Maison Cailler

Maison Cailler – eine der ältesten Schokoladenmanufakturen der Schweiz

Emotionen und schokoladige Verführungen, all das zeichnet die Schweizer Schokoladenmanufaktur Maison Cailler aus. Die Anfänge der Schokoladenfabrik reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert, was Maison Cailler zu einer der ältesten Fabriken des Landes macht. Von Anfang an spielten dabei die Visionen des Gründers eine wichtige Rolle, Francois-Louis Cailler. Mitte des 19. Jahrhunderts brachte er die Schokolade mit von einer Italienreise, damals noch eine Mischung aus Kakaobohnen und Zucker. Es sollte allerdings noch etliche Jahre dauern, bis damit süße Delikatessen produziert wurden. Zu Anfang wurde Schokolade nur als effizientes Stärkungsmittel genutzt und allein in Apotheken verkauft. Im Jahre 1825 eröffnete Cailler ein Lebensmittelgeschäft, in dem er unter anderem seine selbst gemachte Schokolade verkaufte. Heutzutage gehört das Maison Cailler zu den Traditionsmarken der Schweiz und steht für traditionelle, innovative, moderne Schokoladenkreationen voller Raffinesse.

Tradition und Innovation vereinen sich in den süßen Delikatessen aus dem Hause Maison Cailler

Die Schokoladenfabrik Maison Cailler hat über die Jahre hinweg viele Klassiker auf den Markt gebracht, die sich auch noch heute großer Beliebtheit erfreuen. Eines der Geheimnisse ist, dass bei allen Produkten Wert auf höchste Qualität gelegt wird. Es werden nur hochwertige, erstklassige Kakaobohnen und andere Zutaten zur Herstellung verwendet. Zu den beliebten Klassikern aus dem Hause Maison Cailler zählen:

  • Ambassador: Feinste Milch-Praliné mit unterschiedlichen Füllungen, wie etwa Macadamia-Nuss oder Karamell. Die Ambassador-Pralinen gibt es in den Ausführungen Milch oder Dunkel.
  • Fémina: Diese Pralinensorte wird vor allen Dingen wegen ihres zarten Schmelzes geschätzt. Das Rezept der Pralinés ist bis heute unverändert geblieben und stammt noch aus dem Jahre 1904.
  • Napolitains: Es ist eine Anspielung auf den „großen“, französischen General und hinter dem Namen verbergen sich Miniaturausgaben von den normalen Pralinés. Angeboten werden die Mini-Mischungen in verschiedenen Größen und eignen sich beispielsweise auch als Mitbringsel.

Natürlich gibt es noch viele andere Souvenirs aus dem Hause Maison Cailler, die eine bleibende Erinnerung an die Schweizer Schokoladenfabrik sein können. Dazu gehören beispielsweise Souvenirs Boîte Métal oder Cailler Swiss Art.

Ein Besuch im Maison Cailler kann sich nicht nur für Feinschmecker auszahlen

Die Schokoladenfabrik Maison Cailler liegt in der Gemeinde Broc und wird zum Kanton Freiburg gezählt. Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Broc eine eher verschlafene Gemeinde, in der hauptsächlich Landwirtschaft betrieben wurde. Heute ist Broc auch ein wichtiger Industriestandpunkt und große Unternehmen wie Nestlé, wozu auch das Maison Cailler zählt, haben hier ihren Sitz. Interessante Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch in Broc locken:

  • Kirche Notre-Dame des Marches: Die Wallfahrtskirche wird von einer imposanten Bergkulisse umrahmt und stammt noch aus dem Jahre 1704. Einmal im Jahr, genauer gesagt im Mai, ist die Kirche Ziel einer großen Wallfahrt.
  • Château d’En-Bas: Ehemals ein Herrensitz kann das aufwändig restaurierte Schloss aus dem 12. Jahrhundert heute besichtigt werden. Gerade die Ausstattung im Inneren ist sehenswert.
  • Electrobroc: Das regionale Wasserkraftwerk, das gleichzeitig Gelegenheit gibt, die moderne Anlage zu besichtigen. Es gibt diverse Vorführungen, die Hochspannung und Wasserkraft zum Thema haben. So können Besucher auf spielerische Weise mehr über die Erzeugung von Energie erfahren.

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