Zoo von Lissabon – Der wunderschöne Jardim Zoológico de Lisboa

Der Zoologische Garten von Lissabon gehört zweifellos zu den schönsten Zoos weltweit. Das liebevoll gestaltete Zoogelände gibt Besuchern die Möglichkeit, an nur einem Tag durch die ganze Welt zu reisen. Eine ganz besondere Mission steckt hinter dem Zoo Lissabon, in dem mehr als 330 Tierarten bewundert werden können. Ziel war es, einen botanischen und zugleich zoologischen Garten zu kreieren. Dies ist auch gelungen. Seltene, bedrohte Tierarten haben im Zoo ein Zuhause gefunden, der bereits im Jahre 1884 eröffnet wurde. Zu den Highlights zählen:

  • Delfin-Bucht: Ein romantisches Fischerdorf dient als Kulisse für die täglichen Vorführungen, bei denen Delfine die Stars sind. Aber auch Seelöwen dürfen in den Shows ihr Können unter Beweis stellen.
  • Zauberwald: In dieser besonderen Anlage können Besucher seltene Vögel sozusagen in freier Wildbahn erleben und beim Fliegen beobachten.
  • Seilbahn: Eine Attraktion neuerer Art, die es Besuchern erlaubt, das Zoogelände von oben zu betrachten.

Die Besucher, besonders die kleinen Gäste, erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit einer Reihe an Shows und lehrreichen Vorführungen im Zoo von Lissabon. Es werden auch verschiedene Führungen für Kinder angeboten, die teils hinter die Kulissen des Zoos blicken können.

Die Hauptstadt mit all ihren Facetten kennenlernen

Dank der zentralen Lage des Zoos Lissabon kann auch die Stadt bei einem Zoobesuch erkundet werden. Als Hauptstadt von Portugal gibt es hier viel zu sehen und die Stadt selber kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Aufgrund eines großen Erdbebens Mitte des 18. Jahrhunderts ist aber von den alten Gebäuden nur wenig erhalten geblieben,  mit einigen Ausnahmen. Sehenswerte Attraktionen und Plätze sind:

  • Torre de Belém: Das Wahrzeichen von Lissabon, welches Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet worden ist. Der große Wehrturm war in früheren Zeiten eine wichtige Verteidigungsanlage des Hafens und der Stadt.
  • Avenida da Liberdade: Die prächtige Flaniermeile der Stadt, entlang derer sich viele Edelboutiquen und Restaurants befinden.
  • Museu Nacional de Arte Antiga: Eines der wichtigsten Museen der Stadt, dessen Schwerpunkt auf alter Kunst aus verschiedenen Epochen liegt. Hier können beispielsweise Meisterwerke von Monet oder Rembrandt bewundert werden.

Lissabon ist für seine vielseitige Gastronomie-Szene bekannt

Bei einem Besuch des Zoos Lissabon kann auch ein Abstecher in die Restaurants der Hauptstadt gemacht werden. Die Küche Lissabons wird in Teilen durch die Nähe zum Meer bestimmt und es finden sich viele Fischgerichte auf den Speisekarten der Restaurants. Sie ist leicht, blumig und dank der vielen mediterranen Kräuter sehr würzig. Einige Tipps sind:

  • Faz Figura: Ein beliebter Treffpunkt in der Innenstadt, der zudem noch einen wunderschönen Ausblick anbietet. Die Speisekarte bietet eine Mischung aus portugiesischen und europäischen Einflüssen. Bei schönem Wetter ist auch die große Terrasse geöffnet.
  • Bota Alta: Ein echter Geheimtipp für die regionale Küche, wie sie rund um Lissabon angeboten wird. Das rustikal anmutende Restaurant mit modernem Einschlag befindet sich in der Travessa da Queimada und eine Reservierung sollte vorher lieber gemacht werden.

Ein Trip in den Zoo Lissabon kann also nicht nur eine Reise durch die Tierwelten des Globus bedeuten. Auch kulinarisch oder kulturell gesehen kann der Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

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Zoo Helsinki auf Korkeasaari – einer der ältesten des Landes

Der Zoo Helsinki ist eine Besonderheit für sich, denn er ist einer der wenigen Tierparks weltweit, der auf einer Insel liegt. Gleichzeitig zählt er zu den ältesten, finnischen Zoos und wurde bereits im Jahr 1889 eröffnet. Der Zoo liegt auf der Insel Korkeasaari, die bereits vor Jahrhunderten ein Naherholungsgebiet für die Einwohner Helsinkis war. Der Krimkrieg setzte dieser Entwicklung Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch ein Ende und die Insel wurde zum Sperrgebiet. Erst mehr als dreißig Jahre später wurde dann der Tierpark gegründet, der heute zu den beliebtesten in ganz Finnland zählt. Zu den Highlights des Zoos Helsinki zählen:

  • Schneeleoparden: Die wunderschönen Raubtiere sind die Wappentiere des Parks und seit etlichen Jahren wird im Zoo Helsinki erfolgreich die Zucht der bedrohten Art betrieben.
  • Asiatische Löwen und Amur Leoparden: Auch bei diesen beiden Tierarten wird die Zucht vorangetrieben und mit etwas Glück kann man einen Blick auf neuen Nachwuchs werfen.

