Urlaub in Indien – was Reisende beachten sollten

Nicht umsonst heißt es: Andere Länder, andere Sitten! Und das gilt auch für Indien, ein Land voller Schönheit, Mystik und tief verwurzelten Traditionen. Die Bevölkerung Indiens gilt als sehr gastfreundlich, aber dennoch sollte man einige Dinge beachten, um nicht unangenehm aufzufallen. Zur Begrüßung wird nicht die Hand gereicht. Die Hände werden in Brusthöhe aneinander gelegt und traditionell wird Namaste gesagt. Übersetzt bedeutet dieser Ausspruch etwa „Ich verbeuge mich vor dir“, wird aber als das normale „Guten Tag“ benutzt und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit verwendet werden. Anders sieht die Begrüßung dagegen bei Geschäftsterminen aus, denn in diesem offiziellen Rahmen gehört das Händeschütteln einfach dazu.

Auch auf die passende Kleidung sollte Wert gelegt werden

Nicht nur die Umgangsformen spielen in Indien eine große Rolle. Gleiches gilt auch für die Kleidung. Kurze Röcke oder ärmellose Oberteile bei Frauen werden generell nicht gerne gesehen, was mit der Kultur Indiens zusammenhängt. Auch kurze Hosen sollten generell nicht getragen werden. Bei den meisten Urlaubsreisen ist der Fotoapparat immer dabei, doch in Indien gibt es Bereiche, in denen das Fotografieren nicht erlaubt ist. Brücken, Flughäfen, militärische Anlagen oder auch Bahnhöfe dürfen generell nicht fotografiert werden. Bei historischen Gebäuden, wie etwa Tempeln oder ähnlichem, muss vorher eine Genehmigung für Fotos beantragt werden. Dies klingt zwar ziemlich umständlich, kann aber hohe Strafen vermeiden. Allerdings ist die Genehmigung auch mit einem kleinen Geldbetrag verbunden. Vor dem Betreten der Tempelanlagen sollten die Schuhe ausgezogen werden.

Die Tischsitten sind anders als in Europa

Bei einem Restaurantbesuch sollten Europäer daran denken, dass es nicht gern gesehen wird, wenn man sich am Tisch die Nase putzt. Völlig normal ist es dagegen, Zahnstocher oder ähnliches zu benutzen, um sich gut sichtbar für alle den Mundraum zu reinigen. Auch Ausspucken nach dem Essen wird als üblich angesehen. Reisende, die in einem Privathaushalt zu Gast sind, sollten vor Betreten des Hauses die Schuhe ausziehen und beim gemeinsamen Essen die Speisen nur mit der rechten Hand weitergeben. Die linke Hand wird in Indien generell als unrein angesehen. Indien ist ein interessantes Land, das Wert auf Sitten und Tradition legt.

Die schönsten Ecken im eigenen Land entdecken – so schön kann Deutschland sein

Es gibt viele Orte und Plätze in Deutschland, die über eine ganz eigene Schönheit und einen besonderen Zauber verfügen. Nicht umsonst machen viele Deutsche im eigenen Land Urlaub, um die schönsten Ferienregionen ganz für sich alleine entdecken zu können. Doch, wo ist Deutschland denn nun am schönsten? Die Insel Mainau, mitten im Bodensee gelegen, gehört unbestritten zu den schönsten Plätzen in Deutschland. Der Bodensee wird von den Anwohnern liebevoll als schwäbisches Meer bezeichnet und hat ganz besondere Ecken zu bieten. Die Insel Mainau bekannt für ihre malerischen Gärten und die unglaubliche Blumenpracht. Gerade im Frühling und in den Sommermonaten ist die Blumeninsel Mainau definitiv einen Besuch wert.

