Potsdam – eine Stadt, in der Geschichte geschrieben wurde

Die brandenburgische Landeshauptstadt kann auf eine lange und vor allen Dingen bewegte Geschichte zurückblicken. Im 17. Jahrhundert diente Potsdam den preußischen Königen als Residenzstadt, in der unter anderem der Kurfürst Friedrich Wilhelm residierte. Viele Teile der Stadt zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe, wie etwa das weltberühmte Schloss Sanssouci, das im imposanten Rokoko-Stil erbaut worden ist. Nicht nur das Schloss selber, sondern auch die Parkanlagen sind ein passender Ort, um einen Hauch lebendige Geschichte erleben zu können. Friedrich II. lebte jahrelang im Schloss und schuf unter anderem kulturelle Meisterwerke. Nach langen Irrwegen fanden die sterblichen Überreste des Alten Fritz ihre letzte Ruhestätte. Aber, Schloss Sanssouci ist nicht das einzige Bauwerk, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.

Viele Bauwerke wurden von Friedrich II. geschaffen

Ein weiteres, geschichtlich interessantes Bauwerk ist Belvedere auf dem Klausberg, das ebenfalls unter Regie des Alten Fritz entstanden ist. Der wunderschöne, elegante Rundbau gibt den Besuchern die Gelegenheit, einen Blick auf die Parkanlagen von Sanssouci zu werfen. Eine der bekanntesten Brauereien im 17. Jahrhundert in der Residenzstadt war das Rittergut Bornstedt, auf dem es auch eine kleine Brennerei gab. Das gesamte Gut ist italienisch inspiriert und es gibt sogar eine kleine Kirche. Aber nicht nur die Geschichte spielt in Potsdam eine große Rolle. Es ist auch eine sehr grüne Stadt, die viele Parkanlagen und Gärten zu bieten hat.

Ein Besuch auf der Freundschaftsinsel lohnt sich in jedem Fall

Die Freundschaftsinsel liegt inmitten der Stadt und zeichnet sich durch eine idyllische Landschaft aus. Nicht umsonst ist die Region seit Jahren ein beliebtes Naherholungsgebiet für alle Potsdamer. Auch kulturell spielt die Freundschaftsinsel eine wichtige Rolle, denn auf der großen Freilichtbühne werden regelmäßig Konzerte und Aufführungen aller Art veranstaltet. Die verschiedenen Gärten auf der Freundschaftsinsel wurden Mitte des 20. Jahrhunderts gestaltet und werden liebevoll gepflegt. Wer mehr über die lebendige Geschichte der Stadt erfahren möchte, sollte in jedem Fall dem alten Rathaus einen Besuch abstatten. Dort befindet sich das Forum für Kunst und Geschichte, deren Ausstellungsstücke bis weit in die ehemalige Gründungszeit zurückreichen. Potsdam hat eben in allen Teilen viel Geschichte und Kultur zu bieten.

Wieder ein neuer Weltrekord – am Sonntag ging der Berliner Marathon zu Ende

Laufrekorde sind keine Seltenheit beim prestigeträchtigen Laufevent der deutschen Hauptstadt. Der Berliner Marathon fand am vergangenen Sonntag statt und Dennis Kimetto, der ambitionierte Kenianer, schaffte es, einen neuen Weltrekord aufzustellen. Er lief die 42 Kilometer unter 2 Stunden und 3 Minuten, Voraussetzung für die Aufstellung eine neuen Weltrekords. Ein glanzvoller Höhepunkt des Berliner Marathons, der bereits zum 41. Mal veranstaltet wurde. Auch dieses Jahr herrschte bestes Wetter am letzten Septemberwochenende. Sonne, Wolken und Wind wechselten sich ab, was es nicht zu warm für die Läufer machte. Auch dieses Jahr wurde der Berliner Marathon wieder von interessanten Events begleitet, wie etwa dem so genannten Musikmarathon. Einer der Gründe, warum es so viele Zuschauer zum Berliner Marathon zieht.