Artenschutz spielt im Zoo Helsinki, der sich über eine Fläche von 23 Hektar erstreckt, groß geschrieben. Es gibt verschiedene Themenwelten, wie etwa Asien, Afrika oder Australien. Natürlich können Besucher aber auch einen Blick auf die heimische Tierwelt werfen und Bären, Wölfe oder Rentiere ausgiebig beobachten.

Die Nähe von Zoo Helsinki zum Zentrum macht Lust auf Touren durch die Stadt

Der Zoo liegt in unmittelbarer Nähe zum Zentrum der finnischen Hauptstadt und kann mittels Bus, Fähre oder Auto erreicht werden. Helsinki befindet sich direkt am Finnischen Meerbusen und ist die größte Stadt von Finnland. Sie kann auf eine lange, bewegte Geschichte zurückblicken, die sich in vielen Teilen bis heute zeigt. Bekannte Attraktionen Helsinkis sind:

  • Dom von Helsinki: Das imposante Wahrzeichen der Stadt, welches bereits von weitem ins Auge fällt. Der Dom wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, ursprünglich zu Ehren des russischen Zaren. Von außen besticht die wunderschöne Jugenstil-Fassade, während im Inneren eher ein schlichter Stil vorherrschend ist.
  • Festung Suomenlinna: Die Festung liegt vor Helsinki, genauer gesagt auf mehreren Inseln, und gehört seit Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe. Erbaut wurde die Festungsanlage im 18. Jahrhundert und wird von den Einheimischen auch gerne als Gibraltar des Nordens bezeichnet.

Auch kulturell gesehen ist in Helsinki einiges los. Hier befinden sich viele wichtige Kultur- und Spielstätten, wie etwa die Finnische Nationaloper und das Finnische Nationaltheater.

Die finnische Küche mutet in vielen Bereichen exotisch an

Rentierfleisch wird in der finnischen Küche oft und gerne verwendet. Helsinki hat sich in den letzten Jahren einen Namen als gastronomisch vielseitige Stadt gemacht. Gerade in der Innenstadt und rund um den Hafen gibt es viele nette Restaurants, wie etwa:

  • Kellarikrouvi: Dieses Restaurant, untergebracht in einem historisch anmutenden Kellergewölbe, liegt ganz in der Nähe zur belebten Markthalle. Auf der Speisekarte stehen finnische Gerichte, von deftig bis zu leicht.
  • Lappi: Ein echter Geheimtipp für exzellente Gerichte aus dem Norden des Landes. Beliebt sind beispielsweise die Elchgerichte, die noch auf traditionelle Weise zubereitet werden.

Für einen kleinen, stärkenden Imbiss zwischendurch gibt es auch im Zoo Helsinki etliche Angebote.

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Zoo Antwerpen – Einer der ältesten Tierparks weltweit

Der Zoo Antwerpen wurde offiziell im Jahre 1843 eröffnet und zählt damit zu den ältesten Zoos auf der ganzen Welt. Über 1 Millionen Besucher kommen jährlich auf das große Gelände, in dem bis zu 5.000 Tiere bewundert werden können. Der Zoo Antwerpen ist beispielhaft in vielen Bereichen und so werden etwa Natur- und Artenschutz hier sehr ernst genommen. Ganz zu Anfang wurden sogar Konzerte auf dem Gelände veranstaltet, um eine Verbindung zwischen Natur und Kultur zu schaffen. Zu den Highlights auf dem Zoogelände zählen:

  • Okapis: Der Zoo Antwerpen war einer der ersten Tierparks weltweit, der diese spezielle Giraffenart beheimatete. Normalerweise leben Okapis in Zentralafrika und gelten als stark bedrohte Tierart.
  • Pinguine: Antwerpen ist bekannt für seine Vielzahl an unterschiedlichen Pinguinarten, wie etwa Felsen- und Goldschopfpinguine.
  • Elefantentempel: Im Zoo Antwerpen leben Elefanten und Giraffen zusammen in einem großen Areal, das wie eine alte Tempelanlage gestaltet worden ist.

Das ganze Gelände des Zoos Antwerpen ist liebevoll angelegt worden und die Grünflächen des Parks sowie zahlreiche Gebäude stehen schon seit Jahren unter Denkmalschutz. Bei einem Spaziergang durch die große Anlage lässt sich manche Besonderheit erkennen.

Mehr von der Stadt sehen und die schönsten Plätze besuchen

Bei seiner Gründung lag der Zoo Antwerpen noch vor den Toren der Stadt. Dies hat sich mittlerweile geändert und im Laufe der Jahre ist er in das Zentrum vorgerückt. Die belgische Hafenstadt verfügt über einen der größten Häfen in ganz Europa, was sie gleichzeitig zu einem wichtigen Handelspunkt werden lässt. Der historische Stadtkern von Antwerpen befindet sich in einem sehr gut erhaltenen Zustand und beherbergt unter anderem folgende Sehenswürdigkeiten:

  • Liebfrauenkathedrale: Die imposante Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert gehört schon seit Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht nur die Außenfassade ist sehenswert, auch der Innenraum. Dort hängen unter anderem vier Gemälde des bekannten Malers Rubens.
  • Plantin-Moretus-Museum: Dieses Museum gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und gewährt Besuchern einen Einblick in die Buchdruckkunst des 16. Jahrhunderts.
  • Grote Markt: Der Marktplatz von Antwerpen ist Mittelpunkt der Stadt und befindet sich ganz in der Nähe des alten Hafens. Dort steht auch der wunderschön gestaltete Brabobrunnen, der Ende des 19. Jahrhunderts von einem bekannten, belgischen Künstler gestaltet wurde.