Ein Ausflug zum tiefsten, deutschen Gebirgssee

Der Walchensee liegt in Bayern und ist nicht nur der größte, tiefste Gebirgssee Deutschlands, sondern auch einer der schönsten. Türkisblau glitzert das Wasser und man kann an den meisten Stellen bis auf den Grund schauen. In den Sommermonaten können Wassertemperaturen bis zu 21° erreicht werden, was den See auch so attraktiv für Wassersportler aller Art werden lässt. Und auf dem Grund locken zahlreiche Flugzeug- oder Autowracks Taucher aus ganz Deutschland und Europa an. Grüne Berge und seltene Orchideenarten erwarten die Besucher im Biosphärenreservat Rhön, das in Hessen liegt. Es ist eine ideale Region für Wanderer, die auf der Suche nach Wegen sind, die durch eine nahezu unberührte Natur führen. Besonders an dieser Region ist, dass dort noch bis zu 48, teils seltene Orchideen wachsen.

Außergewöhnliche Naturparadiese locken in ganz Deutschland

Vor den Toren der Hansestadt Hamburg beginnt das so genannte Alte Land, das sich bis heute seinen ursprünglichen Charme erhalten hat. Entlang der Elbdeiche gibt es zahlreiche Radwege, die sich auch für Inline-Skater anbieten. Es gibt aber auch zahlreiche Wanderwege, die an alten Windmühlen, wunderschönen Obstgärten und verwunschenen Fachwerkhäusern vorbeiführen. Eine ganz besondere Attraktion ist die Altländer Bimmelbahn, die gerade auch für einen Ausflug mit der ganzen Familie geeignet ist. So schön kann Deutschland sein und dafür muss es nicht immer nur ein Besuch in den deutschen Großstädten sein. Warum also in die Ferne schweifen?

Kreativurlaub gibt es in verschiedenen Ausrichtungen – so kreativ kann Urlaub sein

Ob Malferien, Töpfern in der Toskana oder Fotoreisen durch die Provence, Kreativurlaub ist die ideale Gelegenheit, um der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und vielleicht ungeahnte Talente zu entdecken. Reisende, die Spaß haben an handwerklicher Arbeit oder gerne kreativ arbeiten möchten, werden in dieser Art von Urlaub voll auf ihre Kosten kommen. Ein Kreativurlaub kann nicht nur die kreative Ader fördern, sondern auch für Erholung vom Alltag sorgen. Urlauber können ihren persönlichen Horizont erweitern und haben die Möglichkeit, völlig neue Lebensmodelle kennen zu lernen. Doch, was bedeutet Kreativurlaub überhaupt?

Workshops und Kurse machen einen Kreativurlaub aus

Unter Anleitung von speziell ausgebildeten Lehrern oder bekannten Künstlern können Urlauber den jeweiligen Bereich kennenlernen. Die Teilnehmer sind in Hotels, Gästehäusern oder Pensionen untergebracht, in denen dann auch der Unterricht oder die Kurse stattfinden. Und damit hört das Programm noch nicht auf. Vor Ort haben Kreativurlauber die Möglichkeit, die Region oder Stadt zu erkunden. Unterkunft, Verpflegung, Kurse und Führungen sind dabei schon bei den meisten Angeboten enthalten und müssen nicht zusätzlich noch gebucht werden. Nicht nur Zeichnen, Malen oder Fotografieren stehen im Fokus der Kreativ-Angebote, sondern auch musikalische Reisen. Ein musikalischer Kreativurlaub bietet eine Mischung aus entspannendem Urlaub und interessantem Musikunterricht. Egal, ob reiner Instrumenten-Unterricht oder intensive Stimmbildung, in dieser Sparte lässt sich für jeden Geschmack etwas finden.

Den eigenen Schmuck kreieren oder neue Skulpturen schaffen

Ob Dänemark, Schweden, Italien oder Spanien, die Vielfalt an Urlaubszielen im Bereich von Kreativurlaub könnte nicht größer sein. Im Prinzip können sich Interessierte als Erstes das passende Angebot aussuchen und sich dann noch für die jeweilige Region oder das Land entscheiden. Es gibt, neben den normalen Kreativ-Angeboten, auch Kochkurse, bei denen die Teilnehmer die Chance bekommen, die Geschmacksvielfalt der jeweiligen Region besser kennen zu lernen. Dabei stehen meistens nicht nur traditionelle Gerichte, sondern auch raffinierte Variationen. Ein Kreativurlaub kann lange im Vorfeld gebucht werden oder als spezielles Last-Minute-Angebot. So abwechslungsreich und vielfältig präsentiert sich die Auswahl im Bereich Kreativurlaub, der mit Gleichgesinnten verbracht werden kann. Es kann für jeden Geschmack das passende, kreative Angebot gefunden werden.

Die ungarische Hauptstadt ist bekannt für ihr aufregendes Nachtleben – ausgehen in Budapest

Budapest ist eine lebendige Metropole, in der immer etwas los ist. Über das Jahr verteilt gibt es zahlreiche interessante Konzerte und Veranstaltungen, die in der ganzen Stadt angeboten werden. Es gibt keine Sperrstunde in Budapest und so kann bis in die frühen Morgenstunden in den Bars oder Pubs gefeiert werden. Ein ganz besonderes Highlight ist das Partyschiff auf der Donau, das in den Abendstunden zu einer aufregenden Fahrt aufbricht. Es gibt eine Bar an Bord, an der leckere Drinks oder Cocktails genossen werden können. Auch Musik gibt es auf dem Schiff, das vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten entlang der Donau fährt. Einer der bekanntesten und beliebtesten Clubs der Stadt ist der E-Club, der bereits in den 60-er Jahren existierte. Heute ist es eine angesagte Disko und die legendären Schaumpartys zählen zweifelsohne zu den Highlights.

Studenten und junge Leute tummeln sich in den diversen Clubs

Eine Bar mit einem sehr jungen Publikum ist der School Club, der im vierten Stadtteil liegt. Die Preise für Drinks und kleine Snacks sind günstig, was den Club auch für Studenten so attraktiv werden lässt. Lust auf richtig gute Jazz-Musik? Dann kann ein Besuch im Cotton Club genau richtig sein. Die Einrichtung scheint noch aus längst vergangenen Zeiten zu stammen und man fühlt sich als Besucher in die Zeit von Al Capone zurückversetzt. Es werden kleine Gerichte angeboten und regelmäßig finden aufregende Jazz-Konzerte statt, bei denen nationale und internationale Künstler ihr Können unter Beweis stellen.

Aufregende Locations gibt es in Budapest genug

Einer der legendären Clubs der Stadt ist ohne Zweifel der Club Seven, der sich bereits früh einen Namen durch seine heißen Partys machen konnte. Auch heutzutage finden im Herzen von Budapest noch prickelnde Events statt und angeschlossen an den großen Nightclub ist auch eine elegante Bar. Und auch Freunde der E-Musik kommen in Budapest auf ihre Kosten. Der Bed Club ist bekannt für seine exzellente House und Electro Musik und wer genug getanzt hat, kann auf einem der Betten eine kurze Pause genießen. So abwechslungsreich präsentiert sich das bunte Nachtleben von Budapest.

Thermalbäder in Budapest – vielfältige Angebote erwarten die Besucher

Budapest ist die größte Kurstadt in ganz Europa und auf dem ganzen Stadtgebiet gibt es etwa 120 Thermalquellen, die sehr mineralstoffreiches Wasser haben. In jedem Stadtteil gibt es mindestens ein Thermalbad, das nicht nur zum Schwimmen, sondern auch für Anwendungen aller Art genutzt werden kann. Die meisten Bäder sind in historischen Bauten untergebracht, sodass Entspannung sogar mit Sightseeing kombiniert wird. Es gibt einige berühmte Bäder, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind. Das Rudas-Bad liegt direkt an der Donau und wurde bereits Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet. Heute gibt es in dem großen, historisch anmutenden Bad eine Physiotherapie-Abteilung, diverse Dampfbäder, ein Hallenschwimmbad und eine spezielle Abteilung im Bereich Rheumatologie. Das Thermalbad zählt zu den ältesten und schönsten von ganz Budapest, bedingt durch die große Kuppel mit farbigen Glasapplikationen.

Ein Jugendstil-Bad ist das berühmteste in ganz Budapest

Thermalbad und Schwimmbad in einem ist das Gellért-Bad, das früher Teil eines Hotels war und Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet worden ist. Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde das Bad wieder vollständig aufgebaut und erstrahlt heute wieder in neuem Glanz. Und die Angebote im Gellért-Bad sind groß. Neben dem großen Thermalbad gibt es ein Wellenbad, das Spaß für die ganze Familie bietet. Es gibt nicht nur gemeinsame Dampfbäder, sondern auch spezielle Einrichtungen für Männer oder Frauen. Es gibt eine Vielzahl an therapeutischen Maßnahmen, die in Anspruch genommen werden können. Dazu zählen Unterwasser-Traktionsbäder, medizinische Heilmassagen und Elektrotherapien. Das Gellért-Bad gilt als eines der wichtigsten Thermalbäder in der ganzen Stadt.

Und im Sommer locken die Strandbäder

Budapest hat nicht nur seine traditionsreichen Thermalbäder zu bieten, wie etwa Széchenyi-Bad oder Király-Bad, sondern auch moderne Strandbäder, die vielfältige Freizeitangebote zu bieten haben. Eines der größten ist das Palatinus Strandbad, das im Herzen der Stadt liegt. Auch dort gibt es ein großes Thermalbecken, in das etliche Rutschen hineinführen. Insgesamt gibt es neun unterschiedliche Becken und zusätzlich noch einen Rutschbahnen-Park. Interessierte haben die Möglichkeit, an diversen Surf-Kursen teilzunehmen oder sich einfach nur die Vorführungen anzuschauen. So aufregend vielfältig gestaltet sich das Angebot im Bereich der Thermal- und Heilbäder in Budapest.

Ein vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot erwartet die Besucher Budapests

Die Hauptstadt Ungarns ist nicht nur wegen ihrer vielen historischen Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern bietet seinen Besuchern auch ganz besondere Freizeitangebote. Über die Stadt verteilt gibt es rund 20 Frei- und Hallenbäder, in denen nicht nur Thermalkuren im Vordergrund stehen. Das Széchenyi Heilbad ist heutzutage eines der größten Bäder in ganz Europa und bietet Abwechslung für jeden Geschmack. Das Bad liegt inmitten des Stadtwäldchens und zu den Highlights zählen unter anderem ein Unterwasser-Strudel, ein Mitreiß-Korridor und zahlreiche Rutschen. Baden unter freiem Himmel ist im Lukács Bad möglich, das in der Nähe der Margit-Brücke liegt. Sprudelnde Geysire und Sprudelbetten gehören zum Angebot des Bades dazu. So entspannend kann ein Aufenthalt in Budapest sein.

Quad fahren in Budapest? Alles ist möglich in dieser Stadt

Neben den normalen Freizeitangeboten können Besucher auch ganz ungewöhnliche Freizeitangebote in Anspruch nehmen. Dazu gehört auch das Quad fahren, welches für Gruppen angeboten wird. Eine kurze Einführung gehört dazu und schon kann der Spaß auf vier Rädern losgehen. Wer mehr von der Geschichte der Stadt erfahren möchte, sollte dem 3D Theater einen Besuch abstatten. Die historische Zeitreise wird in exzellenter 3D-Qualität präsentiert und bietet sich auch für einen Ausflug mit Kindern an. Lust auf Nervenkitzel und Wettfieber? Dann kann ein Pferderennen genau richtig sein. Nicht nur die Rennen selber können besucht werden, zum Programm gehört auch eine Führung über die Rennbahn Budapests.

