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Eine Reise ins Mittelalter – das Museumsdorf Düppel bei Berlin

Ein gesamtes Dorf im Zeichen des Mittelalters, das können Besucher im Museumsdorf Düppel erleben. Das interessante Freilichtmuseum liegt ganz in der Nähe der deutschen Hauptstadt, genauer gesagt in Berlin-Zehlendorf. Die Gründung erfolgte bereits im Jahre 1975 und zwar mit einer klaren Zielsetzung, welche bis heute gilt. Das alltägliche Leben vor rund 800 Jahren soll gezeigt werden und zwar nicht nur aus rein passiver Sicht. Besucher im Museumsdorf Düppel sind eingeladen, an den verschiedenen Stationen selber auszuprobieren oder zu erfahren, wie manche Dinge im Mittelalter funktionierten. Interessante Stationen auf dem rund 8 Hektar großen Gelände sind beispielsweise:

  • mittelalterlicher Backofen, der an vielen rekonstruierten Häusern zu finden ist
  • Dreifelderwirtschaft, die charakteristisch für die Landwirtschaft im Mittelalter war
  • historisches Backhaus und Schmiede

Auch zahlreiche rekonstruierte oder ausgegrabene Brunnen findet man im Museumsdorf Düppel. Bei Führungen, sowohl für Erwachsene als auch Kinder, können Besucher mehr über die interessante Gestaltung des Freilichtmuseums und der ganzen Anlage erfahren.

Historische Haustierrassen leben im Museumsdorf Düppel

Es gibt nicht nur reine Schaugebäude im Museumsdorf Düppel. Mitten unter ihnen befindet sich auch ein echter landwirtschaftlicher Betrieb. Hier werden auch Nutztiere gehalten, die es noch zu Zeiten des Mittelalters gegeben hat. Möglich wurde dies durch aufwändige Rückzüchtungen einiger Tierrassen. Heute leben im Museumsdorf Düppel unter anderem folgende, mittelalterliche Nutztierrassen:

  • Skudden: Eine Haustierschafrasse, die auf der Liste der bedrohten Tierarten steht. Die kleinen Schafe gelten als sehr robust und finden auch auf mageren Weiden noch ausreichend Futter.
  • Düppeler Weideschweine: Hierbei handelt es sich um eine alte Weideschweinrasse, die früher in der Region rund um Düppel vorkam.

Der Museumsgarten des Freilichtmuseums bietet den Besuchern ebenfalls einen Einblick in die mittelalterliche Pflanzenwelt. In liebevoller Kleinarbeit wurden Kräuter, Gemüse- und auch Heilpflanzen gezüchtet, die in Schriften aus dem Mittelalter Erwähnung fanden.

Neben den festen Stationen im Museumsdorf Düppel gibt es das ganze Jahr über interessante Veranstaltungen, Vorträge oder auch Seminare. Einige Beispiele dafür sind etwa:

  • Reiselager im 13. Jahrhundert: Im Juli ist es soweit und für ganze zwei Tage können die Besucher erleben, wie man im Mittelalter gereist ist. Es werden typische Zeltstätten aus dem Mittelalter gezeigt und es wird ein Einblick in die damalige Esskultur auf Reisen gegeben.
  • Kräuterseminare: Nicht nur für Kräuterfans interessant. Die Teilnehmer erfahren mehr über historische Heilkräuter und wie man diese anpflanzen kann. Dazu gehört auch eine Führung durch den mittelalterlichen Kräutergarten, bei der sich so manche Gelegenheit ergibt, die verschiedenen Kräuter zu probieren.

Auch kulinarisch gesehen kann man im Museumsdorf Düppel etwas erleben

Dank der besonderen Gestaltung des Museumsdorfs Düppel gibt es auch die Möglichkeit, das Mittelalter mit allen Sinnen zu erleben. An den Wochenenden ist das Backhaus für seine Leckereien aus längst vergangenen Zeiten bekannt. Es werden Backwaren angeboten, die nach alten, längst in Vergessenheit geratenen Rezepten zubereitet worden sind. Außerdem werden auch deftige Eintöpfe zubereitet, wie etwa ein kräftiger, mittelalterlicher Linseneintopf. Wer lieber einen kleinen Snack zu sich nehmen möchte, kann an allen Tagen den Kiosk des großen Freilichtmuseums aufsuchen.

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Holzknechtmuseum in Ruhpolding – Das Leben der Waldarbeiter im Fokus

Seit dem Jahr 1988 gibt es nun schon das Holzknechtmuseum im bayerischen Ruhpolding. Doch, was verbirgt sich eigentlich genau hinter diesem Namen? Als Holzknechte wurden in früheren Zeiten die Waldarbeiter oder auch die Forstwirte bezeichnet. Im Museum können Besucher mehr über deren Leben und Arbeit erfahren. Im Blickpunkt steht dabei unter anderem der gefährliche Aspekt der Arbeit im Wald. Oft haben die Arbeiter auf dem Gebiet der Traunsteiner Salinen ihr Leben riskiert. Dies wird anschaulich im Holzknechtmuseum verdeutlicht. Insgesamt gibt es zwei Museumsgebäude, über die sich die Ausstellungen verteilen.

