Kategorie-Archiv: Essen

Södermalm in Stockholm – entspannend, angesagt und inspirierend

Der Stadtteil Södermalm liegt mitten im Herzen der schwedischen Hauptstadt und ist der Szenebezirk schlechthin. Dabei gab es Södermalm bis vor einigen Jahren noch gar nicht. Erst im Jahre 2007 wurde der heutige Stadtteil geschaffen, aus dem Zusammenschluss von zwei kleineren Bezirken. Viele junge Designer und Künstler haben sich in Södermalm niedergelassen. Das Bild des Stadtbezirks wird von kleinen Läden, modernen Galerien und gemütlichen Restaurants bestimmt. Interessante Attraktionen in Södermalm sind etwa:

  • Medborgarplatsen: Auf Deutsch bedeutet der Name nichts anderes als Bürgerplatz. Der große Platz mitten in Södermalm ist gerade in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt.
  • Domkirche St. Erik: Diese imposante Kirche stellt einen Stilmix aus verschiedenen Epochen dar. Der größte Teil stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahre 1983 wurde noch ein weiterer Anbau hinzugefügt. Das Interieur ist prunkvoll und wird, dank einer modernen Beleuchtungstechnik, gekonnt in Szene gesetzt.

In Södermalm haben Besucher zudem die Gelegenheit, einen Blick auf die historischen Holzhäuser zu werfen. In kaum einem anderen Stadtteil gibt es so viele Stadthäuser dieser Art wie in Södermalm.

Auch als Shoppingadresse ist Södermalm in aller Munde

Schon einmal etwas von SoFo gehört? So nennt sich seit einiger Zeit ein bestimmter Teil von Södermalm und das nicht ohne Grund. Ähnlich wie im Londoner Bezirk SoHo reihen sich hier die Läden aneinander. Beliebte Geschäfte sind beispielsweise:

  • Grandpa: In dieser kleinen Boutique gibt es einfach alles, was irgendwie außergewöhnlich erscheint. Ob Schmuck, Kleidung oder Schuhe, Vintage lautet im Grandpa das Motto. In regelmäßigen Abständen legen sogar DJs in dem kleinen Laden auf und es gibt Live-Konzerte.
  • Lisa Larsson: Es ist eine der angesagten Second-Hand-Stores von ganz Stockholm und zieht ein illustres Publikum an. Angeboten werden Kleider aus verschiedenen Jahrzehnten, angefangen von den 30er-Jahren bis weit in die 70er.
  • Beyond Retro: Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich bei diesem Laden um einen Ableger der bekannten Londoner Kette. Vintage Kleider in großer Auswahl werden in dem modernen Ambiente angeboten. Auch für kleines Geld findet man hier immer etwas.

In Södermalm schlägt auch das kulinarische Herz der Metropole

Auch was die gastronomische Vielfalt angeht, ist das Angebot in Södermalm kaum zu schlagen. Wer möchte, kann hier einen Streifzug durch die Küchen dieser Welt unternehmen, ohne den Stadtteil zu verlassen. Empfehlenswerte Restaurants sind unter anderem:

  • Nytorget Urban Deli: Eines der neueren Restaurants der Hauptstadt, Bar und Delikatessenladen in einem. Es gibt eine wechselnde Tageskarte, auf der schwedische Spezialitäten und internationale Gerichte zu finden sind.
  • Oxelblom: Das Interieur dieses eleganten Restaurants erinnert an ein Wohnzimmer aus längst vergangenen Zeiten. Altmodische Sitzgelegenheiten prägen den Raum und angeboten werden typisch schwedische Spezialitäten. Ganz wie in Omas Zeiten.
  • Bakverket: In diesem außergewöhnlichen Café können Besucher noch hausgemachtes Brot genießen. Gleich beim Betreten empfängt einen der aromatische Duft von Brot, Brötchen und Kaffee. Nicht umsonst zählt das Café zu den beliebtesten in ganz Stockholm und zieht schon am frühen Morgen viele Gäste an, welche den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen möchten.

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Das Stadtviertel Praga in Warschau – vom historischen Bezirk zum Szene-Treff

Bei einem Rundgang durch Praga fallen zuerst die historischen Bauten ins Auge, die zum Teil noch aus der Gründerzeit stammen. Geografisch gesehen liegt Praga auf der rechten Seite der Weichsel und war in den Anfangsjahren noch ein kleiner Vorort. Im Laufe der letzten Jahre hat sich Praga zu einem trendigen Bezirk entwickelt, der einen ganz besonderen Charme zu bieten hat. Es gibt viele kleine Läden, Bars und angesagte Clubs. Dazwischen mischen sich immer wieder geschichtlich interessante Sehenswürdigkeiten, wie etwa:

  • St. Maria Magdalena Kirche: Diese schöne Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und besticht durch den typisch orthodoxen Baustil. Im Inneren ziehen die verschiedenen Ikonen-Nachbildungen viele Blicke auf sich.
  • Bazar Rozyckiego: Er ist einer der ältesten Märkte der Stadt, der bereits vor mehr als 100 Jahren eröffnet worden ist. Hier bekommt man an den verschiedenen Ständen einfach alles, was das Herz begehrt. Gerade Kleidung oder auch Schuhe werden günstig angeboten.