Die ganze Laufstrecke wird zu einer großen Festmeile

Der BMW Berlin-Marathon, wie der offizielle Name des Events lautet, ähnelt in Teilen an ein großes Live-Konzert. Entlang der Strecke gibt es viele Bühnen, auf denen Bands und Künstler aus der ganzen Region auftreten. Zu den diesjährigen Highlights zählten beispielsweise Swinging 4 Django oder das Damenorchester Salomé. Ende der 80-er Jahre wurde der Musikmarathon ins Leben gerufen, was zu einer echten Bereicherung des Events führte. Zu Anfang wurde der Musikmarathon nur auf einen Punkt beschränkt, doch über die Jahre wurde das Programm auf die gesamte Strecke erweitert.

Auch die Bambini-Laufserie erfreute sich wieder großer Beliebtheit

Insgesamt sieben Rennen für Kinder aus verschiedenen Altersstufen wurden angeboten, an denen die kleinen Besucher teilnehmen konnten. Dabei gab es wie jedes Jahr die Möglichkeit, gleich mehrmals an den Start zu gehen. Die Starts wurden dann wieder in ein gesondertes Sammelheft eingetragen und am Ende gab es etliche Belohnungen für die angehenden Marathonläufer. Schließlich heißt das Motto des Marathons für die kleinen Läufer: Kinder bewegen sich freiwillig. Auch bei den anderen Begleitveranstaltungen des Berliner Marathon gab es regen Zulauf, wie etwa beim Inline-Skating Marathon, dessen Rekord bei unter 59 Minuten lag. Auch für nächstes Jahr ist der Berlin Marathon wieder am letzten September-Wochenende geplant, ebenfalls mit einem vielfältigen kulturellen und sportlichen Rahmenprogramm. Dann heißt es wieder: Bahn frei in Berlin!

Sehenswürdigkeiten rund ums Oktoberfest – was es alles bei der Wiesn zu sehen gibt

Nicht nur die Festzelte auf der Wiesn sind eine Attraktion für sich. Gleiches gilt auch für die verschiedenen Fahrgeschäfte, die Nervenkitzel pur versprechen. Eine echte Attraktion ist in jedem Fall das Riesenrad, von dem aus Besucher einen wunderschönen Blick über München haben. Das Riesenrad erhebt sich etwa 50 Meter in den Münchener Himmel und bei sehr gutem Wetter kann man sogar die Alpen in der Ferne erblicken. Eine weitere Attraktion, die schon seit etlichen Jahren auf dem Oktoberfest bewundert werden kann, ist Olympia Looping. Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h können mit Leichtigkeit erreicht werden und insgesamt gibt es fünf Looping, die teilweise bis zu 20 Meter hoch sein können. Optisch stellt der Olympia Looping eine Hommage an die Ringe der olympischen Spiele dar.

Viele Attraktionen für die kleinen Besucher der Wiesn

Neben den Attraktionen für Erwachsene gibt es auch viele Plätze, die einen besonderen Reiz auf die kleinen Wiesn-Besucher ausüben. Dazu zählt beispielsweise die Ponyreitbahn Heppenheimer, auf der die Kleinen die Gelegenheit haben, auf hübschen Ponys zu reiten. Einen Ausflug ins Märchenland können Gäste auf der Märchenbahn wagen. Entlang der kleinen Bahn reihen sich Figuren aus bekannten Märchen auf, wie etwa Schneewittchen, Dornröschen oder Aschenputtel. Und, wer etwas mehr von München sehen möchte, kann sich die vielen Sehenswürdigkeiten rund um die Wiesn anschauen. Immerhin liegt die Theresienwiese in zentraler Lage.