Rund um das Museum gibt es noch ein großes Freigelände, das sich über eine Gesamtfläche von mehr als 30.000 m²erstreckt. Auch dort stehen die Holzknechte im Fokus und es werden beispielsweise Transportschlitten oder andere Gerätschaften gezeigt. Auch die Original Holzknechthütten können auf dem großen Gelände bestaunt werden.

Der Erlebnis-Pfad im Freigelände bietet Gelegenheit zum Innehalten

Besucher des Holzknechtmuseums in Ruhpolding müssen nicht befürchten, im Freigelände die Orientierung zu verlieren. Es gibt einen Erlebnis-Pfad durch das Freigelände, der an den wichtigsten Stationen vorbeiführt. Auch die Original-Hütten stehen als Punkte auf der Karte, ebenso wie:

  • Der Bergwald: Hier können Besucher mehr über das ökologische System in den Bergen erfahren und etwa erleben, wie eine Alm bewirtschaftet wird. Auch ein kleiner Schutzwald ist angelegt worden. Zu den Themen im Bergwald zählen außerdem Heilmittel, Hygiene und Holzbringung mit der sogenannten Loite.
  • Leben im Dorf: Auch in diesem Abschnitt werden interessante Bereiche aus dem Leben der Holzknechte dargestellt. Im Wimmer-Zuhaus können Besucher einen Einblick in den Alltag der Arbeiter erhaschen, während sich im Bauerngarten alles rund um die Ernährung dreht. Auch ein altes Backhaus kann besichtigt werden.
  • Holznutzung: Die Saline Traunstein spielt hier eine große Rolle und es wird gezeigt, wie das Holz weiter verarbeitet wurde. Weitere Stationen sind die mobile Säge oder das Wasserrad.

Im Holzladen werden Souvenirs aller Art angeboten

Nicht nur der lehrreiche Aspekt spielt im Holzknechtmuseum eine Rolle. Wer Lust hat, kann auch einen kleinen Einkaufsbummel im Museumsladen machen. Es gibt, passend zum Thema, beispielsweise zahlreiche Holzwaren, die mit viel Liebe zum Detail gedrechselt worden sind. Auch regionale Kräuterprodukte werden in dem kleinen Museumsladen angeboten.

Ein Besuch des Holzknechtmuseums mit Kindern ist auch kein Problem. Es gibt, ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, ein spezielles, pädagogisches Konzept. Bei Führungen oder interessanten Workshops werden die kleinen Gäste spielerisch an das Thema Holzknechte herangeführt. Dabei bietet sich auch die ein oder andere Gelegenheit, die Arbeit eines Holzknechtes selber zu probieren. Die verschiedenen Führungen oder Workshops stehen meist unter einem speziellen Oberbegriff, wie etwa:

  • Kleine Holzdetektive unterwegs: Für Kinder bis 7 Jahre geeignet, die bei einem spannenden Suchspiel das Museum auf ihre Weise erkunden können.
  • Holzknecht-Amulett: Bei diesem Workshop können die kleinen Besucher ihr eigenes Amulett aus Holz herstellen. Bohren und Schleifen sind also ausdrücklich erlaubt.

Das Holzknechtmuseum mitten in den Chiemgauer Alpen ist ein ganz besonderer Ort, an dem man viel sehen, erleben und auch lernen kann.

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Schwarzwald – Eine der größten Urlaubsregionen in Deutschland

Über eine Gesamtfläche von mehr als 11.000 km²erstreckt sich der Schwarzwald, bis hin zur schweizerischen Grenze. Die Region gehört zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen und bietet, alleine schon wegen ihrer Größe, für jeden etwas. Wanderer oder Trekkingfans treffen hier auf ein ausgedehntes Wegenetz. Städtereisende können mehr über die Kultur rund um Rhein und Neckar erfahren. Beliebte Ausflugsziele sind etwa:

  • Baden-Baden: Die Stadt liegt im nördlichen Schwarzwald und ist wegen ihres milden Klimas zum Heilbad ernannt worden. Gleichzeitig bietet Baden-Baden seinen Besuchern aber auch eine kulturell vielseitige Landschaft. Hier gibt es das große Festspielhaus, liebevoll gestaltete Parks oder die luxuriös anmutende Caracalla Thermenanlage.
  • Donaueschingen: Genau hier entspringt die Donau, was dem kleinen, beschaulichen Städtchen auch seinen Namen eingebracht hat. Die Residenzstadt im südlichen Schwarzwald hat sich ihr architektonisches Erbe erhalten können und so erwartet die Besucher ein Stilmix aus Jugendstil und Co. Über die Jahre hinweg ist Donaueschingen auch zu einem Mekka für Golfer geworden, dank einiger, wunderschöner Anlagen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Schwarzwalds ist der Feldberg, seines Zeichens höchster Berg der Ferienregion. Er ragt 1.493 Meter in den Himmel und es gibt zahlreiche Wege und Pfade, die auf den Gipfel führen. Im Winter verwandelt sich der Feldberg dann in ein Paradies für Skifahrer und Langläufer aus ganz Deutschland.