Und noch ein Ausflugsziel liegt in Praga, das sich auch für Familien eignet. Der Warschauer Zoo beherbergt bis zu 500 Tierarten aus der ganzen Welt und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 40 Hektar. Besucher haben beispielsweise Gelegenheit, den einzigen Sandtigerhai des Landes zu bewundern.

Einst drehte Polanski in den Straßen von Praga

Im Jahre 2002 war es soweit und Roman Polanski drehte Teile seines Films Der Pianist in dem Stadtbezirk. Dies ließ Praga bekannter und beliebter werden. Die Jahre zuvor wurde der Name Praga noch mit Begriffen wie Rotlichtviertel und hoher Kriminalitätsrate verbunden. Heutzutage ist Praga zu einem kulturellen Zentrum von Warschau geworden. Bekannte Attraktionen sind beispielsweise:

  • Fabryka Trzciny: Ein modernes Kulturzentrum, in dem Ausstellungen, Lesungen und auch Theateraufführungen stattfinden. Es gibt mehrere Bars und auch ein eigener, eleganter Nachtclub ist in den ehemaligen Fabrikhallen untergebracht.
  • Porto Praga: Hier trifft sich die Szene in Praga, was nicht nur mit den exzellenten Cocktails und Longdrinks zusammenhängt. Die entspannte Atmosphäre regt zu anregenden Gesprächen an und es bietet sich immer wieder die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen.

Ein weiteres Highlight in Praga, über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, ist die Wedel Schokoladenfabrik. Auf dem weitläufigen Fabrikgelände wird bis heute die berühmte, polnische Schokolade hergestellt.

Auch gastronomisch gesehen ist Praga einen Besuch wert

Fast an jeder Ecke findet man in Praga gemütliche Restaurants oder elegante Bars, in denen zum Teil polnische Spezialitäten angeboten werden. Im Stadtteil Praga befindet sich etwa eine der beliebtesten und besten Milchbars von Warschau. In der Milchbar Rusalka gibt es polnische Gerichte, wie etwa Piroggen oder polnische Klöße. Typische Spezialitäten der polnischen Küche sind beispielsweise:

  • Bigos: Diese Art von deftigem Eintopf ist aus der polnischen Küche nicht mehr wegzudenken. Hauptzutaten sind Sauerkraut, Fleisch und Pilze. Auch diverse Gemüsesorten können hinzu gegeben werden.
  • Zurek: Diese Suppe wird traditionell aus Roggenbrot gemacht, das gegoren ist und für die spezielle Geschmacksnote sorgt. Auch Fleisch, Wurst und Speck sind in der Suppe enthalten. Dazu wird meist Baguette oder Fladenbrot gereicht. In vielen Restaurants wird Zurek in einem Brotkorb gereicht.

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Die traditionelle Küche Sibiriens – eine völlig neue Geschmackswelt erleben

Die sibirische Küche ist über die Jahrhunderte weg durch viele Einflüsse geprägt worden. In vielen Regionen herrscht beispielsweise ein sehr raues Klima, das sich auch in der kulinarischen Vielfalt zeigt. In den dünn besiedelten Waldregionen sind bis heute Wild- und auch Fischgerichte an der Tagesordnung. Typische traditionelle Speisen Sibiriens sind etwa:

  • Pelmeni: Diese sibirische Maultaschenform wird in ganz Russland serviert und kann sowohl als alleinige Mahlzeit oder als Einlage in der Suppe gegessen werden. Im Inneren der kleinen Taschen verbirgt sich eine würzige Hackfleischfüllung und nach dem Formen werden Pelmeni in einer kräftigen Fleisch- oder Gemüsebrühe gekocht.
  • Omul: Ein Fisch, den es nur im Baikalsee gibt. Dieser kommt in verschiedenen Abwandelungen auf den Tisch, etwa als krosser Grillfisch oder als zarte, dampfgegarte Variante. Auf unnötige Zugabe von Gewürzen wird dabei verzichtet. Lediglich etwas Salz unterstreicht den interessanten Eigengeschmack des Omuls.
  • Blini: Die Pfannkuchen sind wohl eine der berühmtesten Speisen, die man aus der sibirischen Küche kennt. Sie können einfach nur mit saurer Sahne oder mit verschiedenen Sachen gefüllt werden. Zu den Klassikern zählen Blinis mit Beeren oder Fleisch.

Auch im Bereich der Vorspeisen gibt es in Sibirien viele traditionelle Gerichte. Dazu gehören beispielsweise gesalzener Knoblauch, getrocknete Fische und Taigabeeren.

