürfen beim Afrika-Karibik-Festival auch nicht die leckeren Cocktails und Longdrinks aus der Karibik fehlen. Es gibt viele Stände, an denen Mojito, Daiquiri oder Cuba Libre angeboten werden. Auch antialkoholische Cocktails werden serviert, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Das Afrika-Karibik-Festival in der Stadt Bayreuth ist eben ein großes Volksfest, bei dem es eine Menge zu sehen und zu erleben gibt.

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Opernplatzfest in Frankfurt am Main – urbaner Lifestyle trifft auf klassisches Ambiente

Am 24. Juni ist es wieder soweit und das traditionelle Opernplatzfest zieht Besucher aus allen Regionen des Landes an. Bis zum 3. Juli dauert das große, bunte Kulturspektakel rund um die Alte Oper in Frankfurt. Das Fest selber gibt es schon seit dem Jahre 1978, damals zu Ehren des Wiederaufbaus der Alten Oper und als Dank an die Anwohner. Die große, positive Resonanz der Besucher ließ das Opernplatzfest dann zu einer festen Institution werden. Das Programm bietet eine vielfältige Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen. Zu den Programmhöhepunkten in diesem Jahr zählen etwa:

  • Jimmie Wilson: Der Sänger und Songwriter gehört zu den Shooting-Stars der amerikanischen Musikszene und kann schon auf beachtliche Erfolge verweisen. Er war unter anderem einer der Darsteller im Erfolgs-Musical Sisterella, das weltweit Erfolge feierte.
  • Roy Hammer & die Pralinées: Roy Hammer ist eine der Lokalgrößen der Mainmetropole, zumindest was den Schlagerbereich angeht. Sein Auftritt darf quasi auf dem Opernplatzfest nicht fehlen und Besucher können sich auf eine bunte Show freuen.
  • Fullnation Band: Reggae-Klänge entführen Zuhörer in die Karibik und erzählen mehr vom pazifischen Lebensgefühl. Die Mitglieder der Fullnation Band kommen von den Kapverdischen Inseln und können das Inselflair mit Leichtigkeit vermitteln.

Aber auch klassische Klänge sind beim Opernplatzfest immer wieder zu hören.

Opernplatzfest – Jeden Tag gibt es Klavierklänge aus der ganzen Welt zu hören

Dieses Jahr steht ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. In der Zeit von 12 bis 14 Uhr kommen Zuschauer in den Genuss von Klaviermusik und zwar unter dem Motto „Piano around the World“. Lust auf Kommunikationstheater der etwas anderen Art? Jeden Tag mischt sich ein skurriles Fernsehteam unter die Zuschauer und fragt, wie das Programm ankommt. Also nicht wundern, wenn auf einmal ein Mikrofon auftaucht, gefolgt von einer schrillen Moderatorin. Weitere musikalische Highlights sind:

  • Finanzkrise: Ein sozialkritisches Quartett, das in ihren Texten nie die nötige Portion Humor vermissen lässt. Die Konzerte der Band sind ein echtes Erlebnis, bei dem meist kein Auge trocken bleibt.
  • Cris Cosmo: Deutsche und lateinamerikanische Klänge mischen sich in der Musik von Cris Cosmo. Ob Reggae oder Akustik-Rock, bei diesem Künstler ist einfach alles dabei.

An den Ständen können Besucher sich ausgiebig stärken

Natürlich stehen beim Opernplatzfest nicht nur musikalische Genüsse im Vordergrund. Es gibt auch etliche Stände, an denen Genüsse aller Art angeboten werden. Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Standbetreiber:

  • Residenz Bechtel: Eines der Traditionsweingüter in Rheinhessen, das für seine exzellenten Weine bekannt ist. Seit über 250 Jahren wird hier Wein angebaut, der auf dem Opernplatzfest in Auszügen verkostet werden kann.
  • Cocina Argentina: Wie der Name bereits erahnen lässt, werden an diesem Stand Spezialitäten aus der argentinischen Küche angeboten. Zu den kulinarischen Highlights zählen etwa Empanadas oder Chorizo-Wurst, natürlich hausgemacht.
  • Dannemann: Dieser Name ist Zigarren- und Zigarillos-Liebhabern auf der ganzen Welt ein Begriff. Am Stand auf dem Opernplatzfest haben Besucher die Möglichkeit, einen Eindruck vom großen Sortiment des Traditionsunternehmens zu bekommen. Auch neue Sorten und Varianten werden vor der Alten Oper vorgestellt.

