Skisprungschanze Trondheim

Skisprungschanze Trondheim – ein Besuch im Granasen Ski Centre in Norwegen

Die Schanzenanlage von Trondheim, bestehend aus fünf unterschiedlichen Schanzentypen, gehört zu den bekanntesten weltweit. Die Anlage selber, die heute unter dem Namen Granasen Ski Centre zusammengefasst ist, wurde bereits im Jahre 1940 errichtet und ist somit auch eine der ältesten ihrer Art. Hier haben bereits mehrere Skilegenden atemberaubende Sprünge absolviert, wie etwa Birger Ruud. Die Großschanze, die über eine Anlauflänge von mehr als 93 Meter verfügt, war bereits mehrfach Austragungsort diverser Weltcups. Es können Spitzengeschwindigkeiten bis zu 95 km/h erreicht werden. Der Schanzenrekord wird unter anderem vom deutschen Skispringer Severin Freund gehalten und liegt bei einer Weite von 141,5 Metern. Zu den bekanntesten Wettbewerben, die hier ausgetragen wurden, zählen etwa der Weltcup oder der Grand-Prix.

Auch im Sommer werden die Schanzen von Trondheim für Wettkämpfe benutzt

Neben der Großschanze HS 140 gibt es auch noch eine Normalschanze im norwegischen Trondheim. Diese wird eher selten für die großen Wettkämpfe im Bereich des Skisprungs benutzt. Sie erhält dagegen in den Sommermonaten eine besondere Bedeutung, unter anderem als Austragungsort für das Sommer-Continental-Springen der Frauen. Die Anlauflänge der Normalschanze beträgt insgesamt 82 Meter und es kann eine maximale Geschwindigkeit von über 88 km/h erzielt werden. Der offizielle Rekord der Normalschanze liegt bei 105 Metern und wird von einer japanischen Skispringerin gehalten. Dank zahlreicher Umbauarbeiten ist über die Jahre hinweg das renommierte Ski Centre entstanden. Ab dem Jahre 1983 kam beispielsweise die Flutlichtanlage hinzu und im selben Jahr wurde auch noch ein Skilift für die Großschanze gebaut.

Ständige Umbauarbeiten müssen an der Großschanze vorgenommen werden

Die Großschanze von Trondheim ist eine Besonderheit für sich und dies zeigt sich bereits am Boden, auf dem sie gebaut ist. Dieser scheint ständig in Bewegung zu sein, sodass es immer wieder zu kleineren Erdrutschen kommt. Diese behindern zwar nicht den normalen Sprungbetrieb, können aber dazu führen, dass immer wieder aufwändige Umbauarbeiten durchgeführt werden müssen. Mehr über die Geschichte und die Hintergründe der Großschanze sowie der anderen Schanzen können Besucher im Visitor Centre erfahren. Immerhin soll die nördlichste Sprungschanze der Welt auch noch für spätere Generationen von Skispringern erhalten bleiben.

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