Den Besuch im Zoo Antwerpen zu einer kulinarischen Reise machen

Die Küche Flanderns hat etliche Spezialitäten zu bieten und bei einem Besuch des Zoos Antwerpen kann auch ein Rundgang durch die gastronomische Szene angeschlossen werden. Zu den Delikatessen der belgischen Küche zählen beispielsweise:

  • Carbonnades Flamandes: Gulasch, das nicht nur im eigenen Saft, sondern in einer Biermischung zubereitet wird. Traditionell werden dazu Klöße oder Kartoffeln gereicht.
  • Paling in ‘t groen: Aal ist meist Geschmackssache, aber diese Zubereitung in einer cremigen Petersiliensauce lässt die ölige Art des Fisches in Vergessenheit geraten.

Es gibt zahlreiche Restaurants, die sich über ganz Antwerpen verteilen und nicht nur die regionale Küche Flanderns anbieten. Ein Geheimtipp für exzellente Fischgerichte ist das Restaurant Dôme-sur-Mer, das zugleich ein beliebter Treffpunkt der jungen Szene Antwerpens geworden ist. Hier kann man sich in moderner Atmosphäre entspannt unterhalten und die kulinarischen Leckereien genießen.

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Favarger Schokolade – eine Schweizer Traditionsmarke im malerischen Genf

Die Schokoladenmanufaktur Favarger steht seit Jahrhunderten für Schokoladenkunst par excellence, die höchsten Maßstäben gerecht werden kann. Bis zum heutigen Tage ist die Manufaktur in Familienhand geblieben, entstanden aus der Liaison eines Uhrmachers mit der Tochter eines eingesessenen Chocolatiérs. Gegründet wurde die Schokoladenmanufaktur Favarger im Jahre 1826, wobei von Anfang an die Liebe zum Handwerk eine sehr große Rolle spielte. Die Geheimrezepturen für die delikaten Versuchungen wurden über die Jahre hinweg von Generation zu Generation weitergegeben. Bekannte Kreationen aus dem Hause Favarger sind:

  • Avelines: Eine Kombination aus edler Milchschokolade und Haselnuss sorgt für den einzigartigen Geschmack dieser kleinen Köstlichkeiten. Das Rezept wurde bereits im Jahre 1922 erdacht und bis heute in unveränderter Form verwendet.
  • Frischschokolade: Diese Kollektion aus verschiedenen Pralinen, Ganaches oder Trüffelpralinen zählt zu den neueren Kreationen aus dem Hause Favarger. Es gibt die Frischschokolade in diversen Ausführungen, etwa mit dunkler Schokolade oder ausgefallenen Geschmacksnuancen.
  • Tafeln: Die verschiedenen Tafeln gibt es in vier Varianten, Milch, Haselnussmilch, Mokka und Schwarze.

Führungen durch die Manufaktur verraten mehr über Favarger Schokolade

Wer mehr über die Geschichte von Favarger und über die Kunst der Schokoladenherstellung erfahren möchte, kann an einer der Führungen durch die Manufaktur teilnehmen. Es werden nicht nur die verschiedenen Fabrikationsstätten gezeigt, sozusagen von der Bohne bis zur Schokolade. Auch ein Film über die Geschichte  der Manufaktur wird gezeigt und am Ende erhalten alle Teilnehmer ein Souvenir an die wunderbare Welt von Favarger. Danach lockt ein Besuch in der großen Boutique, in der alle Köstlichkeiten zum Verkauf angeboten werden. Aber auch die Stadt Genf lädt zu einem Besuch ein. Die Highlights der Stadt auf einen Blick:

  • Jet d’eau: Der große Springbrunnen ist das Wahrzeichen von Genf und alleine schon wegen seiner hohen Fontäne eine Attraktion für sich. Bei Nacht wird die Fontäne zusätzlich noch in ein farbenfrohes Lichtermeer getaucht.
  • Kathedrale St. Peter: Die Hauptkirche der Stadt wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet, allerdings erst etliche Zeit später auch vollendet. Sie besticht durch einen baulichen Stilmix aus verschiedenen Epochen.
  • Jardin botanique de Gèneve: Der liebevoll gestaltete Garten stammt noch aus dem Jahre 1817 und bietet Besuchern einen Einblick in die Pflanzenwelt der Insel Korsika. Sogar exotische Vögel, wie Flamingos oder Papageien, können in einem Teil des Gartens bewundern werden.