Budapest vom Wasser aus erkunden

Die lebendige, quirlige Metropole steckt voller Überraschungen und so können Besucher auch eine Schnellboot-Tour auf der Donau buchen. Rund 30 Minuten dauert die rasante Fahrt, vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Während der Fahrt ergibt sich immer wieder die Gelegenheit, atemberaubend schöne Fotos zu machen. Eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder ergeben wird. Es können aber auch Fahrten auf viel größeren Gefährten gemacht werden, denn in Budapest gibt es die Möglichkeit, auf einem speziellen Gelände mit Panzern zu fahren. Am Ende der Fahrt wartet dann ein kühles Bier auf die Fahrer. Budapest bietet seinen Besuchern ganz besondere Freizeitangebote, Touren und Führungen, die mehr bieten als nur bekannte Sehenswürdigkeiten, Galerien oder Museen.

Die Thermalstadt Budapest – bei einem Streifzug die wichtigsten Plätze und Bauten besuchen

Die Donau gilt als Lebensader der ungarischen Hauptstadt und entlang der Ufer reihen sich die bekannten Bauwerke der Stadt auf. Über weite Teile der Stadt erhebt sich beispielsweise der Gellértberg, der jahrelang als Treffpunkt der Hexen galt und um den sich zahlreiche Legenden rankten. Auf dem Berg thront die Zitadelle, ein imposanter Festungsbau, der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet worden ist und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Von den Zinnen aus haben Besucher einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Etwas weiter nördlich erhebt sich der Burgberg, in der Landessprache auch Várhegy genannt. Im Burgpalast, der eine wichtige Rolle in der wechselhaften Geschichte Budapests spielte, sind heute unter anderem zwei Museen untergebracht.

Insgesamt neun Brücken führen über die Donau

Das Stadtbild von Budapest wird wesentlich durch die vielen Brücken geprägt, welche über die Donau führen. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Kettenbrücke, welche die älteste aller Brücken ist und bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut worden ist. Sie gilt als nationales Symbol und wird gerne als Motiv auf Briefmarken oder Münzen verwendet. Etliche Mythen sind mit der imposanten Brücke verbunden. So soll beispielsweise der Bildhauer der Freitod gewählt haben, da er die Zungen der steinernen Löwen vergessen hatte. Wer genug von den vielen Sehenswürdigkeiten hat, kann einen Ausflug zur Margareteninsel machen. Die Erholungsinsel erhebt sich inmitten der Donau und spielte schon immer eine große Bedeutung in der Stadtgeschichte. Eine der Hauptattraktionen der Insel ist der Springbrunnen, dessen Wasserspiel mit Musik untermalt wird.

Entlang der Donau oder durch die Innenstadt spazieren 

Die Donaupromenade liegt in Pest und gehört zu einer der bekanntesten und beliebtesten Uferpromenaden in der ganzen Stadt. Die Promenade beginnt an der bekannten Kettenbrücke und führt bis zur modern anmutenden Elisabethbrücke. Von der Donaupromenade aus haben Besucher einen wunderschönen Blick auf die Budaer Burg und die Fischerbastei. Eine der beliebtesten Einkaufsmeilen in Budapest ist die Waitzener Gasse, die am Vörösmarty-Platz ihren Anfang hat. Hier befinden sich exklusive Geschäfte und kleine, gemütliche Cafés. Und in den Seitenarmen der Straßen befinden sich versteckte Innenhöfe, die einen ganz eigenen Zauber versprühen.