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Fête de la Musique in Berlin – Ein buntes Musikfest mit einer langen Tradition

Im Jahre 1982 nahm die Fête de la Musique ihren Anfang und zwar in der französischen Hauptstadt. Der damalige französische Kulturminister, Jack Lang, hatte die Idee zu einem großen, bunten Musikfest. Am 21. Juni 1982 war es dann soweit und die erste Fête de la Musique fand in Paris statt. Die Idee sorgte auch im Rest des Landes für Begeisterung und schnell kamen über die Jahre hinweg viele Städte in Frankreich und auf der ganzen Welt hinzu. Auch in Deutschland wird mittlerweile die Fête de la Musique gefeiert, wie etwa in der Hauptstadt. Seit 1995 treffen sich am 21. Juni Amateur- und Profimusiker auf mehreren Bühnen in der ganzen Stadt. Über 100 Bühnen gibt es, vorwiegend in den Vierteln Friedrichshain oder Prenzlauer Berg. Die Highlights im Jahr 2015:

  • Abgedreht rockt Friedrichshain: Punk, Rock und Rockabilly stehen auf dem Programm auf der Karl-Marx-Allee. Nach 22 Uhr wird dann die Open Air-Party in den Abgedrekt Klub verlagert, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden kann.
  • Fette Musike: Im Stadtteil Berlin-Pankow, genauer gesagt in der Kollwitzstraße, gibt es Hardcore Percussion, Indie Pop, aber auch Schlager.

Es gibt aber auch noch besondere Specials, welche das Programm der Fête de la Musique abrunden. Beispielsweise wird der Sommer von den Berliner Posaunenchören beim gemeinschaftlichen Turm-Blasen begrüßt.

Fête de la Musique – Überall in der Stadt ist Musik zu hören

Ganz Berlin verwandelt sich anlässlich der Fête de la Musique in eine große Bühne. So gibt es beispielsweise nur am 21. Juni eine Sondergenehmigung, die es Musikern erlaubt, ohne Strom auf öffentlichen Plätzen in der gesamten Stadt zu musizieren. Dies zeigt sehr deutlich den Grundgedanken des großen Musikfestes, denn im Mittelpunkt stehen folgende Ideen:

  • Künstler aus der regionalen Musikszene sollen eine Chance erhalten
  • das musikalische Miteinander steht im Vordergrund (Eintritt wird nicht verlangt)
  • der Sommer soll musikalisch begrüßt werden

Zwischen den einzelnen Bühnen finden sich natürlich auch diverse Stände, an denen kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten werden. Nicht umsonst, zieht das Fest der Musik jedes Jahr Tausende von Besuchern in die deutsche Metropole.

Die Red Bull Bühne im Mauerpark ist einer der Anziehungspunkte

Ob Mark Ronson oder Robot Koch, auf der Bühne der Red Bull Music Academy gibt es musikalische Perlen der Extraklasse. Nicht umsonst erfreut sich die Bühne im Mauerpark sehr große Beliebtheit. Bei der Fête de la Musique werden aber auch die kleinen Besucher nicht vernachlässigt. Es gibt mehr als 25 Standorte, verteilt über die verschiedenen Bezirke, in denen Kinder aktiv Musik erleben können. Im Österreich Park haben die kleinen Gäste beispielsweise die Gelegenheit, im Klingenden Mobil Instrumente aller Art auszuprobieren. An anderen Orten präsentieren Kinderbands ihre Eigenkompositionen oder zeigen, was auf dem Sektor der multimedial geprägten Musik alles möglich ist. Und jedes Jahr kommen neue Standorte dazu, wie etwa die Königliche Porzellan Manufaktur oder das Humboldthaus in Lichtenberg. Während der Fête de la Musique wird Berlin eben zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk mit vielen kleinen und großen Überraschungen.

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Die French Open in Paris – ein Tennisturnier mit einer langen Geschichte

Die French Open sind Teil der Grand-Slam-Turniere und ziehen jedes Jahr die Tennisprominenz aus der ganzen Welt an. Der Termin für das Turnier variiert und zwar zwischen den Monaten Mai oder Juni. Die French Open sind eine Besonderheit für sich, denn es wird ausschließlich auf einem Sandplatz gespielt. Ganz anders also als bei den anderen Grand-Slam-Turnieren. Viele Spieler betrachten daher die French Open als eines der schwersten Turniere, da der Hartplatz eine besondere Herausforderung darstellt. Weitere wichtige Fakten zu den French Open:

  • erstes Turnier fand im Jahre 1891 statt
  • der offizielle Name lautet Tournoi de Roland Garros
  • die Turniere finden seit 1928 im Stade Roland Garros in Paris statt

Auch in diesem Jahr treffen sich bekannte Tennisspieler aus aller Welt auf dem berühmten Hartplatz. Die 114. French Open sollen noch bis zum 7. Juni andauern und zu den großen Namen zählen dieses Jahr Rafael Nadal sowie Anna-Lena Grönefeld.