Tee und Wodka dürfen bei einem echten sibirischen Essen nicht fehlen

Ein guter Wodka gehört in Sibirien einfach zur guten Esskultur dazu. Es gibt viele Anlässe, zu denen ein Glas getrunken werden kann. Ein weiteres Nationalgetränk, das in ganz Sibirien gerne und oft getrunken wird, ist Tee. Meist wird für die Zubereitung noch der traditionelle Samowar benutzt, in dem die starken Teesorten aufgebrüht werden. In Sibirien werden gerne schwarze Tees aus Indien getrunken. Nach der Zubereitung im Samowar wird der Tee dann noch auf die entsprechende Sorte verdünnt und mit Milch, Zucker oder auch Zitrone verfeinert. Dazu werden kleine Leckereien gereicht, wie etwa Konfekt oder süße Lebkuchen.

Nowosibirsk, Irkutsk und Co. – wo es die schönsten Restaurants in Sibirien gibt

Wer die traditionelle, sibirische Küche probieren möchte, sollte die kleinen Gasthäuser oder gemütlichen Restaurants aufsuchen. Gerade in den größeren Städten gibt es ein breit gefächertes, gastronomisches Angebot. Empfehlenswerte Adressen sind etwa:

  • Pechki-Lavochki in Nowosibirsk: In diesem traditionell gehaltenen Restaurant werden typische Speisen aus der russischen, beziehungsweise sibirischen Küche angeboten. Es liegt im Herzen der Stadt und ist eine der Vorzeigeadressen von Nowosibirsk. Gerade der Kvas ist im Pechki-Lavochki ein echtes Gedicht.
  • Restaurant Korchma in Irkutsk: Auf der Speisekarte stehen traditionelle Gerichte, die alle mit viel Liebe zubereitet werden. Die besondere Atmosphäre trägt ihr übriges zu einem unvergesslichen Erlebnis bei. Die kulinarische Erkundungstour wird von volkstümlichen Akkordeonklängen untermalt.

Neben den Restaurants in den großen Städten sind auch die Lokale rund um den Baikalsee sehr beliebt. Das Restaurant des Hotels Mayak etwa bietet seinen Gästen eine grandiose Aussicht auf den Baikalsee. Abgerundet wird das Erlebnis durch Fleisch- und Fischgerichte in vielen Variationen. Bei einem Besuch in Sibirien sollte man es also auf keinen Fall versäumen, auch kulinarisch mehr über die Region zu erfahren.

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Mildes Reizklima und eine interessante Landschaft – was die Nordsee auszeichnet

Ob Weltnaturerbe Wattenmeer oder weiße Sandstrände, die Nordsee gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen. Es gibt viele kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Oder man entspannt einfach am Strand und genießt das besondere Reizklima. Die Nordsee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Beliebte Ferienorte sind beispielsweise:

  • Bremerhaven: Die Seestadt gilt auch als Tor zur Nordsee, denn sie liegt direkt an der Mündung von der Weser in die See. Bremerhaven wird durch einen bunten Mix aus Geschichte und Moderne bestimmt, was sich auch im Stadtbild zeigt. Zu den Highlights zählen das Klimahaus, der Hafen oder das moderne Einkaufszentrum Mediterraneo.
  • Borkum: Diese Insel besticht durch ein spezielles Hochseeklima sowie traumhaft schöne, schier endlos erscheinende Sandstrände. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen auf Borkum, bedingt durch den Golfstrom. Die Insel ist aber auch bei Wassersportlern beliebt, die ein großes Angebot erwartet.
  • Norderney: Nahezu unberührte Landstriche erwartet die Besucher der Nordseeinsel, die auch bei Wanderern sehr beliebt ist. Es gibt ein ausgedehntes Wanderwegenetz, das sich über eine Gesamtlänge von mehr als 80 Kilometern erstreckt. Genügend Gelegenheit, um mehr von der Insel und ihrer wunderschönen Dünenlandschaft zu sehen.

Die Gezeiten bei einem Abstecher ins Wattenmeer besser kennenlernen

Das Wattenmeer ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Seit 2009 zählt das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe und befindet sich damit auf Augenhöhe zu anderen Naturwundern. Bei Wattwanderungen haben Besucher die Gelegenheit, mehr über die Artenvielfalt in diesem einzigartigen Naturraum zu erfahren. Angeboten werden etwa:

  • Wanderungen von Neßmersiel nach Baltrum: Rund 2 ½ Stunden dauert die Tour und am Ende kann man noch einen kleinen Rundgang über die Insel Baltrum machen. Die Rückreise erfolgt mit dem Schiff, vorbei an den Seehundbänken in der Nordsee. Ein unvergessliches Erlebnis.
  • Watt for Kids: Wie der Name bereits erahnen lässt, können Kinder bei diesen Watttouren das Wattenmeer erkunden. Die Wanderungen führen entlang spezieller, kindgerechter Wege. Es gibt auch spezielle Touren, die sich an Kinder und Erwachsene richten.

Es geht aber auch ganz romantisch, denn es gibt Wattwanderungen in den Abendstunden. Bei diesen Touren können Reisende ihre Umgebung viel intensiver wahrnehmen und mit allen Sinnen erleben.

Auch kulinarisch hat die Region Nordsee einige Überraschungen zu bieten

Ein Urlaub an der Nordsee gibt Gelegenheit, auch kulinarisch einen kleinen Streifzug zu unternehmen. Fisch und Meerestiere finden sich in vielen Gerichten wieder, die in kleinen Strandrestaurants oder gemütlichen Gasthäusern angeboten werden. Empfehlenswerte Tipps sind beispielsweise:

  • Bunte Kuh auf Helgoland: Dieses Restaurant auf der Insel Helgoland liegt direkt am Hafen und bietet eine vielseitige Speisekarte. Hier können Gäste etwa den berühmten Helgoländer Pannfisch in Senfsauce probieren. Auch Taschenkrebse, Knieper genannt, werden angeboten.
  • Kolles Alter Muschelsaal auf Büsum: Dieses Restaurant ist eines der ältesten Betriebe in der Nordseeregion. Alleine der liebevoll gestaltete Saal, dekoriert mit Tausenden von Muscheln, besticht durch sein besonderes Flair.

Die Ferienregion Nordsee bietet für jeden Geschmack etwas und eignet sich für einen erholsamen Strandurlaub, einen entspannten Wellnessurlaub oder einen erlebnisreichen Freizeit-Trip.

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Das Bademuseum in Zinnowitz – Badebetrieb gestern und heute

Im Hotel Preußenhof, direkt an den Zinnowitzer Dünen gelegen, entführt die Besucher in eine längst vergangene Zeit. Thematisch gesehen steht hier der Badebetrieb im Wandel der Zeit im Vordergrund. Die Sammlung besteht aus mehr als 200 Exponaten, die im Laufe der Jahre immer mehr geworden sind. Die Insel Usedom hat eine beachtliche Entwicklung hin zu einem beliebten Seebad hinter sich. Anhand der Exponate wird deutlich, was Usedom als die Badewanne Berlins ausgemacht hat. Außerdem können Besucher erfahren, wie früher das Strandleben aussah und was die Bademode in dieser Zeit charakterisierte. Und, nach einem Besuch im Bademuseum locken die anderen Sehenswürdigkeiten von Zinnpwitz zu einer kleinen Stippvisite ein.

Mehr über die Geschichte von Zinnowitz erfahren

Das Seebad Zinnowitz zählt zu den ältesten auf der Ferieninsel Usedom und fand bereits im Jahre 1309 in einer Urkunde Erwähnung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann mit dem Badebetrieb in dem beschaulichen Örtchen begonnen. Als der Badebetrieb an der Ostseeküste immer mehr in Mode kam, entwickelte sich auch in Zinnowitz ein mondänes Stadtbild. Davon ist heute noch viel zu spüren, denn gerade der alte Stadtkern weist noch die typische Bäderarchitektur des Jugendstils auf. Zu den Highlights in Zinnowitz zählen:

  • Seebrücke: Dies ist nicht nur eine normale Seebrücke, sondern eine Attraktion für sich. Wer möchte, kann mit einer speziellen Tauchgondel in die Tiefen der Ostsee tauchen und völlig neue Einblicke erhalten. Es gibt aber auch viele Angebote an der Oberfläche, beispielsweise Bootsausflüge auf der Ostsee, ausgehend von der Seebrücke.
  • Bernsteintherme: Eine der modernsten und größten Bade- und Wellnessanstalten der Ostseeinsel. Besucher können sich im Thermalbad ausruhen, in der Sauna relaxen oder die orientalischen Bäder aufsuchen.
  • Ostseebühne: Eine der wichtigsten, kulturellen Stätten auf der Insel, die ganzjährig ein interessantes, abwechslungsreiches Programm zu bieten hat. Seit dem Jahr 1997 finden genau hier die beliebten Vineta-Festspiele statt.

Auch klimatisch gesehen ist Zinnowitz besonders. Hier scheint die Sonne über 1.900 Stunden im Jahr, mehr als in anderen Bereichen des Landes.

Frischer Fisch und gutbürgerliche Küche – auch kulinarisch ist Zinnowitz eine Reise wert

Ein Besuch im Bademuseum in Zinnowitz kann nicht nur Einblicke in die Geschichte erlauben, sondern auch den Appetit anregen. Das Seebad verfügt über eine vielfältig aufgestellte, gastronomische Szene, die einige kulinarische Höhepunkte zu bieten hat:

Museums-Café im Hotel Preußenhof: Hier kann man regionale Gerichte und hausgemachte, süße Versuchungen genießen. Die Ausstattung des Cafés stellt eine Hommage an die früheren Glanzzeiten von Zinnowitz dar.

  • Gaststätte Libelle: Bereits von außen ist dieses Restaurant in der Nähe der Dünen ein echter Blickfang. Im Inneren des vermeintlichen „Schiffes“ werden exzellente Fischgerichte angeboten, die mit viel Raffinesse zubereitet worden sind.
  • Oase am Meer: Wie der Name bereits erahnen lässt, befindet sich dieses Restaurant direkt am Meer. Auf der Speisekarte stehen Fleisch- und Fischgerichte sowie diverse Pastavariationen. Bei schönem Wetter können die Gerichte auch auf der großen Terrasse genossen werden.