Der Schutzpatronin Bayerns einen Besuch abstatten

Inmitten der Theresienhöhe steht eine imposante Bronzestatue, welche die bayerische Schutzpatronin Bavaria darstellen soll. Besonders ist die Aussichtsplattform, die über den Kopf der Statue erreicht werden kann. Von da aus können die Besucher die komplette Wiesn und angrenzende Teile der Stadt überblicken. Gleich hinter der Bavaria liegt die bekannte Ruhmeshalle, die noch von König Ludwig in Auftrag gegeben wurde. Imposant sind die vielen Bronzestatuen, welche den Eingang und die Halle schmücken. Ein Besuch der Wiesn kann aber auch dafür genutzt werden, das Schloss Nymphenburg in der Innenstadt zu besichtigen. Das Schloss zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in München und der Park lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Idylle pur im Herzen der lebendigen bayrischen Metropole.

Das Münchner Oktoberfest und seine typischen Gerichte

Auf der Wiesn dreht sich nicht alles nur um die berühmte Maß. Es gibt auch viele Delikatessen und Spezialitäten, die probiert werden können. Allen voran, die berühmten krossen Hendl, welche an den traditionellen Bratereien angeboten werden. Das Wiesnhendl gehört schon seit Jahren unweigerlich zum Oktoberfest dazu und schon von weitem steigt den Besuchern der charakteristische, würzige Duft in die Nase. Die bayerischen Spezialitäten genießen eben einen sehr hohen Stellenwert auf der Wiesn, ebenso wie die regionalen Bierspezialitäten. Typisch für das Oktoberfest sind natürlich auch die Haxen, die meist mit Kraut serviert werden oder warmer Leberkäse, den es im Brötchen oder mit krossen Bratkartoffeln gibt. Ideal, um eine Grundlage für das süffige Oktoberfestbier zu schaffen, welches mehr Alkoholgehalt hat als normales Bier.

Auch Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten

Eine der bekanntesten Spezialitäten der Wiesn ist der Steckerlfisch, der vor allen Dingen im Zelt der Fischer Vroni serviert wird. Das Zelt liegt ganz in der Nähe des Eingangs und ist Anlaufpunkt für viele Fischliebhaber von Nah und Fern. Die Fische werden auf offenen Grillen zubereitet, die alleine schon wegen ihrer Größe ein echter Hingucker sind. Der Steckerlfisch steckt dabei auf Holzspießen und wird über der offenen Glut gegart. Den berühmten Ochs am Spieß gibt es in der Spatenbräu-Festhalle und wird seit mehr als 130 Jahren angeboten. Der überdimensional wirkende Ochs am Spieß kann vor dem Festzelt bewundert werden und ist immer wieder eine Attraktion. Rund 6 bis 7 Stunden Garzeit werden benötigt, bis der Ochse servierfertig ist.

Vegetarische Spezialitäten auf der Wiesn liegen im Trend

Nicht nur Fleischfans kommen auf der Wiesn auf ihre Kosten. Es gibt zahlreiche vegetarische Spezialitäten, die es auf die Wiesn geschafft haben. Interessant ist beispielsweise das Semmelknödelgröstl, das durch seine exzellente Bio-Qualität überzeugen kann. Lust auf Pilze und Co.? In den verschiedenen Zelten auf dem Oktoberfest werden auch Rahmschwammerln gereicht, die meist mit Nudeln serviert werden. Und für den süßen Hunger danach gibt es leckere Nachtische, wie etwa Weißbier-Tiramisu oder Pfannenschmarrn. So vielfältig und lecker kann ein Besuch des Oktoberfestes sein. Eine unvergessliche Erfahrung für Gourmets und Feinschmecker aller Art.

Ein Überblick über die bekanntesten Brauereien – das kommt auf der Wiesn in die Maß

Seit Jahren ist es Pflicht, dass in die Maßkrüge auf dem Oktoberfest ausschließlich Münchner Bier gefüllt werden darf. Dabei spielt sich das ganze Geschehen um die sechs großen Münchner Brauereien ab. Allen voran natürlich die Augustiner-Brauerei, die älteste der Stadt. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1328, wobei die Anfänge in einem Augustiner-Kloster gelegt wurden. Das Bier der Brauerei wird natürlich im Augustin-Festzelt und in der Fischer Vroni ausgeschenkt. Bei der Lagerung der verschiedenen Biersorten trifft man bei der Augustiner-Brauerei noch auf eine weitere Besonderheit, denn das Bier wird immer noch traditionell in Holzfässern gelagert. Fast 100 Jahre jünger ist die Brauerei Hacker Pschorr, die eines der vom Alkoholgehalt schwächsten Biere auf dem Oktoberfest ausschenken. Die Brauerei wurde im Jahre 1417 gegründet und teilt sich heutzutage die Räume mit einer anderen bekannten Brauerei, Paulaner.