Ein Luftfahrtpionier diente als Namenspate für die Tennisanlage

 Die Anlage Stade Roland Garros wurde im Jahre 1927 errichtet und ein Jahr später feierlich eingeweiht. Der ungewöhnliche Name geht zurück auf den gleichnamigen Luftfahrtpionier, welcher im Ersten Weltkrieg umkam. Natürlich steht auf der 8 ½ Hektar großen Fläche der Sport im Vordergrund. So gibt es beispielsweise eine kleine Skulptur, das an frühere Davis-Cup-Erfolge erinnern soll. Insgesamt gibt es drei verschiedene Stadien auf der großen Fläche, beispielsweise:

  • Court Philippe Cartier: Wird auch als Center Court bezeichnet, da es das wichtigste und zentralste Stadion der Anlage ist. Über 15.000 Zuschauer finden auf den vier Tribünen statt, die nach berühmten, französischen Tennisspielern benannt worden sind.
  • Court Suzanne Lenglen: Dieser Tenniscourt wurde früher auch schlicht Court A genannt. Es ist etwas kleiner als der Center Court und kann etwas mehr als 10.000 Zuschauer aufnehmen. Benannt ist es nach der großen Tennisspielerin, die viele Erfolge für Frankreich erzielen konnte.

Wer mehr von der interessanten Tennisanlage sehen möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. Die Touren führen hinter die Kulissen des Stade Roland Garros und finden immer dann statt, wenn auch das Tennismuseum geöffnet ist. Souvenirs werden im Geschenkeladen angeboten, der auch während der French Open seine Artikel anbietet. Wie wäre es beispielsweise mit einer Davis-Cup-Trophäe als Schlüsselanhänger?

Während der French Open französische Spezialitäten im Restaurant genießen

Neben den spannenden Tennisspielen dreht sich bei den French Open nicht alles nur um den Sport. So gibt es im Herzen des Stadiums auch ein elegantes, exklusives Restaurant. Im Restaurant Le Roland-Garros werden spezielle Menüs angeboten, die mit Blick auf die Anlage genossen werden können. Beliebt sind auch die Brunchangebote an den Sonntagen, inklusive erlesener Champagner-Sorten. Oft können die kulinarischen Genüsse auch mit freiem Eintritt in das Museum kombiniert werden. Zur Zeit lockt etwa eine große Ausstellung rund um das Thema zeitgenössischer Tennissport viele Besucher an. Die Ausstellung „Jeu, Set et Mode“ hat auch während der gesamten French Open geöffnet, ebenso wie das Projekt „Secondes Vies“, bei dem es auf den zweiten Blick ankommt. Gezeigt werden Situationen und Utensilien des Sports aus ganz anderen Blickwinkeln.

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UEFA Europa League Finale in Warschau – ein Sportevent der Extraklasse

Am 27. Mai 2015 ist es soweit und die polnische Hauptstadt verwandelt sich in ein Mekka für Fußballfans aus der ganzen Welt. An diesem Tag findet das UEFA Europa League Finale in Warschau statt. Zwei große Mannschaften des europäischen Fußballs treffen aufeinander: Sevilla FC und FC Dnipro Dnipropetrovsk. Bereits drei Mal konnte der Verein Sevilla FC die begehrte Trophäe für sich beanspruchen. Der Pokal ist einer der schwersten, der in der Welt des Fußballs verliehen wird. Er wiegt über 15 kg und ist 65 cm hoch. Gestaltet wurde er von Künstlern aus Mailand und es ist auch eine besondere Tradition an ihn gebunden. Sollte es einem Club gelingen, den Pokal dreimal hintereinander oder mehr als fünfmal zu gewinnen, wird eine Widmung auf der Wandertrophäe hinterlassen.

