Deutsches Jagd- und Fischereimuseum München

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum München – eines der bedeutendsten Jagdmuseen weltweit

Die ehemalige Augustinerkirche im Zentrum der bayerischen Hauptstadt dient als Rahmen für das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München. Das Museum, welches die Jagd und die Fischerei zum Thema hat, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden erste Rufe nach einem Museum dieser Art laut. Im Jahre 1938 erfolgte dann schließlich die feierliche Eröffnung, damals allerdings noch im Schloss Nymphenburg. Der Umzug erfolgte dann im Jahre 1966 und bis zum heutigen befindet sich das deutsche Jagd- und Fischereimuseum München in der wunderschönen Kirche. Zu den thematischen Highlights der Ausstellungen zählen:

  • mehr als 500 Wildtiere, darunter auch seltene Arten
  • präparierte Süßwasserfische
  • historische Angelgeräte
  • imposante, teils noch funktionsfähige Jagdwaffen

Einen Teil der Ausstellung im Museum macht auch die Darstellung der Geschichte eines bekannten, bayerischen Wilderers aus. Der Bayerische Hiasl war Anführer einer Räuberbande, die allgemein als gerecht galt. Ähnlich wie Robin Hood verteilte er das geraubte Geld und die gestohlenen Steuereinnahmen unter der armen Bevölkerung. Darüber können Besucher im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum mehr erfahren.

Zahlreiche Sonderausstellungen bereichern das Programm im Jagd- und Fischereimuseum München

 Im Museum gibt es das ganze Jahr über wechselnde Sonderausstellungen, die sich jeweils mit einem anderen Themenschwerpunkt beschäftigen. Interessante Veranstaltungen sind etwa:

  • Der Kultur auf der Spur und der Natur auf der Spur: In diesen Ausstellungen wurde eine Verbindung zwischen Jagd, Fischerei und Naturschutz geschlagen. Heraus kamen erstaunlich schlüssige Konzepte und teils erstaunliche Kombinationen.
  • Auf der Pirsch: In dieser Sonderausstellung geht es um Jagdtiere in Porzellan, die kleine Kunstwerke für sich sind. Alle Skulpturen stammen aus der Sammlung eines Privatsammlers und geben einen Einblick in die Porzellankunst des 20. Jahrhunderts. Auf beeindruckende Weise wird gezeigt, was mit Porzellan alles machbar ist.

Eine Besonderheit der etwas anderen Art ist die Wolpertinger-Sammlung. Dieses hasenartige Fabelwesen wird im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München ebenfalls nicht vernachlässigt. Es handelt sich um die weltweit größte Sammlung von Wolpertinger-Darstellungen.

Bei Führungen können Besucher das Museum noch besser kennenlernen

Wer mehr über das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum München erfahren möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. Beliebt sind beispielsweise die Führungen in den Sommerferien, die speziell für Kinder angeboten werden. Ein Highlight ist die Kinderführung zum Thema Hirsch und Hase zum Anfassen. Dabei übernimmt ein erfahrener Jäger die Führung und verrät mehr über die Tiere der heimischen Wälder sowie deren Gewohnheiten.

Ein weiteres Highlight ist die Führung Nachtpirsch, bei der in jedem Fall eine Taschenlampe benötigt wird. Es ist eine Erlebnis-Tour, bei der Teilnehmer mehr über die nachtaktiven Waldbewohner erfahren kann. Dazu zählen beispielsweise Dachs oder auch Marder. Ein weiterer, interessanter Workshop beschäftigt sich mit dem Lesen von Fährten.  Im Rahmen der Führung Fährten lesen – Spuren suchen können Kinder und Erwachsene ihre eigenen Spuren legen oder fremde Fährten erkennen.

Weiterhin werden Führungen durch den Lebensraum der Fische angeboten, in deren Rahmen auch die Grundlagen der verschiedenen Angeltechniken erklärt werden. So viel können Besucher im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum München über Jagd, Fischerei, Natur und Umwelt erfahren.

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