Die Brauerei Hofbräu gehört einfach zur Wiesn dazu

Das Hofbräuhaus ist eine der Hauptattraktionen der bayerischen Metropole und Anziehungspunkt für viele Touristen, die nach München kommen. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein hatte die Brauerei Hofbräu auch genau dort ihren Sitz, am berühmten Platzl. Heute befindet sich die Brauerei in der Inneren Wiener Straße, zusammen mit einem wunderschönen Biergarten, der als einer der schönsten in der Landeshauptstadt geht. Das Bier der Brauerei kann im Hofbräu-Zelt probiert werden und ist das stärkste auf der ganzen Wiesn.

Die Tradition setzt sich in vielen Dingen fort

Eine der größten Brauereien Münchens, die auf dem Oktoberfest angetroffen werden kann, ist Löwenbräu. Die Anfänge der Brauerei reichen zurück bis in das 14. Jahrhundert und der imposante Löwe ist bis heute das Markenzeichen der Brauerei. Das Bier der Löwenbräu-Brauerei ist im Löwenbräu- und im Schützenzelt vertreten. Bekannt in ganz Deutschland ist die Paulaner-Brauerei, die zu den jüngsten Münchner Brauereien zählt. Das Bier wird in mehreren Festzelten auf der Wiesn ausgeschenkt, wie etwa im Käferzelt, im Armbrustschützen-Festzelt und im Winzerer Fähndl. Eine weitere bekannte Brauerei des Oktoberfestes ist Spaten (Schottenhammel). Das Oktoberfest hält für seine Besucher viele Überraschungen im kulinarischen Bereich bereit, wie etwa das typische Oktoberfest-Bier der Münchner Brauerein.

Über 200 Jahre Geschichte stecken hinter dem Münchner Oktoberfest

Am 17. Oktober 1810 wurde die erste Wiesn in München veranstaltet, wobei den Anfang für eines der bekanntesten Volksfeste der Welt ein Pferderennen machte. Dieses sollte zu Ehren der Hochzeit Ludwigs von Bayern stattfinden, auf Anregung eines Unteroffiziers aus der bayerischen Nationalgarde. Als Austragungsort wurde damals schon die Theresienwiese gewählt, wobei der Name als Hommage an die Braut gedacht war. Bis heute hat sich das nicht geändert, nur die Wiese ist im Laufe der Zeit in das Zentrum Münchens gerückt. Wer hätte damals gedacht, dass ein kleines Pferderennen der Beginn zu einer großen Erfolgsgeschichte werden sollte? Man war sich lediglich sicher, dass dieses Fest auch im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

Bis zum Jahre 1819 wurde das Fest aus privater Tasche bezahlt

Im Jahre 1819 übernahm die Stadt München die Regie des Oktoberfestes und auch die Finanzierung. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Wiesn auch immer mehr zu einem Volksfest für Jung und Alt. Es kamen immer mehr Attraktionen dazu, wie Stände, Karussells und andere Arten von Fahrgeschäften. Im Jahre 1881 kam dann schließlich eine weitere Attraktion auf die Wiesn, denn genau in diesem Jahr öffnete die erste Hendlbraterei ihre Pforten. Die Hendlbratereien sind bis heute eine bekannte, und vor allen Dingen beliebte Attraktion. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin hatte sich das Oktoberfest schon stark vergrößert und nun gab es auch endlich elektrisches Licht, das für Beleuchtung, aber auch Dekoration eingesetzt werden konnte.