Das Zentrum von Genf lockt mit einer kulinarischen Vielfalt

Nicht nur in der Schokoladenherstellung Favarger steht Genuss an erster Stelle. Dies gilt auch für die vielfältige, gastronomische Szene der Kantonsstadt. In den Restaurants im Herzen der Stadt werden Spezialitäten aus der Schweizer Küche und aus den Küchen dieser Welt angeboten. Empfehlenswerte Restaurants sind beispielsweise:

  • Au Pied de Cochon: Dieses lebendige Restaurant ist bekannt für seine exzellente, französische Küche. Im Sommer können die Gerichte auch auf der großen Sommerterrasse eingenommen werden.
  • Buvettes des Bains: Direkt am Genfer See liegt dieses wunderschöne Restaurant, in dem unter anderem das traditionelle Schweizer Fondue serviert wird. Wer möchte, kann den kulinarischen Genuss noch mit einem entspannenden Saunagang abrunden oder an warmen Tagen ein Bad im See anschließen.

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Maison Cailler – eine der ältesten Schokoladenmanufakturen der Schweiz

Emotionen und schokoladige Verführungen, all das zeichnet die Schweizer Schokoladenmanufaktur Maison Cailler aus. Die Anfänge der Schokoladenfabrik reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert, was Maison Cailler zu einer der ältesten Fabriken des Landes macht. Von Anfang an spielten dabei die Visionen des Gründers eine wichtige Rolle, Francois-Louis Cailler. Mitte des 19. Jahrhunderts brachte er die Schokolade mit von einer Italienreise, damals noch eine Mischung aus Kakaobohnen und Zucker. Es sollte allerdings noch etliche Jahre dauern, bis damit süße Delikatessen produziert wurden. Zu Anfang wurde Schokolade nur als effizientes Stärkungsmittel genutzt und allein in Apotheken verkauft. Im Jahre 1825 eröffnete Cailler ein Lebensmittelgeschäft, in dem er unter anderem seine selbst gemachte Schokolade verkaufte. Heutzutage gehört das Maison Cailler zu den Traditionsmarken der Schweiz und steht für traditionelle, innovative, moderne Schokoladenkreationen voller Raffinesse.

Tradition und Innovation vereinen sich in den süßen Delikatessen aus dem Hause Maison Cailler

Die Schokoladenfabrik Maison Cailler hat über die Jahre hinweg viele Klassiker auf den Markt gebracht, die sich auch noch heute großer Beliebtheit erfreuen. Eines der Geheimnisse ist, dass bei allen Produkten Wert auf höchste Qualität gelegt wird. Es werden nur hochwertige, erstklassige Kakaobohnen und andere Zutaten zur Herstellung verwendet. Zu den beliebten Klassikern aus dem Hause Maison Cailler zählen:

  • Ambassador: Feinste Milch-Praliné mit unterschiedlichen Füllungen, wie etwa Macadamia-Nuss oder Karamell. Die Ambassador-Pralinen gibt es in den Ausführungen Milch oder Dunkel.
  • Fémina: Diese Pralinensorte wird vor allen Dingen wegen ihres zarten Schmelzes geschätzt. Das Rezept der Pralinés ist bis heute unverändert geblieben und stammt noch aus dem Jahre 1904.
  • Napolitains: Es ist eine Anspielung auf den „großen“, französischen General und hinter dem Namen verbergen sich Miniaturausgaben von den normalen Pralinés. Angeboten werden die Mini-Mischungen in verschiedenen Größen und eignen sich beispielsweise auch als Mitbringsel.

Natürlich gibt es noch viele andere Souvenirs aus dem Hause Maison Cailler, die eine bleibende Erinnerung an die Schweizer Schokoladenfabrik sein können. Dazu gehören beispielsweise Souvenirs Boîte Métal oder Cailler Swiss Art.

Ein Besuch im Maison Cailler kann sich nicht nur für Feinschmecker auszahlen

Die Schokoladenfabrik Maison Cailler liegt in der Gemeinde Broc und wird zum Kanton Freiburg gezählt. Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Broc eine eher verschlafene Gemeinde, in der hauptsächlich Landwirtschaft betrieben wurde. Heute ist Broc auch ein wichtiger Industriestandpunkt und große Unternehmen wie Nestlé, wozu auch das Maison Cailler zählt, haben hier ihren Sitz. Interessante Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch in Broc locken:

  • Kirche Notre-Dame des Marches: Die Wallfahrtskirche wird von einer imposanten Bergkulisse umrahmt und stammt noch aus dem Jahre 1704. Einmal im Jahr, genauer gesagt im Mai, ist die Kirche Ziel einer großen Wallfahrt.
  • Château d’En-Bas: Ehemals ein Herrensitz kann das aufwändig restaurierte Schloss aus dem 12. Jahrhundert heute besichtigt werden. Gerade die Ausstattung im Inneren ist sehenswert.
  • Electrobroc: Das regionale Wasserkraftwerk, das gleichzeitig Gelegenheit gibt, die moderne Anlage zu besichtigen. Es gibt diverse Vorführungen, die Hochspannung und Wasserkraft zum Thema haben. So können Besucher auf spielerische Weise mehr über die Erzeugung von Energie erfahren.