Mehr über die Kultur der Region Schwarzwald erfahren

Der Schwarzwald ist nicht nur ein reines Naturgebiet, das durch ein paar Städte und kleine Dörfer unterbrochen wird. In der Region Schwarzwald wird das alte Brauchtum noch gepflegt und es gibt eine Reihe an Museen, in denen man mehr über die regionale Kultur erfahren kann:

  • Bergbaufreilichtmuseum Erzpoche: Nahe der Stadt Hausach findet man dieses interessante Museum, das Besuchern einen Einblick in die Bergbaukultur längst vergangener Zeiten gibt. Es wird beispielsweise gezeigt, wie früher Erz gefördert wurde oder wie die Erzwäsche funktionierte.
  • Dreiländermuseum Lörrach: Es ist das einzige Museum seiner Art, in dem die Beziehung zwischen den drei Ländern unter die Lupe genommen wird. Es gibt zahlreiche Ausstellungen, die regelmäßig zu sehen sind und durch Sondervorträge noch ergänzt werden.
  • Eisenbahnmuseum Schwarzwald: In diesem Museum kommen nicht nur die kleinen Besucher auf ihre Kosten. Gezeigt wird etwa die größte Spur 2-Sammlung, die es weltweit überhaupt gibt. Die liebevoll gestaltete Modelleisenbahnlandschaft erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 740 m².

Auch kulinarisch ist der Schwarzwald eine Reise wert

Im Schwarzwald vereinen sich viele kulinarische Richtungen, welche die Region auf besondere Art bereichern. Dazu gehört beispielsweise das Weinland Baden, das für seine exzellenten Weine in der ganzen Welt bekannt ist. Zu den typischen Spezialitäten, die während eines Urlaubs im Schwarzwald probiert werden können, gehören:

  • Schwarzwälder Kirschtorte: Die süße Versuchung aus dunklem Biskuitboden, Kirschen und reichlich Sahne entstand genau in dieser Region. Kaum ein Café kommt ohne diese Tortenspezialität aus, die zusammen mit einer Tasse Kaffee ein echter Genuss ist.
  • Bubespitzle: Aus Mehl und Kartoffeln hergestellt, handelt es sich hierbei sozusagen um die Schwarzwälder Variante der italienischen Kartoffelklöße.

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Mildes Reizklima und eine interessante Landschaft – was die Nordsee auszeichnet

Ob Weltnaturerbe Wattenmeer oder weiße Sandstrände, die Nordsee gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen. Es gibt viele kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Oder man entspannt einfach am Strand und genießt das besondere Reizklima. Die Nordsee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Beliebte Ferienorte sind beispielsweise:

  • Bremerhaven: Die Seestadt gilt auch als Tor zur Nordsee, denn sie liegt direkt an der Mündung von der Weser in die See. Bremerhaven wird durch einen bunten Mix aus Geschichte und Moderne bestimmt, was sich auch im Stadtbild zeigt. Zu den Highlights zählen das Klimahaus, der Hafen oder das moderne Einkaufszentrum Mediterraneo.
  • Borkum: Diese Insel besticht durch ein spezielles Hochseeklima sowie traumhaft schöne, schier endlos erscheinende Sandstrände. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen auf Borkum, bedingt durch den Golfstrom. Die Insel ist aber auch bei Wassersportlern beliebt, die ein großes Angebot erwartet.
  • Norderney: Nahezu unberührte Landstriche erwartet die Besucher der Nordseeinsel, die auch bei Wanderern sehr beliebt ist. Es gibt ein ausgedehntes Wanderwegenetz, das sich über eine Gesamtlänge von mehr als 80 Kilometern erstreckt. Genügend Gelegenheit, um mehr von der Insel und ihrer wunderschönen Dünenlandschaft zu sehen.

Die Gezeiten bei einem Abstecher ins Wattenmeer besser kennenlernen

Das Wattenmeer ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Seit 2009 zählt das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe und befindet sich damit auf Augenhöhe zu anderen Naturwundern. Bei Wattwanderungen haben Besucher die Gelegenheit, mehr über die Artenvielfalt in diesem einzigartigen Naturraum zu erfahren. Angeboten werden etwa:

  • Wanderungen von Neßmersiel nach Baltrum: Rund 2 ½ Stunden dauert die Tour und am Ende kann man noch einen kleinen Rundgang über die Insel Baltrum machen. Die Rückreise erfolgt mit dem Schiff, vorbei an den Seehundbänken in der Nordsee. Ein unvergessliches Erlebnis.
  • Watt for Kids: Wie der Name bereits erahnen lässt, können Kinder bei diesen Watttouren das Wattenmeer erkunden. Die Wanderungen führen entlang spezieller, kindgerechter Wege. Es gibt auch spezielle Touren, die sich an Kinder und Erwachsene richten.

Es geht aber auch ganz romantisch, denn es gibt Wattwanderungen in den Abendstunden. Bei diesen Touren können Reisende ihre Umgebung viel intensiver wahrnehmen und mit allen Sinnen erleben.

Auch kulinarisch hat die Region Nordsee einige Überraschungen zu bieten

Ein Urlaub an der Nordsee gibt Gelegenheit, auch kulinarisch einen kleinen Streifzug zu unternehmen. Fisch und Meerestiere finden sich in vielen Gerichten wieder, die in kleinen Strandrestaurants oder gemütlichen Gasthäusern angeboten werden. Empfehlenswerte Tipps sind beispielsweise:

  • Bunte Kuh auf Helgoland: Dieses Restaurant auf der Insel Helgoland liegt direkt am Hafen und bietet eine vielseitige Speisekarte. Hier können Gäste etwa den berühmten Helgoländer Pannfisch in Senfsauce probieren. Auch Taschenkrebse, Knieper genannt, werden angeboten.
  • Kolles Alter Muschelsaal auf Büsum: Dieses Restaurant ist eines der ältesten Betriebe in der Nordseeregion. Alleine der liebevoll gestaltete Saal, dekoriert mit Tausenden von Muscheln, besticht durch sein besonderes Flair.

Die Ferienregion Nordsee bietet für jeden Geschmack etwas und eignet sich für einen erholsamen Strandurlaub, einen entspannten Wellnessurlaub oder einen erlebnisreichen Freizeit-Trip.

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Strand, Dünen und Meer – was die Ostsee ihren Urlaubern alles bieten kann

Die Ostsee gehört unweigerlich zu den beliebtesten Ferienregionen der Deutschen, was nicht zuletzt mit der vielfältigen Landschaft zusammenhängt. Hier kann man am Strand entspannen, endlose Spaziergänge durch die Dünen machen oder mehr über die interessante Kultur der Region erfahren. An manchen Stellen ist die Ostsee bis zu 459 Meter tief und hat ein Wasservolumen von rund 21.600 km². Beliebte Urlaubsorte sind etwa:

  • Kühlungsborn: Es ist das größte Ostseebad an der Mecklenburgischen Küste und wird, aufgrund seiner vielen Parks und Wälder auch als Grüne Stadt am Meer bezeichnet. Hier befindet sich auch eine der längsten Uferpromenaden von ganz Deutschland, die sich über eine Gesamtlänge von rund 4.800 Metern erstreckt. Im alten Stadtkern erwartet die Besucher dann die historische Villenarchitektur, die rund um die Jahrhundertwende so populär war.
  • Rostock: Die Hansestadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die sich in vielen Teilen bis heute zeigt. Bereits im Mittelalter war Rostock ein wichtiger Handelsumschlagplatz, was sich heute noch im Beinamen Tor zur Welt erahnen lässt. Ein Rundgang entlang der historischen Stadtmauer entführt Besucher in die Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight in der Ostsee-Region ist die Insel Fehmarn, die jährlich viele Urlauber aus allen Teilen Deutschlands anzieht. Die Insel ist gerade wegen ihrer traumhaften Strände beliebt, die fast schon an die Karibik erinnern. Auch in der Hauptsaison findet sich hier meist noch ein ruhiges Plätzchen.

Ob Lübeck oder Kiel – die Ostsee-Region ist weltoffen und kulturell vielseitig

Neben den Ferienorten direkt an der Ostseeküste ziehen auch die vielen angrenzenden Städte Besucher an. Dazu gehört beispielsweise die Hansestadt Lübeck, welche die erste deutsche Stadt an der Ostsee war. Die Gründung von Lübeck erfolgte im Jahre 1143 und Jahrhunderte später erhielt die Stadt noch den Beinamen Königin der Hanse. Wahrzeichen von Lübeck ist das Holstentor und die gesamte Altstadt gehört seit Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe.

Ein weiteres Highlight an der Ostsee ist Kiel, ihres Zeichens Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Gegründet wurde Kiel Anfang des 13. Jahrhunderts und ist bis heute ein wichtiges wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum im Norden Deutschlands geblieben. Die Stadt liegt genau am Ende des viel befahrenen Nord-Ostsee-Kanals. Eine richtige Altstadt gibt es eigentlich nicht im Kiel, dafür erwartet die Besucher ein Stilmix aus verschiedenen Epochen. Abgerundet wird das Gesamtbild durch eine Reihe schöner Strände. Weitere empfehlenswerte Städte oder Seebäder an der Ostsee:

  • Stralsund: Das Tor zur Insel Rügen, so wird die Stadt Stralsund auch gerne genannt. Immerhin trennen nur wenige Kilometer Stralsund von der schönen Ostsee-Insel. Wer möchte, kann über einen Damm zur benachbarten Insel reisen. Das Zentrum von Stralsund wird bestimmt durch viele historische Bauten, die von der imposanten Marienkirche überragt werden.
  • Scharbeutz: Direkt an der Lübecker Bucht liegt dieses ehemals kleine Fischerdorf. Gerade bei Familien ist Scharbeutz beliebt, was mit dem wunderschönen Sandstrand zusammenhängt. Urlauber erwartet ein vielseitig aufgestelltes Freizeitangebot auf und am Wasser. Es gibt sogar ein eigenes Tauchsport-Zentrum sowie mehrere Surfschulen.