Zwischendurch legte die Wiesn immer wieder kurze Pausen ein

Gerade in Kriegszeiten oder während politischen Krisen kam es immer wieder vor, dass die Wiesn nicht stattfand. Dies betraf beispielsweise die Krisenzeiten während des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Danach zeigte sich vermehrt der Volksfestcharakter und es entstanden immer größere Festzelte. Einzig das Pferderennen fiel nach dem Zweiten Weltkrieg weg und es wurde nur noch gefeiert. Im Jahre 1950 kam eine weitere Tradition der heutigen Zeit dazu: Der Fassanstich im Schottenhamel, welcher durch den amtierenden Münchner Oberbürgermeister durchgeführt wird. Der traditionelle Ausspruch „O’zapft is“ gibt seitdem jedes Jahr den Startschuss für das Münchner Oktoberfest, zusammen mit den Böllerschüssen.

O’Zapft is – die traditionelle Eröffnung der Münchner Wiesn

Am Samstag wurde wieder eines der bekanntesten Volksfeste der ganzen Welt eröffnet, die Wiesn. Wie immer wurde das 181. Münchner Oktoberfest im Schottenhamel Festzelt eröffnet und zwar mit dem traditionellen Fassanstich durch den Münchner Oberbürgermeister. Übung ist dabei vorher sehr wichtig, denn schließlich gelten mehr als fünf Schläge beim Fassanstich als Blamage für jeden Politiker. Vier Schläge waren nötig, um das Weißbierfass anzuschlagen und die erste Maß gebührte schließlich, wie jedes Jahr, dem bayrischen Ministerpräsidenten. Das Eröffnungsfest der Wiesn beginnt immer am ersten Samstag und zwar um Punkt 12 Uhr. Vor dem Anstich kann allerdings der Einzug der Wiesn-Wirte bewundert werden, der zum Oktoberfest einfach dazugehört.

12 Böllerschüsse geben sozusagen den Startschuss

Das Anzapfen im Schottenhamel ist das Zeichen, dass auch in allen anderen Festzelten mit dem Bierausschank begonnen werden kann. Das akustische Signal dafür sind die 12 Böllerschüsse, die weithin hörbar sind. Ab 9 Uhr sind die Zelte an dem ersten Samstag geöffnet, doch der Ausschank darf erst nach dem Zapfanstich gestartet werden. Dies ist eine eiserne Regel, die nicht gebrochen werden darf. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass es dadurch zu weniger Betrieb am Morgen kommt. Im Gegenteil! Bereits in den frühen Morgenstunden tummeln sich die Gäste auf der Theresienwiese und stehen Schlange vor den verschiedenen Zelten. Und über allem steht der Leitsatz des Oberbürgermeisters: Auf eine friedliche Wiesn!

Der Festzug durch die Innenstadt gehört zum Eröffnungsfest dazu

Das Oktoberfest ist die einmalige Gelegenheit für die Brauereien und Festwirte, ihren ganzen Prunk der Öffentlichkeit zeigen zu können. Der Zug der Wiesn-Write auf den festlich geschmückten Kutschen beginnt in der Sonnenstraße und endet natürlich auf dem Festplatz auf der Theresienwiese. Hingucker sind nicht nur die Kellnerinnen, sondern vor allen Dingen die prunkvollen Kutschen der verschiedenen Brauereien. Auch die Familien der verschiedenen Festwirte dürfen auf den Kutschen mitfahren. Für die musikalische Untermalung des Zuges sorgen die verschiedenen Musikkapellen, die den Einzug der Wiesn-Wirte traditionell begleiten. Alle Wagen sind festlich dekoriert und darauf sind die geschmückten Bierfässer zu sehen. Das Oktoberfest ist eben das Aushängeschild für das traditionelle und dennoch moderne München.

