Die Millionenmetropole Sydney – ein weiterer Austragungsort der Australian Open

Das Grand-Slam-Turnier Australian Open macht auch in Sydney Station, die größte Stadt auf dem australischen Kontinent. Für viele Menschen gilt Sydney immer noch als heimliche Hauptstadt Australiens und Canberra gerät darüber gerne in Vergessenheit. Die Stadt selber zeichnet sich durch eine sehr relaxte Atmosphäre und trotzdem ein kosmopolitisches Flair aus. Sydney erstreckt sich rund um den fast schon malerischen Naturhafen Port Jackson und genau hier erstreckt sich auch die bekannteste Brücke der Metropole, The Harbour Bridge. Sie ist eine der größten Bogenbrücken auf der ganzen Welt und hat es als breiteste ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. Im Vorfeld zu den Australian Open spielt Sydney eine wichtige Rolle, denn eine Woche vor Beginn treffen die weltbesten Spieler hier aufeinander.

Mehr über die Geschichte der interessanten Stadt erfahren

Sydney ist die älteste Stadt Australiens und wurde im 18. Jahrhundert durch den legendären Seefahrer Captain Cook entdeckt. Allerdings fand die Besiedlung des Gebietes vor mehr als 20.000 Jahren statt. Fundstücke beweisen, dass gleich mehrere Aborigine-Stämme auf dem heutigen Stadtgebiet von Sydney gelebt haben müssen. Mitte des 19. Jahrhunderts avancierte Sydney zum wirtschaftlichen Zentrum des Kontinents, dank des vorherigen Goldrauschs. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Sydney zu einer beliebten Stadt für Einwanderer aus Asien, was sich bis heute noch in Teilen am Stadtbild erkennen lässt. Attraktionen, die auf einer Besichtigungstour durch Sydney nicht fehlen sollten:

  • Opera House: Das legendäre Opernhaus mit seiner eindrucksvollen Fächerarchitektur ist das Wahrzeichen der Metropole. Insgesamt fünf Säle befinden sich im Inneren der Oper und zahlreiche Restaurants runden das Angebot ab.
  • Sydney Tower: Über 305 Meter ragt der imposante Turm in die Höhe, der im Jahre 1981 eröffnet wurde. Wer möchte, kann von der Aussichtsplattform in etwa 250 Metern Höhe einen Blick auf die Stadt werfen.
  • Taronga Zoo: Besucher treffen in diesem liebevoll gestalteten Zoo fast auf die ganze Tierwelt des australischen Kontinents. Ein besonderes Highlight, das nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt, ist die Fotostunde mit Koala-Bären.

Lohnenswert kann auch ein Besuch im ältesten Viertel der Stadt sein. The Rocks liegt in der Nähe des Hafens und hatte in der Anfangszeit den Ruf eines zwielichtigen Viertels. Heutzutage begeistert The Rocks mit seinem romantischen Flair viele Besucher, die durch die engen, verwinkelten Gassen spazieren.

In Sydney lässt es sich exzellent speisen

Die Gastronomie-Szene von Sydney wird von verschiedenen Einflüssen bestimmt. Vorherrschend ist aber bis heute die englische Küche, die sich in vielen Bereichen noch erkennen lässt. Dank der direkten Lage am Pazifischen Ozean erfreuen sich Fisch- und Meerestier-Gerichte großer Beliebtheit. Eine besondere Delikatesse ist der Barramundi-Fisch, eine Fischart, die zu den Riesenbarschen gezählt wird. Top-Restaurants in Sydney sind:

  • Sepia: Hier wird moderne Küche serviert, die gleichzeitig durch japanische Geschmackseindrücke überzeugen kann. Es zählt zu den besten Restaurants auf dem australischen Kontinent und bietet zudem eine große Karte mit erlesenen, internationalen Weinen.
  • Nomad: Wird gerne auch als „the hot restaurant“ der Stadt bezeichnet, was nicht alleine mit der exzellenten Küche zusammenhängt. Es werden wechselnde Menüs angeboten, die völlig neue kulinarische Eindrücke bieten.

Sydney ist eben eine Metropole, die ihren Besuchern fast an jeder Ecke eine kleine Überraschung zu bieten hat.

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