So abwechslungsreich präsentiert sich die Ferienregion Ostsee, die für jeden Geschmack und jedes Alter etwas zu bieten hat.

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Afrika-Karibik-Festival in Bayreuth – mehr über die afrikanische Kultur erfahren

Vom 17. bis 19. Juli ist es wieder soweit. Dann findet das 10. Afrika-Karibik-Festival in Bayreuth statt, ein buntes Musik- und Kulturspektakel. Im Mittelpunkt des Programms stehen wie jedes Jahr die Kultur Afrikas und der Karibik. Es gibt Konzerte, Shows und auch diverse Workshops, in denen Besucher mehr über die afrikanische und karibische Lebensart erfahren. Das Festival findet in der ganzen Innenstadt statt und das Zentrum verwandelt sich in ein großes Volksfest. Es wird getanzt und gefeiert, denn schließlich lautet das Motto: Wakadjo – Lass uns tanzen! Zu den Programm-Highlights der vergangenen Jahre zählten beispielsweise:

  • Pflanze deinen eigenen Baobab Baum: Ein Vortrag rund um den exotischen Baum, der viel mehr als ein normaler Baum ist. Und, wer danach noch etwas für zuhause haben wollte, konnte einen Topf mit Samen mitnehmen.
  • John Arcaduis: Dieser vielseitige Musiker vermischt traditionelle, afrikanische Klänge mit Blues und Jazz. So entstehen völlig neuartige Klangwelten, welche die Zuhörer in eine andere Welt entführen.
  • Teriba – a capella & percussion: Die Berliner Frauenband kann ihre Zuhörer nicht nur musikalisch in ihren Bann ziehen. Die drei Frauen entzünden auf der Bühne ein lebendiges, musikalisches Feuerwerk der Extraklasse.

Jedes Jahr wird das Festival etwas größer und bunter

An den drei Tagen des Afrika-Karibik-Festivals erfüllen besondere Klänge die Stadt. Direkt auf dem Stadtparkett steht eine große Bühne, auf der die verschiedenen Bands und Musikgruppen auftreten. Hauptveranstaltungsort ist allerdings die große Bühne am Ehrenhof, an der es jeden Abend einen Grund zu feiern gibt. Beim Afrika-Karibik-Festival sind die Zuschauer gefragt und können aktiv mitmachen. Wer sich beispielsweise gerne einmal in der Kunst des Samba-Tanzes versuchen möchte, kann dies auf dem großen Festival machen. Auch die kleinen Gäste sind gefragt und können verschiedene Sachen ausprobieren.

Ein großer Basar rundet das Veranstaltungsprogramm ab

Aber nicht nur die Musik oder Kultur Afrikas und der Karibik stehen im Vordergrund beim Festival. Ein weiteres Highlight ist der Basar, der beim Stadtparkett beginnt. Es gibt mehr als 50 Stände, an denen Kunsthandwerk, Kleidung und andere nette Sachen aus Afrika und der Karibik angeboten werden. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und zwar an den gastronomischen Ständen. Besucher können beispielsweise typische Gerichte aus der karibischen Küche probieren, wie etwa:

  • Colombo: Ein pikantes Fleischcurry, das mit Schweine- oder Ziegenfleisch zubereitet wird. Meist wird dazu Fladenbrot oder Baguette gereicht.
  • Jerk Pork: Mariniertes Schweinefleisch wird auf dem Grill zubereitet, mit exotischen Gewürzen und Ölen.
  • Pepperpot: In jedem Fall nichts für Menschen, die es lieber etwas milder mögen. Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um einen pfeffrigen Eintopf mit einer kräftigen Fleischeinlage.

Natürlich dürfen beim Afrika-Karibik-Festival auch nicht die leckeren Cocktails und Longdrinks aus der Karibik fehlen. Es gibt viele Stände, an denen Mojito, Daiquiri oder Cuba Libre angeboten werden. Auch antialkoholische Cocktails werden serviert, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Das Afrika-Karibik-Festival in der Stadt Bayreuth ist eben ein großes Volksfest, bei dem es eine Menge zu sehen und zu erleben gibt.