All diese kulinarischen Highlights lassen sich problemlos vom Bademuseum aus erreichen. Auf diese Weise kann der Ausflug nach Zinnowitz auch auf geschmacklicher Ebene vollendet werden.

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Le Panoramic in Chamonix – Ein elegantes Restaurant mit einer grandiosen Aussicht

Hoch oben auf dem Gipfel des Berges Brévent, mit direktem Blick auf das Mont-Blanc-Massiv, thront das Restaurant Le Panoramic. Trotz der immensen Höhe lässt sich das besondere Restaurant aber sehr gut erreichen, beispielsweise mit Gondel- oder Seilbahn. Wer möchte, kann den Aufstieg auch zu Fuß wagen und sich anschließend bei grandioser Bergsicht kulinarisch verwöhnen lassen. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten aus der Region Savoyen, wie etwa:

  • Gratin Savoyard: Ein delikates Kartoffelgratin, das zu den Klassikern der alpenländischen Küche zählt.
  • Kalbsschnitzel mit Reblochon: Dank des Käses Reblochon besitzt dieses Gericht eine herzhafte, würzige Note. Zur Käsesauce und dem dünnen Kalbsschnitzel wird meist Baguette gereicht.
  • Savoyer Fondue: Fast jede Alpenregion hat ihre ganz eigene Fondue-Variante und das gilt auch für die Region Savoyen. Das Fondue wird traditionell mit Käsespezialitäten aus Frankreich zubereitet.

Es stehen aber noch andere Klassiker auf der Speisekarte, wie etwa Pasta-Gerichte oder das berühmte Foie Gras. Alle Speisen können auf der großen Außenterrasse genossen werden, die sich über dem Mont Blanc erstreckt. Auf einer Höhe von rund 2.500 Metern erleben die Besucher kulinarische und landschaftliche Hochgenüsse.

Mehr über die Alpenstadt des Jahres 2015 erfahren

Chamonix-Mont-Blanc, wie der offizielle Name der Alpenstadt lautet, ist einer der beliebtesten Skisportorte in ganz Frankreich. Dies hängt natürlich mit dem imposanten Mont-Blanc-Massiv zusammen, das weite Teile der Stadt umgibt. Gerade bei sogenannten Freeridern und Extremski-Sportlern ist die Gegend rund um Chamonix sehr beliebt. Hier befindet sich auch die höchste Seilbahn auf europäischem Gebiet, die Fahrgäste auf eine Höhe von mehr als 3.800 Metern bringt. Skifahrer haben die Wahl zwischen insgesamt 69 Pisten, die in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt sind. In Chamonix kann man aber auch auf Entdeckungsreise gehen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen:

  • Centre Nationale du Ski et de l’Alpinisme: Dieses Museum widmet sich nur der Geschichte des alpinen Skisports und zwar anhand des Beispiels von Chamonix. Es gibt Exponate, die aus verschiedenen Epochen stammen und eindrücklich zeigen, wie Skisport in früheren Jahren ausgeübt wurde.
  • Le Petit Train Touristique de Chamonix: Diese Attraktion ist in den letzten Jahren hinzugekommen. Nach einer aufwändigen Restaurierung sind Fahrten mit dieser traditionellen Straßenbahn durch das romantische Chamonix möglich.

Auch die Bergwelt rund um das Le Panoramic hat ihre ganz eigenen Sehenswürdigkeiten zu bieten

Ein Besuch im Le Panoramic kann ganz individuell gestaltet werden. Die Bergwelt ist idyllisch, imposant und mystisch zugleich. In der Region Chamonix liegt beispielsweise einer der berühmtesten, französischen Gletscher. Das Mer de Glace erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 14 Kilometern und, wer möchte, kann auch eine unterirdische Eisgrotte besuchen. Weitere Attraktionen rund um den Mont Blanc und das Restaurant Le Panoramic sind:

  • Naturpark Aiguilles-Rouges: In diesem 3.300 Hektar großen Park kommen nicht nur Naturfreunde auf ihre Kosten. Mit etwas Glück kann man Steinböcke oder seltene Gämsen in freier Wildbahn bewundern.
  • Lac Blanc: Auf einer Höhe von rund 2.350 Metern liegt dieser Gletscher-See, der sich perfekt in das Bergpanorama einpasst. Hier kann man ganz ungestört einen Blick auf die umliegenden Gipfel werfen.

