Deutsche Freizeitparks bieten Abwechslung für jeden Geschmack

Freizeitparks verteilen sich über ganz Deutschland und sind nicht nur für einen Ausflug mit der ganzen Familie geeignet. Die Fahrgeschäfte bieten Nervenkitzel pur und nicht selten stehen verschiedene Bereiche unter einem Thema. Einer der bekanntesten Parks in Deutschland ist der Holiday Park in Rheinland-Pfalz, der in der Nähe von Haßloch liegt. Die Achterbahn BigFM Expedition GeForce ist eine der Hauptattraktionen im Park, der sich über 40 Hektar erstreckt. Wer einmal den freien Fall aus schwindelerregender Höhe erleben möchten, kann eine Fahrt im Anubis Free Fall Tower wagen. Da ist eine Erhöhung des Adrenalinspiegels garantiert. Und die kleinen Gäste können sich in Holly’s Kinderland amüsieren.

In die Welt der Feen oder Piraten eintauchen

Ob Feenland oder Abenteuer bei den Piraten, deutsche Freizeitparks könnten in ihrem Angebot nicht abwechslungsreicher sein. Nicht die reale Welt, sondern Mystik und Fantasie stehen im Vordergrund. Insgesamt 39 Fahrgeschäfte gibt es im Heide Park Resort, in der Nähe des niedersächsischen Soltaus gelegen. Im Vergleich zum Holiday Park ist der Heide Park um das Doppelte größer. Auf über 85 Hektar können Besucher mit einer der größten Holzachterbahnen der Welt fahren, die den Namen Colossos trägt. Gäste, die auf dem Gelände übernachten möchten, können aus einer Vielzahl von Angeboten wählen. Im Hotel Port Royal können Gäste wie Piraten nächtigen und alle Kajüten bieten Komfort auf höchstem Niveau.

Tiere in nahezu freier Wildbahn erleben – Serengeti-Park in Hodenhagen

Im Serengeti-Park in Niedersachsen haben Besucher die Möglichkeit, mit dem eigenen Auto oder einem Bus durch Teile des Safari-Parks zu fahren und Tiger, Kängurus, Elefanden und Co. bewundern. Eine besondere Attraktion im Park ist das Affenland, in dem über 20 Affenarten aus der ganzen Welt bestaunt werden können. Angeschlossen an den Tierpark ist ein Freizeitland, in dem es rund 40 Fahrgeschäfte gibt, wie etwa ein großes Riesenrad, in dem ein wunderschöner Ausblick genossen werden kann. In Legoland Deutschland können selbst Erwachsene wieder zu Kindern werden. Im Miniland können kleine Ausgaben von Städten oder bekannten Bauwerken aus der ganzen Welt bewundert werden. Und, wer etwas mehr Aufregung möchte, kann die Fahrgeschäfte im Legoland Deutschland bei Günzburg ausprobieren.

Gratis-Angebote in Barcelona entdecken – Reisen muss nicht immer teuer sein

Reisen in die spanische Metropole Barcelona haben natürlich ihren Preis, aber es gibt auch in dieser Stadt etliche Angebote, die für keinen Cent in Anspruch genommen werden können. Wer sich für die Kunst- oder Kulturgeschichte interessiert, sollte einem der vielen Museen einen Besuch abstatten. Es gibt etliche Museen, in denen kein Eintritt verlangt wird. Jeden Sonntag ab 15 Uhr ist beispielsweise der Eintritt im Museu Picasso und im Museu d’Història de Barcelona frei. Das Museu Nacional d’Art de Catalunya öffnet am ersten Sonntag im Monat seine Pforten und alle Besucher können kostenlos die verschiedenen Ausstellungen besuchen. Nicht immer muss Kultur auch viel Geld kosten.