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Confiserie Poyet im schweizerischen Vevey – Confiseriekunst auf höchstem Nive

Seit mehr als 20 Jahren steht der Name Poyet für schokoladige Meisterkreationen, die voller Raffinesse stecken. Die Traditions-Confiserie liegt im schweizerischen Vevey, einer Stadt im Kanton Waadt. Die Stadt liegt direkt am wunderschönen Genfersee, umrahmt von einem einzigartigen Naturpanorama. In der Confiserie Poyet stehen außerordentliche Geschmackserlebnisse im Vordergrund und der Maître Chocolatier ist ständig auf der Suche nach neuen, geschmacklichen Welten. Besonders ist, dass in der Confiserie Poyet Grand Cru Kuvertüren zum Einsatz kommen und für außergewöhnliche Kreationen sorgen, wie etwa:

  • Charlie’s Shoes: Diese Pralinen mit Karamellkern stellen eine Hommage an den großen Slapstick-Künstler dar. Die süßen Kreationen stecken voller Originalität, Humor und Charakter, eben wie der große Künstler selber.
  • Tradition: Schwarzer Trüffel, Mandel oder Nougat, dies sind die Füllungen, welche die Pralinen so besonders machen. Die Tradition-Kollektion stellt eine Auswahl an klassischen Pralinés dar, welche die Liebe zum Detail erkennen lassen.
  • Voyage Autour du Monde: Eine Reise um die Welt in süßer Form, das ist mit dieser Auswahl möglich. Ob Italien, Bolivien oder Costa Rica, in jeder kleinen Praline mischen sich Einflüsse aus verschiedenen Ländern.

Natürlich können Besucher der Confiserie Poyet ihre Auswahl auch ganz individuell zusammenstellen. Die Auswahl ist groß und es gibt sogar Kreationen, welche die Geschmackswelt der Alpen spürbar machen. Dazu gehört die Praline Calvin 09, in der sich Nougat und Salz der Alpen zu einer wahren Geschmacksexplosion vereinen.

Nicht nur süße Verführungen werden in der Confiserie Poyet angeboten

Neben den verschiedenen Praliné-Kreationen können Besucher der Confiserie noch andere kulinarische Delikatessen genießen. Angeschlossen an die Confiserie ist das Restaurant & Salon de Thé. Auf der Speisekarte stehen schweizerische und französische Spezialitäten, wie etwa Morchel-Risotto oder Crème de Courge. Weitere Highlights im Bereich des gastronomischen Szene von Vevey sind:

  • Restaurant Denis Martin: Die kreative, avantgardistische Küche steht hier auf der Speisekarte, garniert von Spezialitäten aus der Molekular-Küche. Eben ein Geschmackserlebnis der besonderen Art in einem modernen, stylischen Ambiente.
  • Le Trois Couronnes: Sterneküche auf höchstem Niveau, die keine Wünsche offen lässt. Von der Terrasse aus können die Gäste zudem einen wunderschönen Blick auf den See genießen.

Den Besuch der Confiserie auch zu einem Stadtrundgang nutzen

Das Städtchen Vevey liegt nur wenige Kilometer von Lausanne entfernt und hat sich über die Jahre hinweg zu einem beliebten Touristenort entwickelt. Vevey nimmt weite Teile des nordöstlichen Ufers am Genfersee ein und gilt als sehr sonniges Plätzchen. Bei einem Rundgang durch die Stadt kann man aber nicht nur das milde Klima genießen, sondern auch mehr über die Geschichte der Stadt erfahren:

  • Musée Jenisch: In diesem großen Museum befindet sich die größte Kunstsammlung von Vevey. Nicht nur Werke von regionalen Künstlern, sondern auch internationale Meisterwerke können hier betrachtet werden.
  • Pfarrkirche Saint-Martin: Die älteste Kirche von Vevey, die in Teilen aus dem 11. und 13. Jahrhundert stammt. Sehenswert ist in jedem Fall die gotische Außenfassade und der hohe Turm.

Auch der Veranstaltungskalender von Vevey hält einige Überraschungen für die Besucher bereit, die zum Teil eng mit kulinarischen Genüssen verbunden sind. Wer den Besuch der Confiserie Poyet beispielsweise in den Frühling legt, erlebt das bunte, lebendige Cully Jazz Festival. Die verschiedenen Konzerte in der Zeit von März bis April finden in den gemütlichen Bistros und Weinlokalen statt.

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Die wunderschönen Masuren und ihre Sehenswürdigkeiten erkunden

Die Masuren stecken voller malerisch gelegener Plätze und haben eine Reihe an interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das Seengebiet wird auch gerne als die grüne Lunge von Europa bezeichnet und landschaftlich gesehen wird das Gebiet geprägt durch ausgedehnte Waldgebiete sowie idyllische Seen. Zwischendrin gibt es immer kleine Inseln, die wahre Naturparadiese für Vögel aller Art sind. Nicht umsonst haben die Masuren schon viele Künstler inspiriert. Bekannte Sehenswürdigkeiten der Region sind etwa:

  • Mikołajki: Dieses bezaubernde Örtchen trägt auch den Beinamen Masurisches Venedig, bedingt durch das romantische Flair, welches ganz Mikołajki umgibt. Ganz in der Nähe liegt der See Łuknajno, der gleichzeitig ein Reservat für wild lebende Schwäne ist.
  • Elbląg: Diese Stadt wurde durch den bekannten Astronom Kopernikus berühmt, der hier einige seiner Arbeiten schuf. Mitten in der Stadt gibt es auch ein Museum, das allein dem Leben und Wirken des interessanten Forschers gewidmet worden ist. Hier steht auch ein Nachbau des Foucaultschen Pendels.
  • Nationalpark Biebrzański: Eines der größten, zusammenhängenden Moore in ganz Europa. Dieses, teils mystisch wirkende Gebiet gilt als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil nur dort anzutreffen sind.