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Opernplatzfest in Frankfurt am Main – urbaner Lifestyle trifft auf klassisches Ambiente

Am 24. Juni ist es wieder soweit und das traditionelle Opernplatzfest zieht Besucher aus allen Regionen des Landes an. Bis zum 3. Juli dauert das große, bunte Kulturspektakel rund um die Alte Oper in Frankfurt. Das Fest selber gibt es schon seit dem Jahre 1978, damals zu Ehren des Wiederaufbaus der Alten Oper und als Dank an die Anwohner. Die große, positive Resonanz der Besucher ließ das Opernplatzfest dann zu einer festen Institution werden. Das Programm bietet eine vielfältige Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen. Zu den Programmhöhepunkten in diesem Jahr zählen etwa:

  • Jimmie Wilson: Der Sänger und Songwriter gehört zu den Shooting-Stars der amerikanischen Musikszene und kann schon auf beachtliche Erfolge verweisen. Er war unter anderem einer der Darsteller im Erfolgs-Musical Sisterella, das weltweit Erfolge feierte.
  • Roy Hammer & die Pralinées: Roy Hammer ist eine der Lokalgrößen der Mainmetropole, zumindest was den Schlagerbereich angeht. Sein Auftritt darf quasi auf dem Opernplatzfest nicht fehlen und Besucher können sich auf eine bunte Show freuen.
  • Fullnation Band: Reggae-Klänge entführen Zuhörer in die Karibik und erzählen mehr vom pazifischen Lebensgefühl. Die Mitglieder der Fullnation Band kommen von den Kapverdischen Inseln und können das Inselflair mit Leichtigkeit vermitteln.

Aber auch klassische Klänge sind beim Opernplatzfest immer wieder zu hören.

Opernplatzfest – Jeden Tag gibt es Klavierklänge aus der ganzen Welt zu hören

Dieses Jahr steht ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. In der Zeit von 12 bis 14 Uhr kommen Zuschauer in den Genuss von Klaviermusik und zwar unter dem Motto „Piano around the World“. Lust auf Kommunikationstheater der etwas anderen Art? Jeden Tag mischt sich ein skurriles Fernsehteam unter die Zuschauer und fragt, wie das Programm ankommt. Also nicht wundern, wenn auf einmal ein Mikrofon auftaucht, gefolgt von einer schrillen Moderatorin. Weitere musikalische Highlights sind:

  • Finanzkrise: Ein sozialkritisches Quartett, das in ihren Texten nie die nötige Portion Humor vermissen lässt. Die Konzerte der Band sind ein echtes Erlebnis, bei dem meist kein Auge trocken bleibt.
  • Cris Cosmo: Deutsche und lateinamerikanische Klänge mischen sich in der Musik von Cris Cosmo. Ob Reggae oder Akustik-Rock, bei diesem Künstler ist einfach alles dabei.

An den Ständen können Besucher sich ausgiebig stärken

Natürlich stehen beim Opernplatzfest nicht nur musikalische Genüsse im Vordergrund. Es gibt auch etliche Stände, an denen Genüsse aller Art angeboten werden. Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Standbetreiber:

  • Residenz Bechtel: Eines der Traditionsweingüter in Rheinhessen, das für seine exzellenten Weine bekannt ist. Seit über 250 Jahren wird hier Wein angebaut, der auf dem Opernplatzfest in Auszügen verkostet werden kann.
  • Cocina Argentina: Wie der Name bereits erahnen lässt, werden an diesem Stand Spezialitäten aus der argentinischen Küche angeboten. Zu den kulinarischen Highlights zählen etwa Empanadas oder Chorizo-Wurst, natürlich hausgemacht.
  • Dannemann: Dieser Name ist Zigarren- und Zigarillos-Liebhabern auf der ganzen Welt ein Begriff. Am Stand auf dem Opernplatzfest haben Besucher die Möglichkeit, einen Eindruck vom großen Sortiment des Traditionsunternehmens zu bekommen. Auch neue Sorten und Varianten werden vor der Alten Oper vorgestellt.

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Fête de la Musique in Berlin – Ein buntes Musikfest mit einer langen Tradition

Im Jahre 1982 nahm die Fête de la Musique ihren Anfang und zwar in der französischen Hauptstadt. Der damalige französische Kulturminister, Jack Lang, hatte die Idee zu einem großen, bunten Musikfest. Am 21. Juni 1982 war es dann soweit und die erste Fête de la Musique fand in Paris statt. Die Idee sorgte auch im Rest des Landes für Begeisterung und schnell kamen über die Jahre hinweg viele Städte in Frankreich und auf der ganzen Welt hinzu. Auch in Deutschland wird mittlerweile die Fête de la Musique gefeiert, wie etwa in der Hauptstadt. Seit 1995 treffen sich am 21. Juni Amateur- und Profimusiker auf mehreren Bühnen in der ganzen Stadt. Über 100 Bühnen gibt es, vorwiegend in den Vierteln Friedrichshain oder Prenzlauer Berg. Die Highlights im Jahr 2015:

  • Abgedreht rockt Friedrichshain: Punk, Rock und Rockabilly stehen auf dem Programm auf der Karl-Marx-Allee. Nach 22 Uhr wird dann die Open Air-Party in den Abgedrekt Klub verlagert, wo bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden kann.
  • Fette Musike: Im Stadtteil Berlin-Pankow, genauer gesagt in der Kollwitzstraße, gibt es Hardcore Percussion, Indie Pop, aber auch Schlager.

Es gibt aber auch noch besondere Specials, welche das Programm der Fête de la Musique abrunden. Beispielsweise wird der Sommer von den Berliner Posaunenchören beim gemeinschaftlichen Turm-Blasen begrüßt.

Fête de la Musique – Überall in der Stadt ist Musik zu hören

Ganz Berlin verwandelt sich anlässlich der Fête de la Musique in eine große Bühne. So gibt es beispielsweise nur am 21. Juni eine Sondergenehmigung, die es Musikern erlaubt, ohne Strom auf öffentlichen Plätzen in der gesamten Stadt zu musizieren. Dies zeigt sehr deutlich den Grundgedanken des großen Musikfestes, denn im Mittelpunkt stehen folgende Ideen:

  • Künstler aus der regionalen Musikszene sollen eine Chance erhalten
  • das musikalische Miteinander steht im Vordergrund (Eintritt wird nicht verlangt)
  • der Sommer soll musikalisch begrüßt werden

Zwischen den einzelnen Bühnen finden sich natürlich auch diverse Stände, an denen kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten werden. Nicht umsonst, zieht das Fest der Musik jedes Jahr Tausende von Besuchern in die deutsche Metropole.

Die Red Bull Bühne im Mauerpark ist einer der Anziehungspunkte

Ob Mark Ronson oder Robot Koch, auf der Bühne der Red Bull Music Academy gibt es musikalische Perlen der Extraklasse. Nicht umsonst erfreut sich die Bühne im Mauerpark sehr große Beliebtheit. Bei der Fête de la Musique werden aber auch die kleinen Besucher nicht vernachlässigt. Es gibt mehr als 25 Standorte, verteilt über die verschiedenen Bezirke, in denen Kinder aktiv Musik erleben können. Im Österreich Park haben die kleinen Gäste beispielsweise die Gelegenheit, im Klingenden Mobil Instrumente aller Art auszuprobieren. An anderen Orten präsentieren Kinderbands ihre Eigenkompositionen oder zeigen, was auf dem Sektor der multimedial geprägten Musik alles möglich ist. Und jedes Jahr kommen neue Standorte dazu, wie etwa die Königliche Porzellan Manufaktur oder das Humboldthaus in Lichtenberg. Während der Fête de la Musique wird Berlin eben zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk mit vielen kleinen und großen Überraschungen.

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Sierra de Guara – Den Zauber der spanischen Vorpyrenäen erleben

Ganz in der Nähe der spanischen Stadt Huesca, in den Vorpyrenäen gelegen, erstreckt sich die Sierra de Guara. Sie zählt zu den schönsten Canyons weltweit und besticht durch ein einzigartiges Erscheinungsbild. Gerade Wanderer und Trekking-Fans zieht es immer wieder in die zerklüftete Berg- und Schluchten-Landschaft. In der Sierra de Guara findet man Schluchten, die bis zu 200 Meter tief sind. Anziehungspunkt für viele Abenteurer sind die engen Schluchten, die Canyoning zu einem echten Erlebnis werden lassen. Genau in dieser bizarren Schluchtenwelt soll einst das Canyoning erfunden worden sein. Seit 1990 gehört die Sierra de Guara auch zum Parque Natural de la Sierra y Canones de Guara. Weitere interessante Fakten rund um die Sierra de Guara:

  • die Sierra de Guara umfasst mehr als 80.000 Hektar
  • das milde Klima wird durch atlantische und mediterrane Einflüsse bestimmt
  • in den Schluchten finden sich kristallklare Bäche und Seen

Als Wanderparadies ist die Sierra de Guara auf der ganzen Welt bekannt

Das Terrain der Sierra de Guara hält für Wanderer Herausforderungen aller Art bereit. Es gibt eine Vielzahl von Felsen und Abhängen, die teils vertikal in die Höhe aufragen. Zu den beliebtesten Wanderrouten oder Trekking-Pfade in der Sierra de Guara zählen beispielsweise:

  • Rodellar: Allein in dieser teils zerklüfteten Region lassen sich bis zu 400 Routen finden, durch alle Schwierigkeitsstufen hinweg. Die meisten Routen befinden sich rund um den Fluss Mascún.
  • Alquézar: Dieser Teil der Sierra de Guara zieht besonders viele Extremsportler an. Dies hängt unter anderem mit den bizarren Felsformationen zusammen, die mehr vertikal sind als alles andere. Für Anfänger lässt sich diese Region nicht empfehlen, denn es gibt nur wenige Anfänger-Strecken, die dennoch sehr herausfordernd sind.
  • Penas Juntas: Diese Routen zählen zu den schönsten, denn sie führen an einer wunderschönen Naturkulisse vorbei. Die sogenannte Via Ferrata beginnt in der Nähe des Ortes Rodellar und führt bis zu einer kleinen, romantischen Kapelle.

