Die Vikos Schlucht

Vikos-Schlucht in Griechenland – Die tiefste Schlucht auf dem Erdball

Mitten in der Region Zagori liegt eine der berühmtesten und abenteuerlichen Schluchten der ganzen Welt. Die Schlucht durchzieht weite Teile des Pindos-Gebirge und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von mehr als 10 Kilometern. Zwischen den gigantischen Schluchten schlängelt sich der Fluss Vikos hindurch und vereinigt sich am Ende mit dem Voidomatis. Aufgrund ihrer Tiefe, die an manchen Stellen bis zu 1.000 Meter betragen kann, hat es die Vikos-Schlucht bis ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Natürlich ist der Grand Canyon an manchen Stellen noch wesentlich tiefer, aber bei der Vikos-Schlucht kommt es auf die Breite und Tiefe an. Die Schlucht ist Teil des Vikos-Aoos-Nationalparks, der bereits im Jahre 1973 eröffnet wurde. Der Park selber umfasst ein Gesamtareal von rund 126 km². Ausreichend Platz also, um mehr von der griechischen Tier- und Pflanzenwelt zu sehen.

Eine abwechslungsreiche Landschaft erwartet die Besucher

Die Vikos-Schlucht weist nur eine sehr dünne Besiedlung auf, da viele Teile sich nur sehr schwer erreichen lassen. Je nachdem, auf welchem Höhenmeter man sich befindet, trifft man immer wieder auf eine veränderte Flora. An den teils kargen Felswänden zeigen sich deutlich die Spuren des Klimas und der mitunter widrigen Wetterumstände. Eine Besonderheit hat die Tierwelt zu bieten, denn in der Vikos-Schlucht leben bis heute noch Bären. Gerade in den höheren Lagen kann es durchaus passieren, dass man einen der seltenen Bären zu Gesicht bekommt. Weitere Highlights im Park sind:

  • Aussichtspunkt Oxia: Dieser Aussichtspunkt ist in jedem Fall nichts für Menschen mit Höhenangst. Er liegt ganz in der Nähe von Monodendri, einem kleinen Bergdorf. Besucher haben die Möglichkeit, einen Blick in die Tiefe zu wagen, die genau hier am größten sein soll.
  • Steinbogenbrücken: Insgesamt soll es im Nationalpark mehr als sieben dieser wunderschönen, alten Steinbogenbrücken geben. Viele Besucher machen es sich zur Aufgabe, alle Exemplare aufzusuchen. Manche behaupten sogar, es wären mehr als sieben Brücken.

Bei einer Wanderung durch die gigantische Schlucht, vorbei an Eichenhängen oder kleinen Laubwäldern, kann man das ganze Ausmaß erkennen. Es gibt einen Weg, der quer durch die ganze Schlucht führt und sich über 10 Kilometer erstreckt.

Auch etliche kleine Tavernen gibt es rund um die Vikos-Schlucht

Die Region ist zwar nur spärlich bewohnt, hat aber dennoch in den kleinen Bergdörfern einige gastronomische Highlights zu bieten. Dies trifft beispielsweise auf das Dörfchen Monodendri zu, in dem es gleich mehrere Tavernen gibt:

  • Taverne Vikos Gorge: Traditionelle griechische Küche steht in diesem Restaurant auf der Karte. Gerade die Lammgerichte sollen ein Gedicht sein und zum Abschluss winken hausgemachte Torten sowie Desserts.
  • Restaurant Oxia: Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt dieses Restaurant direkt am Aussichtspunkt Oxia. Auch hier werden traditionelle Gerichte angeboten, wobei das kulinarische Erlebnis von dem grandiosen Ausblick auf die Schlucht gekrönt wird. Gerade die große Terrasse ist bei schönem Wetter sehr beliebt und lädt zum Verweilen ein.

Die Vikos-Schlucht ist nicht nur etwas für Natur- oder Wanderfreunde. Es gibt viel zu entdecken und, wer möchte, kann in der teils unberührten Natur entspannen.

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