Eine weitere, interessante Sehenswürdigkeit sind die Tatarischen Dörfer, die ganz in der Nähe zu Weißrussland liegen. Dort wird bis heute der moslemische Glauben praktiziert, resultierend aus der bewegten Geschichte der Region. Sehenswert ist in jedem Fall die Stadt Tykocin, die eine der schönsten, barocken Synagogen in ganz Europa vorweisen kann.

Viele Städte und Dörfer haben sich ihren ursprünglichen Charme erhalten

In einigen masurischen Regionen scheint es fast so, als ob die Zeit stehen geblieben ist. Stress oder hektisches Treiben sucht man vergeblich, stattdessen liegt über allem eine idyllische Ruhe. Mehr über die Geschichte der Region und die Lebensbedingungen zu früheren Zeiten können Besucher im Freilichtmuseum Olsztynek erfahren. Das Museum verteilt sich über ein Areal von etwa 39 Hektar und bietet Einblick in Bauernhöfe oder Windmühlen aus vergangenen Epochen. Ein echtes Highlight in den östlichen Masuren ist dagegen die Schmalspurbahn in der Stadt Ełk. Diese Bahn wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet und seitdem können Fahrgäste eine ausgedehnte Tour über 30 Kilometer mit der Schmalspurbahn machen.

Auch kulinarisch gesehen gibt es einige Highlights in den Masuren

Die Küche in den Masuren ist von mehreren Einflüssen geprägt worden, allerdings überwiegt der polnische Anteil. Zu den traditionellen Gerichten in der Region zählen etwa Golonka (Eisbein mit Sauerkraut), Makowiec (süßer Mohnkuchen) und Pstrąg (Forelle, die in der Pfanne gebraten wird). Bei einem Besuch in den Masuren gibt es viele Restaurants, die noch die traditionellen Gerichte anbieten, wie etwa:

  • Restaurant Spizarnia in Mikołajki: Bekannt für seine exzellente polnische Küche und das urige Ambiente. Gleich beim Betreten haben Gäste das Gefühl, in die Küche aus ihren Kinderzeiten zu treten.
  • Restaurant Smetek in Ełk: Der Pub liegt am Ufer des Sees und gerade in den Sommermonaten ist die große Terrasse bei den Gästen sehr beliebt. Auf der Speisekarte stehen exzellente Fischgerichte, die durch Geschmack und Frische auf ganzer Linie überzeugen können.
  • Restaurant Mrągowo in Sensburg: Hier mischen sich polnische und europäische Einflüsse, gepaart mit dem wunderschönen Ambiente. Sehenswert ist in jedem Fall die liebevoll ausgewählte Einrichtung, die an ein Wirtshaus aus längst vergangenen Zeiten erinnern soll.

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Segeln in den Masuren – die bekannte Strecke von Węgorzewo nach Ruciane Nida

Die masurische Seenlandschaft ist nicht nur für Erholungsurlauber ein echtes Paradies. Auch Segler treffen in der Region auf Herausforderungen aller Art. Zu einer der bekanntesten Segelstrecken zählt die Route zwischen Węgorzewo nach Ruciane Nida. Diese Segelstrecke gehört zu den Hauptwegen und führt von Węgorzewo (zu Deutsch Angerburg) über Mikołajki nach Ruciane Nida (Nieden). Die Hauptreisezeit für einen entspannten Segeltörn liegt zwischen Juli bis August, aber auch in den anderen Monaten hat die Gegend ihren ganz eigenen Reiz. Entlang der Strecke gibt es zudem etliche schöne Plätze oder Sehenswürdigkeiten, die einen kleinen Abstecher wert sind, wie etwa:

  • Lötzen: Das polnische Giżycko ist einer der wichtigsten Orte in der Region und hat auf dem Wasserweg eine Besonderheit zu bieten. Hier gibt es eine Drehbrücke, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts erbaut worden ist. Bis heute muss die auffällige Konstruktion manuell geöffnet werden.
  • Kreuzritterburg Giżycko: Die Burg wurde, wie der Name bereits erahnen lässt, von Kreuzrittern errichtet und zwar Mitte des 14. Jahrhunderts. Heutzutage ist nur noch ein Flügel übrig geblieben, der allerdings nicht aus der Anfangsbauzeit stammt.