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Das Restaurant Dans Le Noir in London – ein völlig neues Geschmackserlebnis

Mit allen Sinnen genießen! Kaum ein Satz umschreibt das Erlebnis im Restaurant Dans Le Noir so treffend wie dieser. Das etwa andere Restaurant liegt im Bezirk Clerkenwell und bietet Gästen die Möglichkeit, die Speisen und Getränke in absoluter Dunkelheit zu genießen. Alles fühlt sich völlig anders an und auch der Geschmacks- sowie Geruchssinn verändert sich. Natürlich sind die Gäste nicht auf sich alleine gestellt, sondern erhalten eine Anleitung und eine kleine Einführung in das Genießen im Dunkeln. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Menüs, die den passenden Namen Suprise Menu tragen. Dabei erfahren die Gäste im Vorfeld nicht, was sie nachher serviert bekommen. Lediglich die grobe Richtung steht fest:

  • Chef’s Surprise: Hier kann man sich auf kulinarische Überraschungen gefasst machen.
  • For Fish and Seafood Lovers: Meeresfrüchte oder Fisch sind bei diesem Menü in jedem Fall enthalten.
  • For Vegetarians: Bei diesem Menü kommen Vegetarier auf ihre Kosten.
  • For Meat Eaters: Fleisch in verschiedenen Variationen ist Hauptbestandteil dieses Menüs.

Die Menüs werden nach einigen Wochen wieder geändert. Passend zum jeweiligen Gericht werden erlesene Weine gereicht, die mit besonderer Sorgfalt ausgewählt worden sind. Spezielle Surprise Cocktails werden ebenfalls im Dans Le Noir angeboten.

Das Konzept des Dans Le Noir birgt völlig neue Erfahrungen in sich

Im Dunkeln herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, bei der alle Sinne gefragt sind. Genau darauf zielt das Konzept des Londoner Restaurants Dans Le Noir ab. Im Prinzip ist die gastronomische Idee eine Mischung aus Show und Dinner. Etwa 15 Minuten dauert die kurze Einführung, bei der die Gäste erfahren, wie das Essen im Einzelnen abläuft. Danach werden sie in den Gastraum hineingeführt und das Essen im Dunkeln kann beginnen. Bei Bedarf können die Gäste auch jederzeit Getränke nachbestellen oder einen Nachschlag verlangen. Neben dem kulinarischen Erlebnis steht im Dans Le Noir auch der Eventcharakter im Vordergrund. Immer wieder gibt es interessante Events im Restaurant, wie etwa:

  • Music in the dark: Der letzte Montag im Monat steht ganz im Zeichen der Musik. Während des Essens in völliger Dunkelheit gibt es Live-Musik von Künstlern aus ganz Großbritannien. Ein Erlebnis, der ganz besonderen Art.
  • Travelling mondays: Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um eine Sinnesreise durch verschiedene Länder. Es werden jeden Monat beispielsweise typische Gerichte von exotischen Ländern angeboten, wie etwa Panama oder Thailand.

Im Dans Le Noir wird der Begriff Blind Date wörtlich genommen

Unter der Bezeichnung „It all starts with a date in the dark“ wird Blind Dating im Dans Le Noir angeboten. In kaum einem anderen Restaurant wird dieses Dating-Konzept wortgetreu umgesetzt. In vollkommener Dunkelheit haben Gäste die Möglichkeit, ihr Gegenüber kennen zu lernen, ohne auf das Aussehen achten zu müssen. Oberflächlichkeit hat hier nichts zu suchen, vielmehr geht es um das gegenseitige Verständnis. Ein besonders romantisches Erlebnis, das mit etwas Glück auch zum gewünschten Erfolg führen kann. In jedem Fall lohnt sich bei einem Aufenthalt in der britischen Hauptstadt ein Besuch im Dans Le Noir. Eine Reise, die ins Reich der Sinne führt.

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Lainio Snow Village in Lappland – eintauchen in eine mystische Welt aus Eis und Schnee

Jedes Jahr entsteht in Lappland ein ganz besonderes Hotel und Restaurant. Mehr als 20 Millionen Kilo Schnee und natürlichem Eis bilden die Basis des Lainio Snow Village. Über 20.000 m²erstreckt sich das Gesamtareal, in dem Gäste auch die Möglichkeit haben, in einer Welt aus Eis zu schlafen. Das Lainio Snow Village liegt ganz in der Nähe des Flughafens von Kittilä, nur rund 200 Kilometer vom arktischen Wendekreis entfernt. In diesem Jahr wird die „Schneestadt“ und ihr Restaurant bereits zum 15. Mal errichtet. Einzige Voraussetzung für die Erbauung im Herbst sind die passenden Temperaturen. Es müssen Werte unter -10° C vorliegen, dann kann mit dem Bau begonnen werden.

Lainio Snow Village – Lappländische Spezialitäten werden im Ice Restaurant serviert

Ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art erwartet die Gäste im Ice Restaurant des Lainio Snow Village. Das gesamte Ice Restaurant besteht komplett aus Schnee und Eis, was auch für die Einrichtung gilt. Kerzen und kleine Lichter sorgen für eine besondere Lichtstimmung und ein angenehmes Ambiente. Im Ice Restaurant herrschen in der Regel zwischen -2 und -5° C, sodass Winterkleidung beim Essen in jedem Fall getragen werden sollte. Auf der Karte mischen sich lappländische und internationale Gerichte, wie etwa:

  • Tartar vom Rentier
  • Lappländische Puikula Kartoffelsuppe
  • zahlreiche Variationen vom Lachs

Auch für die kleinen Gäste werden diverse Speisen angeboten, die typisch lappländisch sind. Beliebt bei den kleinen Gourmets ist beispielsweise Fisherman’s Catch of the Day, Lachs und Kartoffeln. Einen leckeren Cocktail oder erlesenen Whisky in spektakulärer Atmosphäre können Gäste danach in der Ice Bar genießen. Wie der Name bereits erahnen lässt, besteht auch hier alles aus Schnee und Eis. Ein echter Hingucker ist die Theke aus Eis, die dank der Illuminationen sofort ins Auge fällt. Auch warme Getränke, wie etwa heiße Schokolade mit Chili, werden in der glitzernden, eisigen Barwelt serviert.