The National Stadium in Warschau ist Austragungsort des Endspiels

 Das Stadion zählt zu den modernsten in ganz Europa und wurde erst im Jahre 2012 eröffnet, anlässlich des Eröffnungsspiels der UEFA Euro 2012. Es befindet sich im Stadtteil Praga Poludnie, am östlichen Ufer des Flusses Weichsel. Bereits die Außenansicht fällt auf, denn die moderne Architektur ist in den polnischen Nationalfarben gehalten. Insgesamt kann das große Stadion 56.070 Zuschauer fassen und ist an das öffentliche Verkehrssystem angebunden. So lassen sich vom National Stadium aus auch interessante Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichen, wie etwa:

  • Warschauer Altstadt: Seit etlichen Jahren steht die gesamte historische Altstadt unter Denkmalschutz und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Zentraler Anlaufpunkt ist der Schlossplatz, alleine schon wegen seiner dreieckigen Gestaltung eine echte Augenweide.
  • Königsschloss: Nach einer langen Wiederaufbauphase erstrahlt das Königsschloss heute wieder in seinem alten Glanz. Ähnlich wie die Altstadt zählt es auch zum UNESCO Weltkulturerbe und ist Sinnbild für den Prunk längst vergangener Zeiten.

Aber auch auf dem Gelände des Nationalstadions Kazimierz Górski, wie der offizielle Name der Spielstätte lautet, lässt sich so manches entdecken und erkunden. Hier befindet sich unter anderem eines der größten Fitness-Center der Stadt, welches sich über eine Gesamtfläche von mehr als 2.500 m²erstreckt. Jeden Tag werden Erkundungstouren durch das Stadion angeboten, die zum Teil auch in die Umkleideräume führen.

Eislaufen, Konzerte und Shows aller Art – nach dem UEFA Europa League Finale ist der Spaß lange nicht vorbei

Seit seiner Eröffnung ist das Nationalstadium auch zu einer beliebten und oft genutzten Event-Arena geworden. Im Winter verwandelt sich das Stadion beispielsweise in eine große Eislaufarena auf mehr als 5.000 m². Auch an die kleinen Besucher wird dann gedacht und so gibt es einen großen Eisberg zum Rutschen. Wer Rollen statt Kufen bevorzugt, sollte der Tiefgarage in den Wintermonaten einen Besuch abstatten. Dort gibt es einen Skatepark, der Herausforderungen für alle Skater bereithält. Das Nationalstadion ist eine Attraktion für sich, auch fernab des Trubels rund um das UEFA Europa League Finale am 27. Mai. Bei Konzerten von internationalen Künstler finden bis zu 72.000 Besucher Platz im Stadion und eine der modernsten Beschallungsanlagen sorgt für Klang der Extraklasse. Das alles vor der wunderschönen Kulisse der Metropole Warschau.

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Sex and the City Route – eine ganz andere Tour durch New York erleben

Auf den Spuren von Carrie Bradshaw wandeln, das ist wohl der Traum eines jeden Fans der Serie Sex and the City. Dies ist sogar möglich, denn in New York gibt es mittlerweile die sogenannte Sex and the City-Route, die an den wichtigsten Drehorten vorbeiführt. Insgesamt 94 Episoden gab es von der Serie und daher ist es auch verständlich, dass es viele Schauplätze in der Realität gibt. Die Route beginnt am südlichen Eingang des Central Parks und endet über 13 Kilometer später am West Broadway. Wer die Zeit dazu hat, sollte der Tour ruhig mehrere Tage widmen. Bereits die ersten vier Kilometer haben etliche Highlights zu bieten:

  • Plaza Hotel: Dieses luxuriöse Hotel als Meilenstein der New Yorker Geschichte diente mehrere Male als Kulisse in der Serie. Viele Szenen mit Mr. Big wurden direkt vor dem Hotel gedreht.
  • Tiffany’s: Der wohl legendärste Juwelierladen der Stadt, der auch mehrmals in Sex and the City zu sehen war. Allein der Blick in die Auslage regt zum Träumen an.
  • Manolo Blahnik: Der Laden des Schuhdesigners darf in jedem Fall auf der Sex and the City Route nicht fehlen. Immerhin spielen die ausgefallenen Schuhe eine große Rolle und lassen so manches Frauenherz höher schlagen.

Für kleine Ruhepausen findet sich im ersten Drittel auch die eine oder andere Gelegenheit. Wie wäre es beispielsweise mit einem Abstecher in die Monkey’s Bar oder einem eleganten Dinner im Restaurant Da Marino?