Es gibt viele kostenlose Festivals und Veranstaltungen in Barcelona

Ende September findet Festes de la Mercé statt, ein Festival, das vier Tage dauert. Konzerte, Tanzveranstaltungen, Shows oder Feuerwerk sind für alle umsonst und die Straßen Barcelonas verwandeln sich in eine große Festmeile. Es gibt aber auch zahlreiche Veranstaltungen dieser Art, die in den Sommermonaten angeboten werden, wie etwa Festas Major de Gràcia. Lust auf einen leckeren Tapas, der kein Geld kostet? In der Bar Frankfurt Jose erhalten Gäste generell einen kostenlosen Tapas, wenn sie ein Bier bestellen. Und die Auswahl an Tapas ist groß und nicht nur auf das erste Glas beschränkt. Das gleiche Angebot können Gäste auch in der Bar Mingus in Anspruch nehmen.

An vielen Stadtstränden Barcelonas wird kein Eintritt verlangt

Zu den bekanntesten Stränden zählen Barcelonata, Icària und Mar Bella, einem der wenigen FKK-Strände in der Nähe Barcelonas. Wer keinen Liegestuhl mieten möchte, kann diese Strände ohne Eintritt besuchen und die spanische Sonne genießen. Mehr über die Besonderheiten der Stadt können Reisende auf einer interessanten Städtetour erfahren und diese werden zum Teil kostenlos angeboten. Barcelona Free Tours heißt in diesem Zusammenhang das Stichwort und die Tour durch bekannte Viertel ist für alle Teilnehmer frei. Allerdings ist es durchaus üblich, ein kleines Trinkgeld zu geben. Barcelona hat viele Plätze und Attraktionen zu bieten, die generell kein Geld kosten. Auf diese Weise kann der Aufenthalt in der inspirierenden Metropole angenehm und gleichzeitig kostengünstig gestaltet werden.

Reisen mit dem Hausboot – eine ungeahnte Freiheit genießen

Ein Urlaub auf einem Hausboot ist eine völlig neue Art, seine Ferien zu verbringen. Flexible Zeiteinteilung und die freie Wahl der Ankerplätze, das sind nur einige der Vorteile, die es haben kann, mit einem Hausboot unterwegs zu sein. Es gibt Hausboote in unterschiedlichen Größen und Varianten, von kleinen Dschunken bis hin zu großen Hausbooten, auf dem bis zu 14 Personen Platz finden können. Es gibt in Deutschland zahlreiche Wasserwege, die für das Befahren mit einem Hausboot zugelassen sind. In den meisten Fällen wird nur eine Charterbescheinigung verlangt und ein zusätzlicher Bootsführerschein ist nicht nötig. Und nicht nur in Deutschland ist dieses Prozedere normal, sondern auch in anderen Ländern, wie etwa Italien oder Frankreich. So können Urlauber mit einem Hausboot auch die Lagune von Venedig befahren.

Wohnung und gleichzeitig Transportmittel

Die Ausstattung variiert von Hausboot zu Hausboot, was auch mit der Größe zusammenhängt. Küche, Schlafraum und Bad gehören auf fast allen Booten zum Standard. Auf vielen Booten gibt es eine Heizung und kaltes oder sogar warmes Wasser. Hausboote können von der Ausstattung her mit Wohnwagen verglichen werden, nur dass sie eben nicht auf der Straße, sondern für auf dem Wasser fahren. Generell sind diese Art der Boote für den Verkehr auf Binnengewässern zugelassen und dürfen nicht von Personen gesteuert werden, die unter 18 sind. Die meisten Hausboote werden mit Motorkraft betrieben. Es gibt auch verschiedene Sondervarianten, die mit Pedalbetrieb ausgestattet sind.

Einfach den Anker auswerfen und die Sehenswürdigkeiten an Land entdecken

Wer einen Urlaub mit einem Hausboot wagt, kann die Reiseplanung ganz entspannt angehen. Reisende können an beliebigen Häfen anlegen, um beispielsweise zu einer Besichtigungstour an Land zu starten oder ein Restaurant zu besuchen. Bootsferien bieten sich für jeden Geschmack an und sogar für Familien ist ein Urlaub auf dem Hausboot geeignet. Es gibt zahlreiche Touren, die angeboten werden, bei denen ein Hausboot bereits im Preis enthalten ist. Nach einer kurzen Einweihung und einer Probefahrt kann die Reise schon losgehen. Wichtig ist es, die Route nach Beschaffenheit und Größe des Hausbootes auszuwählen. Es gibt einige Strecken, die nur für kleinere Boote ausgelegt sind.

Ein ganzes Museum rund um die Kartoffel

Im Jahre 1996 wurde das erste Kartoffelmuseum in München eröffnet und zieht seitdem viele Besucher an. In den wechselnden Ausstellungen dreht sich alles rund um das Gold der Erde und die Kartoffel wird aus dem Blickwinkel der Kunst und Kunsthistorie betrachtet. Auf diese Weise entstehen ganz neue Blickwinkel, in denen die Kartoffel gesehen werden kann. Das Highlight ist eine Bildersammlung, die aus Drucken, Zeichnungen oder auch Kupferstichen besteht. Insgesamt gibt es acht Themenbereiche, in die das Museum unterteilt ist und die sich jeweils mit einem anderen Schwerpunkt beschäftigen. In Raum 1 erfahren die Besucher mehr über die Geschichte, beginnend mit der Inka-Zeit bis hin zum essentiellen Nahrungsmittel weltweit.

Mehr über die Pflanzen oder den Anbau erfahren

Raum zwei und drei des Museums setzen sich mit dem Aufbau der Kartoffelpflanze und deren Anbau oder Ernte auseinander. Von der Blüte bis zur Knolle, alles wird detailliert beschrieben und ist nicht nur für Biologie-Fans oder Pflanzenliebhaber interessant. Etliche Kuriositäten, wie etwa die Axomama, können in der Raritätensammlung bewundert werden, eines der Highlights im Museum. Und natürlich wird im Museum auch ausführlich auf den Aspekt als Nahrungsmittel eingegangen. Im Ausstellungsraum Fürstenspeise und Arme-Leute-Essen wird näher auf dieses Thema eingegangen und im Mittelpunkt der Inszenierung steht die Frage, wie es die Kartoffeln vom reinen Überlebensmittel, zur Gourmet-Speise geschafft hat. Und andere Bilder zeigen, wie es im 19. Jahrhundert bereits die ersten Imbissstände mit leckeren Kartoffelspeisen gab.

Eine große Fachbibliothek wartet auf die Besucher

Es gibt nicht nur die normalen Ausstellungsräume, sondern auch eine große Bibliothek, in der es nur Fachliteratur rund um die Kartoffel gibt. Die Besichtigung und Nutzung der Bibliothek ist allerdings nur gegen Voranmeldung möglich. Für einen normalen Besuch im Kartoffelmuseum wird kein Eintritt verlangt, lediglich für die Führungen fällt eine geringe Gebühr an. Während eines Urlaubs in München sollte in jedem Fall dem Kartoffelmuseum ein Besuch abgestattet werden. Die verschiedenen Ausstellungen sind nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder interessant. Es gibt sogar ein Plakat, auf dem ein bekannter Hollywood-Star für den Erdapfel Werbung gemacht hat. Abwechslungsreicher und vielfältiger kann ein Museumsbesuch kaum sein.

Zu einer kulinarischen Reise in der bayrischen Stadt aufbrechen

Gerade die typisch bayrischen Spezialitäten stehen in vielen Münchner Restaurants auf der Karte, meisten kombiniert mit regionalen Bieren oder Weinen. Es gibt viele Insider-Tipps in der Gastronomie-Szene Münchens, die meist nur den Einwohnern bekannt und daher auch nicht so überlaufen sind. Eine traditionelle Atmosphäre empfängt die Gäste im neuen Wirtshaus Augustiner Klosterwirt, das im Herzen der Münchner Innenstadt liegt. Natürlich darf der Schweinsbraten auf der Karte nicht fehlen, es gibt aber auch noch etliche andere kulinarische Überraschungen, wie etwa die delikate Indische Linsensuppe. Liebhaber der französischen Küche kommen dagegen im Restaurant Le Stollberg auf ihre Kosten. Es stehen viele französische Gerichte auf der Speisekarte, wie etwa Boeuf à la Mode, die mit einer Prise bayrischer Deftigkeit gespickt sind.

Burger, Tapas und Thai-Curry – so abwechslungsreich kann die Gastronomie-Szene sein

Die Vielfalt der Restaurants und Cafés ist groß und das Angebot beschränkt sich nicht nur auf die Innenstadt. Eines der angesagtesten Stadtviertel ist Schwabing, in dem auch viele Jugendstilvillen stehen. Dort liegt auch das Restaurant MyThai Kitchen, das bekannt ist für seine exzellenten thailändischen Spezialitäten. Im Inneren des Restaurants herrscht eine ruhige Atmosphäre und warme Töne dominieren die Inneneinrichtung. Einen Ausflug in die Küche der italienischen Region Emilia Romagna können Gäste in der Hostaria Rò E Bunì wagen. Im gemütlichen, eher spartanisch eingerichteten Restaurant werden nur regionale Produkte verwendet. Zu den Spezialitäten zählen Ravioli in Salbeibutter oder der leichte, frische Zitronenkuchen.

Kulinarische Impressionen aus den Küchen dieser Welt

In der Maxvorstadt liegt das Restaurant Taste My Burger, bekannt für seine eigenwilligen Burger-Kreationen. Und die Speisekarte steckt voller interessanter Namen, wie etwa Indian Dreams oder Barbie’s Blackout. Das Taste My Burger ist ein echter Geheimtipp für einen schnellen, leckeren Burger zwischendurch. Spezialitäten aus der kantonesischen Küche stehen im Restaurant Frau Li auf der Speisekarte, das mitten im Westend liegt. Das chinesische Restaurant ist vor allen Dingen den Münchnern ein Begriff und nur wenige Touristen verirren sich in das asiatisch anmutende Ambiente. In München lohnt es sich in jedem Fall, die üblichen Touristenpfade zu verlassen, um auch die kleinen versteckten Plätze der Stadt zu entdecken.

Geheimtipps für die nächste Sightseeing-Tour in München

Die bayrische Landeshauptstadt hat mehr zu bieten als Frauenkirche, Allianz-Arena und Co. Es gibt viele versteckte Plätze, die voller Überraschungen stecken. Ganz in der Nähe der Allianz-Arena liegt die älteste Kirche Münchens, die bereits im 9. Jahrhundert erbaut worden ist. Bereits im 9. Jahrhundert wurde der Bau der Kirche im Stadtteil Fröttmaning beendet und noch heute kann der Baustil der Spätromantik bewundert werden. Eines der ältesten Gebäude der Stadt, der Löwenturm am Rindermarkt, wird heute von modernen Glasbauten umringt. Der Turm kann zwar in der heutigen Zeit nicht mehr bestiegen werden, stellt dafür aber ein imposantes Beispiel für längst vergangene Zeiten dar. Und der Löwenturm wird nur selten in Touristenführern erwähnt.

Der Münchner Geschichte auf die Spur kommen

Nicht nur die Prachtboulevards, wie Leopoldstraße oder Odeonsplatz sind einen Besuch wert. Etwas fernab der üblichen Touristenziele liegt die Viscardigasse, die im Volksmund auch als Drückebergergasse bezeichnet wird. Während der SS-Zeit war es bei vielen Münchnern Sitte, diese Gasse zu benutzen, um dem ansonsten fälligen Hitler-Gruß entgehen zu können. Wer genau hinschaut, kann auf dem Pflaster eine Spur entdecken, die an diese Zeiten erinnert. Ideal für eine kleine Verschnaufpause oder einen romantischen Spaziergang ist der Dichtergarten, der den offiziellen Namen Finanzgarten trägt. Entlang der verschlungenen Wege und Pfade sind zahlreiche Statuen von bekannten Persönlichkeiten der Stadt aufgestellt. So ist ein Lustwandeln in berühmter Gesellschaft möglich.

Kartoffel- und Feuerwehrmuseum bieten Abwechslung für jeden Geschmack

Im Jahre 1996 öffnete das erste Kartoffelmuseum Europas in München seine Tore und noch heute warten vielfältige Ausstellungen auf die Besucher. Das Museum liegt in der Grafinger Straße und Besucher erfahren, was alles aus der Wunderknolle gemacht werden kann. Eine Auswahl an historischen Löschfahrzeugen ist im Feuerwehrmuseum zu sehen, das direkt an der Hauptfeuerwache liegt. Besucher des Museums können sich in aller Ruhe über die Geschichte der Münchner Feuerwehr informieren. Etwas andere Exponate hat das Paläontologische Museum zu bieten. Dort können Mammuts, Säbelzahntiger oder prähistorische Riesenhirsche bewundert werden. Und noch zahlreiche andere Überraschungen warten auf die Museumsbesucher. Nicht nur für Ausflüge mit Kindern ein echter Geheimtipp für den nächsten Urlaub in München.

München als Stadt einmal ganz anders erleben

Die bayrische Landeshauptstadt ist mehr als nur Hofbräuhaus oder Liebfrauendom. Es gibt zahlreiche versteckte Plätze und Orte, die in kaum einem Touristenführer erwähnt werden. Und in der modernen, weltoffenen Stadt kommen immer neue Attraktionen hinzu. Wer eine Stadtführung der ganz anderen Art erleben möchte, hat in München Gelegenheit, an einer Segway-Tour teilzunehmen. Nach einer kurzen Einführung auf dem modernen Gefährt können Urlauber ganz entspannt durch die Stadt gleiten und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten für sich entdecken. Es gibt auch Stadtführungen der ganz anderen Art, die sich mit der schaurigen, teils mystischen Vergangenheit der Stadt auseinandersetzen. Dazu zählen beispielsweise Highlights wie Mit dem Nachtwächter unterwegs oder Kulinarischer Nachtwächter. Auch eine Hexen- oder Henkersstadtführung können Interessierte in München erleben.

Die schönsten Plätze der Stadt entdecken

Die Olympia-Alm, so heißt einer der höchsten Biergärten in der Landeshauptstadt, der umrahmt wird von einer wunderschönen Wald- und Wiesenlandschaft. Der Biergarten liegt auf der Anhöhe des Olympiabergs und schon alleine der Aufstieg auf die über 560 Meter hohe Plattform ist ein Erlebnis. Gerade in den Sommermonaten treffen sich hier die Münchner zu einer kühlen Maß. Eine Attraktion der ganz anderen Art sind die Prominentengräber auf dem Ostfriedhof, in dem zahlreiche bekannte Münchner ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Dazu zählen beispielsweise Rex Gildo oder Erni Singerl. Das Mooshammer Mausoleum, die Ruhestätte des bekannten Mode-Designers, ist bis heute eine Pilgerstätte für Fans aus aller Welt. Und im Krematorium auf dem Ostfriedhof werden jede Woche interessante Führungen angeboten.

Eine Reise der kulinarischen Art unternehmen

Es gibt viele Restaurants und Cafés in München, die einen Besuch wert sind und die fernab der sonst üblichen Touristenpfade liegen. Wohl das größte Schnitzel in ganz München wird im beliebten Gasthaus Steinheil serviert, das in der Nähe der Theresienstraße liegt. Aber nicht nur die regionalen Spezialitäten werden in der Landeshauptstadt serviert, auch internationale Küchen werden in den Restaurants angeboten, allen voran die italienische. Dies hängt unter anderem auch mit den vielen kulturellen Einflüssen in München zusammen. Und danach warten die vielen Museen auf einen Besuch, in denen es nicht nur um normale Kunst oder die bayrische Landesgeschichte geht.

Volksfeste, Prozessionen und ausgelassene Feiern im ganzen Land – Ostern in Italien

Italien ist ein Land, das generell schon von einer großen Lebensfreude bestimmt wird. Und das zeigt sich zu Ostern auf eine besondere Art und Weise. In jedem Fall ist das Osterfest anders als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern. Karfreitag wird in Italien nicht als Feiertag behandelt. Dennoch wird der Beginn der Ostertage an diesem Tag mit einer ruhigen Prozession eingeläutet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Leiden und das Sterben Christi. Der Leidensweg Christi, auf Italienisch auch Via Crucis genannt, wird mit dem Lichtweg verknüpft und das Tragen des Kreuzes wird von Tausenden von Lichtern begleitet. Die Feierlichkeiten finden ihren Höhepunkt an Ostersonntag, wobei die Nacht davor um Mitternacht die Glocken geläutet werden, um die Auferstehung Christi anzukündigen.

Osterlamm und Ei gehören zum italienischen Osterfest dazu

Ostern in Italien ist enger mit dem religiösen Glauben verknüpft als in anderen Ländern. Es gibt keine bunten, sondern nur gekochte, naturbelassene Eier. Diese stehen für die Auferstehung und das Erwachen des Lebens. Die Torta di Pasquetta darf in Italien an Ostern nicht fehlen. Der salzige Kuchen besteht zum großen Teil aus Spinat und Eiern. Die Ostertaube, ein eher süßes Gebäck in Form einer Taube, darf auf keinem Ostertisch in Italien fehlen. Schließlich stellt das Osterfest in Italien auch das Ende der Fastenzeit dar und dies will schließlich ausgiebig gefeiert werden. Und dann wird sich mit Freunden und Familie getroffen, vorzugsweise zu einem ausgedehnten Picknick im Freien.

Buona Pasqua – so heißt Frohe Ostern auf Italienisch

In vielen Gegenden haben sich über die Jahre hinweg besondere Bräuche und Traditionen durchgesetzt. Einer der skurrilsten findet im sizilianischen Prizzi statt und wird in der Landessprache als Trionfo della Morte bezeichnet. Die Einwohner des kleinen Städtchens werden durch zwei verkleidete Teufel in Schrecken versetzt und in die örtlichen Lokale entführt. Natürlich können sich die unfreiwilligen Gäste jederzeit freikaufen. Und am Abend setzt der auferstandene Jesus dem Spuk ein Ende. Allerdings entbrennt vorher ein Kampf zwischen Gut und Böse. So abwechslungsreich kann das Osterfest in Italien sein und das nicht nur in Sizilien, sondern auch in anderen Regionen.

Ostern ist in Griechenland ein wichtiges Familienfest

Griechisch-orthodoxe Traditionen stehen beim griechischen Osterfest im Vordergrund und es gilt allgemein als eines der bedeutendsten Feste im ganzen Jahr. Familien feiern dieses Fest traditionell zusammen und die Verwandten kommen zusammen, um im Kreise der Liebsten zu essen, zu trinken und zu feiern. Allerdings liegen meistens die Termine für das griechische Osterfest nicht konform mit denen der evangelischen oder katholischen Kirche, was dieses Jahr allerdings nicht der Fall ist. Es gibt viele Bräuche und Traditionen, die an das griechische Osterfest geknüpft sind, welches auch gerne als Heiliges Ostern bezeichnet wird. Gemeinsamkeiten mit dem evangelischen Osterfest gibt es aber dennoch, denn auch in Griechenland wird die Auferstehung Jesu an diesem Fest gefeiert.