Die Schönheit der Thermalstadt Budapest entdecken – das erwartet Besucher

Budapest ist eine der interessantesten Weltstädte, die ihren Besuchern historische Sehenswürdigkeiten, ein aufregendes Nachtleben und eine große Vielzahl an Thermalbädern bietet. Budapest liegt entlang der Donau und wird vom Fluss in zwei Teile geteilt. Gerade in den Sommermonaten sind die Flussufer beliebte Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten reihen sich entlang der Donau auf, wie etwa die Universität oder der imposante Burgberg. Berühmt geworden ist Budapest in erster Linie aufgrund seiner Thermalquellen und bereits vor Jahrzehnten hat es Erholungssuchende aus aller Welt in die ungarische Hauptstadt gezogen. Eine der berühmtesten Adressen damals und heute ist das Gellért-Hotel mit integriertem Thermalbad. Das Hotel und auch das luxuriöse Bad haben sich ihren besonderen Charme über die Jahre weg erhalten können.

Viele Baustile vereinen sich in der Stadt

In Budapest gibt es keinen Baustil, der vorherrschend die Architektur bestimmt. Vielmehr bietet sich Besuchern ein interessanter Stilmix, der Budapest sein ganz eigenes Aussehen verleiht. Eines der ältesten Überbleibsel aus längst vergangen Zeiten ist auf dem Budaer Burgberg zu finden, der in Teilen noch aus dem Mittelalter stammt. Die meisten anderen Bauwerke in der Stadt stammen aus den Jahren zwischen 1860 und 1920, die Blütejahre der Hauptstadt. Wer auf der Suche nach Abenteuer ist, sollte dem Burgberg-Labyrinth einen Besuch abstatten. Die Gänge winden sich über eine Strecke von 1.200 m und das in einer Tiefe von 16 Metern. Es gibt diverse Führungen, die jeweils unter einem anderen Thema stehen.

Bars und Clubs bieten Ablenkung und gute Musik

Kaum einer weiß, dass Budapest allgemein auch als wichtige Musikstadt gilt und dies zeigt sich alleine schon an der aufregenden Musikszene. Und dabei wird nicht nur Wert gelegt auf moderne Klänge, sondern gerade die traditionellen Klänge treten wieder mehr in den Vordergrund. Dazu gehört auch die Klezmer-Musik, die ihren Ursprung im Osteuropa des 15. Jahrhunderts hatte. Im jüdischen Viertel Budapests gibt es mittlerweile eine große Klezmer-Szene, die von einer Reihe an jungen Musikern belebt wird. Eine ganz besondere Adresse ist das Musikschiff A 38, das auf der Donau liegt und nicht nur bei Touristen beliebt ist.

Grünes Reisen – ökologischer Urlaub im Einklang mit der Natur

Ökologische Reisekonzepte liegen im Trend, denn die Umwelt und das Klima nehmen in unserer Gesellschaft eine immer wichtiger werdende Stellung ein. Doch, was verbirgt sich eigentlich hinter diesen Konzepten und wie können grüne Reisen aussehen? In erster Linie geht es darum, den ökologischen Fußabdruck bei Reisen so klein wie möglich zu halten. Reisen mit dem Flugzeug gehören also generell nicht zur Variante des grünen Reisens, denn bei dieser Fortbewegungsart werden hohe Mengen an CO2 ausgestoßen. Viele Reiseveranstalter haben sich auf diesen Trend eingestellt und führen mittlerweile grüne Reisen in ihrem Programm. Und wer dennoch nicht auf eine Flugreise verzichten möchte, findet auch dafür passende Konzepte. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit, pro Flug eine Investition in diverse Klimaschutz-Projekte zu machen. Auf diese Weise können Reisende einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ökologisches Reisen bezieht sich nicht nur auf Ziele in Deutschland

Es ist möglich, die ganze Welt zu erkunden und dennoch ökologisch korrekt zu reisen. Zu den bekanntesten Anbietern in diesem Bereich zählen die Unternehmen greenmiles und My Climate. In vielen Hotels ist es auch möglich, einen Urlaub ganz ohne Auto zu verbringen. Der Autoschlüssel wird im Hotel angegeben und Gäste haben die Möglichkeit, Elektro-Scooter oder Go-Karts zu mieten. In den meisten Unterkünften, die auf sanften Tourismus ausgelegt sind, gibt es auch eine Auswahl an Fahrrädern, die umsonst ausgeliehen werden. Schonender für die Umwelt kann ein Urlaub kaum sein. In einigen Urlaubsregionen können Reisende völlig umsonst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wie etwa im Schwarzwald.