Mehr über Angerburg und Umgebung auf dem Segeltörn erfahren

Die Masuren können auf eine lange, bewegte Vergangenheit zurückblicken, die sich auch im Städtchen Angerburg zeigt. Bereits im Jahre 1335 lassen sich erste urkundliche Hinweise auf die Existenz einer Ansiedlung auf dem Gebiet des heutigen Węgorzewo finden. Zur damaligen Zeit war der Name nur etwas anders und der Ort wurde noch als Angerburg bezeichnet. In der Folge spielte Angerburg in diversen Kriegen oder Unruhen eine wichtige Rolle. Eines der wichtigsten Ereignisse war die Gründung der Behinderteneinrichtung Bethesda, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten von Angerburg zählen:

  • Schloss Angerburg: Eines der ältesten Gebäude von Angerburg, das bereits im Jahre 1398 errichtet worden ist. Das Schloss, welches zum großen Teil von der Roten Armee zerstört wurde, erstrahlt heute in neuem Glanz, kann aber nicht besichtigt werden. Allerdings soll dort in naher Zukunft ein Hotel entstehen.
  • Kirche St. Peter und Paul: Der sakrale Bau entstand im Jahre 1611 und ist heute die katholische Hauptkirche von Węgorzewo. Bereits die spätgotische Außenfassade ist beeindruckend und im Inneren steht die älteste Orgel von ganz Ostpreußen.

Ruciane-Nida ist Endpunkt des Segeltörns, eingebettet zwischen zwei wunderschönen Seen. Die Siedlungsgeschichte der Stadt geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, aber die eigentliche Stadt Ruciane-Nida entstand erst Ende des 20. Jahrhunderts durch die Vereinigung von zwei Orten. Die beiden Seen auf dem Stadtgebiet sind Anziehungspunkt für viele Wassersport-Fans, wobei nicht nur Segeln im Vordergrund steht.

Auch kulinarisch hat die Segelstrecke einige Überraschungen zu bieten

Ob Ruciane-Nida oder Węgorzewo, entlang der Strecke lassen sich viele kleine, teils traditionelle Restaurants finden, die kulinarische Highlights anbieten. Bekannt für exzellentes, polnisches Essen ist das Restaurant Karczma in Węgorzewo. Das urige Ambiente bietet einen Einblick in ostpreußische Traditionen und auf der Karte stehen zudem auch internationale Spezialitäten. Ein echter Geheimtipp für leckere Fischgerichte ist das Restaurant Kapiodoro in Ruciane-Nida, das zum Großteil mitteleuropäische Küche anbietet. So findet der Segeltörn von Węgorzewo nach Ruciane-Nida auch kulinarisch einen würdigen Abschluss.

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Eine Reise in die deutsche und polnische Vergangenheit – die polnische Region Masuren

Die Masuren im Norden Polens im früheren Ostpreußen gelegen, werden auch gerne als Land der 1.000 Seen bezeichnet. Da die Masuren sich geografisch gesehen nicht genau abgrenzen lassen, wird die Gesamtzahl der Seen zwischen 2.700 bis 4.000 angegeben. Fakt ist, dass die masurische Seenlandschaft zu den landschaftlich schönsten Gegenden in Polen gehört. Diese Landschaft ist schon vor mehr als 10.000 Jahren entstanden und zwar am Schluss der letzten Eiszeit. Die schmelzenden Eisfelder sorgten für die Entstehung der verschiedenen Seen und über die Jahre hinweg entstanden sogar Verbindungen zwischen einzelnen Seenlandschaften. Die Besiedlung des Gebietes erfolgte wahrscheinlich vor etwa 4.000 Jahren, wobei zuerst finnische und baltische Siedler sich in den Masuren niederließen. Erste Erwähnung in Schriften lassen sich bis ins  2. Jahrhundert zurückverfolgen. Ungefähr zu dieser Zeit wurden die verschiedenen Städte in den Masuren auch zu wichtigen Handelspunkten, wie etwa das damalige Borussia.

Die Geschichte der Masuren ist von vielen Einflüssen und Völkergruppen geprägt worden

Bis heute zeigen sich die verschiedenen Einflüsse in der Kulturlandschaft und teilweise auch dem Erscheinungsbild der Masuren. Über die Jahre hinweg ließen sich viele Völker in der Gegend nieder, die bis heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Wichtige Stationen in der masurischen Geschichte sind:

  • 1230: Der Deutsche Orden wird als Partner im Kampf gegen den Volksstamm der Pruzzen hinzugezogen. Die Bitte um Hilfe kam vom polnischen Herzog Konrad von Masowien persönlich und markierte den Beginn der Epoche des Deutschen Ordens in Polen.
  • 1309: Das Städtchen Marienburg wird zur Ordenshauptstadt ernannt. Die Stadt besaß zum damaligen Zeitpunkt eine der größten und sichersten Festungsanlagen in ganz Europa. Der Volksstamm der Masuren gründet sich, bestehend aus slawischen Immigranten.

In der Reformationszeit wird auch die Region der Masuren miteinbezogen und es folgt die Konvertierung zum protestantischen Glauben. In der Stadt Lyck, die auch heute noch zum Gebiet der Masuren zählt, entstanden Druckereien, in denen auch die Glaubenslehre von Luther vervielfältigt wurde. Im 18. Jahrhundert wohnten dann nur noch wenige Menschen in den Masuren, bedingt durch den Krieg und die Pest, welche für viele Todesfälle gesorgt haben.