Das Log Restaurant lockt das ganze Jahr über mit kulinarischen Leckerbissen

Neben dem Ice Restaurant, das jedes Jahr im Rahmen des Lainio Snow Village errichtet wird, gibt es noch ein interessantes Restaurant in der Gegend von Lainio. Das Log Restaurant war eines der ersten Gebäude, welches in der Region errichtet wurde. Heute ist es eine beliebte Anlaufstelle, bevor der Urlaub im Lainio Snow Village begonnen wird. In der Einrichtung vereinen sich moderne und traditionell lappländische Einflüsse, was für ein stimmiges Gesamtkonzept sorgt. Wer möchte, kann hier auch ein Tasting Menü bestellen, das einen kleinen Einblick in die lappländische Küche gewährt, unter anderem mit:

  • Rentier-Suppe
  • Capercallie Stew
  • Carpaccio vom Rentier

Passend dazu werden Weine oder erlesene Champagner-Sorten gereicht. Die gemütliche Atmosphäre lädt zum Verweilen ein und bereits am Morgen wird im Log Restaurant ein reichhaltiges Frühstück serviert. Der ideale Start, um das Freizeitprogramm im Lainio Snow Village in allen Zügen zu genießen. Zu den Highlights zählen etwa eine Husky Safari, die sich über eine Gesamtlänge von 23 Kilometer erstreckt, und Touren mit Snowmobilen durch die wunderschöne Landschaft. Auch Eis-Fischen oder ein Eis-Skulpturen-Lehrgang werden im Lainio Snow Village angeboten.

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Der Strand von Split – Kroatisches Flair an einem wunderschönen Sandstrand

Die kroatische Küste rund um Split ist in den letzten Jahren zu einem beliebten Urlaubsgebiet geworden und hat wunderschöne Strände zu bieten. Der Strand von Split liegt etwas vom Zentrum der Stadt entfernt und lässt sich mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos erreichen. Ganz in der Nähe des Fährhafens erstreckt sich der weiße Sandstrand von Bacvice, der auch während der Hauptsaison nicht zu überlaufen ist. Trotzdem hat man hier die Möglichkeit, einen schattigen Platz zu ergattern. Es werden Liegen und auch Sonnenschirme gegen eine kleine Gebühr vermietet. Auch für die Verpflegung ist gesorgt, dank eines vielseitigen gastronomischen Angebots. In Sachen Strand- und Wasserqualität ist Bacvice vielen Stränden überlegen und wird regelmäßig mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Am Strand von Bacvice hat man die Gelegenheit, etwas vom alten Kroatien zu spüren.

Rund um Split gibt es viele schöne Strände, die einiges zu bieten haben

Ein Blick auf die Vielfalt von Split reicht, um zu sehen, dass es noch mehr als nur den Stadtstrand Bacvice gibt. Dabei muss es nicht immer nur ein feiner Sandstrand sein. In der Region Split gibt es auch viele Kiesstrände, die so typisch für die kroatische Adriaküste sind. Beliebte Strände von Split sind beispielsweise:

  • Kasuni-Strand: Direkt am Fuße des imposanten Berges Marjan gelegen, erstreckt sich dieser feine Kies-Sand-Strand. Er liegt nur etwas mehr als 2 ½ Kilometer von der Stadtmitte entfernt und es stehen ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe des Strandes zur Verfügung.
  • Kastelet-Strand: Nur zwei Kilometer vom Zentrum entfernt liegt dieser idyllische Strand, inmitten einer malerischen Bucht. Hier gibt es nur feinen Kies, der gleichzeitig für kristallklares Wasser sorgt. Etliche Cafés in Strandnähe bieten Eis und kleine Gerichte an.
  • Ovcice-Strand: Dieser Sandstrand ist der überlaufenste von allen und gerade in der Hauptsaison kann es schwierig werden, eine freie Stelle zu finden. Dafür ist er aber sehr familienfreundlich und es gibt einige Wassersportangebote.

Fast an jedem Strand von Split finden sich kleine Cafés oder Bars, denn die gastronomischen Angebote sind sehr gut aufgeteilt.

