Muschelmuseum in Heringsdorf

Das Muschelmuseum in Heringsdorf – wunderschöne Exponate aus der ganzen Welt

Es zählt zu den Museen der neueren Generation und entführt Besucher in die Schönheit der Unterwasserwelt. Das Muschelmuseum in Heringsdorf wird von privater Hand geführt und wurde im August 1990 eröffnet. In den ersten Jahren war das Museum noch in einem Haus auf der Promenade untergebracht. Seit 1995 kann die große Sammlung direkt an der Seebrücke bewundert werden. Mehr als 3.000 Exponate umfasst das Muschelmuseum, die aus allen Teilen der Welt stammen. Zu den Highlights des Museums zählen:

  • Riesenmuschel: Über 95 kg schwer und rund 75 cm breit ist diese Unterart der Venusmuscheln. Es handelt sich hierbei um die größte Muschel des Museums, die im Pazifik gefunden worden ist. Eine Muschel, die man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt.
  • Bernsteine: Nicht nur die Sammlung von Muscheln ist beeindruckend, sondern auch die Vielfalt an exotischen Bernsteinvarianten. Die Steine aus fossilem Harz stammen zum überwiegenden Teil aus dem Pazifischen Ozean, vor den Küsten Thailands.

Angeschlossen an das Muschelmuseum ist ein eigener Souvenirladen, welcher den passenden Namen Muschelbasar trägt. Zum Sortiment zählen Korallen- und Bernsteinschmuck, Buddelschiffe und Bastelutensilien.

Ein Glücksbringer begleitet fortan die Besucher des Muschelmuseums

Ob es daran liegt, dass sich das Muschelmuseum in privater Hand befindet, oder ob es einfach nur Zufall ist. Jeder Besucher des Museums erhält einen eigenen Glücksbringer, der ihn zukünftig begleiten soll. Eine Kauri Muschel, welche in früheren Zeiten als offizielle Währung verwendet wurde, soll fortan ihrem neuen Besitzer Glück bringen. Im Muschelmuseum wird die Geschichte der interessanten Meeresbewohner nicht außer Acht gelassen. Alle Exponate sind mit ihrem lateinischen Namen versehen und auf kleinen Schautafeln finden Besucher relevante Informationen. Ob zum Glücksbringer oder zu den versteinerten Seepferdchen, hinter jedem Exponat steht eine Geschichte, die anschaulich erklärt wird. Und, nach einem Besuch im Muschelmuseum ergibt sich die Gelegenheit, mehr über das malerische Heringsdorf zu erfahren.

Heringsdorf auf Usedom – ein malerisches Seebad im Osten von Usedom

 Neben dem interessanten Muschelmuseum hat Heringsdorf seinen Besuchern noch mehr Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Seit 2006 darf Heringsdorf offiziell die Bezeichnung Ostseebad tragen und besticht durch sein wunderschönes Erscheinungsbild.  Typische Gebäude aus der Bäderarchitektur säumen die Straße des Seebades, das auch kulturell gesehen ein echtes Highlight ist. Ein beliebter Anlaufpunkt ist der Kunstpavillon Heringsdorf, welcher direkt an der traumhaft schönen Strandpromenade liegt. Dort finden das ganze Jahr über Konzerte, Lesungen oder kulturelle Veranstaltungen aller Art statt. Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten von Heringsdorf sind:

  • Seebrücke von Heringsdorf: Hierbei handelt es sich um die längste Seebrücke von ganz Deutschland, die sich über eine Gesamtlänge von 508 Metern erstreckt. Sie erstrahlt heute wieder in ihrem alten Glanz, dank aufwändiger Restaurierungsarbeiten, und diente schon oft als Filmkulisse.
  • XXL-Strandkorb: Eine Attraktion der etwas anderen Art, die mit den historischen Bauwerken sehr wenig gemein hat. Seit 2014 steht direkt neben der Seebrücke der größte Strandkorb weltweit, welcher bis zu sechs Meter Länge umfasst.

Auch gastronomisch gesehen hat Heringsdorf einiges zu bieten. Ein echter Geheimtipp für leckeren, selbstgemachten Kuchen ist der Wintergarten mit Bibliothek, im Maritim Hotel Kaiserhof. Bei einer heißen Tasse Kaffee können die Gäste einen wunderschönen Blick auf Weiten der Ostsee genießen.

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