Im zweiten und letzten Drittel gibt es noch mehr Shops und angesagte Bars

Die Sehenswürdigkeiten entlang der Sex and the City Route könnten vielfältiger kaum sein. Genauso bunt und lebendig wie die Serie selbst. Wer einmal die Route gelaufen ist, weiß, warum New Yorker ihre Stadt so lieben. Zu den Highlights auf der weiteren Route zählen etwa:

  • Apple Shop in 23rd Street: Hier hat Carrie in einer Episode ihren Laptop reparieren lassen. Apple Fans finden in dem großen Laden einfach alles, was das Herz begehrt.
  • Magnolia Bakery: Eine der bekanntesten Bäckereien in New York, die bereits in mehrere Serien und Filmen zu sehen war.
  • Prada: Direkt am Broadway liegt der Prada Shop, einer der Lieblingsläden der Sex and the City Frauen. Hier kann man nach Herzenslust shoppen, wenn es das eigene Budget zulässt.

Auch geschichtlich interessante Sehenswürdigkeiten gibt es auf der Sex and the City Route

Nicht nur Shopping oder leckere Cosmopolitans waren bei Sex and the City an der Tagesordnung. In der Serie konnte man auch immer wieder einen kurzen Blick auf eines der vielen historischen Gebäude von New York erhaschen:

  • The Jefferson Market Library: Erbaut wurde das ehemalige Gefängnis im 19. Jahrhundert und wird heute als Gericht genutzt. Es tauchte gleich mehrere Male in der Serie auf.
  • Louis K. Meisel Gallery: Hier wurde der Grundstein für den Fotorealismus gelegt. Die Galerie selber gehörte in der Serie Charlotte.
  • St. Mark’s Church: In dieser wunderschönen Kirche fand nicht nur eine Beerdigung in der Serie statt. Auch viele große Prominente sind im Laufe der Jahrhunderte hier beerdigt worden, wie etwa Daniel D. Tompkins.

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Food Sightseeing in Helsinki – zahlreiche Angebote und Überraschungen warten auf die Besucher

Die finnische Hauptstadt ist ein ganz besonderer Ort, wo Kultur auf Geschichte und Moderne trifft. Außerdem gibt es hier immer wieder überraschend andere Angebote, wie etwa das sogenannte Food Sightseeing. Mit diesem Titel werden Touren bezeichnet, die quer durch die gastronomische Szene der Stadt führen. In den letzten Jahren hat sich Helsinki zu einem kulinarischen Schmelztiegel entwickelt und fast jeden Tag scheinen neue, kreative oder innovative Restaurants aus dem Boden zu sprießen. Zu den besten Gourmetrestaurants der finnischen Metropole zählen:

  • Chef & Sommelier: Organisches Essen wird in diesem edlen Ambiente angeboten, teils bestimmt durch die saisonalen Gegebenheiten. Es wurde schon einmal zum Restaurant des Jahres gewählt und bietet seinen Gästen eine exklusive, fast schon private Atmosphäre.
  • Restaurant Bellevue: Dies ist eines der ältesten Restaurants der Stadt, in dem ausschließlich die russische Küche angeboten wird. Es befindet sich in absolut zentraler Lage und besticht durch eine romantische, intime Atmosphäre.
  • Restaurant Luomo: Eines der neuesten Restaurants der Stadt, das im Jahre 2010 eröffnet wurde. Delikatessen aus der gehobenen, internationalen Küche werden serviert, wobei ausschließlich regionale Zutaten zum Einsatz kommen.

In der finnischen Esskultur vereinen sich Einflüsse von verschiedenen Ländern

In der finnischen Küche werden vermehrt regionale Produkte und frische Fische verwendet. Nicht umsonst zählt die Küche Finnlands zu den besten und abwechslungsreichsten der nordischen Länder. Dies hängt natürlich auch mit der Lage des Landes zusammen, sozusagen verwurzelt zwischen Ost und West. Dabei ist es nicht unbedingt die Innenstadt, in der sich die meisten Restaurants befinden. Ein kulinarischer Treffpunkt der Extraklasse, in dem die neue, nordische Küche eine Rolle spielt, ist The Abbatoir. Im Außenbereich stehen zahlreiche Strandstühle und an fast allen Abenden gibt es Grill-Events, bei denen nicht nur Fleisch auf den Rost kommt. Das Restaurant The Abbatoir fehlt praktisch auf keiner Food Sightseeing Tour und ist ein wichtiger Bestandteil bei den verschiedenen Events rund um das Thema Essen.

Food Sightseeing in Helsinki erleben

Es gibt viele Events und Festivals rund um das Thema Essen, die den Veranstaltungskalender von Helsinki bereichern. Meist finden die verschiedenen Events mehrmals im Jahr statt und locken ein Publikum aus vielen Teilen des Landes an. Beliebte Veranstaltungen sind beispielsweise:

  • Restaurant Day: Viermal im Jahr findet dieser Event statt, der sich zu einem echten Highlight entwickelt hat. Das Prinzip ist denkbar einfach. Jeder darf am Restaurant Day sein eigenes Wohnzimmer oder jeden anderen beliebigen Ort zum Restaurant erklären. Eine ideale Gelegenheit, um neue Leute kennen zu lernen und gemeinsam zu genießen.
  • Taste of Helsinki: Ein kulinarisches Festival, bei dem Besucher mehr über die verschiedenen Nuancen der Gastronomie der Stadt erfahren können. Das Festival findet in ausgewählten Restaurants in ganz Helsinki statt und es gibt noch eine Reihe von Begleitevents.

Fernab der Festivals und Events kann man auf den Straßen von Helsinki noch Street Food genießen. Dabei vereinen sich an den vielen Ständen kulinarische Eindrücke aus aller Welt. Wer möchte, kann hier einen Streifzug durch die asiatische, mexikanische oder afrikanische Küche unternehmen.

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Ostermarkt auf dem Alexanderplatz – frühlingshafte Grüße aus der Hauptstadt

Jedes Jahr findet auf dem Berliner Alexanderplatz ein großer Ostermarkt statt, der schon Ende März ein bisschen Frühlingsflair in die Hauptstadt bringt. Vom 27. März bis 12. April kann man dieses Jahr den Ostermarkt besuchen und sich die einzelnen Verkaufsstände anschauen. Zu den Highlights des Marktes zählen:

  • Große, bunt geschmückte Osterbäume
  • Ostereierhaus: Hier kann man mehr als 6.000 Ostereier bewundern, die mit viel Aufwand umhäkelt worden sind. Es handelt sich um eine der größten Sammlungen von Häkeleiern, die es auf der Welt gibt.
  • Handwerkerhütten: Passend zum jeweiligen Handwerk gibt es hier interessante Schauvorführungen, bei denen Besucher mehr über die einzelnen Fertigungsschritte erfahren kann.
  • Großer Streichelzoo: Hier haben die kleinen Gäste die Möglichkeit, „echte“ Osterhasen zu streicheln.

Der traditionelle Ostermarkt auf dem Alexanderplatz hat seinen Besuchern aber noch mehr Überraschungen und Highlights zu bieten.

Kulinarische Genüsse aus aller Welt erwarten die Besucher auf dem Ostermarkt auf dem Alexanderplatz

Auf dem Ostermarkt dreht sich natürlich nicht alles um bunte Eier und den Osterhasen. Auch der kulinarische Aspekt kommt nicht zu kurz und es gibt jede Menge Stände, an denen regionale und internationale Köstlichkeiten angeboten werden. Beliebt sind beispielsweise die verschiedenen Weinstände, an denen erlesene Tropfen aus deutschen Weinbaugebieten gekostet werden können. Es gibt sogar einen großen Biergarten, der gerade bei frühlingshaften Temperaturen ein beliebter Anlaufpunkt ist. Auch selbstgebackene Köstlichkeiten werden an diversen Ständen angeboten. Umrahmt wird das kulinarische Erlebnis von einem abwechslungsreichen, musikalischen Programm. Rund um den Alexanderplatz gibt es diverse Musikbühnen, auf denen natürlich nicht nur österliche Klänge ertönen. Auch Rock, Pop oder Klassik stehen hier auf dem Programm.

Zu Ostern kann man einiges in der Hauptstadt erleben

Neben dem Ostermarkt auf dem Alexanderplatz gibt es noch andere Highlights im österlich geprägten Veranstaltungskalender. Wer den Ostermarkt am Alex besucht, kann auch andere Highlights in Berlin erleben. Dazu zählen beispielsweise:

  • Ostermarkt im Museumsdorf Düppel: Dieser interessante Ostermarkt findet immer am Osterwochenende statt und bietet Besuchern die Möglichkeit, sich Ostereier aus aller Welt anzuschauen. Begehrt ist die Anmalstube für Kinder, in der selber bunte Kunstwerke hergestellt werden können.
  • Ostermarkt am Breitscheidplatz: Dieser Markt findet im Stadtteil Charlottenburg statt und gilt als einer der romantischsten Märkte zur Osterzeit. Ein besonderer Höhepunkt ist der Auftritt des Osterhasen Mr. Bunny, der nicht nur an die kleinen Gäste bunte Eier verschenkt.
  • Kunsthandwerklicher Ostermarkt in der Zitadelle Spandau: Über 120 Aussteller präsentieren traditionelles Kunsthandwerk in historischem Ambiente.

Ein echter Höhepunkt des österlichen Veranstaltungskalenders ist das Oster-Ritterfest, das ebenfalls in der Zitadelle stattfindet, direkt im Anschluss an den kunsthandwerklichen Markt. Der Rittermarkt findet immer Anfang April statt und dann tummeln sich Gaukler, Händler oder Minnesänger im Innenhof. Auch rund um Berlin finden viele schöne Märkte statt, wie etwa:

  • Osterfest in Berlin Marzahn-Hellersdorf: Dieses Osterfest in Hellersdorf ist auch gleichzeitig mit einer großen Kirmes verbunden.
  • Britzer Baumblüte: Auf dem großen Festareal Parchimer Allee wird jedes Jahr Anfang April der Frühling gefeiert. Neben Fahrgeschäften, Essensständen und einem musikalischen Rahmenprogramm locken besonders die vielen blühenden Bäume Besucher aus allen Teilen der Region an.

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Die besten Clubs in Danzig – Das Danziger Nachtleben erkunden

Danzig ist nicht nur geschichtlich gesehen eine interessante Stadt, sondern kann ihren Besuchern auch ein lebendiges Nachtleben bieten. Clubs und Bars verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. In vielen Locations legen bekannte DJs auf oder es werden Live-Konzerte veranstaltet. Gerade in den Sommermonaten trifft man sich in der Danziger Innenstadt, um bis in die frühen Morgenstunden zu feiern. Allerdings sucht man zu dieser Zeit die Clubs erst nach 22 Uhr auf. Bekannte Locations sind etwa:

  • Parlament Club: Einer der angesagtesten Clubs in der polnischen Stadt, der auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Das Programm könnte abwechslungsreicher kaum sein und gerade am Wochenende ist der Club Anlaufstelle Nummer 1 in Danzig. Der moderne Club liegt ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs.
  • Intro Club: In diesem Club legen die besten DJs von ganz Danzig auf. Alleine schon das elegante, teils gemütliche Ambiente ist eine echte Augenweide. Der Club befindet sich im Herzen der Altstadt, umgeben von historischen Häusern.

Dies sind aber nicht die einzigen Clubs, die eine Reise nach Danzig lohnenswert machen.

Das kubanische Lebensgefühl im Herzen von Danzig spüren

Zu den besten Clubs der Stadt zählt in jedem Fall The Beautiful, Young and Rich, verbunden mit einem fast schon mystischen Flair. Es ist der In-Treff von Danzig, in dem sich nicht nur die Creme de la Creme trifft. Weitere beliebte Szenetreffs:

  • Copacabana: In dem farbenfrohen Club fühlt man sich fast schon wie in Havana, was nicht allein an den leckeren Drinks liegt. Er liegt direkt am Strand von Sopot und ist dadurch natürlich ideal für ausgelassene Strandpartys.
  • Zejman International Maritime Club: Direkt am Hafen liegt dieser maritim angehauchte Club, der früher besonders von Seefahrern besucht wurde. Im Inneren des Clubs finden sich viele Stücke, die von Fahrten in aller Herren Länder stammen.

Wer es lieber etwas ruhiger angehen lassen möchte, kann der Bar La Dolce Vita einen Besuch abstatten. Die Bar liegt im Herzen der Altstadt, etwas abseits der sonst üblichen Touristenpfade. Angeboten werden nicht nur köstliche Drinks, sondern auch leichte Gerichte.

Manche Bars sind auch am Tag geöffnet

Wie in vielen anderen Städten gibt es auch in Danzig diverse Clubs, die nicht nur am Abend geöffnet haben. Dies gilt beispielsweise für die Bar Yesterday, die sich tagsüber in ein gemütliches Café verwandelt. Wie der Name bereits erahnen lässt, steht hier die Musik der 60er-Jahre im Fokus. Gleiches gilt auch für die Einrichtung, die entfernt an das legendäre Zeitalter der Beatles erinnert. Interessant könnte auch ein Besuch in folgenden Cafés sein:

  • Café & Bar Mon Balzac: Tagsüber werden in dem gemütlichen Ambiente Kaffeespezialitäten und polnisches Gebäck serviert. An den Abenden können Gäste dann regelmäßig in den Genuss von Live-Konzerten kommen.
  • Riviera Literacka: Ein beliebter Treff bei Schriftstellern und Malern. Die Bar besticht durch eine ruhige, fast schon besinnliche Atmosphäre, die zu interessanten Gesprächen anregt.

