Die French Open in Paris

Die French Open in Paris – ein Tennisturnier mit einer langen Geschichte

Die French Open sind Teil der Grand-Slam-Turniere und ziehen jedes Jahr die Tennisprominenz aus der ganzen Welt an. Der Termin für das Turnier variiert und zwar zwischen den Monaten Mai oder Juni. Die French Open sind eine Besonderheit für sich, denn es wird ausschließlich auf einem Sandplatz gespielt. Ganz anders also als bei den anderen Grand-Slam-Turnieren. Viele Spieler betrachten daher die French Open als eines der schwersten Turniere, da der Hartplatz eine besondere Herausforderung darstellt. Weitere wichtige Fakten zu den French Open:

  • erstes Turnier fand im Jahre 1891 statt
  • der offizielle Name lautet Tournoi de Roland Garros
  • die Turniere finden seit 1928 im Stade Roland Garros in Paris statt

Auch in diesem Jahr treffen sich bekannte Tennisspieler aus aller Welt auf dem berühmten Hartplatz. Die 114. French Open sollen noch bis zum 7. Juni andauern und zu den großen Namen zählen dieses Jahr Rafael Nadal sowie Anna-Lena Grönefeld.

Ein Luftfahrtpionier diente als Namenspate für die Tennisanlage

 Die Anlage Stade Roland Garros wurde im Jahre 1927 errichtet und ein Jahr später feierlich eingeweiht. Der ungewöhnliche Name geht zurück auf den gleichnamigen Luftfahrtpionier, welcher im Ersten Weltkrieg umkam. Natürlich steht auf der 8 ½ Hektar großen Fläche der Sport im Vordergrund. So gibt es beispielsweise eine kleine Skulptur, das an frühere Davis-Cup-Erfolge erinnern soll. Insgesamt gibt es drei verschiedene Stadien auf der großen Fläche, beispielsweise:

  • Court Philippe Cartier: Wird auch als Center Court bezeichnet, da es das wichtigste und zentralste Stadion der Anlage ist. Über 15.000 Zuschauer finden auf den vier Tribünen statt, die nach berühmten, französischen Tennisspielern benannt worden sind.
  • Court Suzanne Lenglen: Dieser Tenniscourt wurde früher auch schlicht Court A genannt. Es ist etwas kleiner als der Center Court und kann etwas mehr als 10.000 Zuschauer aufnehmen. Benannt ist es nach der großen Tennisspielerin, die viele Erfolge für Frankreich erzielen konnte.

Wer mehr von der interessanten Tennisanlage sehen möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. Die Touren führen hinter die Kulissen des Stade Roland Garros und finden immer dann statt, wenn auch das Tennismuseum geöffnet ist. Souvenirs werden im Geschenkeladen angeboten, der auch während der French Open seine Artikel anbietet. Wie wäre es beispielsweise mit einer Davis-Cup-Trophäe als Schlüsselanhänger?

Während der French Open französische Spezialitäten im Restaurant genießen

Neben den spannenden Tennisspielen dreht sich bei den French Open nicht alles nur um den Sport. So gibt es im Herzen des Stadiums auch ein elegantes, exklusives Restaurant. Im Restaurant Le Roland-Garros werden spezielle Menüs angeboten, die mit Blick auf die Anlage genossen werden können. Beliebt sind auch die Brunchangebote an den Sonntagen, inklusive erlesener Champagner-Sorten. Oft können die kulinarischen Genüsse auch mit freiem Eintritt in das Museum kombiniert werden. Zur Zeit lockt etwa eine große Ausstellung rund um das Thema zeitgenössischer Tennissport viele Besucher an. Die Ausstellung „Jeu, Set et Mode“ hat auch während der gesamten French Open geöffnet, ebenso wie das Projekt „Secondes Vies“, bei dem es auf den zweiten Blick ankommt. Gezeigt werden Situationen und Utensilien des Sports aus ganz anderen Blickwinkeln.

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