Das Fischereimuseum Peitz

Das Fischereimuseum Peitz – mehr über die Welt der Binnenfischerei erfahren

Auf mehr als 200 m²haben Besucher im Fischereimuseum Peitz die Gelegenheit, in die Geschichte der Binnenfischerei einzutauchen. Die Sammlung, die einige interessante Exponate zu bieten hat, verteilt sich über zwei Ebenen. Am 24. März 2006 erfolgte die offizielle Eröffnung des Fischereimuseums, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks befindet. Seitdem hat sich die Sammlung stetig erweitert und es gibt in wechselnden Abständen Sonderausstellungen zu interessanten Themen. Highlights der Sammlung sind unter anderem:

  • eine kleine Teichlandschaft bietet einen Einblick in die regionale Tier- und Pflanzenwelt
  • auch Fluss- und Seenfischerei wird gezeigt
  • ein Sondergebiet stellt die Elektrofischerei dar
  • Dauerausstellung rund um das Thema Wasser

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Fischereimuseums Peitz ist die Sonderausstellung, die sich mit dem Thema Karpfen aus dem Kraftwerk beschäftigt. Teils haben Besucher auch die Möglichkeit, Fischpräparatoren über die Schulter zu schauen und mehr über das Handwerk zu erfahren. Das Fischereimuseum Peitz ist das ganze Jahr über geöffnet und im Eintrittspreis ist auch die Besichtigung der Hochofenhalle enthalten. Die historische Hochofenhalle zählt zum Hüttenmuseum Peitz, das sich ebenfalls auf dem Gelände des Museums befindet.

Auch im Außenbereich gibt es im Fischereimuseum Peitz viel zu sehen

Das Fischereimuseum Peitz hat nicht nur im Inneren einige interessante Exponate zu bieten. Auch das Gelände rund um das Museum ist voll mit Ausstellungsstücken aus verschiedenen Epochen. Hier können Besucher beispielsweise auch das größte Stück der Ausstellung bewundern. Der sogenannte Hälterkahn stammt noch aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde zur damaligen Zeit zum Angeln genutzt.

Auf Schautafeln neben den Exponaten können Besucher mehr über die Ausstellungsstücke erfahren. Ein weiterer Höhepunkt im Außenbereich des Museums ist der Teichlehrpfad, eines der ersten, großen Projekte. Der Lehrpfad erstreckt sich über eine Länge von mehr als 2,3 Kilometer und trägt den offiziellen Namen Prof. Schäperclaus – Peitzer Teichlehrpfad. Entlang des Weges gibt es etliche Aktivpunkte, wie etwa:

  • Die Lausitzer Teichlandschaft
  • Teichfische
  • Kleines Lexikon der Teichwirtschaft
  • Fisch – ein gesundes Nahrungsmittel

Auch eine Brücke zwischen den beiden Themengebieten Fischerei und Braunkohlebergbau wird geschlagen. Schließlich liegt der Peitzer Teich fast nur einen Steinwurf vom Braunkohletagebau Cottbus-Nord entfernt.

Zahlreiche Veranstaltungen runden das Angebot im Fischereimuseum Peitz ab

Das ganze Jahr über gibt es im Fischereimuseum Peitz interessante Veranstaltungen, die ein großes Publikum anziehen. Dazu gehören beispielsweise diverse Sonderteichführungen, bei denen Besucher die Möglichkeit haben, die gesamte Anlage zu erkunden. Beliebt sind etwa die Sommerteichführungen, welche meist im Juli angeboten werden. Die Führung dauert etwas mehr als zwei Stunden, in denen Teilnehmer auch der Natur etwas besser auf die Spur kommen können.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Peitzer Karpfenwochen, die im Jahre 2014 das erste Mal stattfanden. Wie der Name bereits erahnen lässt, steht anlässlich dieser Veranstaltung der Karpfen im Vordergrund. Angeboten werden delikate Karpfengerichte und, wer möchte, kann mehr über die Zucht dieser Fische erfahren. Auch Tipps zur Zubereitung eines Karpfens werden gegeben. So vielfältig präsentiert sich das Programm im Fischereimuseum Peitz, das mehr über die Fischerei im Land Brandenburg verrät.

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