Ein Streifzug durch die Clubszene von Danzig lohnt sich in jedem Fall und oft findet sich entlang des Weges so manche Überraschung.

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Die historische Perle an der Weichselmündung – das kann Danzig den Besuchern bieten

„Gotische Schanze“, so lautet der Name der polnischen Stadt Danzig, beziehungsweise Gdansk, in deutscher Sprache. Allein das unterstreicht schon die Bedeutung der Hafenstadt als wichtiger Handelsumschlagplatz. Danzig wird auf der einen Seite von der Ostsee begrenzt und die Danziger Bucht ist Anlaufstelle für Schiffe aus aller Welt. Die Hansestadt ist eine kleine, grüne Oase, dank der direkten Lage am Meer und des Flusses Motlawa, welcher durch die wunderschöne Altstadt fließt. Heute leben fast eine halbe Millionen Menschen in der Stadt, die im 13. Jahrhundert ihr Stadtrecht erhielt. Danach sah Danzig viele Herrscher, wie im Roman „Die Blechtrommel“ von Grass so treffend und kurz beschrieben. Heutzutage ist Danzig eine moderne, weltoffene Stadt, die einen interessanten kulturellen Mix zu bieten hat. Dies zeigt sich auch vielfach im abwechslungsreichen Stadtbild.

Die Top Sehenswürdigkeiten – was man in Danzig auf keinen Fall verpassen sollte

Die Stadt steckt voller historischer Gebäude, die eine lange Geschichte zu erzählen haben. So scheint es jedenfalls, wenn man einen Rundgang durch die Altstadt macht. Wahrzeichen der Stadt ist das Krantor, das in Teilen noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es ist, wie der Name bereits erahnen lässt, ein Stadttor, das gleichzeitig als Kran genutzt wurde. Beeindruckend ist die besondere Konstruktion aus Backstein- und Holzelementen. Einige Räume im Inneren werden seit einigen Jahren vom Schifffahrtsmuseum genutzt, sodass Besucher mehr über die Vergangenheit der Danziger Schifffahrt erfahren können. Weitere Top-Ziele bei einer Sightseeingtour durch Danzig sind:

  • Artushaus und Neptunbrunnen: Das Artushaus wurde im Jahre 1477 errichtet, zu Ehren des sagenumwobenen König Artus. Aber nicht nur die stolze Fassade zieht viele neugierige Blicke auf sich. Im Inneren wartet ein imposanter Kachelofen auf die Besucher, der über 12 Meter hoch aufragt. Vor dem Artushaus steht der Neptunbrunnen, welcher im 17. Jahrhundert erbaut wurde, und gerade in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt ist.
  • Ratusz Glowegno Miasta: Das Rathaus der Stadt Danzig, das noch aus dem 14. beziehungsweise 15. Jahrhundert stammt. Bereits von weitem fällt die 80 Meter hohe Turmspitze ins Auge. Eine echte Augenweise ist auch der Rote Saal im Inneren des Rathauses, dessen Decke besonders aufwändig gestaltet worden ist.

Eine Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art ist der Dominikanermarkt, der regelmäßig in den Sommermonaten im Stadtzentrum stattfindet. Es ist ein bunter Markt, der nicht alleine die regionalen Köstlichkeiten zeigt. Vielmehr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Kleinkunst, Musik und Kunsthandwerk.

Bekannte Gassen laden zu kleinen Spaziergängen ein

Gerade die Altstadt von Danzig bietet sich für einen kleinen Rundgang durch die Geschichte an. Es gibt eine Vielzahl an Gassen und Straßen, entlang derer sich schöne Häuser aus verschiedenen Epochen aufreihen. Zu den bekannten Gässchen der Stadt zählen beispielsweise:

  • Frauengasse: Vor der Marienkirche erstreckt sich diese Straße, die bis zum Fluss führt. Ein besonderes Highlight sind die Bürgerhäuser, die ihre eigene Geschichte von Danzig erzählen können. Auffallend sind die vielen Terrassen, die meist nur über mehr als zehn Stufen erreicht werden können.
  • Lange Gasse: Die Vorzeigestraße der polnischen Hansestadt, die früher ein überaus bedeutender Handelsweg war. Heutzutage wird sie gesäumt von vielen Restaurants und kleinen Läden.

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