Der Hafen von Santorini

Vom verträumten Fischerhafen zur edlen Anlegestelle für Yachten – der Hafen von Santorini

Die griechische Insel Santorin, geografisch gesehen zu den Kykladen gehörend, ist gerade unter Seglern zu einem beliebten Anlaufziel geworden. Santorin verfügt zwar nicht über den Glamour manch anderer Yachthäfen, kann aber mit einem ganz eigenen, fast schon verträumten Charme aufwarten. Marina Vlychada ist der Yachthafen der Hauptinsel Thira und liegt im Süden von Santorin. Die nächst größere Stadt in der Nähe des Hafens ist Akrotiri. Besonders an diesem Yachthafen ist, dass hier nicht nur die edlen Yachten oder Segelboote bewundert werden können. Auch kleine Fischerboote liegen in der Marina Vlychada vor Anker und selbst in der Hochsaison herrscht hier eine fast idyllische Ruhe. Die wichtigsten Fakten des Yachthafens Vlychada auf einen Blick:

  • Wasser- und Stromanschlüsse sind an den Anlegestellen vorhanden
  • Kostenloses W-LAN im gesamten Hafengebiet
  • mehr als 50 Anlegeplätze

Direkt an den Hafen schließt ein kleiner Badestrand an, der selbst in der Hauptsaison nicht zu überlaufen ist.

Vom Yachthafen aus die Schönheit Santorins kennenlernen

Etwas mehr als 100 Kilometer trennen die Inselgruppe Santorin von der griechischen Insel Kreta. Die Santorin-Gruppe befindet sich inmitten des Ägäischen Meeres und ist vor allen Dingen für ihr angenehmes Klima bekannt geworden. Für die ganzen Kykladen kann generell gesagt werden, dass die Sonne hier überdurchschnittlich oft scheint. Gerade zwischen den Monaten Juni bis September gibt es nur etwa vier Regentage. Neben dem Klima hat sich Santorin auch einen Namen als Weinbaugebiet gemacht, dank des mineralhaltigen Vulkanbodens. Interessante Plätze auf der Santorin-Inselgruppe sind:

  • Akrotiri: Die Ausgrabungsstätte gibt Besuchern einen Einblick in die Kultur der Bronzezeit. Die historische Stätte wurde vor fast 3.500 Jahren durch eine Vulkaneruption verschüttet und Mitte des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt.
  • Steilküstenweg: Wie der Name bereits erahnen lässt, führt dieser Wanderweg direkt an der Steilküste entlang und zwar von Fira bis nach Ia. Unterwegs bietet sich Wanderern ausreichend Gelegenheit, um die besondere Natur der Inselgruppe in sich aufzunehmen.

Auch der Veranstaltungskalender von Santorin hält einige Überraschungen bereit. Dazu zählt beispielsweise das International Music Festival of Santorini, das jedes Jahr im September stattfindet. Dabei steht klassische Musik im Vordergrund, interpretiert von internationalen Musikern. Etwas moderner angehaucht ist das Santorini Jazz Festival in Kamari, das im schönen Freiluftkino des Ortes stattfindet.

Die griechische Küche in all ihrer Reinheit genießen

Ein Aufenthalt im Yachthafen von Santorin ist auch ideal, um die interessante Gastronomie-Szene der Inselgruppe in aller Ruhe zu erkunden. Es gibt viele kleine, gemütliche Tavernen und edle Restaurants, welche die griechische und internationale Küche anbieten. Empfehlenswerte Highlights sind etwa:

  • Atlantis Island Restaurant: Dieses mediterran angehauchte Restaurants liegt direkt am Strand von Perissa und bietet Gästen einen Einblick in die griechische Küche. Angeboten werden aber auch Gerichte aus der internationalen Küche, die mit einem leichten, griechischen Touch versehen werden.
  • Tsipouradiko Santorini: In dieser traditionellen Taverne wird ausschließlich die griechische Küche angeboten, gepaart mit einem gemütlichen Ambiente. Abgerundet werden kann das Geschmackserlebnis am Ende durch die typischen Spirituosenspezialitäten Griechenlands.

Wer nur eine Kleinigkeit zu sich nehmen möchte, kann der Snackbar im Hafen von Santorin einen Besuch abstatten.

Weitere interessante Artikel: