Ein Symbol für die Teilung Deutschlands – das Brandenburger Tor im Herzen Berlins

Das Brandenburger Tor ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins und von ganz Deutschland. Wohl kaum ein Besucher Berlins kommt umhin, dieses Wahrzeichen zu besuchen. Doch, was weiß man allgemein von dem imposanten Bauwerk, das von der Quadriga gekrönt wird? Rund drei Jahre brauchte es, bis das Bauwerk schließlich fertiggestellt werden konnte. Als Ideengeber stand Carl Gotthard Langhans dahinter. Der deutsche Baumeister arbeitete im Auftrag der Fürsten und das Brandenburger Tor sollte als prachtvolles Schmuckstück am Ende der Allee stehen. 1791 wurde der Bau vollendet, der in Ansätzen an die Architektur der griechischen Antike erinnert. Der mittlere Säulengang war in früheren Zeiten nur Königen vorbehalten, doch dies hat sich heutzutage geändert.

Das Brandenburger Tor zählt zu den bekanntesten Bauwerken weltweit

9. November 1989, an diesem Tag war das Brandenburger Tor in allen Nachrichten zu sehen und wurde Teil der deutschen Geschichte. In den Säulengängen trafen sich Bewohner aus Ost und West, um die Wiedervereinigung Deutschlands zu feiern. Und auch nach diesem denkwürdigen Tag ist das 66 Meter breite Bauwerk immer wieder im Fernsehen zu sehen, wie etwa an Silvester oder bei diversen Großveranstaltungen. Jedes Jahr zieht es über 11 Millionen Besucher zum imposanten Tor, das auch auf vielen Geldstücken abgebildet ist. Die Siegesgöttin Viktoria thront hoch oben auf dem Tor, schicklich in eine Toga gehüllt. Immerhin gab es damals den ersten Eklat, als die Dame nackt auf das Tor gesetzt werden sollte. Ein Umstand, der den Königen so gar nicht passen wollte. Heute wacht sie über die Stadt, nach Verschleppung, Zerstörung und aufwändiger Restauration.

Eine Firma sorgt für die Sicherheit des Tors

Vandalismus, Schmierereien oder ähnliches werden generell nicht gerne am Brandenburger Tor gesehen. Eine Sicherheitsfirma achtet darauf, dass dem Bauwerk nichts geschieht. Insgesamt gibt es sechs Säulen, die 15 Meter hoch aufragen und insgesamt ist das Brandenburger Tor etwa 26 Meter hoch. Es ist ein beliebter Treffpunkt in der Stadt und wird oft genug auch als Kulisse für Reden von Staatsmännern aus aller Welt genutzt, wie etwa Ronald Reagan oder Barack Obama. Das Brandenburger Tor hat schon viel erlebt.

Karneval der Kulturen in Berlin – ein Fest, das Hunderttausende in seinen Bann zieht

Seit 1996 findet der Karneval der Kulturen in Berlin statt und das immer rund um das Pfingstwochenende. Doch, was war eigentlich der Grundgedanke hinter diesem großen Volksfest? Alles ging damals von der Werkstatt der Kulturen aus und im Mittelpunkt sollte der interkulturelle Austausch zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen gehen. Immerhin gibt es heutzutage viele Nationen, die in Berlin leben und ihre ganz eigene Kultur haben. Und der Karneval der Kulturen sollten diesen Nationen eine Bühne und die Gelegenheit geben, ihre Kultur einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Aus einem kleinen Fest hat sich eine große Veranstaltung entwickelt, die ein buntes, abwechslungsreiches Programm zu bieten hat.

An allen Tagen wird kein Eintritt verlangt

Dieses Jahr fand der Karneval der Kulturen, kurz KdK, vom 6. bis 9. Juni statt und Mittelpunkt des Geschehens war wieder der Stadtteil Kreuzberg. Neben zahlreichen Tanzgruppen gab es auch jede Menge Musik, wobei nicht nur bekannte Künstler oder Gruppen auftraten. Der KdK legt Wert auf die Förderung von jungen Talenten und viele Newcomer konnten den Karneval der Kulturen als Sprungbrett für ihre Karriere nutzen. Über vier Tage können Besucher die Veranstaltungen besuchen und ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Denn schließlich steht bei allen Events die Gemeinschaft zwischen den Nationen im Mittelpunkt. Es handelt sich sozusagen um eine friedliche Demonstration mit viel Musik, Tanz und Theater.

Der alljährliche Umzug ist der Höhepunkt des Festes

Immer am Sonntag findet der große Umzug statt, an dem meistens über 80 Gruppen teilnehmen. Die meisten Gruppen kommen dabei aus Berlin, aber es gibt immer auch wieder interessante Gastgruppen, die eingeladen werden. Und die Gruppen können auch gleich noch am Wettbewerb teilnehmen und eine der sieben Auszeichnungen gewinnen. Vergeben werden diese für die schönsten Wagen, die besten Gesamtformationen und und für herausragende Kinder- und Jugendgruppen. Zu den Preisträgern in diesem Jahr gehörten unter anderem Sri Lanka Association e.V., Ghettowhisperers und Charlottes Boogie Stube. Und auch die kleinen Teilnehmer kommen nicht zu kurz und seit etlichen Jahren gehört ein großer Kinderkarneval zum Programm dazu. Nicht nur für Kinder ein Fest für die Augen.

Reisesouvenirs aus aller Herren Länder – eine bleibende Erinnerung an den letzten Urlaub

Viele Urlauber wollen auch nach der letzten Reise noch etwas in der Hand halten, was sie an die schöne Zeit erinnert. Genau aus diesem Grund liegen Reisesouvenirs so hoch im Kurs, auch als nettes Mitbringsel für Freunde oder Familie. Doch, was gibt es eigentlich für Souvenirs? Meistens unterscheiden sich die Souvenirs hinsichtlich des Landes, aus dem sie kommen. Beliebt sind vor allen Dingen Schlüsselanhänger, Autoaufkleber oder Anstecknadeln. In den meisten Fällen steht der Name der jeweiligen Stadt, Region oder des Landes auf den Erinnerungsstücken. Und noch ein Trend hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt: T-Shirts mit speziellen Aufdrucken. Immer wieder sieht man dann Touristen mit Sprüchen wie „I love London“ herumlaufen.

Originelle Reisesouvenirs sind gefragt wie noch nie

Gerade in südlichen Ländern findet man praktisch an jeder Ecke die kleinen indischen, pakistanischen oder iranischen Souvenirläden. Dort wird alles angeboten, angefangen von Taschen über Schmuck bis hin zu Feuerzeugen. Handeln ist dabei nicht nur erlaubt, sondern auch ausdrücklich erwünscht. Aber es muss nicht immer nur ein gekauftes Souvenirs sein, denn vielen Urlaubern reichen auch die selbst gesammelten Muscheln aus. Wer ganz viel Glück hat, findet vielleicht sogar ein großes, besonders seltenes Exemplar. Auch Sand ist ein beliebtes Mitbringsel und sei es nur, um den Freunden ein Stück des Traumstrandes zeigen zu können.

Vorsicht vor verbotenen oder gefährlichen Mitbringseln

Im Ausland können Touristen mittlerweile fast alles kaufen und mitnehmen. Doch für manche Reisende hört der Spaß dann spätestens bei der Zollaufsicht auf. Besondere Vorsicht ist bei Pflanzen und Tieren geboten, die auf der Liste bedrohter Arten stehen. Und dazu gehören viele der exotischen Reisesouvenirs. So ist es beispielsweise verboten, Figuren aus Elfenbein oder speziell präparierte Korallen einzuführen. Auch präparierte Insekten, die gerade in asiatischen Ländern sehr beliebt sind, stehen auf der Liste und, wer bei der Einfuhr erwischt wird, muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Gleiches gilt übrigens auch für vermeintliche Markenware, die sich später als Fälschung herausstellt. Die Einfuhr ist generell strafbar, allerdings wird bei einem einzelnen T-Shirt oder einer Uhr meistens bei der Zollkontrolle ein Auge zugedrückt.

Fünf Highlights unter den deutschen Festivals – was im Sommer noch so alles kommt

Wer in Deutschland in diesem Sommer etwas erleben möchte, ist in jedem Fall richtig. Es gibt zahlreiche Festivals und andere Events, die sich generell immer lohnen und für jeden Geschmack etwas bieten. Und damit sind nicht immer nur die Public-Viewing Events während der Fußball-WM gemeint. Das Musik-Festival Splash beginnt genau dann, wenn das Fußball-Spektakel endet. Ganz in der Nähe von Dessau findet dieses Festival statt und zwar vom 11. bis 13. Juli. In diesem Jahr werden Musikgrößen wie Cro, Eko Fresh oder Fünf Sterne Deluxe erwartet. Lust auf Meer und ganz viel gute Musik? Das Deichbrand Festival, welches vom 17. bis 20. Juli auf dem Seeflughafen Cuxhaven stattfindet, ist ein weiteres Highlight in diesem Sommer. The Prodigy oder Jan Delay werden erwartet und sollen für gute Stimmung unter den Festivalbesuchern. Und das alles vor einer traumhaften Kulisse.

Klassische Musik unter freiem Himmel

Als drittes Highlight ist in jedem Fall das Classic Opern Air am Gendarmenmarkt zu nennen, das vom 3. bis 8. Juli in Berlin stattfindet. Bereits im Jahre 1992 nahm dieses besondere Festival, das von viel Feuerwerk und anderen Attraktionen begleitet wird, seinen Anfang. Klassische, aber auch moderne Musik steht auf dem Programm, interpretiert von international bekannten Künstlern. Traditionell wird das Konzert durch die First Night eröffnet und gleich am nächsten Tag, dem 4. Juli, folgt ein weiteres Highlight, das unter dem Motto Classic Ladies steht.

Mehr Sport vor traumhafter Kulisse erleben

der Kitesurf World Cup auf Sylt kann als viertes Highlight gesehen werden, das vom 1. bis 6. Juli auf der Nordseeinsel stattfindet. Zu dieser Zeit trifft sich hier die internationale Elite des Kitesurf-Sports und gibt ihr Können zum besten. Verschiedene Disziplinen werden gezeigt, wie etwa Freestyle und die ganze Veranstaltung wird durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet. Wer sich lieber selber sportlich betätigen möchte, sollte am 13. Juli nach Berlin fahren. Zu dieser Zeit findet in der Hauptstadt der Ironman statt, ein Wettkampf, welcher die Teilnehmer vor besondere Herausforderungen stellt. Laufen, Radfahren und Schwimmen stehen auf dem breit gefächerten Programm, letzteres sogar im Tegeler See.

Der Eiffelturm in Paris – mehr als nur ein Wahrzeichen aus vergangenen Zeiten

Im Jahre 1889 wurde der Eiffelturm anlässlich der Weltausstellung errichtet und noch heute bestimmt er das Stadtbild von Paris. Er ist mit einer der Gründe, warum es so viele Touristen jedes Jahr in die französische Hauptstadt zieht. Und dabei verbirgt sich viel mehr hinter dem Konstrukt aus Stahl und Eisen. Bereits während des Baus wurde der Turm, oder das Stahlmonster wie ihn viele nannten, als Konstrukt des Teufels bezeichnet. Es gab sogar Pläne, ihn bereits nach 20 Jahren wieder ab zu reißen. Doch dies konnte nicht durchgesetzt werden und heutzutage gehört das über 300 Meter hohe Bauwerk zu den berühmtesten auf der ganzen Welt. Den Namen verdankt die Eiserne Dame, wie sie auch gerne von den Franzosen genannt wird, ihrem Erbauer Gustave Eiffel. Dieser war allerdings nicht der kluge Kopf hinter dem Ganzen.

Maurice Koechlin und Emile Nougier waren die Architekten des Eiffelturms

Den Zuschlag im Wettbewerb ging fast sofort an den Entwurf des Eiffelturms und bereits kurze Zeit später wurde mit dem Bau begonnen. Über 10.000 Tonnen Gesamtgewicht kann der Turm vorweisen und etwa 1.700 Stufen verteilen sich auf die Gesamtlänge. Bereits bei der Konzeption wurde auf verschiedene Dinge geachtet, denn immerhin sollte das imposante Bauwerk auch den Naturgewalten trotzen können. Sogar schwere Stürme kann er ohne Probleme überstehen, denn schließlich verfügt das Bauwerk über die größtmögliche Winddurchlässigkeit. Sollte ein Sturm mit bis zu 180 km/h über den Turm hinwegfegen, so neigt sich die Spitze lediglich um etwa zwölf Zentimeter.

Die Verwendung als Sendemast besiegelte das Schicksal des Eiffelturms

Als die ersten Pläne laut wurden, den Turm zu entfernen, schaltete sich der Erbauer ein, dessen Konzession für die Nutzung zuvor abgelaufen war. Er wagte den Versuch, den Eiffelturm als Sendemast zu nutzen und es gelang. Fortan war der Eiffelturm der höchste Sendemast auf der ganzen Welt und die Pläne für einen Abriss waren endgültig vom Tisch. Rund sechs Millionen Menschen besichtigen den Eiffelturm jedes Jahr, sei es von Außen oder auf einer der beiden Aussichtsplattformen. Besonders beliebt ist die spezielle Illumination in den Abendstunden, ein unvergessliches Schauspiel.

Camping im Sommer – so entspannend und abwechslungsreich kann Urlaub sein

Camping ist für viele Menschen der Inbegriff von Urlaub, bedeutet es doch, in den eigenen vier Wänden zu sein und eine ungeahnte Freiheit genießen zu können. Gerade in den Sommermonaten zieht es viele Urlauber auf die Campingplätze, die sich nicht nur auf Deutschland oder Europa begrenzen, sondern über die ganze Welt verteilen. Der Vorteil ist, dass sich ein Camping-Urlaub grundsätzlich für jedes Budget eignet. Es gibt die Möglichkeit, auf Luxus-Campingplätzen oder einfach ausgestatteten Plätzen Urlaub zu machen. Es gibt viele Campingplätze, die direkt am Meer oder an einem See liegen und über einen eigenen Badestrand verfügen. So kann der Sommerurlaub auf dem Campingplatz für jeden Geschmack etwas bereithalten.

Sommer ist die Zeit der Camper

Bereits im April fängt die Saison an und die Campingplätze füllen sich. Wer sich mit dem Gedanken trägt, im Sommer seinen Urlaub auf dem Campingplatz zu verbringen, sollte seinen Stellplatz schon weit im Vorfeld reservieren. Sonst könnte es sein, dass die besten Stellplätze weg sind. Dies gilt besonders für einen der beliebtesten Plätze in Italien und ganz Europa, dem Marina di Venezia. Wer hier im Sommer noch kurzfristig einen Platz ergattern möchte, hat nahezu keine Chance. Die rund 3.000 Stellplätze sind heiß begehrt. Doch auch für viele deutsche Campingplätze sind frühzeitige Reservierung vor dem Sommerurlaub angebracht.

Glamping heißt der neue Trend

Glamour und Camping, das sind die beiden Wörter, aus denen sich der Begriff Glamping zusammensetzt. Daraus lässt sich schon schließen, wie edel und elegant sich diese Variante des Campings gestaltet. Ungewohnten Komfort erhalten die Urlauber beispielsweise im Camp Silver, das auf der Insel Texel in Holland liegt. Auf dem Platz stehen ausschließlich Airstream-Wohnwagen, die keinen Komfort vermissen lassen. Es gibt Fußbodenheizung, Schlafzimmer mit großen Panoramafenstern und das alles in idyllischer Natur. Und Glamping gibt es auch in Deutschland, wie etwa bei Eurocamping Zedano, ganz in der Nähe eines wunderschönen Ostseestrandes. Camping im Sommer bietet Abwechslung für jeden Geschmack und eignet sich für Familien mit Kindern, verliebte Pärchen oder auch Alleinreisende. Auf den meisten Campingplätzen herrscht eine rege Gemeinschaft und es wird ein interessantes Unterhaltungsprogramm geboten.

Eine kulturell interessante Stadt – Curitiba hat seinen Besuchern viel zu bieten

Curitiba ist die Hauptstadt von Parana, einem Bundesstaat im Süden von Brasilien. Sie zählt zu den größten Städten in Brasilien und ist ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum in dieser Region. Das Stadtbild wird von multikulturellen Einflüssen geprägt, bedingt durch die vielen Einwanderer, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Curitiba kamen. Genau in dieser Stadt war es auch, dass die erste Universität in Brasilien gegründet wurde und zwar im Jahre 1913. Und, was hat Curitiba seinen Besuchern alles zu bieten? Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Catedral Basílica de Nossa Senhora de Luz, die den Mittelpunkt der Stadt bildet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche erbaut und der Platz vor der Kirche ist ein beliebter Treffpunkt. Und, wer einen kleinen Shopping-Bummel unternehmen möchte, sollte in jedem Fall der Rua das Flores einen Besuch abstatten.

Ein lebendiges Nachtleben ist eines der Aushängeschilder von Curitiba

Largo da Ordem, so heißt das historische Zentrum der Stadt Curitiba und genau dort spielt sich auch an den langen Abenden das Leben ab. Es gibt viele Restaurants und aufregende Nachtclubs, die ein abwechslungsreiches Programm bieten. Und immer wieder findet sich zwischen den Bars historische Gebäude, wie etwa Casa Romário Martins, das im 18. Jahrhundert erbaut worden ist. Wer mehr über die Geschichte der brasilianischen Eisenbahn erfahren möchte, sollte in jedem Fall dem Museu Ferroviário einen Besuch abstatten. Das Museum ist Teil eines großen, modernen Shopping-Centres, das gleichzeitig mit einer Menge Attraktionen lockt.

Lust auf einen entspannten Theaterbesuch?

Das Teatro Paiol gehört zu den schönsten Theatern von Curitiba und wurde 1971 eröffnet. Bis heute finden in dem imposanten Bau interessante Aufführungen statt. Und es gibt in der Stadt noch ein ganz besonderes Theater und zwar das Teatro Guaíra, das am Platz Praca Santos Andrade liegt. Es zählt zu den größten Theaterbauten in ganz Lateinamerika. Nicht nur Aufführungen in brasilianischer Sprache, sondern auch viele Stücke in Englisch stehen auf dem abwechslungsreichen Spielplan. Curitiba ist eine wunderschöne, historisch geprägte Stadt in Brasilien, die nicht nur in einer malerischen Umgebung liegt, sondern auch durch moderne, variantenreiche Attraktionen überzeugen kann.

Cuiaba: Die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt von Mato Grosso erleben

Cuiaba, so heißt die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso. Diese Stadt ist eine Besonderheit, stellt sie doch den geografischen Mittelpunkt von Südamerika dar und ist Austragungsort während der Fußball-WM. Viele Touristen kommen während des Jahres nach Cuiaba, um sich unter anderem die beeindruckenden Kirchen anzusehen. Dazu gehört die Rosario-Kirche, die im 18. Jahrhundert errichtet worden ist. Der barocke Baustil der Kirche fällt sofort ins Auge und eines der Highlights ist der goldene Altar im Inneren der Kirche. Ein weiteres sakrales Bauwerk ist die Igreja Nossa Senhora do Bom Despacho, die stilmäßig gesehen eine Hommage an die französische Kirche Notre Dame darstellt.

In Cuiaba ist ein Ausflug in die Steinzeit möglich

Auf dem Stadtgebiet von Cuiaba befindet sich das Pedras-Ramis-Bucair Museum, in dem mehr als 4.000 Exponate zur Archäologie des Landes ausgestellt sind. Der Höhepunkt der Ausstellung ist das Skelett eines Tyrannosaurus, das über 120 Millionen Jahre ist. Mehr über die Geschichte Brasiliens können Besucher im Rondon-Museum erfahren, in dem sich alles um den Entdecker Candido Rondon dreht, der unter anderem das westliche Amazonasbecken erforscht hat. Und, was hat Cuiaba seinen Besuchern noch zu bieten? Es gibt einige schöne Plätze, die ganz in der Nähe zu finden sind. Nicht umsonst gilt Cuiaba als Tor zum Pantanal, einem der größten Feuchtgebiete im Binnenland weltweit. Seit 2000 gehört das Pantanal zum UNESCO Weltkulturerbe und bietet einen Einblick in die Arten- und Pflanzenvielfalt Brasiliens.

Über 665 Vogelarten können im Pantanal bewundert werden

Das Pantanal gilt als eines der letzten Naturparadiese dieser Erde und erstreckt sich über eine Fläche von rund 230.000 km². Das macht es fast so groß wie ganz Westdeutschland. Riesenotter, Sumpfhirsche und Jaguar gehören zu den Bewohnern und als Symbol des Feuchtgebiets gilt der Riesenstorch Jabiru. Eine der wichtigsten Lebensadern des Gebiets und der Stadt ist der Fluss Rio Cuiaba, dessen Ufer Anlaufpunkte für Viele sind. Durch die gute Infrastruktur und den nahe gelegenen Flughafen ist es leicht, andere Regionen des Landes zu erreichen, was Ciuaba zu einem idealen Reiseziel werden lässt. Und das nicht nur während der spannenden, aufregenden WM.

Sao Paulo in Brasilien – eine der größten Städte der Erde

Im Südosten Brasiliens liegt die größte Stadt des Landes, Sao Paulo, in der rund 20 Millionen Einwohner leben. Dies lässt sie zu einer der größten Städte der Welt werden. Multikulturelle Einflüsse prägen die Stadt, bedingt durch die lange Einwanderungspolitik und Sao Paulo ist eines der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Zentren des Landes. Und, ganz nebenbei, hat Sao Paulo noch viele Highlights zu bieten, die bei einem Besuch in der Stadt keinesfalls ausgelassen werden sollten. In der Stadt steht die viertgrößte neugotische Kathedrale weltweit, die den Namen Catedral da Sè trägt. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Bau vollendet und schließlich geweiht. Die Krypta und die Gemälde von José Wasth Rodrigues sind Anziehungspunkte im Inneren der Kathedrale.

Ein Stück Frankreich in Brasilien

Das Museu Paulista ist eines der wichtigsten und auch bekanntesten Museen der Stadt. Vom Baustil und der Erscheinung her erinnert es an das französische Versailles. Es ist ein Denkmal für die Unabhängigkeit des Landes und kann nicht nur durch seine imposante Fassade überzeugen. Im Inneren befindet sich eine große Sammlung mit über 100.000 Exponaten. Kunst- und Kultur steht dabei im Vordergrund, meistens mit einem Bezug zur regionalen Geschichte. Und auch ein Museum für moderne Kunst gibt es in Sao Paulo und zwar das Museo de Arte Moderna de Sao Paulo, eines der größten seiner Art in ganz Lateinamerika. Auch Gemälde von Chagall oder Picasso können bewundert werden.

Einen Ausflug nach Japan wagen

Einer der buntesten und quirligen Stadtteile von Sao Paulo ist Liberdade, das allgemein als Japantown bezeichnet wird. Hier leben sehr viele Japaner, was es zu einer der größten japanischen Gemeinden außerhalb Asiens werden lässt. Noch farbenfroher geht es nur während des Karnevals in Sao Paulo zu, wenn sich die verschiedenen Sambaschulen die Ehre geben. Nur die beste Sambaschule kann gewinnen und zwar mit der schönsten Kostümierung sowie der besten Choreographie. Am Freitag vor Aschermittwoch beginnt der Karneval in Sao Paulo und zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern in seinen Bann. Sao Paulo hat viel zu bieten, angefangen von Kultur über Geschichte bis hin zu imposanten Bauwerken.

Eine Reise zur zweitgrößten Stadt in Brasilien – Rio de Janeiro hat viel zu bieten

Im Südosten von Brasilien, genauer gesagt in der Bucht von Guanabara, liegt die aufregende Stadt Rio de Janeiro. Bis 1960 war Rio noch die offizielle Hauptstadt Brasilien, wurde dann aber von Brasilia abgelöst. Der Zuckerhut gilt, zusammen mit der Christusstatue auf dem Corcovado, zu den Wahrzeichen Rios und überragt die Stadt. Über 395 Meter ragt Zuckerhut an der Bucht in die Höhe und diente bereits als Kulisse für einen James Bond Film. Eine Seilbahn bringt Besucher auf den Gipfel des Pao de Acucar. Empfehlenswert ist ein Besuch auf dem Zuckerhut, wenn die Sonne in der Bucht versinkt. Doch, Rio de Janeiro hat seinen Besuchern viel mehr zu bieten.

Das unvergleichliche Lebensgefühl an der Copacabana

Die Copacabana gehört nicht nur den bekanntesten Stränden in Rio de Janeiro, sondern ist in der ganzen Welt berühmt. Über vier Kilometer erstreckt sich der feine Sandstrand direkt am Atlantischen Ozean und von der Luft aus gesehen zeigt sich die ganze Pracht des halbmond-förmigen Strandes. Nicht nur Sonnenbaden ist an der Copacabana möglich, sondern auch diverse sportliche Aktivitäten. Dazu zählen Beachvolleyball und Fußball. Und auch auf das Aussehen wird hier geachtet und die Strandnixen laufen in Tangas und ohne Bikini-Oberteil herum. Weitere beliebte Strände Rios sind Ipanema und Leblon, an denen die typische brasilianische Leichtigkeit erlebt werden kann.

Der Botanische Garten gehört zu den schönsten auf der ganzen Welt

Bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde mit der Errichtung des botanischen Gartens in Rio de Janeiro begonnen. Und heutzutage ist es eine der wichtigsten Ruheoasen der Stadt, die ihren Besuchern einige Überraschungen zu bieten hat. Dazu zählen wunderschöne Rosengärten, exotische Orchideen und seltene, fleischfressende Pflanzen. Doch, das ist noch nicht alles, denn es gibt auch zahlreiche Kulturstätten auf dem Gelände. Das Kuhlmann Museum gewährt Besuchern einen Einblick in das Leben und Wirken des bekannten brasilianischen Botanikers, der viele Jahre lang den botanischen Garten geleitet hatte. Und, wer einmal in Rio de Janeiro ist, sollte in jedem Fall das farbenfrohe Künstlerviertel Santa Teresa besuchen. So vielfältig können Reisen nach Rio de Janeiro sein.