Öko-Discos liegen im Trend

Auch beim Ausflug ins Nachtleben spielt der grüne Gedanke eine Rolle und es gibt viele Diskos, die ihren Fokus auf ökologische Konzepte legen. Ein ganz besonderes Konzept wird im Temple Nightclub in San Francisco verwirklicht. Dort gibt es nicht nur die neueste Musik, die anfallenden Abfälle werden vielmehr zu hochwertigem Biodiesel verarbeitet. Fair Trade Bier wird dagegen im Butterfly Social Club ausgeschenkt, der im Herzen Chicagos liegt. Ganz anders ist der Ansatz im Rotterdamer Nachtclub Watt, wo Gäste mit exzessivem Tanzen Energie erzeugen können. So abwechslungsreich und gut für das Klima kann ökologisches Reisen sein.

Glanzvolle Eröffnungsfeier im Zeichen der Grimaldis – gestern begann das Treiben in Cannes

Gestern Abend wurden die Filmfestspiele in Cannes feierlich eröffnet und der Eröffnungsfilm stellte eine ganz besondere Heldin in den Vordergrund. Der Film Grace of Monaco, mit Nicole Kidman in der Hauptrolle, handelt von der Fürstin von Monaco. Grace Kelly, wie sie in ihrem Leben als Filmschauspielerin hieß, war eine faszinierende Persönlichkeit, die in allen Facetten im Film beleuchtet wird. Und gerade dies hat für Unfrieden im monegassischen Fürstenhaus gesorgt. Die monegassische Fürstenfamilie distanziert sich vom Film und man wird wohl kaum eines der Familienmitglieder während der Filmfestspiele in Cannes erblicken. Dies machte die Feier aber nicht weniger glanzvoll. Dabei nahm die große Liebesgeschichte zwischen Fürst und Hollywood-Sternchen gerade an der französischen Côte d’Azur ihren Anfang.

Viel Prominenz war bei der Eröffnung vertreten

Das Rennen um die Goldene Palme hat begonnen und es bleibt abzuwarten, welcher Film die Trophäe am Ende erhält. Der Film Grace of Monaco läuft, wie alle Eröffnungsfilme der letzten Jahre auch, außer Konkurrenz. Die Liste der Filme liest sich wie das Who-is-Who der internationalen Filmbranche. Die meisten Filme kommen aus dem eigenen Land und die französischen Filmemacher scheinen ihre Liebe zu Biografien entdeckt zu haben. Bertrand Bonello beispielsweise stellt seinen Film über den Modemacher Yves Saint Laurent vor. Hollywood-Filme sind eher in den Hintergrund getreten und dieses Jahr in Cannes nicht sehr stark vertreten. Anders sieht es bei Filmen aus Kanada oder Afrika aus. Noch nie wurden in Cannes so viele Filme aus diesen Ländern gezeigt, wie es in diesem Jahr der Fall ist.

Und wer sitzt dieses Jahr in der Jury?

Die Regiesseurin Jane Campion hat dieses Jahr den Vorsitz in der Jury und die Frau ist selber schon eine Legende für sich. Im Jahre 1993 schaffte sie es, sich als erste Frau die begehrte Goldene Palme zu ergattern. Damals für ihren Film The Piano. Entspannt schritt sie gestern über den roten Teppich in Cannes und schien sich sichtbar wohlzufühlen. Die Jury wird dieses Jahr von Frauen dominiert und neben Campion gibt es noch weitere große Namen, wie etwa Sofia Coppola oder Willem Dafoe.