Ronda

Ronda – die spanische Stadt vor einer imposanten Kulisse

Am Rande einer tiefen Schlucht liegt die andalusische Stadt Ronda, Etappe bei der spanischen Radrundfahrt Vuelta Espana. Sie liegt nur rund 60 Kilometer von Marbella entfernt und kann nur über schmale, beengte Bergstraßen erreicht werden. Und nach diesem Labyrinth können Besucher einen ersten Blick auf die kleine, wunderschöne Stadt werfen. Ein ganz besonderer Zauber liegt über dem Bergdorf und nicht nur die Anfahrt ist spektakulär. Der letzte Rest des Weges führt über eine historische Brücke, die Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Über 98 Meter hoch ist die Brücke, die das historische Ronda mit dem modernen verbindet. Besonders ist, dass es ein modernes Informationszentrum gibt, in dem Besucher mehr über die Geschichte der Stadt, Fauna und Flora erfahren können.

Die Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken

Bereits zur Zeit der Römer war die Gegend rund um Ronda schon besiedelt, wie viele archäologische Funde bezeugen konnten. Einen Beweis dafür liefert beispielsweise das Amphitheater, das im alten Teil der Stadt steht. Die Kirche Santa Maria la Mayor ist eines der wichtigsten, sakralen Gebäude in Ronda, deren Bau sich über 300 Jahre hinzog. Heute erstreckt sich die Kirche über insgesamt zwei Etagen, die einen Einblick in die Baugeschichte der verschiedenen Epochen gibt. Ein weiteres wichtiges Denkmal in Ronda ist der Palast von Mondragon, das angeblich in früheren Zeiten als Wohnsitz eines großen Königs gedient haben soll. Der Palast liegt eingebettet in einen wunderschönen, exotisch anmutenden Garten und überall finden sich zahlreiche Anklänge aus der arabischen Welt.

Viele Feste locken die Besucher nach Ronda

Über das Jahr hinweg gibt es viele interessante Feste, die einen Einblick in die Kultur Andalusiens geben. Sehr farbenfroh und lebhaft gestaltet sich das Stadtfest, das den Namen Pedro Romero trägt. Das Stadtfest wird Anfang September veranstaltet und dauert rund eine Woche. Sehenswert sind in jedem Fall die Umzüge durch die Stadt und überall gibt es Tanz, Musik und gutes Essen. Noch bunter gestaltet sich die Faschingszeit im Februar oder März mit den traditionellen Paraden. Sicherlich ein guter Zeitpunkt, um dem kleinen Städtchen Ronda in den andalusischen Bergen einen Besuch abzustatten.

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