Die schönste der Kanarischen Inseln – La Palma

Die kanarischen Insel La Palma ist auch unter dem Beinamen „La Isla Bonita“ bekannt, was nichts anderes heißt als „Schöne Insel“. La Palma liegt über 400 Kilometer von der Küste Marokkos entfernt und geht auf einen vulkanischen Ursprung zurück. Das ganze Jahr über erwartet die Besucher auf La Palma ein mildes Klima, das besonders durch den Kanarenstrom definiert wird. Auf der ganzen Insel finden sich immer wieder spektakuläre Naturschauspiele. Nicht umsonst gehört die Insel zum UNESCO Weltbiosphärenreservat. Massentourismus sucht man auf La Palma vergeblich, stattdessen wird hier sanfter Tourismus gepflegt. Die dunklen Strände prägen das Bild an den Küsten und laden zu Badeausflügen ein. Wer lieber Wandern möchte, kann dies im Inneren der Insel machen. Bei einer Tour durch die Berge bietet sich meist auch eine Gelegenheit, die verschiedenen Höhlen zu entdecken.

Lorbeer- und Kiefernwälder sind charakteristisch für La Palma

An der südlichen Spitze liegt eines der Wahrzeichen der Insel, der Vulkan Teneguía, der 439 Meter in die Höhe ragt. Wer es wagt, auf den Hängen des Vulkans spazieren zu gehen, kann noch die Wärme des Lavabodens spüren. Der Vulkan Teneguía ist eine Besonderheit für sich, denn immerhin handelt es sich hierbei um den jüngsten Vulkan auf den ganzen kanarischen Inseln. Lust auf eine abenteuerliche Tour durch die Geschichte? Ganz in der Nähe von Tijarafe liegt die Schmugglerbucht, die in früheren Zeiten als geheimes Goldlager von Schmugglern aus aller Welt genutzt wurde. Die Schluchten rund um die Bucht Play del Jurado können heute besichtigt werden und geben einen Eindruck, von einer längst vergangenen, aufregenden Zeit.

Zahlreiche Freizeitangebote warten auf die Besucher La Palmas

Ob Reiten, Tauchen oder Wandern, auf La Palma gibt es für Urlauber einiges zu entdecken und zu unternehmen. Eine ganz besondere Attraktion ist Brandungssegeln, das auf vielen Felsen oder Molen möglich ist. Einzig eine Genehmigung ist erforderlich, die bei der Hafenbehörde problemlos beantragt werden kann. Vor den Küsten La Palmas wartet eine wunderschöne Unterwasserwelt auf Taucher oder Schnorchler. Gerade die Gewässer vor der Südküste stecken voller Überraschungen. Die beliebtesten Tauchreviere auf La Palma sind etwa Las Cabras oder Punta Malpique.

Sommer, Sonne und Meer – Teneriffa hat seinen Besuchern viel zu bieten

Teneriffa ist die größte unter den Kanarischen Inseln und wird bestimmt durch ein mildes Klima, gepaart mit überdurchschnittlich viel Sonnenstunden pro Jahr. Wie viele andere kanarische Inseln auch ist Teneriffa vulkanischen Ursprungs, was sich in weiten Teilen der Insel zeigt. Nur etwa 250 Kilometer trennen Teneriffa von der marokkanischen Küste und auf der ganzen Insel herrscht eine vielfältig ausgeprägte Vegetation. Es gibt Wolfsmichgewächse, Drachenbäume und Kieferbäume. Und auch vor den Küsten Teneriffas gibt es einige Attraktionen, wie etwa die Pilotwale, die man mit etwas Glück bei Bootstouren erblicken kann. Im Inneren der Insel gibt es viele Wander- und Radwege, die zu erlebnisreichen Touren einladen. Dabei bietet sich ausreichend Gelegenheit, die Naturschauspiele der Insel zu erleben.

Teneriffa könnte kaum abwechslungsreicher sein

Die ganze Insel ist ein einziges Schutzgebiet, in der die Natur sich in aller Ruhe entfalten kann. Eine ganz besondere Attraktion sind die Goldmohnwiesen, die in der Nähe von Arafo liegen. Die goldenen Mohnblumen erstrecken sich über die kargen Berghänge und lassen die Felsen in einem goldenen Schimmer erstrahlen. Teilweise reichen die Goldmohnwiesen bis an den Atlantischen Ozean hinunter. Eines der schönsten Waldgebiete auf der Insel ist der Mercedeswald, Bosque de la Mercedes. Der Lorbeerwald schließt sich direkt an das Anaga-Gebirge an und verfügt über einen ganz eigenen Zauber. Nicht nur Lorbeerbäume, sondern auch Farn- und Moosgewächse bestimmen das Bild des Waldgebietes. Für gelbe Farbtupfer in all dem Grün sorgt die kanarische Glockenblume.