Auch gastronomisch und kulturell gesehen steckt die Sierra de Guara voller Überraschungen

Tradition und moderne Lebensweise vereinen sich in den Dörfern der Sierra de Guara und sorgen für eine besondere Stimmung. In der Region gibt es unzählige Weingüter, die für ihre exzellenten Erzeugnisse bekannt sind. In der Sierra de Guara wird beispielsweise ein vollmundiger Rotwein mit der Bezeichnung Somontano D.O. hergestellt. Weitere Highlights, kulinarischer und kultureller Art, in der Region der Sierra de Guara sind:

  • Guara Käse: Ein markanter, kräftiger Bergkäse, welcher bereits seit Jahrzehnten in der Region hergestellt wird. Gerade bei Aufläufen oder zu einem herzhaften Bauernbrot wird diese regionale Spezialität gerne gereicht.
  • Festung von Guara: Diese mittelalterliche Festungsanlage über den Dächern von Alquézar stellt ein Sinnbild für die architektonische Baukunst längst vergangener Zeiten dar. Von den Zinnen aus hat man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt.

In den tiefen Schluchten und auch auf den Berghängen der Sierra de Guara lassen sich immer wieder kleine versteckte Plätze finden, die mehr von der regionalen Geschichte erzählen. Dazu zählen beispielsweise romantische Steinbrücken oder aufwändig gearbeitete Brunnenanlagen.

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Vikos-Schlucht in Griechenland – Die tiefste Schlucht auf dem Erdball

Mitten in der Region Zagori liegt eine der berühmtesten und abenteuerlichen Schluchten der ganzen Welt. Die Schlucht durchzieht weite Teile des Pindos-Gebirge und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von mehr als 10 Kilometern. Zwischen den gigantischen Schluchten schlängelt sich der Fluss Vikos hindurch und vereinigt sich am Ende mit dem Voidomatis. Aufgrund ihrer Tiefe, die an manchen Stellen bis zu 1.000 Meter betragen kann, hat es die Vikos-Schlucht bis ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Natürlich ist der Grand Canyon an manchen Stellen noch wesentlich tiefer, aber bei der Vikos-Schlucht kommt es auf die Breite und Tiefe an. Die Schlucht ist Teil des Vikos-Aoos-Nationalparks, der bereits im Jahre 1973 eröffnet wurde. Der Park selber umfasst ein Gesamtareal von rund 126 km². Ausreichend Platz also, um mehr von der griechischen Tier- und Pflanzenwelt zu sehen.

Eine abwechslungsreiche Landschaft erwartet die Besucher

Die Vikos-Schlucht weist nur eine sehr dünne Besiedlung auf, da viele Teile sich nur sehr schwer erreichen lassen. Je nachdem, auf welchem Höhenmeter man sich befindet, trifft man immer wieder auf eine veränderte Flora. An den teils kargen Felswänden zeigen sich deutlich die Spuren des Klimas und der mitunter widrigen Wetterumstände. Eine Besonderheit hat die Tierwelt zu bieten, denn in der Vikos-Schlucht leben bis heute noch Bären. Gerade in den höheren Lagen kann es durchaus passieren, dass man einen der seltenen Bären zu Gesicht bekommt. Weitere Highlights im Park sind:

  • Aussichtspunkt Oxia: Dieser Aussichtspunkt ist in jedem Fall nichts für Menschen mit Höhenangst. Er liegt ganz in der Nähe von Monodendri, einem kleinen Bergdorf. Besucher haben die Möglichkeit, einen Blick in die Tiefe zu wagen, die genau hier am größten sein soll.
  • Steinbogenbrücken: Insgesamt soll es im Nationalpark mehr als sieben dieser wunderschönen, alten Steinbogenbrücken geben. Viele Besucher machen es sich zur Aufgabe, alle Exemplare aufzusuchen. Manche behaupten sogar, es wären mehr als sieben Brücken.

Bei einer Wanderung durch die gigantische Schlucht, vorbei an Eichenhängen oder kleinen Laubwäldern, kann man das ganze Ausmaß erkennen. Es gibt einen Weg, der quer durch die ganze Schlucht führt und sich über 10 Kilometer erstreckt.

Auch etliche kleine Tavernen gibt es rund um die Vikos-Schlucht

Die Region ist zwar nur spärlich bewohnt, hat aber dennoch in den kleinen Bergdörfern einige gastronomische Highlights zu bieten. Dies trifft beispielsweise auf das Dörfchen Monodendri zu, in dem es gleich mehrere Tavernen gibt:

  • Taverne Vikos Gorge: Traditionelle griechische Küche steht in diesem Restaurant auf der Karte. Gerade die Lammgerichte sollen ein Gedicht sein und zum Abschluss winken hausgemachte Torten sowie Desserts.
  • Restaurant Oxia: Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt dieses Restaurant direkt am Aussichtspunkt Oxia. Auch hier werden traditionelle Gerichte angeboten, wobei das kulinarische Erlebnis von dem grandiosen Ausblick auf die Schlucht gekrönt wird. Gerade die große Terrasse ist bei schönem Wetter sehr beliebt und lädt zum Verweilen ein.

Die Vikos-Schlucht ist nicht nur etwas für Natur- oder Wanderfreunde. Es gibt viel zu entdecken und, wer möchte, kann in der teils unberührten Natur entspannen.

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