Mehr über die kroatische Küche erfahren

 Nach einem erlebnisreichen Tag am Strand hat man in Split ausreichend Gelegenheit, ein gutes Restaurant zu finden. Die Küche an der kroatischen Küste wird natürlich von vielen Fischgerichten bestimmt, bedingt durch die Nähe zum Meer. Die Auswahl an Restaurants ist sehr groß und es lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Beliebte kulinarische Treffpunkte sind beispielsweise:

  • Nostromo Restaurant: Ein echter Geheimtipp für exzellente Fischgerichte. Jeden Morgen wird der Fisch am nahe gelegen Hafen gekauft. Dazu werden erlesene Weine aus der Region gereicht.
  • Restaurant Bruna: Dieses gehobene Restaurant ist Teil eines Luxushotels und bei Einheimischen sehr beliebt. An warmen Tagen können die exquisiten Gerichte auf der großen Terrasse genossen werden.

Ein Tipp für teils unbekannte Weine aus der Region ist die Enoteka Terra, ein uriger Weinkeller. Zu den kroatischen Weinen werden beispielsweise hausgemachte Tapas gereicht und auch Trüffel sind oft auf der Karte zu finden. So vielseitig präsentiert sich die kroatische Stadt Split ihren Besuchern.

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Die belgische Nordseeküste an einem erholsamen Wochenende erleben

Insgesamt 10 Küstengemeinden liegen an der belgischen Küste, direkt vor dem wunderschönen Panorama der schier endlos wirkenden Nordsee. Das Königreich Belgien liegt nur ein paar Autostunden von Deutschland entfernt und bietet sich daher für ein verlängertes Wochenende geradezu an. Die Küste Belgiens erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 86 Kilometern, entlang der 13 Badeorte, die sich teilweise noch ihren ursprünglichen Charme erhalten konnten. Zu den beliebten Küstenorten zählen beispielsweise:

  • Knokke-Heist: Der Badeort liegt in der Provinz Westflandern, ganz in der Nähe zu den benachbarten Niederländern. Bekannt geworden ist der kleine, romantische Ort durch seinen wunderschönen Sandstrand und eine dahinterliegende Dünenlandschaft.
  • De Panne: Südlicher geht es an der belgischen Nordseeküste nicht. Dies alleine ist schon ein Grund für die Anziehungskraft der Gemeinde. Die Dünenlandschaft gehört auch zu einer der schönsten und es gibt in der Gemeinde eine Vielzahl an ausgedehnten Naturschutzgebieten
  • Oostende: Hafenstadt und Seebad zugleich, das ist Oostende in Westflandern. Früher stellte der Ort das östliche Ende einer kleinen Insel dar. Heute erinnert nur der Name an die damalige Lage. Die Stadt selber steckt voller Geschichte und hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie etwa die St. Petrus- und Pauluskirche oder das Fort Napoleon.

Es gibt aber noch viel mehr an der malerischen Nordseeküste Belgiens zu entdecken.

Ein vielseitiges Freizeitangebot erwartet die Besucher an der Nordseeküste

Ob für Kinder, Naturfreunde oder geschichtlich Interessierte, an der belgischen Nordseeküste lässt sich immer das passende Angebot finden. Es gibt etliche Möglichkeiten, die Küste aktiv zu erleben, beispielsweise auf einem der verschiedenen Wander- oder Fahrradwege. Empfehlenswerte Aktivitäten für jeden Geschmack sind etwa:

  • Freizeitpark ‘t Paelsteenveld: In diesem Freizeitpark in Bredene steht die Natur in all ihrer Schönheit im Vordergrund. Es gibt eine Vielzahl von Gärten, in denen über 250 Dahliensorten bewundert werden können. Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für jedes Alter runden das Angebot ab.
  • Walraversijde: Hierbei handelt es sich um ein früheres Fischerdorf, das durch archäologische Funde zu großer Bedeutung gelangt ist. Es ist eine der größten Ausgrabungsstätten in ganz Flandern und gewährt Besuchern einen Einblick in das frühere Leben.
  • Küstenwanderweg: Zu Fuß die Küste erleben, das ist auf diesem 180 Kilometer langem Wanderweg möglich. Für ein Wochenende ist die Strecke zwar etwas zu lang, dafür kann man aber auch einfach nur Teilstücke abwandern.

Entlang der Nordseeküste finden sich außerdem viele Segel- und Yachtclubs, in denen man auch als Laie sein Glück auf dem Wasser versuchen kann.

Der belgischen Nordseeküste auch kulinarisch auf die Spur kommen

Es gibt an der Küste Belgiens viele Gelegenheiten zur Einkehr, bei denen sich Reisende auch kulinarisch voll und ganz verwöhnen lassen können. Belgien ist bekannt für die exzellente Küche und die Spitzengastronomie, die man hier erwarten kann. Zu den Top Restaurants in dieser Region zählen:

  • Hostellerie Le Fox in De Panne: Dieses elegante Restaurant ist bekannt für seine exzellenten Fischgerichte und die raffinierte, kreative Küche. Auch Dünenspargel steht hier auf der Karte, was man nicht alle Tage probieren kann.
  • Restaurant Philippe Nuyens in Blankenberge: Hier stehen überwiegend traditionelle Gerichte aus der belgischen Küche auf der Karte. Allerdings ist auch immer wieder ein kleiner Hauch von Exotik zu schmecken.

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