Danzig

Die historische Perle an der Weichselmündung – das kann Danzig den Besuchern bieten

„Gotische Schanze“, so lautet der Name der polnischen Stadt Danzig, beziehungsweise Gdansk, in deutscher Sprache. Allein das unterstreicht schon die Bedeutung der Hafenstadt als wichtiger Handelsumschlagplatz. Danzig wird auf der einen Seite von der Ostsee begrenzt und die Danziger Bucht ist Anlaufstelle für Schiffe aus aller Welt. Die Hansestadt ist eine kleine, grüne Oase, dank der direkten Lage am Meer und des Flusses Motlawa, welcher durch die wunderschöne Altstadt fließt. Heute leben fast eine halbe Millionen Menschen in der Stadt, die im 13. Jahrhundert ihr Stadtrecht erhielt. Danach sah Danzig viele Herrscher, wie im Roman „Die Blechtrommel“ von Grass so treffend und kurz beschrieben. Heutzutage ist Danzig eine moderne, weltoffene Stadt, die einen interessanten kulturellen Mix zu bieten hat. Dies zeigt sich auch vielfach im abwechslungsreichen Stadtbild.

Die Top Sehenswürdigkeiten – was man in Danzig auf keinen Fall verpassen sollte

Die Stadt steckt voller historischer Gebäude, die eine lange Geschichte zu erzählen haben. So scheint es jedenfalls, wenn man einen Rundgang durch die Altstadt macht. Wahrzeichen der Stadt ist das Krantor, das in Teilen noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es ist, wie der Name bereits erahnen lässt, ein Stadttor, das gleichzeitig als Kran genutzt wurde. Beeindruckend ist die besondere Konstruktion aus Backstein- und Holzelementen. Einige Räume im Inneren werden seit einigen Jahren vom Schifffahrtsmuseum genutzt, sodass Besucher mehr über die Vergangenheit der Danziger Schifffahrt erfahren können. Weitere Top-Ziele bei einer Sightseeingtour durch Danzig sind:

  • Artushaus und Neptunbrunnen: Das Artushaus wurde im Jahre 1477 errichtet, zu Ehren des sagenumwobenen König Artus. Aber nicht nur die stolze Fassade zieht viele neugierige Blicke auf sich. Im Inneren wartet ein imposanter Kachelofen auf die Besucher, der über 12 Meter hoch aufragt. Vor dem Artushaus steht der Neptunbrunnen, welcher im 17. Jahrhundert erbaut wurde, und gerade in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt ist.
  • Ratusz Glowegno Miasta: Das Rathaus der Stadt Danzig, das noch aus dem 14. beziehungsweise 15. Jahrhundert stammt. Bereits von weitem fällt die 80 Meter hohe Turmspitze ins Auge. Eine echte Augenweise ist auch der Rote Saal im Inneren des Rathauses, dessen Decke besonders aufwändig gestaltet worden ist.

Eine Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art ist der Dominikanermarkt, der regelmäßig in den Sommermonaten im Stadtzentrum stattfindet. Es ist ein bunter Markt, der nicht alleine die regionalen Köstlichkeiten zeigt. Vielmehr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Kleinkunst, Musik und Kunsthandwerk.

Bekannte Gassen laden zu kleinen Spaziergängen ein

Gerade die Altstadt von Danzig bietet sich für einen kleinen Rundgang durch die Geschichte an. Es gibt eine Vielzahl an Gassen und Straßen, entlang derer sich schöne Häuser aus verschiedenen Epochen aufreihen. Zu den bekannten Gässchen der Stadt zählen beispielsweise:

  • Frauengasse: Vor der Marienkirche erstreckt sich diese Straße, die bis zum Fluss führt. Ein besonderes Highlight sind die Bürgerhäuser, die ihre eigene Geschichte von Danzig erzählen können. Auffallend sind die vielen Terrassen, die meist nur über mehr als zehn Stufen erreicht werden können.
  • Lange Gasse: Die Vorzeigestraße der polnischen Hansestadt, die früher ein überaus bedeutender Handelsweg war. Heutzutage wird sie gesäumt von vielen Restaurants und kleinen Läden.

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