Die schönen Strände der Insel besuchen

Ob dunkler oder weißer Strand, auf Teneriffa kann man viele wunderschöne Küstenabschnitte aufsuchen. Einer der bekanntesten und beliebtesten Strände liegt in der Nähe der Hauptstadt, Santa Cruz de Tenerife. Palmen säumen den Strand, der vor Jahren mit hellem Sand aus der Sahara aufgefüllt worden ist. Auf ideale Surfbedingungen trifft man dagegen am Playa de El Soccoro, der durch dunklen, feinen Sand beherrscht wird. Die Brandung stellt gerade für erfahrene Surfer eine Herausforderung dar und hält so manche Überraschung bereit. Ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie ist dagegen der Playa del Médano, einer der längsten, natürlichen Sandstrände auf Teneriffa.

Lanzarote – die östlichste der Kanarischen Inseln

Die Insel Lanzarote liegt nur etwa 100 Kilometer vor der afrikanischen Küste und wird durch eine ganz eigene Landschaft bestimmt. Dies zeigt sich bereits am Aussehen der Strände, die weißen oder dunklen Sand aufzuweisen haben. Der Timafaya-Nationalpark wird dagegen von den so genannten Feuerbergen bestimmt, denn, ähnlich wie bei den anderen kanarischen Inseln, ist auch Lanzarote vulkanischen Ursprungs. Große, imposante Kegel erloschener Vulkane bestimmen in weiten Teilen das Bild der Insel, während fruchtbare Täler sich mit kargen Felsküsten abwechseln. Auf der Insel weht immer ein leichter Wind, denn das Klima von Lanzarote wird von Passatwinden bestimmt. Dies führt dazu, dass es auf Lanzarote so gut wie nie regnet. Ganzjährig herrscht ein trockenes, mildes Klima.

Die Insel hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten

Lanzarote ist reich an Sehenswürdigkeiten, die sich über die Insel verteilen. Die ehemalige Hauptstadt Teguise ist immer einen Besuch wert, denn sie hat sich ihren ursprünglichen Charme bis heute erhalten. An den Sonntagen findet in der Altstadt regelmäßig ein großer Wochenmarkt statt, auf dem regionale Produkte und traditionelle Handwerkskunst angeboten wird. Hoch oben über der Stadt thront die Festung Castillo Guanapay, die in grauer Vorzeit Piratenangriffe abwehren sollte. Einen wunderschönen Ausblick über die Insel und auf die Nachbarinseln kann vom Mirador del Rio genossen werden, der in den Klippen von Famara errichtet worden ist. Von hier aus können Besucher einen Blick auf die benachbarte Insel La Graciosa werfen.

Die schönsten Strände der Insel besuchen

Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten locken natürlich auch die schönen Strände zahlreiche Besucher auf die Insel Lanzarote. Einer der bekanntesten und beliebtesten Strände befindet sich in Arrecife, der heutigen Inselhauptstadt. Über einen wunderschönen, weißen Sandstrand verfügt El Reducto, der zu den schönsten Stränden von Arrecife zählt. Der Strand eignet sich auch für Familien mit Kindern, da es hier so gut wie keinen Wellengang gibt. Attraktiv für Surfer ist dagegen die Costa de Tinajo, wo jedes Jahr auch die Weltmeisterschaften in der Disziplin Surfen ausgetragen werden. Lanzarote ist eben eine Insel mit vielen Gesichtern, die sich für Erholungsurlaube, Erlebnistouren oder Surfausflüge anbietet. Hier kann man das Flair der kanarischen Inseln erleben.