Im Ersten Weltkrieg trafen Russen und Preußen in den Masuren aufeinander

Nicht nur die nordischen Kriege hinterließen tiefe Spuren in der Region. Gleiches gilt auch für die Auseinandersetzungen zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Die Masuren wurden Schauplatz von erbitterten Kämpfen zwischen Preußen und Russen, was auch zu Lasten der Bevölkerung und des Landes ging. Und auch im Zweiten Weltkrieg wurde die Region schwer in Mitleidenschaft gezogen. Viele Bewohner mussten in der Wehrmacht dienen und schon bald zeigte sich, dass die Masuren weder zu Deutschland noch zu Polen zählten. Dies verstärkte sich noch einmal während der kommunistischen Zeit und viele Bewohner wurden vertrieben, um Platz für Sommerhäuser reicher Kommunisten zu schaffen. Heutzutage ist Ruhe eingekehrt in der malerischen Seenlandschaft, die ein wahres Mekka für Künstler und Musiker geworden ist. Die teils idyllisch gelegenen Seen scheinen inspirierend zu wirken, allerdings scheint auch in den Masuren der Fortschritt Einzug zu halten. Es gibt Pläne für eine Hauptverkehrsader durch das Gebiet, was allerdings auch für viele Gegenstimmen sorgt. Die Zukunft der Masuren als wunderschönes Naturgebiet ist also noch nicht ganz gesichert, aber definitiv auf einem guten Weg.

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Der Hansa-Park nahe Lübeck – der große Erlebnispark direkt am Meer

Die Lage macht den Hansa-Park im Ostseebad Sierksdorf schon zu einer Besonderheit unter den deutschen Freizeitparks. Es ist der einzige deutsche Erlebnispark, der direkt am Meer liegt. Die ersten zehn Jahre nach der Eröffnung am 15. Mai 1977 war der Park noch unter dem Namen Hansaland bekannt, bis schließlich die Umbenennung in Hansa-Park erfolgte. Die Fläche des Parks erstreckt sich über mehr als 46 Hektar und zählt somit zu den größten Erlebnisparks in ganz Deutschland. Die wichtigsten Fakten zum Hansa-Park im Überblick:

  • insgesamt 11 verschiedene Themenbereiche, wie etwa Abenteuerland, Hansa-Garten, Kinderland oder Wasserspaß
  • 6 Achterbahnen und 5 Wasserfahrgeschäfte
  • eine große Auswahl an diversen Shows, die zum Teil auf der großen Freilichtbühne stattfinden

Wer möchte, kann auch im Park übernachten, denn es wurde im Jahre 2007 das Hansa-Park Resort eröffnet mit einer Vielzahl an Ferienwohnungen. Vom Resort aus lässt sich der Park zu Fuß erreichen.

Fahrvergnügen in gefährlichen Gewässern und Nervenkitzel in schwindelerregender Höhe

Die Vielzahl an Fahrgeschäften und Attraktionen macht es möglich, dass im Hansa-Park jeder Besucher auf seine Kosten kommt. Es gibt Bahnen für die kleinen Besucher und aufregende Achterbahnen für Erwachsene. Einige Highlights des Hansa-Parks, die ausprobiert werden können:

  • Die Schlange von Midgard: Die 200 Meter lange Achterbahn wurde im Jahre 2011 erbaut und gehört zu den neueren Fahrgeschäften. Mit mehr als 45 km/h rasen die Fahrgäste durch die sagenumwobene Welt der Wikinger.
  • Nessie: Die Stahlachterbahn ist eine Hommage an das legendäre Seeungeheuer von Loch Ness und kann Spitzengeschwindigkeiten bis zu 85 km/h erreichen. Sie zählt zu den ältesten Achterbahnen des Parks.
  • Rasender Roland: Ein Junior Coaster, der sich über eine Länge von etwa 520 Metern erstreckt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 50 km/h.

Neben den Fahrgeschäften gibt es noch die vielen Shows, die einen Besuch wert sind. Beliebt ist beispielsweise die Multi-Media & Special-Effect-Show, die in der Arena del Mar stattfindet. Im Hansa-Park gibt es aber auch echte Seelöwen, die im Wasserzirkus ihr Können unter Beweis stellen.

Restaurants und kleine Imbissstände verteilen sich über den gesamten Hansa-Park

Bei so viel Spaß und Abenteuer im Hansa-Park darf natürlich auch der Genuss nicht zu kurz kommen. Es gibt eine große Auswahl an Restaurants, die nicht nur die deutsche Küche anbieten:

  • Restaurant Weltumsegler: Das Familienrestaurant bietet eine Vielzahl an exzellenten Fischgerichten an. Dabei wird auf Regionalität und auch auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste Wert gelegt. Am Nachmittag stehen selbstgebackene Kuchen auf der Speisekarte.
  • L’Artista: Typisch italienische Gerichte werden in diesem netten Restaurant angeboten, inklusive einer großen Auswahl an vegetarischen Gerichten.
  • Last Chance: Dieses Restaurant erinnert von Außen und Innen an einen Saloon aus alten Western. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten aus der mexikanischen Küche und natürlich auch verschiedene Steak-Varianten.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es diverse Stände und kleine Läden, wie etwa den Brezelshop. Das Angebot dreht sich nur um leckere, frisch gebackene Brezeln, reich belegte Baguettebrötchen und kleine Snacks. Süße Delikatessen werden dagegen in der Créperie angeboten, die dann im Hansa-Garten gegessen werden können.

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