Osterbrot und rote Eier gehören zum griechischen Osterfest einfach dazu

In Griechenland gibt es keine Eier in allen möglichen Farben, lediglich die Farbe Rot ist zu sehen. Diese Tradition wird auch in Russland gepflegt und ist Bestandteil der orthodoxen Kirche. Ostern bedeutet in Griechenland das Ende der Fastenzeit und aus diesem Grund wird zu diesem Fest das traditionelle Osterbrot gebacken. Und auch süßes Ostergebäck, das in der Landessprache Kulurákia genannt wird, darf in keinem Haushalt fehlen. Die Auferstehung von Jesus Christus wird dann um Mitternacht gefeiert und zwar in der Nacht zu Ostersonntag. Traditionell gibt es eine Kerzenprozession, bei der das Licht von Jesu weitergetragen wird. Der Liebeskuss spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn es ist Tradition, sich nach der Prozession zu umarmen.

Das erste Fleischgericht wird nach der Zeit der Entbehrungen in vollen Zügen genossen

In Griechenland ist es zu Ostern Tradition, eine kräftige Suppe aus Innereien zur Feier des Tages zu essen. Damit soll das Ende der Fastenzeit angezeigt werden und es soll eine Belohnung nach der langen Fastenzeit darstellen. Und auch die roten Eier bleiben nicht verschont. Es ist Brauch, die Eier aneinander zu schlagen. Der Überlieferung hat derjenige im nächsten Jahr Glück, dessen Ei noch relativ unbeschadet geblieben ist. Eine schöne Tradition, die seit Jahren schon zum Osterfest in Griechenland dazugehört und in allen Familien ausgiebig zelebriert wird. Teilweise trifft man sich dafür auf der Straße.

Osterfeuer, Osterhase und Co. – so wird Ostern in Deutschland gefeiert

In aller erster Linie wird an Ostern die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert, beginnend mit den Feierlichkeiten an Gründonnerstag, dem Tag des letzten Abendmahles. Über die Jahre hinweg sind aber noch viele weitere Traditionen hinzu gekommen, die an Ostern nun zu einem festen Bestandteil geworden sind. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts gehört das Osterfeuer in vielen deutschen Gemeinden und Städten zum Fest dazu. Traditionell werden die großen Feuer am Abend des Karsamstages entzündet. Es gibt aber auch Regionen, in denen es Brauch ist, diese Feuer erst am Sonntag oder Ostermontag zu entzünden. Meistens handelt es sich dabei um große Feuerstapel, in denen auch teilweise Strohpuppen oder ähnliches entzündet werden. In diesen Fällen handelt es sich um das so genannte Judasverbrennen.

Die bunt bemalten Eier werden vom Osterhasen versteckt

Das Osterfest stellt in Deutschland auch vielerorts einen Beginn des Frühlings dar und gibt den Startschuss zu der nächsten Jahreszeit. Es gehört zum Osterfest dazu, blühende Zweige oder Sträucher in Vasen zu stellen und diese auch mit kleinen Plastikeiern zu schmücken. Und, was vor allen Dingen die Kinder freut, pünktlich zum Fest bringt der Osterhase bunte Eier und Süßigkeiten. Auch das eine oder andere Geschenk kann durchaus im Gras oder unter Büschen liegen. Viele Kinder bauen Osternester aus Moos, Stöcken und anderen Dingen aus der Natur. Und als Gebäck gibt es Kuchen in Lamm- oder Hasenform.

Das Eis als Symbol für Fruchtbarkeit und Neuanfang

Nicht nur in Deutschland ist es Brauch, die Eier in vielen bunten Farben zu bemalen oder Muster einzuritzen. Das Ei gilt als Zeichen für das Leben an sich und die Auferstehung. Der Brauch des Verschenkens von Eiern zu Ostern soll Glück bringen und viele Familien färben die Eier zusammen mit ihren Kindern. Die Suche nach den Ostereiern ist schon seit Anfang des 17. Jahrhunderts zu einem beliebten Brauch geworden. Und nach der langen Fastenzeit war das Essen der Eier und der anderen Festtagsspeisen eine willkommene Abwechslung und stellte das Ende der Entbehrungen dar. Jede Region hat ihren anderen Brauch und Ostern gehört in Deutschland zu den wichtigsten Feiertagen.